Bassena - our weblog

Sorry, just in German

Geheimtipp hin oder her Wednesday 2012-05-16

Das kennen andere wahrscheinlich auch: Sobald ich etwas ganz besonders Gutes gegessen, einen ganz großen Wein getrunken, einen ganz speziellen Platz auf Erden entdeckt habe, schwanke ich zwischen »unbedingt weiter erzählen und andere daran teilhaben lassen« und »ja nicht weiter erzählen und andere daran teilhaben lassen«.

Nachdem der hier in Kürze hochgelobte Champagner so ein Geheimtipp wahrscheinlich nicht mehr ist und ich ihn unbedacht und voll Überschwang am Sonntag eh schon auf dem

  

Freundschaftsportal der Freundschaftsportale gepostet habe, kann ich über mein Erlebnis auch ganz beruhigt hier beschreiben.

Der Schampus war formidable. Wie alles, was ich bis dato aus dem Hause Pierre Moncuit in Le Mesnil sur Oger jemals im Glas hatte. Diesmal war's ein Extra Brut Jahrgang 2002, Blanc de Blancs. Hineinriechen, klassische Biskuitnoten, noch einmal hineinriechen, Panettone der Extraklasse, beim nächsten Mal dann Marillenkompott, ein Hauch von Marzipan, ein paar Sekunden später Walnüsse, fast weihnachtliche Gewürze. Am Gaumen trotzdem knochentrocken, mit erfrischender Säure, jugendlich anmutend. Lassen Sie es mich so sagen: Ein Mann im besten Alter. Eines Muttertags würdig.

Ruth

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Ich liebes Mütterlein Sunday 2012-05-13
Große Kinder zu haben, ist fabelhaft. Auch wenn sich das Muttertags- frühstück verzögert hat, weil das ganz große Kind nach dem Ball nicht frisch wie der Frühling um 10 Uhr vor der Tür stehen konnte. Versteht sich. Das große Kind hingegen hatte in der Zwischenzeit zweierlei Apfelkuchen gebacken, pikante Blätterteigtascherl

und den Tisch liebevoll gedeckt. Und mir sogar Blümchen gestreut. Vom ganz großen Kind kam dann eine wunderhübsche Karte: »Liebe Mama! Ich wünsche dir einen wunderschönen Muttertag und viel Spaß im nächsten Jahr als Mutter.
1.000.000 Bussis« Hoffentlich ist das nicht als gefährliche Drohung gemeint? Große Kinder zu haben, ist fabelhaft!

syl
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havel & petz twittern jetz’! Thursday 2012-05-10
Auf Facebook sind wir ja schon länger. Als havel & petz, und jede für sich.
  

Nun wagen wir uns auch an Twitter heran. Wir sind nun Teil der 77.000 österreichischen Twitterer. Dem gegenüber stehen 2.785.000 ÖsterreicherInnen, die auf Facebook vertreten sind (Quelle: Social Media Nutzerzahlen Q2/2012).
In Anbetracht des großen Nutzerunterschiedes ist natürlich die Frage zulässig, warum sind wir nun auf Twitter vertreten? Geplant haben wir es ja schon seit längerem, denn wir haben ja auch tatsächlich viel und Wissenswertes zu sagen. Darüber hinaus haben wir immer wieder gehört und gelesen, dass sich Twitter in Österreich als ein „elitäres“ Medium herausgebildet hat und vor allem als Informationsquelle fungiert.

Elitär hin oder her, aber hier dürfen wir natürlich auch nicht fehlen. Daher freuen wir uns natürlich über jeden Follower, der unserem Gezwitscher lauschen will.  

@havelpetz

 

Mirjana

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Was weiß ich. Tuesday 2012-05-08

Ich weiß, dass ich nichts weiß. Okay, ganz so schlimm ist es Gott sei Dank nicht. Aber ich würde gerne mehr wissen, das schon. Das wurde mir kürzlich, als ich von Viren hingestreckt zwei Tage Ruhe geben musste, wieder einmal klar.

Nachdem alle verkühlungsbedingten Untertagsschläfchen geschlafen, alle Zeitungen gelesen, alle Bücher durchgeschmökert waren, war sie die willkommen Abwechslung. Die App »Das Weinquiz« von Egon Mark. Und so hab ich mich durchgeklickt durch die Geschichte des Weins, Allgemeines, Internationales und Spezifisches aus den Weinländern Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.

In Summe rund 1.300 Fragen, die mittels Zufallsgenerator ausgewählt werden, manche davon ziemlich knifflig, andere gehen leicht von der Hand. Und irgendwie macht es richtig Spaß, dranzubleiben. Ob richtig oder falsch geklickt – jeweils vier Möglichkeiten stehen zur Auswahl, eine Erklärung gibt's nach jeder Antwort. Stoff fürs lernwillige Hirn.

Mein Fazit: Eine gelungene und erfrischende App für alle, die sich für Wein interessieren und sich zwischendurch und en passant ganz leger weiterbilden möchten. Und in einer illustren Runde dann auch einmal mit ihrem Weinwissen auftrumpfen können!

Egon Mark, Das Weinquiz. App bei iTunes um € 9,99.

Ruth

Trocken und hinundweg Saturday 2012-05-05
Wenn selbst Arbeit am Samstag Abend Genuss ist, dann sitzt man geschützt am Balkon, wenn es wie in Strömen bei gleichzeitigem Sonnenuntergang schüttet, hat den Weißburgunder von Daniel Wagner im Glas und ist voller Vorfreude. Auch auf den Spargel, der da köchelt.
Aber noch viel mehr auf ein paar Tage Wegsein. Hinundwegsein. Erst noch morgen zum Fest beim Schnapsbrenner, morgens hin und am frühen Abend weg. Zum Kofferpacken für die schöne Stadt am Meer. Hoffentlich erwische ich diesmal die richtige ... Die Stadt, die in aller Munde ist, die aber neben diesem Restaurant noch viele andere Dinge birgt. Großartige Architektur, Kanäle, Meer, Design, diesen schwarzen Lederrock von Filippa K, etwas andere Museen, Räder, die frisch ausgemottet auf uns warten, lächelnde hübsche Menschen und natürlich viele gute Bars und Restaurants und Weine. Damit ich nicht zurückkomme wie Dave. Just Skin and Bones.
syl
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ruth havel & sylvia petz
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 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!