Bunte Rüben und Kraut in einer Holzschale

Bassena - unser Blog

WINTERLICH KULINARISCHE HÖHENFLÜGE Donnerstag 2010-12-16

2009 waren wir offensichtlich zu beschäftigt, haben's einfach übersehen. Das havel & petz-Weihnachtsessen. Nicht so heuer. Von langer Hand geplant haben wir uns gestern einen Abend lang verwöhnen lassen. Kulinarisch, wein-begleiterisch, chef-betreuerisch. Im Restaurant Aubergine bei Michael Wiesinger und Partner Florian Hrachowina. Eines gleich vorweg, wir haben's genossen. Name verpflichtet.


Gruß aus der Küche mit Aubergine 

Nachdem wir den beiden Herren vollstens vertrauen, trauten wir uns, die Karte links liegen zu lassen und uns auf das einzulassen, was da kommen mochte. Und es kam.

Nur zum Aufwärmen bestellten wir selbst: heißes Wasser (!) – und ein Glas Pol Roger. Und nach einem auberginigen Gruß aus der Küche ging's los.

Advent- und wetter-passende Terrine von der Elsässer Gänseleber mit gebratenem Pannetone und marinierten Dörrpflaumen. Weihnachten kann kommen!

 Gänseleber mit gebratenem Pannetone und marinierten Dörrpflaumen

Pot au Feu von Bouchotmuscheln und Weinbergschnecken mit Cous Cous und Lavendel. Das oft zitierte Feuerwerk an Aromen! Siehe obiges Foto. Licht und iPhone haben verhindert, dass es besser wurde. Bitte um Nachsicht.

Die geschmorten Kalbskutteln mit Chorizo und rotem Curry eine Herausforderung. Eine die sich lohnte. Schön langsam waren wir satt, aber es ging weiter. Gott sei Dank!

Man nehme das untere - ebenfalls suboptimale - Foto. Filet vom Aubrac-Rind in der Kakaobutter gebraten, mit Rührei (doch eigentlich Eierspeis bei uns?!), getrockneten Tomaten, Limette und Oliven. 

So schön gemählich dahin begleitet von einem Tokaji Furmint Sec 2008, Kiralyudvr, einem 2008 Due Soli der Fattoria San Giuliano aus Neive, etwas Gabarinza 2007 aus der Doppelmagnung und ein wenig Timotheus des Jahrgangs 2007 vom Gut Oggau waren wir zu dem Zeitpunkt satt. Rechtschaffen satt. Blöderweise hat der große Käsemeister Bernard Antony das Aubergine in den Partner-Status erhoben. Soll heißen, man wird beliefert. Soll heißen, havel & petz mussten noch ein wenig nachlegen. Zwei Häppchen Käse haben die Mägen geschlossen. Final.

Es war uns ein Volksfest.

www.aubergine.at

Ruth

ELBENLAND IM WIENERWALD Sonntag 2010-12-12
Dass frische Luft gut tut, ist allgemein bekannt. Dass sie noch besser tut, wenn man sie regelmäßig konsumiert, auch. Und dass es am allerbesten ist, man bewegt sich dabei, sowieso. Das wissen auch havel & petz. Mit der Umsetzung hapert's in letzter Zeit leider ein bisschen. Zuviel Büroluft. Selbst am Wochenende viel zu oft zuviel Schreibtisch-Odeur.
Boden im Wienerwald
Dieses Wochenende endlich die Entscheidung, und mit dem Blick auf die To-Do-Liste die Erleichterung, "nichts wie hinaus!". Den Wienerwald vor der Tür keine große Sache. Gestern Samstag eine knappe Stunde. Man will ja nicht übertreiben. Nach Wochen der Abstinenz. Eine quasi neue Erfahrung, sich so richtig durchblasen zu lassen.
Boden im Wienerwald

Heute Sonntag dann schon mutiger eine richtig große Runde gewagt. Über zwei Stunden unterwegs. Das Wetter schwankt zwischen Nebel und Sonne und taucht den Wienerwald in eine ganz eingene Stimmung. Und mit der nötigen Ruhe und Muße, die sich erstaunlicherweise schnell einstellt, haben wir das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Es hätte uns nicht verwundert, wenn uns Elfen, Greife oder sonstige Fantasiewesen über den Weg gelaufen wären.

Schön war's. Wiederholung garantiert.

Ruth

In aller Munde – Glühwein Samstag 2010-12-11

Es war eine Zeitlang gar nicht so einfach, aufzustehen und zu sagen: Ja, ich trinke Glühwein! Denn den meisten ist Glühwein nur vom Christkindlmarkt bekannt. Billigster Weinfusel versetzt mit einem Gemisch aus artifiziellen Zutaten. Picksüßes Zeug, das den Punschstandlgehern Christmas-Feeling vorgaukeln soll und sie am nächsten Tag mit schlimmsten Nachwehen aufwachen lässt.

Nein, das ist nicht der Glühwein, den ich meine! Der Glühwein, den ich meine, ist ein anderer.

Illustration einer Person mit dampfender Tasse

Nämlich einer aus einem guten Wein, der durchaus auch die Neige eines besonders guten sein kann. Falls es so etwas überhaupt gibt, die Neige eines besonders guten Weins. Es kann ein roter oder weißer sein, anders als der Captain meint, der für roten plädiert. Dies mag an seinem angegriffenen Magen liegen, weil er neben dem Wein auch immer sich selbst echauffiert. Aber mit den Gerbstoffen hat er recht, die sollten möglichst mild sein.

Bei den Zutaten scheiden sich die Geister wieder. Als glühweinkochend aufgewachsene Wirtstochter hält man's eher puristisch. Wein mit Zimt, Gewürznelken, Zitronenschale und wenig Zucker erhitzen. Will man den Alkohol raushaben, kurz aufkochen. Und dann wird's warm im Bauch. Und in der Seele und manchmal auch im Kopf. Dann, wenn's arschkalt ist, ist guter Glühwein ein kleines Stück vom Glück.

Heut geht's mit den Kindern auf den Christkindlmarkt. Da muss man durch. Aber die Thermoskanne ist schon gefüllt!

syl
Gestern hat der Wein gebrodelt Freitag 2010-12-10
Rahimi und Kracher hatten zum alljährlichen «Christmas for friends» geladen. Und wie immer waren alle gekommen. Viele Akteure der Weinwelt wie Daniel Gantenbein, Ernie Loosen, Eric Calzolari von Billecart-Salmon und unzählige andere alte Freunde und Bekannte. Es war ein wenig wie beim Weltweinfestival.Daniel Gantenbein
 
Konzentriertes Verkosten war selbst verschuldet kaum möglich. Das Plaudern und Wiedersehen waren stärker. Später im Schwarzen Kameel galt Körper an Körper, Weinglas an Weinglas, gute Flasche an guter Flasche. Und die Erinnerung daran, dass das Weltweinfestival Bad Ragaz naht. Von 19. bis 21. Mai 2011 rücken die Kühe im Heidiland wieder zusammen, um Platz zu schaffen für tausende Flaschen Weins aus aller Herren Länder und ihre Produzenten. Insbesondere auch für Aubert de Villaine mit seinen Flaschen. Es wird ein Fest werden!
www.weltweinfestival.com
syl

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Dweezil  11.12.2011 10:08

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Brain food Dienstag 2010-12-07
Winzer, hört die Signale! Einer Agenturmeldung aus Paris zufolge vergrößert sich das Risiko, an Demenz zu erkranken ganz erheblich bei Winzern, die regelmäßig Pestizid spritzen. 1997 wurde mit einer diesbezüglichen Studie des französischen Instituts für Volksgesundheit begonnen, jetzt liegen die Ergebnisse vor.
Arbeiter beim Spritzen im Weingarten

Es wurde die Gehirnleistung von 614 älteren Arbeitern, die über vier bis fünf Jahre verschieden stark Pestiziden ausgesetzt waren, untersucht. Die Arbeiter, die in den Weinbergen von Bordeaux den Giften besonders stark ausgesetzt waren, zeigten auch einen deutlich stärkeren Rückgang der Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit.

Wieder ein Argument mehr, diesen Mist Mist sein zu lassen. Nicht nur für die Erde und die Qualität unserer Weine. Nein, auch für die Qualität unserer Köpfe!

Quelle: Der Standard, 3. Dezember 2010, S. 16
syl

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ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
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