Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

Bassena - unser Blog

Wir kommunizieren I Wir positionieren I Wir beraten & begleiten

Meine Herren! Donnerstag 2011-06-09

Der Herr auf dem Bild macht ziemlich wenig Wein. Der ist dafür zum Niederknien. havel & petz haben drei Weine aus dem Mini-Sortiment verkostet. Der Herr ist übrigens Gottfried Lamprecht vom Herrenhof Lamprecht, verkostet wurde im Hotel Herrenhof. Sehr passend. Aber das nur nebenbei.

Des Jungwinzers älteste Rebstöcke sind fünf Jahre alt, da hat er begonnen mit dem Wein. Weinmachen zu sagen wäre unpassend, Gottfried Lamprecht meint, er macht gar nichts mit dem Wein. Der macht sich von selbst.

Gottfried Lamprecht bei der Verkostung

Der Herrenhof, einer der Gutshöfe vom Stift Vorau, war schon immer ein Landwirtschaftsbetrieb, um die zehn Hektar Weingärten gehören dazu. Die lagen lange brach. Seit wie gesagt fünf Jahren sorgt der experimentierfreudige Winzer dafür, dass wieder was wächst. Aus dem sich was keltern lässt. Vier Hektar werden zur Zeit bearbeitet, noch einmal vier bis fünf sind möglich. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine große Lage direkt beim Gutshof. Lockere Sand- und Sandsteinverwitterungsböden, ein laut Winzer perfektes Kleinklima und die Beschäftigung mit Altem und Neuem sind die Basis. Ausgewählte Rebsorten, viel Zeit im Weingarten, gebrauchtes großes und kleines Holz, ausschließlich Spontanvergärung (»es fängt irgendwann an und hört irgendwann auf«), Gelassenheit und Entspanntheit im Keller. Was dabei herauskommt ist jedenfalls superbe.

Wein eins vom Herrenhof im Herrenhof war der Weißburgunder 2010, der Gutswein, wenn man so will. Auf den ersten Riecher ist das Holz noch ein bisschen dominant, dann kommt Steinobst, Birne, eine Reife, die nie auf einen 2010er schließen ließe. Und das Ganze bei wirklich (selbst erfahrenen) trinkanimierenden 11,5 % Alkohol! Geht also wunderbar auch schon am frühen Nachmittag (selbst erfahren).

Wein zwei dann ein steirischen Gemischter Satz. Jawoll. Gottfried Lamprecht will mit diesem Wein, dem Buchertberg Weiß, weg von der Sorte und hin zur Lage. Was auch immer wir im Glas haben, es mundet fantastisch. Südliche Macchia, mediterrane Kräuter, extrem burgundisch. Jawoll!

Und dann ein Roter, der uns fast umhaut. Weil er so fein und elegant ist, so wunderbar entspannt und »bei sich«. Der Winzer hat Blaufränkisch-Trauben vom Eisenberg gekauft, aus einem Weingarten, den er aber selbst bearbeitet hat. Ein bisschen anders als der Eigentümer das je gemacht hätte. Und man kann mit Fug und Recht behaupten, das Experiment (O-Ton G. L.) ist gelungen. Der Wein ist leider ausverkauft, ein weiterer Jahrgang kommt im Herbst noch auf den Markt, das war's dann mit dem Eisenberg, dann kommt was Neues.

Zu erzählen gäb's jetzt noch so viel. Von der Biozertifizierung, davon, dass Gottfried Lamprecht alles selbst macht (bis hin zu den Etiketten!), dass er gerne immer wieder was Neues probiert, dass er einen Glasballon mit Weißwein im Weingarten vergraben hat und ihn irgendwann wieder ausgraben und kosten wird. Ich lass es jetzt trotzdem, und fiebere der Lieferung der bestellten Weine entgegen.

Ruth

Mon dieu! Dienstag 2011-06-07

Sich hie und da zu überlegen, wie man möglichst günstig zu einer wirklich guten, wirklich teuren Flasche Wein kommt, Gedankenspiele zu machen, wie weit man wohl gehen würde, alles schon gehabt. Jeder, der vom Wein-Virus befallen ist, weiß wahrscheinlich wovon ich rede. Aber so dreist wie die junge Frau in einer französischen Supermarktfiliale geht freilich kaum jemand. Nehm ich einmal an.

Barcode

Der Decanter berichtet, dass besagte Dame Barcode-Aufkleber vertauscht hat, um sich so zum Dumping-Preis ein paar Flascherl Petrus unter den Nagel zu reißen.
€ 2,50 wollte sie statt € 2.300 bezahlen. Sie wurde erwischt. Blöd. Viele andere jedoch offenbar nicht. Noch blöder.

Leclerc-Weineinkäufer David Bruguiere lässt wissen, dass diese Art von Betrug ein echtes Problem sei. Und an der Kassa kennt sich halt auch kaum jemand so gut aus, um die Umetikettierung zu bemerken.

Die sollten ihr »Pickerl-System« überdenken oder in besseren Kleber investieren.

Quelle: Decanter

Ruth

Frühling, Herbst, Sommer und Winter. Was für ein Durcheinander! Freitag 2011-06-03

Eigentlich sollte es ein Ausflug zum »Haus im See« werden. Doch wegen eines überlasteten Flughafens kam die Freundin spät ans Gepäck und wir kamen nicht mehr zur Fähre. Schade!

Also Mole West, weil der Blick auf den See Programm war.

Mole West

So kamen wir in den Genuss eines Herbsttages am 2. Juni. Gott sei Dank lagen Decken bereit. Das Essen war - überraschenderweise, weil schon anders erlebt - gut. Das Curry mit Karfiol und Erdäfeln war richtig rund und spicy, der Zander knusprig und das Erdäpfelpüree bestgewürzt, nur bei der Ciabatta mit Prosciutto gab's einen ordentlichen Hänger. Die braucht so kein Mensch. Der offene Sauvignon und Weißburgunder Mainstream, klar, aber okay. Das Personal hingegen wieder sehr okay. Hat schon was die Mole! Und vor allem diesen Blick. Auch wenn's grau in grau war, der See ist immer schön.

Doch einfach zu windig und kalt zum Verweilen. So macht der Juni keinen Spaß! In Kopenhagen, wo die Freundin herkam, war's beim Abflug übrigens sonnig, warm und windstill ...

Und hier der Link zu einem wunderschönen Lied von Nina Simone, eingesandt von Angelika Deutsch: Wild is the Wind.

www.mole-west.at
syl
Wenn der Chef rockt Mittwoch 2011-06-01

Die Jungs und Mädels der ÖWM wissen zu feiern. Und lassen andere gerne mitfeiern. Das rechnen wir ihnen hoch an. Gestern am Abend war wieder einmal Gelegenheit dazu. Zum Abschluss des Weingipfels wurde in den Prater geladen, in den Waggon 31. Coole Location mit Terrasse am Rande des »pittoresken« Pratervorplatzes.

Willi Klinger mit Band
Rund 180 internationale Weinkennerinnen und -kenner, vornehmlich Journalisten, ein paar Händler und Gastronomen, wurden drei Tage lang durch den Wein kutschiert. Mit allem Pipapo. Tastings, Picknicks, Dinners, was das Weinherz halt so begehrt. Gestern dann besagte Abschluss-Fete. Und die hat gerockt.Der gefüllte Raum

Denn Willi wollte es wieder einmal wissen. Gott sei Dank! Was sind wir froh, dass er so gut mit Oliver Gruen und Band kann. Mein persönlicher Favorit des Abends: Massachusetts von den Bee Gees. Genial.

Danke, Willi!

Ruth

Kleiner Lesegenuss Sonntag 2011-05-29
Auch wenn es eigenartig anmutet, hier wird nun 1:1 ein Text abgeschrieben. Ein Werbetext noch dazu. Einer der so gut gefallen hat, dass er hier in der Bassena verewigt werden soll, bevor die Zeitung, der er entnommen wurde, irgendwo im Haus verkommt oder im Altpapier verschwindet. Wochenend-Standard vom 28./29. Mai 2011, das bereits fast liebgewonnene weil schon oft lesenswerte »Mercedes-Benz-Kastel« auf der Titelseite rechts unten.
Cover einer alten Ausgabe des Duden 

Der Luftikus ist tot.

Und mit ihm starb auch der Sittenstrolch. Beide fanden ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof der ausgestorbenen Wörter. Auch der Dauerläufer wurde längst vom Jogger überholt und ist für ewig auf der Strecke geblieben. Ein Backfisch ist seit Jahrzehnten kein junges Mädchen mehr, sondern nur noch das, was er immer war: eine kulinarische Fragwürdigkeit. Ebenso spaziert heute niemand mehr auf dem Trottoir oder trifft sich zum Stelldichein. Muhme und Oheim haben das Zeitliche gesegnet, die Kokette wurde, wie der Hagestolz, sanft entleibt und der Quacksalber einfach totgeschwiegen. Weiters verblichen sind der halbstarke Popper, die kolossale Hupfdohle und der meschuggene Pedell. Und auch Mercedes-Benz hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe innovativer Sicherheitssysteme ein besonders hässliches Wort endgültig zu Grabe zu tragen: Autounfall. Pardauz!

Die Abschreiberin hat kurz überlegt, die Werbung in dem Absatz auszusparen. Dem allerletzten Wort zuliebe hat sie es nicht getan. Und - nur der Ordnung halber - sie fährt weder ein Auto der besagten Marke noch hat sie wie auch immer geartete Verbindungen zu den Karossen.

Ruth

Hi Ihr Beiden,Starke Seite, die Ihr da aufgebaut habt.Freut mich, dass wir uns bei den Le4ufen in d6sterreich und Ungarn sehen wedren.Bin gespannt ob wir ein Backgammonturnier auf internationalen Boden starten.Da mfcssen wir doch dabei sein oder was meins

Katia  22.07.2012 06:06

Hi Ihr Beiden,Starke Seite, die Ihr da aufgebaut habt.Freut mich, dass wir uns bei den Le4ufen in d6sterreich und Ungarn sehen wedren.Bin gespannt ob wir ein Backgammonturnier auf internationalen Boden starten.Da mfcssen wir doch dabei sein oder was meinst du Ossy? Viele GrfcdfeJohnnyinoffizieller Deutscher Backgammon Meister

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164  165  166  167  168  169 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.