Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

UNSER GEWISSEN IM GLAS Dienstag 2010-11-02

Klingt mutig. In einer Zeit, in der in den meisten Fällen der Preis darüber entscheidet, ob ein Wein gekauft wird oder nicht, den CO²-Anteil pro Glas zu thematisieren. Doch, so Craig Fowles, die Rezession wird irgendwann wieder vorbei sein. Dann bekommen auch andere Faktoren wieder Bedeutung.

Mobius Marlborough Sauvignon Blanc

Der Herr ist "sustainability and compliance coordinator" bei "The New Zealand Wine Company" und zählt auf das Umweltbewusstsein der Konsumenten. Im ersten Schritt auf das der Käufer des Mobius Marlborough Sauvignon Blanc.

Und sie machen es sich nicht leicht, die Zuständigen. Die Angaben variieren von Markt zu Markt. So enthält das Glas Sauvignon Blanc einer in der Heimat geköpften Flasche 140 g des bösen Stoffes, ein australischer Weinliebhaber des gleichen Weines hat 190 g am Backen. Eine ganze Flasche, in sagen wir Adelaide geleert, entspricht einer Autofahrt von 5 km oder 14 km mit der U-Bahn quer durch London.

Wir wollen gar nicht wissen, wie es ausschaut, wenn der Mobius den Weg nach Europa antritt. Und damit Transport-Kilometer sammelt.

Quelle: www.decanter.com

Ruth

VOLARE MIT PRE-GENUSS Sonntag 2010-10-31

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Und wenn jemand eine Flugreis tut, dann meistens, dass die Warterei am Flughafen ätzend ist. Nicht zuletzt, weil lokal-technisch meist gar nichts geht. Nun, wer vom Terminal 2 am Frankfurter Flughafen abhebt, hat Glück. Denn dort gibt's eine Cafe-Bar, in der sich's aushalten lässt. Mondo.

Punkt 1, das Ambiente. Eine MIschung aus Paris, Barcelona, Rom. Dunkle Einrichtung, schöner Steinboden, viele Flaschen hinter der Budel, dahinter der klassische Spiegel.

Innenraum des Mondo in Frankfurt 

Punkt 2, der Service. Sehr freundlich, sehr flott, sehr entspannt. Auf die Frage nach einer Steckdose bekam ich flugs einen entsprechenden Tisch. Mit Aussicht.

Punkt 3, die Aussicht. Wahrscheinlich ist die nicht immer so genial, auch wenn angenommen werden darf, dass die vollständige Verglasung Richtung Flugfeld permanent ist. Doch wenn es relativ früh am Morgen ist, der Dunst sich langsam hebt, die Sonne aufgeht und - no na - ständig Flieger starten und landen, ist sie wirklich ganz besonders schön.

Punkt 4, die Musik. Ja, die Musik. Ich gehöre zu den Menschen dieses Planeten, die nicht und nicht kapieren, warum wir immer und überall beschallt werden. ABER, wenn dabei so angenehme, chillige, loungige, entspannte Töne aus der Box kommen, wie hier, dann ist das mehr als okay.

War fast schade, dass das Warten irgendwann ein Ende hatte.

Ruth

Und noch ein Schnäppchen Samstag 2010-10-30
Penfolds Grange-Weingarten zu verkaufen. Er liegt zwar ein bissl weit weg, aber die 10.000.000 AUD, rund 7.000.000 Euro, für Claredon-Weingarten und Winery im nördlichen McLaren Vale sind locker aufzutreiben. Immerhin stammen von dort Trauben für manch der höchstgepriesenen Weine Australiens wie Penfolds Grange und Eileen Hardy Shiraz. Clarendon Hills 2005 im Holzfass

Weiters speisten die Clarendon-Trauben Clarendon Hills und Hickinbotham brands. Und noch ein Kaufargument: Robert Parker führt das Weingut in seinen «The World's Greatest Wine Estates».

Clarendon wurde in den 1970ern von Bau-Tycoon Alan Hickinbotham gegründet und umfasst 186 Hektar Land, von dem 83 Hektar mit Cabernet Sauvignon, Shiraz, Grenache, Merlot, Pinot Noir, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Viognier bepflanzt sind. Zum Gut gehören weiters eine Boutique-Winery und zwei Häuser. Das White Haus, ein Herrenhaus aus Stein von Architekten Rob Cheesman, und das unterirdische Earth Shelter House von Deutschlands Gerhard Schurer.

Interessenten sind bis 7. Dezember willkommen. Irgendein Chinese wird sich schon melden.

Quelle: www.decanter.com
syl

Es sind die inneren Werte, die zählen Donnerstag 2010-10-28

Hübsch ist er ja, der eingeätzte chinesische Achter auf der 2008er-Flasche von Chateau Lafite. Aber genau der ließ in der Nacht auf heute die Preise dieses Bordeaux' wie irre in die Höhe schnalzen. Und zwar auf Liv-ex von ohnedies schon beachtlichen £8.500 auf geschmalzene £10.160 pro Kiste.

Und noch besser: Nachdem die chinesische Welt über die Decanter-News davon erfahren hatte, dass dieser Achter die Flaschen des neuen Lafite-Jahrgangs zieren würde, hat sie rot gesehen und auf einen Schlag die britischen Händler leer gekauft. Rein virtuell versteht sich, da der Wein ja erst nächstes Jahr gefüllt wird.

Chateau Lafite Rothschild 2008

Hauptsache schön. Wobei, sehr gut sein soll er ja auch noch der Wein. Aber das ist hier eher Nebensache. Also ein knapper Tausender seit heute bei einem En-Primeur-Preis von 186 Euro pro Flasche noch vor 18 Monaten. «It has gone bonkers», vollkommen meschugge geworden, meint auch Simon Staples, Verkaufsdirektor bei Berry Bros and Rudd. «Wir haben heute morgen 75 Kisten  verkauft. Und wir kriegen tatsächlich nichts mehr nach.»

Einen ersten 2008er-Lafite-Hype hatte Parker im April 2009 mit seinen 98 von 100 Punkten für den Wein ausgelöst. Damals kletterte der Preis pro Kiste von £2.000 auf £3.500, geradezu ein Lercherl im Vergleich zu heute. Heute reglen andere Dinge den Markwert von Weinen, wie die jüngste Preis-Entwicklung zeige, so Staples weiter. Was Parker sagt, sei inzwischen vollkommen irrelevant. In China ist der 2008er Lafite durch das rote Zeichen das ultimative Geschenk geworden.  Ausverkauf durch Chinesen oder Leute, die mit Chinesen ein schnelles Geschäft machen möchten, sobald der Wein nächstes Jahr am Markt ist.

Ich bin übrigens Schlange im chinesischen Sternzeichen und habe nächstes Jahr Geburtstag, sollte jemand auf die Idee kommen ...

Quelle: www.decanter.com
syl

Bank hold-up? Donnerstag 2010-10-28

Gestern lud das Team von LVMH zur Präsentation des neuen Jahrgangs von Dom Pérignon: 2002. Der Ansturm war ausgeblieben und so konnten wir Lysander Oerlemans samt Ladies und Sprudel ganz für uns beanspruchen. Silvio Nickol schickte kleine Gerichte aus der Küche, die auf den neuen Dom abgestimmt waren. Sehr fein die mini Pastetchen mit getrüffelter Fois Gras, schräg das Mousse aus Popcorn.

Und der Champagner? Geduld! Erst die Fakten: Dom Pérignon ist ein Jahrgangschampagner aus Pinot Noir und Chardonnay und stammt zu 100 % aus Grand-Cru-Lagen. Nicht jedes Jahr erreichen die Trauben die erforderliche Güte, nicht jedes Jahr gibt es einen Dom Pérignon. Das Jahr 2002 aber war exzellent. Perfekte Blüte, im Sommer lange Wärmeperioden mit genügend Regenschauern und nach einem kurzen Wettertief beste Bedingungen vor der Lese.

Dom Pérignon 2002


Und so hat er geschmeckt der Dom: Röstaromen, zart nach Kaffee und Mandeln und dann auch reife Fruchtnoten in der Nase. Am Gaumen eine sehr sanfte feine Perlage, auch hier rauchige Noten und intensive Fruchtaromen nach Marille und Orangenzesten. Viel Mineralik, feine lange Säure und insgesamt kräftige Aromatik. Bleibt ewig am Gaumen. Aber nie lange im Glas. Lässt sich wunderbar bereits zu MIttag genießen, wie wir gestern erfahren durften. Auch nachmittags oder abends. Zum Frühstück soll er auch schon geflossen sein, sagt man.

Unbedingt einbunkern! Wäre jemand so nett, mit mir eine Bank zu überfallen?

syl

andere möglichkeit

syl  28.10.2010 15:51

tu felix austria nube? kennt wer wen bei lvmh?

Wenn sonst keine Möglichkeirt gibt

Christian Böhm  28.10.2010 13:35

Banküberfall ist ganz schlecht. Außer wir bekommen Fussfesseln und dürfen dann zuhause den Champus trinken.

Banküberfall

Ruth  28.10.2010 10:30

Lassen wir uns lieber was anderes einfallen, okay? Im Häfn gibt's keinen Schampus :-).

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