dunkelrote und gelbe Weinblätter an herbstlichen Rebstöcken

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

havel & petz im fremden Netz Donnerstag 2014-11-27

Wir sind gut vernetzt. Weil uns Netzwerken Spaß macht, weil wir gerne unter die Leute gehen, weil wir mit Leidenschaft kommunizieren und natürlich weil das zu unserem Job gehört. Für uns und unsere Kunden.

Auch im Netz ist Netzwerken ein Thema. Eh klar. Seit kurzem sind wir im Gastronews-Netzwerk vertreten. Und haben somit eine wunderbare Plattform, unser Portfolio zu

Screenshot gastronews.at

präsentieren. Ergo unter die Leute zu bringen! Schön, dass wir uns auch in fremden Netzen ins rechte Licht rücken können!

havel & petz auf www.gastronews.at

Ruth
Danke Corinna! Danke Mauro! Montag 2014-11-24

Wenn im November eine schlechte Nachricht kommt, schlägt diese sich gerne besonders schwer aufs Gemüt. Dabei hätte es gerade etwas zu feiern gegeben. Etwas zum Stolzsein und Begießen. Etwas, das erfolgreich zu Ende gegangen war. Und dann die Nachricht. Und dann war sie dahin die Feierlaune.

Die gute Freundin lacht durch zwei Weingläser

Aber dann, dann flüsterte der kleine Mann im Ohr: »Du bist nicht allein ...«

Also kam der Anruf, ob ich denn Lust hätte auf einen Waldspaziergang in den Lainzer Tiergarten, Wildschweine schauen. Gefragt, getan. Und wir haben tatsächlich noch ein letztes Wildschwein erspäht. Ein letztes, da die Gatter allesamt wegen Wintersperre geschlossen sind und die Wildschweine oder Spaziergänger draußen bleiben, je nach Perspektive.

Wieder zuhause wurde schlussendlich doch begossen. Was so ein Wald samt Wildschwein nicht alles bewegen kann. Erst mit Schmelzers biodynamischen Schaumwein, der an diesem Abend unser Herz aber nicht so wirklich gewinnen konnte. Und weil Corinna nie lange fackelt, forderte sie »richtigen Stoff«. Der fand sich im Weinregal weiter unten, dem Wetter entsprechend aus der Rebsorte Nebbiolo. Der Laune entsprechend von Mauro Veglio, diesem unglaublich netten Winzer aus La Morra im Piemont. Dem Gusto entsprechend den Barolo Vigneto Arborina 2004.

Tja und dann hieß es warten. Zehn Jahre alt und noch so was von jung. Vollkommen verschlossen kam er ins Glas, mit leichten Medizinaltönen und Menthol in der Nase. Vielleicht hat ihn die geballte Weiblichkeit im Raum verstört? Wir werden's wohl nie erfahren.

Gewiss ist aber, dass über die Stunden die Fülle im Glas mehr und mehr wurde, obwohl wir tapfer dagegen hielten. Blütenaromen, konzentrierte Himbeeren, Minze, noch immer ordentlich Biss im Tannin und wie sich's gehört eine kräftige Ladung Säure. Und zwischendurch so mittendrin zeigten auch die Veilchen auf. Der Arborina ist ein Wein, bei dem man die Zunge schnalzen lässt.

Und so sage ich Dank meiner lieben Freundin Corinna und dem lieben Mauro, dass sie meinen Sonntag gerettet haben. Was es zu feiern gegeben hätte? Bleiben Sie dran! :O)

www.mauroveglio.com
syl
Stop looking at your phones! Dienstag 2014-11-18

Wie sehr Telefone bei Tisch stören, erfahren wir tagtäglich. Dass man das stoppen kann, sieht man in diesem Kurz-Film. Die resolute Tochter seiner Lordschaft setzt sich gegen die neue Manie durch. Very british! Viel Spaß!

Zum Anschauen auf diesen Link oder das Bild klicken. Dauer 3:38.
syl

ein antiques goldenes Telefon am Frühstückstisch
Ein Schweinebericht von Christian Seiler Sonntag 2014-11-16
Bloß rund die Hälfte jedes geschlachteten Schweines lande auf den Tellern. 42 % des Tieres gelten als »Nebenprodukte«. Sie werden von der Industrie zu Seifen, Dünger, Tierfutter und was auch immer verarbeitet, schreibt Christian Seiler in seiner Kolumne im Onlineportal »Das Magazin«.
Der Kopf des Artikels mit einem gezeichneten unglücklichen Hausschwein

»Nebenprodukt« bedeute in diesem Fall Borsten, Fett, Knochen, Magen- und Darm­inhalte, aber auch Innereien. Innereien werden von den Konsumenten nicht mehr angenommen, die Edelteile vom Schwein - und von Rind, Wild, Geflügel etc. - seien es, nach denen sie verlangen. Von diesen landen wiederum rund 6 % im Hausmüll. Diese und andere schlimme Zahlen aus der Studie «Fleischkonsum: Abfall und Verschwendung» der Heinrich-Böll-Stiftung lesen Sie am besten direkt bei Christian Seiler nach. Und dann den Kühlschrankinhalt entsprechend kritisch mustern und beim nächsten Wirtshausbesuch eine Leberknödelsuppe bestellen. Wohl bekomm's!

blog.dasmagazin.ch/2014/11/15/das-schweinesystem
syl
Cooking means life skills for children - Jamie Olivers großartiger TED-Speech Dienstag 2014-11-11
Jamie Oliver steht hier auf der Bühne und spricht in gewohnt furioser Weise zu einem Saal voller Amerikaner. In Amerika leiden rund 30 % aller Leute an Adipositas, krankhafter Fettleibigkeit. Aber auch in Österreich wächst die Zahl der krankhaft dicken Kinder.
Jamie Oliver auf der Bühne vor einer Scheibtruhe voller Zucker

Diese Zahlen des Österreichischen Ernährungsberichts 2012 sprechen für sich: »Bei den 7-14 jährigen Schulkindern sind 24 Prozent übergewichtig oder adipös (fettleibig). Übergewicht ist im Vergleich zu 2008 von 11 auf 17 Prozent gestiegen. Beim schweren Übergewicht (Fettleibigkeit) ist die Häufigkeit bei Buben gleich geblieben, bei Mädchen gesunken. Knapp 4 Prozent sind untergewichtig, Mädchen doppelt so häufig wie Buben.

40 Prozent der 18-64 Jährigen sind übergewichtig, zwölf Prozent davon sind adipös. Übergewicht und Adipositas steigen mit zunehmendem Alter bei beiden Geschlechtern an, wobei beides bei Männern deutlich häufiger auftritt (Männer: 52 Prozent; Frauen: 28 Prozent). Untergewicht tritt selten auf (zwei Prozent).«

Jamie Olivers Vortrag gilt also auch für uns. Er ist kurzweilig und gut! Er fordert, »that every (american) single child that leaves school is knowing how to cook 10 meals that will save its life.«

Der Link zum Film: www.ted-com
syl
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ruth havel & sylvia petz
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Brustkrebs-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!