Bunte Rüben und Kraut in einer Holzschale

Bassena - unser Blog

Immer wieder gut, die Schießstätte am Maurer Berg Montag 2011-04-11
Manche haben's feiner als die anderen. Sie haben den Wienerwald vor der Haustür. havel & petz gehören gleichermaßen zu den Auserwählten. Nur in dieser einen Hinsicht, versteht sich. Die eine lebt quasi unter Rehen, mit dem Wald gleich hinterm Haus. Die andere ist mit einem Hupfer in den Weingärten und am Maurer Berg.
Die Schießstätte in Schnee

Fixpunkt an den Wochenenden ohne große Planungen ist hier die Schießstätte, Schutzhaus mitten im Wald auf einer Lichtung. Nach einem angenehmen Fußweg findet sich dort winters fast immer auf Anhieb ein Platz in einer der Stuben. Seit Jahrzehnten unverändert ohne Kitsch und unnötige Neuerungen. Kindheitserinnerung. Frühlings, sommers, herbstens und sobald die Sonne durch die Baumspitzen blitzelt, findet sich ein Platz im riesigen Gastgarten.

Was dort serviert wird, schmeckt. Sei's der naturtrübe Apfelsaft, der Hollersirup, das Bio-Premium-Helle von Ottakringer oder der gespritze Most. Schweinsbraten mit Knödel und Kraut mögen die Kinder, Krautstrudel mag die Mutter und den wirklich guten Apfelstrudel aus wenig Teig und viel Apfel mögen alle. Das Speckbrot und das Schmalzbrot mit Zwiebel für Zwischendurch gehen immer. Alles hausgemacht und frisch.

Der Service ist je nach Be- und Überlastung flott oder weniger flott, sehr freundlich oder weniger freundlich. Aber egal. Der Platz an der Sonne macht es wieder wett, wenn's einmal nicht so passt, und beim nächsten Mal sind die Gemüter wieder beruhigt. Die Gästeschar ist halt nicht immer kalkulierbar. Schutzhaus halt. Wenn der Himmel unerwarteterweise doch aufreißt, ist die Bude voll und der eine Kellner und die andere Kellnerin ist zu wenig. So ist es eben im Wald. Wem's nicht passt, der soll zuhause bleiben. Wie gestern diese Grantler am Tisch daneben.

Aja, und super kinderfreundlich mit zwei Spielplätzen, einer davon hundesicher.

Schießstätte
Maurer Lange Gasse 345, 1230 Wien, Tel: 0676 725 78 61

syl

Den Sommer begrüßt Donnerstag 2011-04-07

Unverhofft kommt oft. So auch dieser Quasi-Sommertag. So auch eine halbe Stunde Zeitguthaben nach einem konstruktiven Meeting. havel & petz wissen solche Gelegenheiten stets zu nutzen. Die Gelegenheit bestand aus

Das Schloss Esterházy von vorne

a) einem wahrlich fürstlichen Ausblick,
b) ein paar Häppchen, gerade recht für den Ausklang des Vormittags,
c) einem Gläschen »vom Haus« und
d) unfassbaren zwanzig-und-noch-was Grad Außentemperatur.

havel & petz kommen also aus einer äußerst positiven Besprechung und schnuppern Frühsommerluft. Ein Blick auf die Uhr beruhigt, wir haben ein kleines Zeitfenster.

Antipasti
Ein Blick von socia zu socia macht klar, wir sind uns einig. Im Angesicht von Schloss Esterházy lassen wir uns auf einem der brandneuen Tische der Vinothek Selektion Burgenland nieder.
Käseplatte

Unser etwas diffuser Wunsch nach einer Kleinigkeit zum Essen und einem Gläschen dazu kam offenbar genau richtig an. Ein paar Oliven, frische Kresse (nebst kleiner Schere!), Chutneys, wunderbares Olivenöl und eine kleine und feine Auswahl an Käse. Dazu ein Glas Chardonnay Lama und alles war für eine halbe Stunde so richtig gut.

Ruth

Zwei späte ProWein-Schlaglichter Montag 2011-04-04

havel & petz waren in Düsseldorf auf der ProWein. Nicht besonders ungewöhnlich. Wir machen hier auch keinen großen Rückblick. Die, die selbst dort waren, haben ihre eigenen Rückblicke. Die, die nicht dort waren, haben nichts davon zu lesen, wen wir aller getroffen, was wir alles verkostet haben. Und außerdem ist das Ganze fast eine Woche her.

Aber, zwei Highlights in Gestalt von zwei Weinen möchte ich hier nennen. Weil sie mich überrascht haben, völlig anders als erwartet waren, besonders fein waren.

Flasche Franz Keller Weissburgunder

Der weiße ein Deutscher, der rote ein Spanier. Ersterer aus Baden, zweiterer aus dem Priorat. Ersterer der formidable Weißburgunder »Oberbergener Pulverbuck« 2009 vom Weingut Franz Keller. Zweiterer der so feingliedrige und so präsente »Els Escurçons« 2007 vom Clos Martinet.

In beiden Fällen wurden uns die Weine vom Winzer (Fritz Keller) und von der Winzerin (Sara Pérez) mit viel Enthusiasmus, Freude, Hintergrundinfos und Herzblut vorgestellt. Ich denke, das ist neben der Qualität der Weine ein Faktor, der einfach mitspielt. Es geht eben immer um alle Sinne.

Ruth

Els Escurcons von Clos Martinent
Wie kommt der Preis zum Wein? Sonntag 2011-04-03

Draußen Sonntag, Sonnenschein und Vogelgezwitscher. Drinnen Sonntag, Bett, Café au lait und Brand eins. Das Heft. Immer wieder eine Freude. Denn da macht sich jemand Gedanken, zum Beispiel zum Rätsel Preisgestaltung. Warum u. a. Frauen beim Friseur für die gleiche Dienstleistung um ein Eck mehr zahlen als Männer.

Weinreben im Frühling 

Antwort: Weil's so ist, und Kundinnen und Kunden es so akzeptieren. Margen werden willkürlich gesetzt. Die fitzelige Kostenkalkulation, die wir in der Schule gelernt haben, ist nicht mehr als ein Eckpfeiler, nicht mehr als ein Pfosten im Weingarten. Was für den Friseur gilt, gilt selbstverständlich auch für den Wein. Der suggerierte Produktwert zählt.

In einem Experiment an der Carnegie Mellon University, Pennsylvania, wurde Studenten ein 1998er Côtes du Rhône zum Kauf angeboten. Der vorgeschlagene Preis war vollkommen willkürlich gewählt, nämlich nach den Endziffern der studentischen Sozialversicherungsnummern. Und obwohl das alle wussten, folgten sie der allgemeinen Tendenz: Die mit einer niedrigeren Nummer bewerteten den Wein mit durchschnittlich 11,62 Dollar, die mit einer höheren mit 19,95 Dollar.

Insoferne ist es also vollkommen egal, wie der Winzer den Weinpreis ansetzt. Der Weinliebhaber zahlt das, was ihm der Wein wert ist und nicht das, was der Wein wert ist.

Quelle: Brand eins, Heft 02/2011, S. 12-13
syl
Kleine feine Filme über Geschmackvolles Freitag 2011-03-25
Alexander und Nadeschda Schukoff frühstücken gerne. Alexander und Nadeschda Schukoff frühstücken gerne gut. Alexander und Nadeschda Schukoff frühstücken gerne gut und interessieren sich für die Lebensmittel, die sie so frühstücken.
Beim Formen einer Semmel

Und weil das vielleicht auch andere »Frühstücker« interessiert, machten sich die beiden an eine Filmserie, in deren Mittelpunkt der Wiener Frühstückstisch steht. Start ist am Sonntag in der ORF-Reihe »Matinee« um 10.35 Uhr in ORF2: »Die Wiener Semmel - eine kleine Kulturgeschichte«.  In diesem ersten Film geht es zum Beispiel um die Handsemmel und warum die nicht jeder Bäcker machen kann. Es geht um optische Merkmale der idealen Semmel, um den Teig, das Karamelisieren im Ofen oder die Haltbarkeit der Kruste. Wir alle wissen, da gibt's Unterschiede, die gibt's gar nicht.

Natürlich darf auch gesprochen werden. Dies tun Bäcker und Wirte, Weizenbauern und Müller, Gastro-Journalisten und Gourmets.

Der Semmel-Film entstand mit Unterstützung der Stadt Wien, des Vereins zur Förderung des Bäckergewerbes und der Wirtschaftskammer Wien, Fachgruppe Kaffeehäuser.

Und weil so ein resches Semmerl gern Begleiter hat, sollen Sekt, Honig, Wasser, Schinken, Marmeladen, Räucherfische und anderes folgen. In Serie eben.

Zum Gusto-Holen:
Die Programmankündigung auf der ORF-Website

Ruth

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ruth havel & sylvia petz
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1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
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office@havel-petz.at
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