Bassena - unser Blog

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Auf den Hund gekommen Donnerstag 2011-03-03

Genuss ist, wenn man's trotzdem tut. Nämlich den inneren Schweinhund zu überwinden, um sich in die Position des aufschauenden Hundes zu begeben. Und plötzlich fühlt man sich gedehnt, der Schritt federt und man weiß, dass man aus seinem Körper noch sehr viele und vollkommen ungeahnte Dinge holen kann. Und dann spürst du, dass du lebst. Und das ist so hart wie diese Nummer! - da rechts.

Das da rechts ist Horst. So wie er lebt. Horst ist Pureyoga.

Horst in Yogastellung 

In diese Position zu kommen, ist für unsereins übrigens ganz und gar nicht unwahrscheinlich. Der Weg ist das Ziel, die kleinen Erfolge stellen sich sofort ein, die großen sind greifbar. Pureyoga ist das einzig wahre Ashtanga-Yogazentrum in Wien, Horst ist der einzig wahre Lehrer. Er alleine in Österreich hält das Zertifikat von Sri K. Pattabhi Jois, was uns allen miteinander nichts sagt. Macht aber nix. Es ist ein echtes Zertifikat.

Pureyoga findet in einem schönen sonnigen Studio bei Hietzing statt, der Garten vorm Fenster macht das Ganze besonders. Und: Es handelt sich nicht um die entspannte Om-Übung sondern um ein schweißtreibendes, forderndes, anstrengendes Cardio-Ding, das unglaublich befriedigend ist.

havel & petz sind, wenn sie nicht gerade im Büro sind, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit dort anzutreffen.

www.pureyoga.at
syl
Essen von der Laderampe Montag 2011-02-28
Was bei uns der immobile Würstelstand, ist in Los Angeles offenbar der Food Truck. Mobil, wie der Name vermuten lässt. Hunderte dieser „Gourmet-LKW“ gibt es, via Twitter und Facebook tun sie täglich ihren aktuellen Standplatz kund.
Truck Spielzeugauto 

Früher waren sie Anlaufstelle für Fabriks- oder Baustellenarbeiter, mit entsprechend einfachem Essen und zum Teil angeblich etwas fraglichen hygienischen Bedingungen. Seit zwei Jahren ist alles anders, Essen gut, alles gut. Zumindest auf immer mehr Exemplaren. Mexikanisch, marrokanisch, koreanisch, alles da. Stell ich mir auch in Wien sehr nett vor. Jeden Tag eine andere Küche vor der Haustür. Im Vergleich zu L.A. haben wir halt ein bisschen wenig Platz. Vielleicht kommt ja wer auf die Idee, das in abgespeckter Form im PKW oder Minivan anzubieten.

Quelle: Der Standard

Ruth

What was ist again? Montag 2011-02-28

Man

Man is a woman's best friend.
He will reassure her when she feels insecure and comfort her after a bad day.
He will inspire her to do things she never thought she could do;
to live without fear and forget regret. He will enable her to express her deepest emotions and give in to her most intimate desires.

 Illustration einer Katze mit Wein

He will make sure she always feels that she's the most beautiful woman in the room and will enable her to be confident, sexy, seductive, and invincible.

No wait...... sorry....... I'm thinking of wine. It's wine that does all that.
Sorry. 

Sent by syl's sister in law Jane

Ein Abend für die Geschmackspapillen Mittwoch 2011-02-23

Wenn man das Glück hat, im richtigen Moment die richtigen Leute zu kennen, die wiederum Menschen kennen, die etwas Besonderes machen und andere daran teilhaben lassen, hat man Glück.

Roland Velich, Mr. Moric, und Christian Seiler, essender, trinkender und schreibender Zeitgenosse, nahmen havel & petz mit in das Studio des irischen Künstlers John Gerrard am Loquaiplatz. Der seinen Esstisch für etwa 15 Personen und seine kleine Küche immer wieder einmal an Philipp Furtenbach und Philipp Riccabona verleiht. Ein Glück.

Ein Gang des 21-Mini-Gänge Dinners

Die beiden, die warum auch immer beim Kochen gelandet sind (was nebenbei bemerkt nur ein Teil ihrer Aktivitäten rund ums Essen ist), verarbeiten erstens einmal nur Dinge, die sie entweder selber gesammelt, gepflückt, gefunden oder sonstwie erlegt haben oder deren Produzenten sie persönlich kennen oder jemandem kennen, der diese persönlich kennt. Und sie machen das zweitens in einer Art und Weise, die einen staunen und schmecken lässt. Die Mmmmhhhhhs waren bei jedem der 21 Mini-Gänge zu hören. Das erste "Gericht" ein Glas Leitungswasser. Was bei uns völlig normal ist (Leitungswasser zu trinken, nicht es als ersten Gang serviert zu bekommen), war bei ähnlichen Koch-Events in New York, so habe ich mir erzählen lassen, weit kontroversieller. Dort trinkt im Normalfall kein Mensch das Wasser aus der Pippe, und es schmeckt nach mehr als hierzulande. Nach Chlor. Das fordert den Gaumen.

Ich kürze und raffe jetzt. Beeindruckt haben mich alle der kleinen Speisen, eine jedoch ganz besonders. Ein (soweit mein Erinnerungsvermögen stimmt) gebratenes Weißkrautblatt auf (wirklich auf, in einem kleinen Schüsserl) Weißkrautpürree. So puristisch, so geschmackvoll, so gut. Den Inhalt der Schüssel im Bild kann ich leider nicht mehr exakt wiedergeben. Was mir jedoch im Gedächtnis geblieben ist, sind die Erdnüsse, die von einer Cousine eines Freundes in Afrika (Benin?) am Strand im Sand geröstet wurden. Grandios.

In die Gläser kam nach dem Wasser Wein von Roland Velich. Der eine, bei der offiziellen Kostkommission durchgefallen weil "fehlerhaft", ganz ausgezeichnet, die anderen, obwohl nicht fehlerhaft, auch.

Pünktlich um 18.30 ging's los, pünktlich um 21.20 kam das letzte Gericht, pünktlich um 22 Uhr verließ die Runde den Ort des Geschehens. Den Nachbarn zuliebe. Dreieinhalb Stunden, die es wert waren.

Mehr dazu: http://aound.net/

Ruth

verpasst!

Angelika Deutsch  28.02.2011 13:38

Ich war am Freitag da! Bericht (mit Fotos) folgt noch im Salon, aber wie immer ein Erlebnis. Und nicht genug zu würdigen, was die Burschen da machen, in fast selbstloser Hingabe. Das bedarf nicht nur publizistischen Sponsorings!

mehr davon...

katha  25.02.2011 20:53

...in wien wäre schön, ich mein', mehr mit diesem anspruch, diesem zugang. bin fast ein bisserl traurig, dass ich's diesmal nicht geschafft habe bzw. schaffen werde.

Wow

Ruth  25.02.2011 08:12

Wow, du hast viel besser aufgepasst als ich, Katha. Das ganze Menü zum Nach-Schmecken, beachtlich. Tolle Fotos. Und so wie du geschrieben hast, so richtig in Worte fassen kann man das gar nicht. Es war jedenfalls einzigartig.

ein deja vu

syl  24.02.2011 22:44

wenn ich deine fotos sehe, liebe katha. hab's gestern bereut, selbst keine gemacht zu haben, die deinigen entschädigen jetzt. diesen noma-impuls hatte ich auch. es war ein wunderbarer abend. die zahl der frauen lag bei knappen 50 %. du siehst also, es wird.
lieben gruß,
syl

ao& essn

katha  24.02.2011 21:59

schön, weil ich die "ao& essn" bisher auch so erleben durfte.
hab' darüber vor etwa einem jahr auch eine fast ein bisserl zu pathetische kulinarische notiz auf esskultur.at geschrieben:
http://www.esskultur.at/index.php/2009/10/21/der-wehmut-nachster-akt/

Vollkommen dada Montag 2011-02-21

Warum in die eigenen Hirnzellen vordringen, wenn beim Hirschen schon alles bestens steht?

«Fad wie immer. Wir gestehen, HIRSCH ist DADA, ungesehen. Erst 9 Jahre, schon besonnen, hat er sich den Platz genommen. Geschmeckt, verrucht, vorhergesehen, vergnügt der HIRSCH uns ohne Wenn, nun mit dem Jahrgang 2 Null Zen.»

In der Farbe? In der Nase? Am Gaumen? Im Abgang? Wein wie Etikett ein Unikat.

Hirsch 2010 Trinkvergnügen Nr. 9

«Behirscht» hat dieses Kunstwerk die österreichisch-polnische Künstlerin Agnieszka Baniewska mit viel Ironie und Österreichbezug ... in bester Tradition zur HIRSCH-Edition.

HIRSCH Trinkvergnügen
Wie der Name schon sagt, der «HIRSCH» ist Trinkvergnügen pur. Ein reinsortiger Grüner Veltliner von Lössböden, der trotz seiner Leichtigkeit durch Tiefgang, saftig-charmante Frucht und typische Würze besticht. HIRSCH 2010 Grüner Veltliner Trinkvergnügen #9

Und so sieht Peter Schleimer, Chefredakteur Vinaria, das Trinkvergnügen Nr. 9: „Klassische Sortennase mit schöner Veltliner-Würze, pikant, Aromen von Zitrusfrüchten und grünen Äpfeln untermalt mit Pfefferoninoten; schlank, knackig und nervig mit dezent-saftiger Frucht, guter Biss, sehr lebhaft, anregend.«

©Weingut Hirsch
www.weingut-hirsch.at

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