Bunte Rüben und Kraut in einer Holzschale

Bassena - unser Blog

GENUSS AM OHR Dienstag 2010-10-05
Also gut. Die Partnerin und ich gehören auch zu denen, die schlechten Empfang, schwachbrüstige Akkus und teilweise langsame Bedienung in Kauf nehmen. Um mit dem „one and only“ zu telefonieren. Unserem geliebten iPhone. Wir zahlen mehr, telefonieren schlechter, sind aber schön dabei. Und so wird's bleiben. (Wir reden hier von unserem jeweils einzigen Gadget!) Ein wirklicher Kompromiss sind die Anbieter, die das gute Stück gemeinsam mit einem saftigen Vertrag zur Verfügung stellen. Doch 800 Euro plus sind dann doch ein bisschen happig.
iPhone von vorne und hinten 

Und gestern die verheißungsvolle Nachricht: A1 nimmt das iPhone ins Programm! Die Meldung wird zwar nicht bestätigt, wir nehmen aber einfach an, dass an dem Gerücht schon was dran sein wird. Blöd wären sie doch, die apfelergebenen Telefonnutzer als mögliche Kunden links liegen zu lassen. 

Gute Aussicht Nr. 1: Die Erreichbarkeit im Alpenland wird auch mit iPhone potenziell wieder besser. Denn da hat A1 die Nase vorn. Gute Aussicht Nr. 2: Der Wettbewerb nimmt zu, die Tarife werden günstiger. Let's iPhone.

Quelle: Online-Standard vom 5.10.2010

Ruth

Unglaublich. Über Nacht 30 Tonnen Cabernet abgeräumt! Montag 2010-10-04

Arschlöcher! Mehr fällt einem dazu im ersten Moment nicht ein, man entschuldige also bitte die rüde Ausdrucksweise hier in der Bassena.

Wurde doch tatsächlich einem Winzer im Languedoc-Roussillon über Nacht die gesamte Traubenernte gestohlen!

Nacktes Kleinkind im Weingarten 

Vollkommen ungeniert fielen die Diebe Sonntagnacht bei Vollmond im Weingarten Roland Cavailles ein, warfen die Lesemaschine an und weg war das Traubengut. 30 Tonnen Cabernet Sauvignon wurden innerhalb geschätzter sechs bis acht Stunden geerntet und verladen. Mit der Maschine war der Job von zwei Leuten locker zu schaffen.

Die Weingärten des Winzers liegen in einer abgelegenen Gegend, einige Kilometer vom Ort entfernt und in der Nähe eines Flusses. Die Diebe konnten ihr Werk also in Ruhe verrichten und die Arbeit eines ganzen Jahres ruinieren. Nach Aussage des Winzers gingen sie wein-professionell zu Werk und werden ihre Beute auch verkaufen können. Die französische Polizei geht von rivalisierenden Weinbauern aus. Vor vier Jahren soll bereits ein ähnlicher Diebstahl vorgefallen sein.

Ein bisschen bewundert man die Chuzpe der Leute aber dann doch ...

 Quelle: www.decanter. com
syl

Wer braucht'n des? Freitag 2010-10-01

Die vieldiskutierte österreichische Frauenquote. Rauf und runter und querdurch und von lechts und rinks. Und ohne Ergebnis.

Aber der Blick nach Norwegen beweist's. So blöd ist die gar nicht, die Frauenquote. Und hurra, sie leben noch!

Illustration einer Frau beim Schieben eines Mannes im Rollstuhl
Anteil der deutschen Absolventinnen in den Wirtschaftswissenschaften
 49,4 %
Anteil weiblicher Führungskräfte in Deutschland gesamt
27 %


Anteil weiblicher Vorstände in den Top-100-Unternehmen
unter 1 %
Anteil weiblicher Aufsichtsräte in Norwegen vor Einführung einer Frauenquote (2005)
17,8 %
Anteil weiblicher Aufsichtsräte in Norwegen heute
40 %

Übrigens: Gegenüber Männern arbeiten Österreichs Frauen statistisch betrachtet seit dem 29. September, dem sogenannten Equal Pay Day, gratis. Besonders früh könnten sich die Vorarlbergerinnen zurücklehnen: Dort ist nämlich schon am 2. September Schluss mit gleichwertiger Bezahlung.

Im EU-Vergleich bildet Österreich bei der Einkommensschere beinah das Schlusslicht: Nur Estland hat noch größere Differenzen bei den Gehältern.

Quellen: brandeins, heft 10/2010, S. 10
www.derstandard.at
syl

ENDLICH WIEDER EIN R Freitag 2010-10-01

Angeblich ist die Sache mit dem R im Monat längst überholt. Dass man dem Austern-Genuss also nur in der Zeit von September bis April huldigen soll.

Doch die Annahme hält sich eisern. Sie kommt angeblich nicht daher, dass die Hedonisten der früheren Jahrhunderte vor während des Transports nicht-gekühlten Meeresfrüchten Angst hatten.

Austern auf einem Teller

Nein, die Herren – und Damen – der Juristerei waren schuld. Die Gesetzgebung in Frankreich, England und USA untersagte bereits im 18. Jahrhundert den Austernfang in den Monaten ohne R. Schon damals kämpfte man mit rapide schwindenen Austernbeständen auf Grund der rücksichtslosen Überfischung. Die Hoffnung war, dass die Austernbestände sich in den warmen Laichmonaten wieder erholen würden.

Auch ein Grund, warum noch heute viele die Monate ohne R austernspezifisch meiden, ist das milchige Fleisch der laichenden Austern aus wärmeren Anbaugebieten. In vielen nördlich gelegenen Kultivierungsgebieten ist es der Pazifischen Auster im Sommer aber eh oft zu kalt zum Laichen. Diese Austern schmecken also sommers wie winters.

Wie auch immer, das soll hier keine wissenschaftliche Abhandlung werden sondern ein Plädoyer für den rohen Genuss. Und ich hab im ersten R-Monat schon zugeschlagen. Im Theatercafe. Drei Stück „fine de claire“, très köstlich, siehe Foto vor Ort.

Für alle, die es genauer wissen möchten: ein R-Monate-Beitrag auf www.austern.com

Ruth

Wir wollen Romance! Mittwoch 2010-09-29

Am Teller! Sonst auch, versteht sich. Wo auch immer und so oft wie immer. Aber hier geht's um die kulinarische Leibeslust. Laut des «European Food Trends Reports» des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI), Zürich, finden sich die Ernährungsmärkte nämlich in einem rasanten Umbruch.

Ein Paar in der Badewann von oben mit Kerzen

Und man geht der Frage nach, wie das verloren gegangene Vertrauen der Konsumenten zurückgewonnen werden kann. Denn immer neuen Angeboten steht wachsendes Misstrauen der Konsumenten gegenüber, die eine immer größere Sehnsuch nach Einfachheit und Echtheit entwickeln. Die Leute wollen mehr «Romance», die Industrie hingegen produziert «Science». Und die Leute wollen «korrektes» Essen, forden nicht nur von sich selbst sondern auch vom Produzenten Konsequenz. Nur wer die «schlechten» Produkte streicht, bleibt glaubwürdig.

Einzelhändler und Gastronomen sind gut beraten, gesundes, maßvolles, ethisches, nachhaltiges und lokales Essen zu fördern - sonst werden sich alternative Konzepte etablieren. Und wer kann, wird radikal.

Sicher ist: Der Konsument wird erst zufrieden sein, wenn er guten Gewissens «ja» sagen kann. So wie man jeden aus der Badewanne werfen sollte, zu dem man eben nicht reinen Gewissens «ja» sagen kann.

OTS-Aussendung vom 29. September 2010. Der «European Food Trends Report - Science versus Romance» ist zu beziehen auf der Website des Gottlieb Duttweiler Instituts unter http://gdi.ch/eftr2
syl

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