Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Verflixte Kälte Donnerstag 2011-05-05
Österreichs Winzer sind mit einem Schrecken davongekommen. Anders die deutschen Weinbauern. Wie Blogger Dirk Würz berichtet, sind in der Nacht auf den 4. Mai große Teil der deutschen Rebflächen erfroren: »Die Nacht, in der der Frost kam«. 60 bis 70 % Ausfall in Rheinhessen, Franken, Würtemberg, an der Pfalz und Mosel und im Rheingau.
Frost im Weingarten
Manche Winzer müssen mit einem Totalschaden leben, Junganlagen sind zur Gänze erfroren. Man hofft auf einen zweiten Austrieb, der wahrscheinlich ohne Fruchtansätze sein wird, aber die Reben für das nächste Jahr rettet. Und das nach einem Jahr, in dem die Ernteerträge bei 50 % des Durchschnitts lagen. Für viele Winzer geht es nun tatsächlich um die Existenz. Kein guter Start ins Weinjahr 2011.

Quelle & Foto: würtz-wein.de
syl

Exotische Gelüste Montag 2011-05-02
Während sich die Socia durch den Samstag isst und trinkt, ist meinereins mit dem Sohn im Wald unterwegs. Viel Luft, viel Grün, viel Wald. Beim Biotop dann die erste »Schlange«. Eine harmlose Blindschleiche, sicherlich zu Tode erschrocken ob der beiden neugierigen Menschen. Ein bisschen erschrocken auch ich, man muss wissen, Schlangen sind nicht so mein Ding. Gelinde gesagt.
Blindschleiche im Wald
Ein paar Minuten und ein paar Meter weiter dann der größere Schreck. Im hohen Gras und nur wenige Zentimeter neben der Autorin das nächste Vieh. Viel größer, viel dicker, viel scheuer. Daher auch das suboptimale Foto. Annahme: eine Äskulapnatter. Harmlos wie ihre Verwandte von vorhin.
Äskulapnatter im Wald

Irgendwann im Laufe des Gespräches mit meinem Sohn dann der Schwenk zum Kulinarischen. Werden Schlangen auch gegessen? Ja sie werden. So zum Beispiel in China. Zum Gusto-Holen hier ein Rezept, dass die googelnde Bassena-Bloggerin flugs gefunden hat, gebratene Klapperschlange:

Zutaten:
1/2 kg Klapperschlange (rattlesnake), eine Knoblauchzehe, Olivenöl zum Anbraten, eine Limette

Zubereitung:
Schlangenfleisch salzen und in Olivenöl kurz anbraten. Fein blättrig gehackten Knoblauch mitrösten, mit dem Saft der Limette ablöschen.

Dazu wird Kartoffelpürree gereicht. Bon appetit!

Das Rezept auf www.kirchenweb.at, Rubrik »Religiöse Kochrezepte« (!)

Ruth

Frühstück Montag 2011-05-02
Vergangener Samstag endete blutig. Begonnen hat er mit einer Frühstücksverabredung mit dem Ziel, das Auto einer Freundin vom Naschmarkt abzuholen. Nächtens davor war sie ohne es heimgekehrt. Weil zum Frühstück ein ordentlicher Wein gehört, nahmen wir es bei Kim am Naschmarkt ein.
Dry Aged Beef von Höllerschmid

Schwarze Nudeln mit gebratenem Spargel, Garnelen und Tomaten mit Burgundercuvée von Thallern. Dazu im Fünf-Minuten-Takt passierende und sich dazugesellende Freundinnen und Freunde. Zum Ausnüchtern mussten wir nachmittags aufs Badeschiff, das erste Miniloft mit Doppelbett am Sonnendeck schien der beste Platz dafür. Womit sich uns auch der Sinn dieser Nano-Schlafzimmer im Freien erschloss und der Wocheneinkauf ad acta gelegt war. Das Loft war leider belegt, wir mussten die Zeit bis zum Aperitif im Vestibül also mit einem Glas Champagner überbrücken. Dort servierte man uns vor unserer Essenverabredung bei Freunden nebst einem nächsten Glas Champagner zwei weitere Weine, einen Piff Bier und drei opulente Speisen wie unter anderem gekochte Kranzlwurst mit Zwiebelsenf. Letztere hatte ich zuletzt vor ungefähr 30 Jahren im elterlichen Wirtshaus genossen. Sie war köstlich! Knapp vorm Dessert konnten wir entkommen.

Und kamen gerade recht zum Spargelschälen. Weiß und Grün mit Hollandaise. Dazu gab's wohl auch Wein. Zu Höllerschmids Dry Aged Beef auf jeden Fall einen wunderbaren 2001er Mariental von Triebaumer. Und hier begann ich zu schwächeln. Unverzeihlich! Unsere Autos haben wir am Sonntag getrennt voneinander abgeholt.

syl
Giacomo Tachis - »The father of Italy's wine« is Decanter Man of the Year 2011 Freitag 2011-04-29
Es muss gar nicht so einfach sein für die Decanter-Leute, a Woman or a Man of the Year zu definieren. Bei all den großartigen Weinmenschen weltweit, die Dinge bewegt und Steine aus dem Weg geräumt haben. Jedes Jahr aufs Neue die Frage: Wer verdient es heuer, für sein Werk ausgezeichnet zu werden?
Giacomo Tachis

2011 fiel die Wahl auf Giacomo Tachis. Der italienische Önologe und Weinmacher schuf für die Familie Antinori berühmte Weine, unter anderem die drei »Super Tuscans« Sassicaia, Tignanello und Solaia. Decanter-Chefredakteurin Sarah Kemp begründete ihre Wahl am Abend der Preisverleihung in Florenz mit den Worten: »You made a significant difference to the world of wine, and have exerted an extraordinary influence on Italian wine – an influence that will live on.« »You are the father of Italy’s wine renaissance,« sagte sie. »You have been responsible for raising the quality of wine across the length and breadth of Italy, from Trentino to Sardinia and everywhere in between.«

Piero Antinori verglich Tachis mit anderen Decanter Men of Year wie Robert Mondavi und Emile Peynaud, den Tachis als seinen Mentoren sieht. Der 78-jährige Giacomo Tachis erhielt die große Auszeichnung für sein lebenslanges Schaffen und seinen Einfluss auf den gesamten italienischen Wein. Wein sei bei den Antinoris schon seit dem 15. Jahrhundert immer auch als Medizin betrachtet worden, er führe diese Tradition fort, scherzte der Preisträger bei der Verleihung.

Der geborene Piemonteser steht seit fünf Jahrzehnten einer innovativen Weinbereitung in Italien vor: Klonenselektion, hohe Stockdichte, niedriger Ertrag und Verfeinerung der malolaktischen Gärung und Fassreife sind seiner Vorreiterschaft zu verdanken und heute Standard. Während des feierlichen Dinners bei der Preisverleihung wurde sein 1982er Tignanello ausgeschenkt.

Hier geht's zum Interview mit Giacomo Tachis. 

Quelle: www.decanter.com
syl

Genussvoll was Gutes tun. Dienstag 2011-04-26

In den Genusswelten, in denen wir uns bewegen, sind gutes Essen, edle Weine und feine Urlaube meist eine Selbstverständlichkeit. Wir haben es uns ja auch alle verdient, bei der Geschwindigkeit, mit der wir leben. Und geben unser schwer verdientes Geld auch guten Gewissens aus.

Kleinkind im Porträt

Dass es nicht allen so gut geht, weiß jeder von uns. Dass wir deshalb nicht alle auf alles verzichten, um weniger Begünstigten zu helfen, ist Faktum. Manche helfen aber doch.

Global Family Charity Resort Logo

Karl G. Auer hat vor fast vier Jahren den Verein »Global Family Charity Resort« gegründet. Seit 7.7.2007 engagiert er sich für Familien mit Kindern, für die Urlaub ein Fremdwort ist. Und mit ihm über 50 Hoteliers.

Seit kurzem gibt es ein neues Projekt. Das »2for1 SehrGutscheinheft«. Von Arlberg Hospiz im Westen bis zu Toni Mörwald im Osten gibt's Angebote für zwei, die nur einer bezahlt. Soll heißen, wir genießen doppelt und zahlen nur die Hälfte. Oder so irgendwie. Ist aber auch völlig egal, der Erlös kommt auf jeden Fall Karl G. Auer und seinem Engagement zugute.

Ein Blick ins Gutscheinheft

Global Family Charity Resort - die Initiative

Ruth

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