Marillenblüte im April 2015

Bassena - unser Blog

Diario romano numero 3 Donnerstag 2011-05-12
Samstag in Rom. Nach dem heiligen Frühstück der heilige Vatikan. Wobei wir uns auf den Petersdom inklusive Kuppelbesteigung (senza ascensore!) beschränken. Obwohl der Ansturm der Menschenmassen wirklich unfassbar ist, lohnt sich der Besuch. Unfassbar groß, unfassbar ausgestattet. Und der Blick von oben, innen wie außen, natürlich ganz besonders beeindruckend. Im Vorbeigehen dann noch auf einen Hupfer in die Engelsburg. Innenraum einer Enoteca

Unter anderem finsteres Verließ und gruselige Folterkammer der Vergangenheit. Aber schöner Blick auf den Tiber. Die haben schon gewusst, wo sie sich hinsetzen damals. Il pranzo dann in einer Enoteca mit dem aussagekräftigen Namen "Olio e Vino", in einer unscheinbaren Seitengasse gefunden. Wo sonst.

Flasche km0 mit Glas

Wir die einzigen - erkennbaren - Touristinnen, extrem freundlicher Service, herrliche Antipasti, feine Weine. Genau so hab ich mir das vorgestellt. Siehe Foto oben.

Am Nachmittag dann ein bisschen in der Sonne gesessen, ein bisschen im Hotel geruht. La sera di nuovo auf der anderen Seite vom Tiber. Gemeinsam mit Garibaldi auf die Stadt geschaut, dann cena in der »Trattoria degli amici«. Speisestätte und Integrationsprojekt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugleich. Und alles gelingt. Der Curtefranca Uccelanda 2008 von Bellavista tut das Übrige. Schon wieder: che bella serata!

Ruth


Wie man rangeht an die Stange Mittwoch 2011-05-11

Drei Spargeless-Typen gibt es laut Kollegin havel. Intensive Feldforschungen habe sie geführt, die Ergebnisse wurden beim mittäglichen Mahl verlautbart.

Typus I:  die Alle-Spitzen-Zuerstwegesser
Typus II: die Von-Stange-zu-Stange-Esser, die sich für das jeweilige Finale die Spitze aufheben
Typus III: die Alle-Füße-Zuerstesser

Von-Stange-zu-Stange-Esser, die erst die Spitze essen und sich die Füße bis zum jeweiligen Finale aufheben, wurden nicht beobachtet.

Mittagstisch mit Spargel und Schinken

Kann vom Spargeless-Typus wie beim Eierköpf-Typus auf den jeweiligen Charakter geschlossen werden? Gehört Typus I zu den Bloß-nichts-versäumen-Wollenden? Typus III zu den Immer-auf-eine-bessere-Gelegenheit-Wartenden? Und was wäre dann mit Typus II? Oder ist das alles ganz anders? Die havel gehört auf jeden Fall zu Typus III, die petz zu II.

 syl

Wenn Wein und Monsun zusammentreffen Dienstag 2011-05-10

Was macht eine Deutsche, die im Rheingau Weinbau studiert hat, in Thailand? Yep, Wein. Kathrin Puff ist für die Siam Winery, 1986 vom thailändischen Milliardär Chalerm Yoovidhya gegründet (Mehrheitseigentümer von Red Bull!), als Weinmacherin umtriebig. Und sie hat sich an »alles anders« gewöhnt.

Kathrin Puff - Bild von Dirk Jochmann© Dirk Jochmann

Liegen die meisten Weinreben auf unserem Globus zwischen dem 30. und 50. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators, sprechen wir hier vom 13. Breitengrad. Kein Weingut der Welt liegt näher am Äquator. 60 Kilometer südwestlich von Bangkok befinden sich die »schwimmenden Weingärten« im Chao-Phraya-Delta. Schwimmend deshalb, weil die einzelnen Reihen durch breite Wasserkanäle getrennt sind. Flache Boote ersetzen den Traktor.

Der Monsun bestimmt statt der Jahreszeiten die Vegetation, aufgrund des Klimas wären zwei Ernten pro Jahr möglich. Die Trauben für die sogenannten Estate-Weine werden aber nur einmal pro Jahr gelesen. Ende Oktober, zu Beginn der Trockenzeit, erfolgt der Rebschnitt, im Februar beginnt die Lese. Nach durchschnittlich 15 Jahren hat ein Rebstock im fernen Osten ausgedient.

Einer der Estate-Weine ist der Monsoon Valley, der aus der weißen Colombard-Traube gekeltert wird. Ein Wein, der laut Effilee-Autor Andreas Honester auch zurück in der Heimat vorzüglich mundet. Und mit seiner delikaten Säure und den exotischen Fruchtnoten bestens zu asiatischen Gerichten passt.

So, wieder eine Weinregion, in die man fahren sollte.

Quelle: Effilee # 16, Mai/Juni 2011
www.siamwinery.com

Ruth

DIario romano numero 2 Dienstag 2011-05-10

Der erste richtige Tag in der città eterna. Die Tochter hat natürlich recht, wir sind auch nur Touristen, aber kluge! Mit dem Roma Pass an den Warteschlangen vor dem Kolosseum und dem Forum Romanum vorbei, viel Zeit gespart. Die Vorstellung dessen, was sich hier einmal abgespielt hat, macht den Rundgang durch die antiken Stätten schon irgendwie beeindruckend.

Das Mittagessen wollen wir in Form eines Picknicks einnehmen, in einem romantischen kleinen Park mitten in der Stadt. »Geheimtipp« einer Reisezeitschrift. Der giardino ist leider für drei Tage geschlossen.

Zwei Eisbecher
Allora, was machen mit zwei Panini und einer riesigen Flasche Wasser, wenn man doch so italienisch wie möglich wirken will? Schnell einen anderen Park finden und unauffällig essen. Dann ab ins Gemenge. Die Fontana di Trevi ob der Menschenmassen nicht gesehen, Trost spendet ein formidables gelato. Den Nachmittag verschlendert, Zwischenstopp zur Regeneration im Hotel. Danach cena in Trastevere. Ebenfalls ein Tipp besagter Reiseliteratur, ein guter Tipp. Wiewohl die Artischocke, deretwegen der Tipp gegeben wurde, hinter den anderen Gerichten zurücksteht. Dafür sind die Involtini di fiori di zucca und die Supplì besonders gelungen, der cameriere ausnehmend freundlich und der gut gekühlte Frascati (jawoll) der perfekte Begleiter. Che bella serata!
Angerichtete Artischocke
Diario romano numero 1 Montag 2011-05-09
Ein Geburtstagsgeschenk wie dieses zu erdenken und verschenken macht besondere Freude. Drei Tage Rom mit der Tochter. Einer Zwölfjährigen, die sich für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten interessiert, Lust auf kleine Seitengassen, ruhige Gärten oder versteckte Kirchlein hat und liebend gerne essen geht. Die perfekte Reisebegleiterin!
Abendessen in Rom 

Beim ersten Abendessen ging es uns wie vielen anderen Rombesuchern wahrscheinlich auch. Vom Flughafen ins Hotel, dann der erste Spaziergang in »die Stadt«. Spät, müde, Hunger. Rein ins Gassengewirr vor der Spanischen Treppe, weg von den Touristen. Die Tochter: »Mama, wir sind auch Touristen.« I wo, wir sind Reisende. Schlussendlich war's ganz okay, nicht mehr und nicht weniger. Der Einfachheit halber und weil's schon spät war gemischte Antipasti, danach Pasta gefüllt mit Artischocken und Ricotta. Brav gemacht, aber nichts, das die Geschmacksnerven so richtig auf italienische Touren gebracht hätte. Ärgerlich, ja, war zu erwarten, der Pinot Grigio (mehr Infos zum Wein waren - trotz Italienischkenntnissen! - nicht herauszuholen) erstens sehr mittelmäßig und zweitens mit 7 Euro pro Glas überbezahlt. Trotzdem, die kleine Gasse romantisch, die Luft lau, das Pellegrino erfrischend und Mutter und Tochter am ersten Abend glücklich a bella Roma.

Ruth


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