
Bassena - our weblog
Sorry, in German only
| Die Nacht des VINEUS |
Wednesday 2013-05-01 |
In aller Kürze nach einer langen Nacht, so war sie, die »Nacht des VINEUS«: Aufregend, aufreibend, spannend, gut besucht, unterhaltsam, anstrengend, köstlich, vinophil, rosa, kommunikativ, lang, bunt, ergreifend, abwechslungsreich, dekoriert, kurzweilig, kulinarisch, einfach wunderbar. Vielen Dank für die Blumen!
| | Ruth & syl
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| Eine Trouvaille zum Wochenende |
Sunday 2013-04-28 |
9.240.590 »Klicker« auf Youtube können nicht irren. Uralt, aber gut! Hat jemand eine Ahnung, ob's die Muppets überhaupt noch gibt? Viel Spaß und besser nicht nachmachen. Das muss man - steht auch im Vorspann - den Profis überlassen! |
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Zum Film: auf diesen Link oder das Bild klicken. syl
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| Tradition as tradition can - Kronenhalle in Zürich |
Saturday 2013-04-27 |
Die Zürcher Kronenhalle ist Teil
meiner Kindheit - vom Hörensagen. Ein Haus, das ab 1924 von Hulda und Gottlieb Zumsteg geführt wurde. Hulda Zumsteg wurde mit der Kronenhalle zur Berühmtheit, so etwas wie die »Anna Sacher der Schweiz«. Und die Kronenhalle
wurde zur Institution, in der die großen Maler, Schriftsteller und Couturiers der damaligen Zeit ein- und ausgingen. Als Kunstsammler Sohn Gustav in die Firma eintrat, hingen die Räumlichkeiten zudem bald voller Originale von Chagall, Mirò, Segantini, Giacometti und anderen Größen. Sie hängen heute noch dort.
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| Und auch sonst ist wohl noch alles ein wenig so wie vor hundert Jahren. Die beiden Herren da rechts scheinen wie aus einem Film, eine Parodie auf das Schweizer Geldbürgertum. Und glauben Sie, die Kronenhalle ist voll von diesen Herren. Sogar Schröder war da. Der Rahmen allerdings ist schön, holzvertäfelt, unverfälscht und alles im Original. So wie die Bilder an den Wänden. 20 Franken für ein Artischocken-Süppchen, 19 Franken für einen Rote-Rüben-Salat mit Apfel. Das hat was! Der Salat und das Süppchen selbst hatten hingegen nicht viel außer den stolzen Preis. Fabelhaft hingegen war der die Runde machende und kochhaubenbemütze Koch mit dem Tranchierwagen, auf dem zwei riesige gebratene Kalbsbrüste lagen. Die hatten auch einen stolzen Preis, waren aber wirklich gut. Dazu hab's Erdäpfelpüree und feinen geschnittenen Blattspinat mit Crème. Auch sehr okay. Gar nicht okay war der Weinservice. Mittags schien der Griff zur offenen Flasche angeraten und die Wahl fiel auf einen uns unbekannten Waadter. Da alle offen ausgeschenkten Weine ohne Jahrgangsangabe auf der Karte standen, fragten wir den Kellner. Der wollte erst so gar nicht raus mit der Sprache und erst nach mehrmaligem Nachfragen machte er sich selbst kundig. Es kam der 2011er - ins kleine bauchige 1/8-Glas. Die Bitte nach einem anständigen Weinglas stiftete erst einigermaßen Verwirrung und war dann auch nicht zielführend. Was bei der Qualität des Weines wahrscheinlich auch besser war. Besser nicht zu viel riechen und schmecken ... Die Qualität des Weines war grundsätzlich eine Sauerei und in einem Haus wie der Kronenhalle eine noch viel größere. Aber fast egal. Einmal im Leben muss man in der Kronenhalle gewesen sein. Dafür muss man eben tiefer in die Tasche greifen. Nimmt man alles mit ein wenig Humor - das Publikum, das Personal, die ihre Honneurs machende Enkelin Hulda Zumstegs, die verstaubte Tradition, die hohen Preise - und genießt trotzdem das Ambiente, dann kann man dort schon einmal vorbeischauen. Und dann an den See zum Auslüften!
| www.kronenhalle.com syl
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| Der Hund mit dem Schweinehund |
Monday 2013-04-22 |
Es ist ein Hund mit dem Schweinehund. Von Zeit zu Zeit wähnst du dich sicher, glaubst, ihn für alle Zeiten besiegt zu haben. Lachst ihn innerlich regelmäßig aus, fühlst dich ihm total überlegen. Und irgendwann, du bekommst es gar nicht so recht mit, schleicht er sich von hinten an und übernimmt das Kommando. Dann lacht er dich aus. Regelmäßig.
| | Am Samstag stellte ich mich nach einigen verlorenen Schlachten der letzten Wochen erfolgreich dem Kampf uns stand kurz vor acht Uhr in der Früh auf der Yogamatte. Welch Triumph! Und auch wenn der Körper sich ein wenig geziert hat, das zu tun, was ich von ihm wollte – drei Wochen Pause waren eindeutig zu viel – alleine der Blick im Garten vor dem Yogastudio war's wert. Ruth |
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| KIndsein |
Sunday 2013-04-21 |
Speziell im deutschsprachigen Raum erfüllen Werbeblöcke im Fernsehen genau drei
Zwecke: wegzappen, aufs Klo gehen, Essen oder Trinken holen. Denn nix ist fader, nerviger, phantasieloser und angepackter
mit Klischées als TV-Spots in Österreich. Korrektur: Radio-Werbung ist noch viel viel schlimmer!
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Wer aber jemals in Großbritannien Werbung geschaut hat, hat dies wahrscheinlich mit offenem Mund und angelegten Ohren getan. Ja, so geht's auch! Lustig, intelligent, voller Wortspiele und einfach kreativ. Dieser Block hier - keine Ahnung, wo er produziert wurde - kann's auch, er braucht keine Worte, macht gute Laune, und erst ganz zum Schluss erfährt man, worum's hier eigentlich geht. Cool! Eine Serie, jeder Spot davon ist gut. Hier der jüngste auf Youtube.
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syl
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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!
Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!
DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.
> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.
Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?
> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.
> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.
> Purple Wine
Purple Wine und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.
> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!
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