Bassena - Unser Weblog

WIEN, WIEN, NUR DU ALLEIN Dienstag 2010-07-20
Mit vollstem Respekt und Verständnis pflichte ich Herrn Rabl bei, der Sommer in Wien ist nicht immer das Gelbe vom Ei (siehe hier). Aber manchmal eben doch. So wie gestern Abend. Im 3. Bezirk. Bei herrlich pikantem Beef Tartar, Tafelspitz vom Feinsten und gut gekühltem Wiener Wein. Man speiste im Gmoakeller.
 

Und wie ich finde äußerst erfreulich. Die Außentemperatur Schanigarten-mäßig wunderbar (okay, dafür kann der Wirt nix). Der Service unaufgeregt freundlich, mit der richtigen Portion Gelassenheit. (die in Wien ja des öfteren übertrieben wird, siehe Granteln und Ignoranz).  Die Speisekarte klassisch, ganz das, was wir hier erwarten. Unsere Weine kamen aus dem Traisental und aus Wien, auch hier lebten wir gestern unsere patriotischen Tendenzen aus. Lediglich der Kaffee kam aus Italien (Hausbrandt, sensationell ristretto serviert!), der Schnaps dann schon wieder aus hiesigen Gefielden.

Und das Lokal selbst ist einfach wunderschön, vom Boden bis zum Plafond. Patina! Sebastian Laskowsy, seines Zeichens Wirt, hat uns versprochen, dass das auch so bleibt. Das Bisschen Umbau, das jetzt ansteht, passiert im Keller vom Gmoakeller. 

Also, langer Rede kurzer Sinn, bitte alles so lassen mit einer klitzkleinen Ausnahme (ja, wir wissen, hier ist er zu Ende, der Patriotismus): Es gibt da so ein ganz spezielles Getränk aus Frankreich, aus der Gegend um Reims oder Epernay beispielsweise, das mundet hervorragend. Sicherlich auch vor oder nach oder zu einem typischen österreichischen Gericht. A votre santé!

PS: Herr Rabl, wo waren Sie?

www.gmoakeller.at

 

Ruth

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Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

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Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

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Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

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