Ein verblühter Löwenzahn

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Genuss pur - unsere Kundinnnen und Kunden Freitag 2015-06-26

Einer der Gründe, warum wir uns 2009 selbstständig gemacht haben, war, nie mehr für unangenehme Vorgesetzte arbeiten zu müssen. Nun kann man sich seine Kundinnen und Kunden speziell anfangs auch nur begrenzt aussuchen, aber unser Ziel waren immer: Lieblingskunden. Nur noch für solche wollten wir arbeiten.

Alle 19 respekt-Winzerinnen und Winzer vor dem Weingut Claus Preisinger

Und wenn ich mir unsere Kunden heute so ansehe, dann sind wir unserem Ziel schon sehr nahe gekommen. Wobei das in unserer Branche natürlich schon recht einfach ist. Denn wer Wein und gutes Essen richtig zu genießen versteht, kann fast kein schlechter Mensch sein. Das gilt speziell für respekt-BIODYN.

Gastgeber Claus Preisinger

respekt-BIODYN besteht mittlerweise aus 19 der besten Winzer und Winzerinnen Österreichs, Deutschlands, Italiens und Ungarns, Tedenz steigend. Für sie durften wir vergangenen Donnerstag einen ganzen Tag ausrichten. Die Anlässe: der landwirtschaftliche Lostag Johanni und vier neue Mitglieder.

Philipp Wittmann, Bernhard Ott und Steffen Christmann vor dem Johannifeuer

Gefeiert wurde am Weingut Claus Preisinger, wobei die Feier selbst nur der Ausklang war. Tagsüber wurde gearbeitet: Pressegespräch, zwei Boden-Workshops, ein großes Tasting. Und dann das Feuer. Wie schön, dass wir solche Kunden haben! Neben respekt noch viele andere. havel & petz macht Spaß!

Die Band Unterlagsreben und Gäste auf einem Strohballen im Abendlicht
Mehr zu den neuen Mitgliedern und respekt-BIODYN an sich

www.respekt-biodyn.bio
syl

euer Feedback

syl  26.06.2015 12:01

Danke schön ...

respekt Johanni 2015

Fred Loimer  26.06.2015 11:25

JA! auch wir können auswählen und, WIR HABEN RICHTIG GEWÄHLT! Danke an h&p für den perfekt organisierten Genuss, vor, zu und nach Johanni

Weniger ist mehr Fisch Mittwoch 2015-06-17

Eigentlich ganz logisch. Wenn ich immer genügend drin lasse, kann ich immer auch was rausholen. Egal, worum es sich handelt. Jetzt gibt es Zahlen bezüglich der Fischerei, kürzlich auf orf.at in Bezug auf die Huffington Post veröffentlicht. Ökologisch und profitabel geht zusammen!

Ein Waller

Also kein Widerspruch in sich. Das ist jetzt bewiesen und freut das CSR-Herz. Denn US-Forscher sind lt. dieses Berichtes zum eindeutigen Ergebnis gekommen, dass nachhaltiger Fischfang der Fischereiindustrie deutlich mehr wirtschaftlichen Erfolg bringt als die bisher herkömmliche Methoden wie Schleppnetze und anderes grausliches Zeug.

So steht's auf der ORF-Seite: »Die Untersuchung von Wissenschaftlern der Universitäten von Kalifornien in Santa Barbara (UCSB) und Washington, des Environmental Defense Fund (EDF) und der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungseinheit des Unternehmens, dem auch das britische Wirtschaftsmagazin The Economist gehört, klingt vielversprechend: Nachhaltiger Fischfang könnte die Gewinne des globalen Fischfangs um 51 Milliarden Dollar jährlich für die nächsten zehn Jahre steigern. Eine Verbesserung der Fischwirtschaft, so der Bericht, sei ein 'Gewinn für den Naturschutz, den Fang und die Profite'. Das berichtete die Onlinezeitung Huffington Post.« Also richtig viel Kohle!!!

4.370 Fischereibetriebe wurden weltweit untersucht und je nachhaltiger - also ohne umweltschädigende Methoden und Überfischerei - sie agieren, umso profitabler stellten diese sich im Vergleich mit anderen Betrieben dar. Denn nachhaltige Fischerei führe zu einem globalen Fischwachstum von 14 Prozent, umgerechnet um zwölf Millionen Tonnen mehr Fisch und Meeresfrüchte jährlich als bisher.

»Um ehrlich zu sein, wir haben erwartet, dass es hier maßgebliche Zielkonflikte gibt«, zeigte sich Christopher Costello, Professor der Universität Santa Barbara und einer der Autoren der Studie, überrascht. »Man habe bewusst versucht, einmal positive Aspekte zu erforschen und sich nicht darauf zu konzentrieren, dass alles bergab geht«, sagte Amanda Leland zur Huffington Post. Costello hoffe darauf, dass der Bericht eine Art Weckruf für die Branche sei.

Auf dass uns bald jeder Fisch - ohne über ihn nachdenken zu müssen - wieder schmecke!

orf.at
syl
Unverhofft ist super! Dienstag 2015-06-16

Wegen der Hochzeitseinladung der Freundin des Neffens stand ein Familienurlaub an. Außerhalb der Reihe, mitten im Schuljahr und ohne prüfenden Blick aufs Konto. Vernünftig sollen die anderen sein! Und es war gut so. Das Ziel war Israel, für mich nach all den Jahren ein Heimkommen.

Der Blick auf die Hochhäuser und den Strand von Tel Aviv

Zu acht waren wir unterwegs, nach Tel Aviv, Jerusalem und ans Tote Meer. In Tel Aviv logierten wir in einer wunderbaren Wohnung mit Terrasse und Blick über die Dächer zum Meer. Tel Aviv hieß 40 Grad im Schatten wegen des »Chamsin«, wie der Shirocco in Israel heißt. Tel Aviv heißt aber auch immer Gegensätze.

Das Miznon

Arm und reich, laut und ruhig, dreckig und schmuck, religiös und weltlich. Alles zusammen. Mit vielen guten Lokalen, wenn man weiß wo. Unser Vermieter hatte uns ins Miznon geschickt, den besten Pita-Platz. Und in der Tat! Die Brottaschen werden dort vielfältigst gefüllt, meine war's mit Hühnerleber und Zeugs.

Gebräunte Karfiolköpfe

Ein wunderbar würzig gatschige Angelegenheit. Eine weitere Spezialität des Miznon ist der Karfiol. Der in roher Form als Deko herhält und gekocht und aus dem Backofen als Ganzes und am Papier auf den Tisch kommt. Nur leicht gesalzen und mit Olivenöl. Gegessen wird er mit den Händen. Fabulös!

Die Karfiolreste mit einer Hand, die sich den letzten Rest holt.

Optisch ist das Miznon purer Balagan, ein verwirrtes Straßenlokal voller Karfiolköpfe und super sympathisch. Balagan ist übrigens das wahrscheinlich wichtigste hebräische Wort und bezeichnet alles, was chaotisch ist. Balagan ist die gesamte Stadt. Aus dem Fenster hängende Wäscheständer etwa

Ein Wäscheständer außerhalb eines Fensters

gehören in gewissen Vierteln quasi zum guten Ton. Zwischendurch und immer passt Humus und Tahina, klarerweise auch mit Pita, wie in diesem netten Café in der Shenkin Street, wo wir unsere Wohnung hatten. Ein absolut empfehlenswertes Restaurant ist die Ouzeria in Florentine, dem abgesandelten

Pita. Humus und ein frischgepresster Saft

Künstlerviertel. Dort haben wir die Karte rauf und runter gegessen, perfekt in der größeren Runde zum Durchkosten. »Wir essen alles« ist hervorragend. Auch - der in Israel eher seltene - Weinservice war gut, der Sancerre kleschkalt, perfekt bei den 35 Grad im nächtlichen Schatten. Die Ouzeria ist ein Platz zum Feiern,

Ein Spruch aus der Ouzeria: Wine is cheaper than therapie.

was auch ausgiebig getan wird, weshalb man unbedingt reservieren muss. Ja, und dann ging's weiter nach Jerusalem. Eine Stadt auf vielen Hügeln, voller Inspiration und Schönheit. Auch hier Moderne und Uraltes, viele Verrückte (sorry, ihr Chassidim) und das Holocaust-Museum Yad Vashem.

Der goldene Felsendom vom Souk aus gesehen.

Ein Ort, in dem ich jedes rechte Arschloch einsperren möchte, bis auch er/sie weint. Aber auch das Restaurant Dolphin Yam Jerusalem, in dem wir den Geburtstag der Schwägerin mit israelischem Rosésekt (ganz okay) und Fisch gefeiert haben. Und dann noch ein kurzer Trip ans Tote Meer.

Das Tor zum Eingang desMuseums-Geländes

Über Arad, die sinnlose Stadt in der Wüste, und das Guest House Salt Room Arad, eine Art schräge Hotel mit massierendem Gastgeber. Hinunter auf einer rasender Fahrt durch die kargen Naturschönheiten. Dahin, wo nichts mehr ist. Nur Flimmern und Salz. Und ganz schön viele Touristen. Aber die haben wir uns einfach weggedacht.

Laptop mit dem "Paten" vor dem Meer
Facebookseite des Miznon
Facebookseite der Ouzeria
Holocaust-Museum Yad Vashem
Tripadvisoreintrag vom Dolphin Yam
Bookingseite vom Salt Room Arad
syl
In schicker Höhe Samstag 2015-06-13

Auch in einer Stadt, in der man quasi seit Jahrzehnten lebt, gibt es Lokale, die man nicht kennt. Sei es, weil sie erst kürzlich eröffneten, sei es, weil man in der Großstadt logischerweise gar nie alle Restaurants, Beiseln, Bars und sonstige Einkehrmöglichkeiten kennen kann. Wie auch immer.

Blick von der Rooftop-Bar am Ritz Carlton in Wien
Ziel meines gestrigen, also freitäglichen, Tagesausklangs war die »Rooftop Bar & Lounge« am Dach vom »The Ritz-Carlton« am Ring, an die ich von selbst nie gedacht hätte. Dank eines Freundes hatte ich nun das Vergnügen.

Die Location über den Dächern der Stadt erfüllt alle Klischees, die eine solche Bar am Dach eines solchen Hotels für mich hatte und hat. Der grandiose Blick über den Stephansdom bis hin zu den Hügeln der Umgebung versteht sich von selbst. Dazu gehören die obligaten Lounge-Möbel, in Form von Couchtischen und Korbsofas oder Barhockern mit passenden Tischen, eine kleine Karte mit kleinen – meist mediterranen – Gerichten, eine kleine Getränkekarte mit ein paar offenen Weinen, Cocktails und Longdrinks, eine DJane, die klassische Lounge-Musik auflegt.

Alles in allem eine Bar ohne allzugroße Überraschungen, jedoch schon alleine aufgrund ihrer Lage und des Gesamtambientes die perfekte Location für einen richtig mondänen Sommerabend in Wien.

Ruth

Mit einem Schmunzeln ins Wochenende gehen Samstag 2015-06-13

Eine entzückende Trouvaille mit dem Ursprung Purple Clover auf Facebook. Hier der kleine Text vom Bild, der durch die Verkleinerung nicht mehr gut lesbar ist:

»So ... is this a date?«
»No, it's a fig.«

Schönes Wochenende!

zwei gezeichnete Käferchen auf einer Feige
syl
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ruth havel & sylvia petz
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1060 wien

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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!


Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!