Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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DIE 5 ELEMENTE IN WÄRMENDER FORM Dienstag 2010-12-07

Familienbedingt, also genetisch, müsste ich die absolute Suppen-Tigerin sein. Vor allem väterlicherseits ist sie quasi die Hauptsache am Tisch, vor und zum Teil nach dem Hauptgang. Bin ich aber nicht. Nicht dass mir Suppen nicht schmecken, ich glaub es liegt an der Konsistenz. Mir ist es einfach lieber, ich hab was zum Beissen.

4 Glasflaschen mit Suppito Suppen
Gestern allerdings wurde mein Suppen-Weltbild ein Stück verschoben. Zurechtgerückt. Andrea Scholdan und Laurence Koblinger vom Suppito machen seit kurzem gemeinsame Sache mit Christian Petz. Ein Glück fürs Badeschiff. Dort gibt es die 5-Elemente-Essenzen seit 1. Dezember zwischen 11 und 17 Uhr. Zum Dort-Essen, zum Heiß-Mitnehmen, zum In-der-Flasche-Mitnehmen um sie zu einem späteren Zeitpunkt zuhause zu essen. Und das lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

First of all: die Suppen und Eintöpfe (was zum Beissen!) schmecken so richtig gut. Spicy Tomaten-Kokos-Suppe, bereits ein Klassiker. Aromatische Rote-Rüben-Apfel-Kren-Suppe, nicht nur was fürs Auge. Linsen-Minze-Suppe, alles im grünen Bereich.

Darüber hinaus werden fast ausschließlich Zutaten aus biologisch-organischem Anbau verarbeitet, jede der Speisen enthält alle 5 Elemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das sind Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, diese entsprechen verschiedenen Nahrungsmitteln. Je nach Jahreszeit stehen unterschiedliche Suppen und Eintöpfe auf dem Programm und damit am Tisch. Durch die schonende Verarbeitung, Füllung und Lagerung, alles von Hand, sind die Suppen gekühlt und ungeöffnet bis zu zehn Wochen haltbar. Und wichtig für die Allergiker unter uns: keine Konservierungsmittel, laktose-, hefe-, glutenfrei.

Also, Mittagspause nützen, aufs Badeschiff kommen, sich an köstlichsten Suppen laben.

PS: Und zur Nachspeise gibt's Xocolat-Schokolade!

www.suppito.at
www.badeschiff.at

Ruth

EIN ABSTECHER INS FRIAUL Mittwoch 2010-12-01

Für uns Ostösterreicher ist die Weinregion Friaul-Julisch Venetien ja relativ kommod zu erreichen. Ein paar Autostunden und schon sind wir da. Zumindest verglichen mit der Toskana oder dem Piemont quasi ein Katzensprung.

Gestern war's noch ein bisschen einfacher. Da kamen über 40 Winzer und Winzerinnen mit ihren Weinen von dort nach Wien. Ins Palais Coburg. Hier nun zwei spezielle Eindrücke aus einem Tasting, das ausschließlich zwei Rebsorten am Programm hatte: Friulano und Sauvignon Blanc. Herzenswein der Friulaner (neben dem Ribolla gialla), ein klassisches regionales Produkt der eine. Internationale Berühmtheit der andere.

Nummer eins, Friulano 2009, Tenute Tomasella. Ein Betrieb mit 30 Hekter Weingärten, 23 davon im Veneto, sieben im Friaul, in der Region DOC Friuli Grave.

Friulano 2009 von Tenute Tomasella
2009 Sauvignon Ronco delle Melle von Venica & Venica

Elegant und duftig auf den ersten Riecher. Hier ist kein aufdringlicher Bursche sondern ein eleganter Ritter im Glas. Feine Mandelnoten (typisch für die Rebsorte!), kleine gelbe Birne, schön mineralisch. Sehr fein auch am Gaumen, dezente Marzipanaromen, die Säure gerade recht. Ein edler Begleiter für einen angenehmen Abend.

Ganz anders dann der 2009 Sauvignon "Ronco delle Mele" von Venica & Venica. Ein Kult-Sauvignon, sehr begehrt. Elegant auch er, doch höher im Alkohol, neben würzigen Aromen kräftige exotische Noten. Der Wein vereint Frische, Mineralität, Frucht, ist ausdrucksstark und mit langem Finish. Hoch die Gläser!

Ein Schlaglicht auf eine tolle Weinregion. Frau Petz, sollten wir da einmal hin?

Ruth

Klasse und Masse - BACK TO RED bei Hofer Samstag 2010-11-27
Hans Schwarz macht Weine abseits vom Mainstream. Das ist allseits bekannt. Sei es Schwarz-Rot, Schwarz- Weiß oder seien es die Weine seiner Velich-Kooperation Pantha rhei.
Hans Schwarz vor seinen Weinen
©Falstaff/Schindlmaißer

Der Mann mit den großen Händen und dem großen Herzen schafft aus seinen Trauben Weine mit großer Finesse und Vielschichtigkeit. Nun ging er mit seinem Angebot in die Breite. «BACK TO RED» nennt sich der Blaufränker 2009, der seit Oktober in allen Hofer-Filialen steht und einer Kooperation mit mehreren Winzerfamilien aus dem Wulatal in der Region Neusiedlersee-Hügelland entspringt. Jede Flasche des Weines ist bis zu ihrem Ursprung im Weingarten zurückverfolgbar, die beteiligten Weinbauern bearbeiten ihre Weingärten naturnah und seit Generationen. Masse mit Klasse also!

Peter Moser, Falstaff, vergibt 89 Punkte an den BACK TO TED und beschreibt ihn so: «Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarter Wasserrand. In der Nase verhalten, dunkle Fruchtnuancen, Brombeeren, Zwetschken, zarte Kräuterwürze, kandierte Orangenzesten. Am Gaumen stoffig, reife Kirschenfrucht, frische Säurestruktur, reife Zwetschken im Abgang, ausgewogen, ein facettenreicher Speisenbegleiter.»
€ 4,99

Der Hofer war's!

Quelle: Falstaff, 08/2010, S. 61
syl
GENUSS-HERZ, WAS WILLST DU MEHR? Montag 2010-11-22

Mit Gmunden und der Gastronomie ist das so eine Sache. Da gibt es die Abteilung edel und dementsprechend teuer. Wie zum Beispiel das Restaurant im Schlosshotel Freisitz-Roith. Dann gibt es die Abteilung bodenständig und rustikal. Qualitäten sehr unterschiedlich. Dann das eine oder andere Kaffeehaus, zum Teil auch sehr erfreulich.

Tamara und Ricki Staudinger in ihrem LokalOÖ Nachrichten,  © Gary Sperrer

Und dann jede Menge – man möge mir verzeihen – Pseudo-Gaststätten. Sowohl Restaurants als auch Bars. Und das in einer absolut lebenswerten Stadt mit Alpenkulisse direkt am See.

Wonach sich viele sehnten: ein Lokal, authentisch, puristisch, herzlich, gemütlich, mit einer wohlüberlegten Auswahl zum Essen und Trinken. Und das gibt es nun seit September. Das „Brot & Wein". Dank Tamara (Tochter) und Ricki (Mutter) Staudinger. Ich hatte am Freitag das Vergnügen, einen Abend zu genießen wie er für mich sein soll.

Ambiente. Wie auch im Stammlokal Tanglberg in Vorchdorf ist hier alles stimmig. Das alte Gewölbe, die – gekonnt – zusammengewürfelten Möbel, die offene Küchenzeile, angenehmes Licht.

Karte. Eine kleine feine Auswahl an Broten, ein paar Käse, selbstgemachte Aufstriche, Lardo. Sehr minimalistisch, sehr konsequent, sehr delikat.

Weine. Zwei Seiten, nicht mehr und nicht weniger. Schwerpunkt Österreich, ein paar ausgewählte internationale Flaschen. Das Preise überaus kulant. So kulant, dass man auch bei der zweiten oder dritten Flasche nicht überlegen muss.

Service. Extrem herzlich und freundlich, persönlich im wahrsten Sinne des Wortes, umsichtig, unaufdringlich. Einfach zum Sitzenbleiben.

Brot & Wein
Marktplatz
4810 Gmunden

Ruth

Wein rockt in København Montag 2010-11-22

Übers Noma hätten wir ja alle schon geschrieben. Und klar, Kopenhagen bietet noch eine ganze Menge anderer großartiger Restaurants, viele von ihnen beeinflusst von René Redzepi. Aber Kopenhagen bietet auch Restaurants vom Typus Brasserie wie das Victor. Wenn man sich nicht aufs Essen konzentrieren aber trotzdem fein speisen möchte, ist man hier bestens bedient. Meeresfrüchte, Austern und Moules et frites zum Beispiel, zu denen die Kellner eine Show abziehen, dass es eine Freude ist. Vom Wein kriegt man ganz selbstverständlich Kostproben, bis man zufrieden ist. Nicht nur hier, das ist im Land so Sitte.

Die Bar im Panzón

Kellner im Panzón

 

Weiterziehen kann man zum Beispiel ins PANZÓN, wo man mit gutem Rock empfangen wird. Die Typen an der Bar dekantieren im Motörhead-T-Shirt. Wine fucking down to earth! Das Angebot ist ein leistbarer Abstecher in alle wichtigen Weinländer der Welt, zu denen ganz selbstverständlich auch Österreich gehört. Ein größerer Fokus liegt auf Spanien, die abgebotenen Speisen deshalb Tapas und kleine dänische Tagesgerichte. Auch die Weinbeschreibungen lesen sich vollkommen unabgehoben in eigenem Slang und vollkommen unübersetzbar. Auf allen Tischen halbvolle Weinflaschen, und die leeren bleiben stehen, damit man zufrieden auf sein Werk blicken kann. Glasweise geht auch, Bier ebenfalls und auch hier zeigt man sich aufgeschlossen gegenüber Importen aus Spanien, Belgien, Holland und den USA.

Das Panzón ist Teil einer kleinen Kette, alle Lokale tragen unterschiedliche Namen und hier finden sie sich: www.loveoffoodnwine.dk Für alle, die Spaß an Wein haben und diesen unter ihresgleichen genießen möchten.

Auffällig: Überall, aber wirklich überall in Kopenhagen gibt's Wein aus Österreich und Deutschland. Sei's in den Weinbars, sei's in Restaurants oder eben im Panzón. Die Saat ist aufgegangen.

www.cafevictor.dk
www.panzon.dk
syl

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