Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Welcome Fleischhaker-Hotels! Freitag 2010-11-19

Wenn die Chemie stimmt, ist das eine feine Sache. Insbesondere dann, wenn sie es zwischen beruflich verbundenen Menschen tut. Wie in diesem besonderen Fall. Petra & Klaus Fleischhaker, Hoteldirektorin Stefanie Fleischhaker und Direktor Conrad Schröpel sind Genussmenschen, lassen ihre Freude am Guten und Schönen ihren Gästen zuteil werden und freuen sich, wenn diese rundum glücklich und zufrieden sind. Für sie aktiv zu werden, ist deshalb besonders schön. So wie für ihre beiden Viersterne-Häuser: das Hotel Rathaus Wein & Design in Wien Josefstadt und die Rosenvilla in Salzburg.

Petra und Klaus Fleischhaker

Wer jemals dort genächtigt hat, weiß es. Es sind beides kleine Hotels mit individuell und wirklich gutem Geschmack ausgestatteten Zimmern. Tepppichböden und gemusterte Vorhänge haben hier nichts verloren. Persönliche Führung ist das Um- und Auf der Häuser, die in bester Erinnerung bleiben, weil sie mehr bieten als die übrigen Standards.

Das umfassende Weinangebot auf den Zimmern mit den entsprechenden Accessoires im Rathaus Wein & Design etwa und das breite Sortiment an österreichischen Weinen in dessen Bar, die allen Weinliebhabern offensteht. Beide Häuse bieten zudem ein Frühstück mit einem derart vielfältigen Angebot, dass man die Frühstücksköche mancher Fünfsternehäuser hier in die Schule schicken möchte. Frühstücksmuffel haben hier keine Chance, wie man aus eigener Erfahrung berichten kann.

www.hotel-rathaus-wien.at
www.rosenvilla.com
syl

TAUCHER- UND TASTERINNEN-GLÜCK Donnerstag 2010-11-18

Otto Normaltaucher taucht nach Perlen. Oder Juwelen. Oder Schiffswracks. Manchmal ist er erfolglos und findet allenfalls einen alten Schuh oder einen zerfledderten Autoreifen. In den Tiefen des finnischen Meeres hatten Taucher mehr Glück. Sie hoben im Sommer eine Ladung Champagner. Essi Avellan, erste Master of Wine des Landes im hohen Norden weiß nun zu berichten, wie wirklich gereifter Schampus schmeckt.

Der Sprudel stammt geschätzter Weise aus der Zeit zwischen 1825 und 1850.

Flasche Wein unter Wasser bei einem Schiffswrack

Ein Teil der 168 Flaschen entstammt dem Hause Juglar, das 1829 von Jacquesson übernommen wurde. Ausgewiesene Experten haben einige Flaschen Veuve Clicquot non-vintage aus den 1830-er Jahren identifiziert.

Und die Champagner-Expertin hat beides verkostet: „Both the wines were very much alive and remarkably fresh. As expected they were sweet in style, with a surprisingly bright, golden colour and honeyed, toasty and farmyardy aromatics.“

Champagner schmeckt also auch, wenn er zum älteren Eisen zählt. Quod erat demonstrandum. Wir haben's geahnt.

Quelle: www.decanter.com

Ruth

Just do me a favor and keep writing such trenchant analseys, OK?

Jayna  16.01.2012 02:23

Just do me a favor and keep writing such trenchant analseys, OK?

Unsere Weingüter sind gut! – Ebner-Ebenauers heuer mit vier GaultMillau-Trauben Mittwoch 2010-11-17

Mit solchen Kunden zu arbeiten ist ein Fest! Hauben & Trauben räumen sie ab, dass es eine Freude ist. So auch das Winzerpaar Marion und Manfred Ebner-Ebenauer. Ihr Haus darf man mit Fug & Recht als bestbewertetes Weinviertler Weingut im Guide GaultMillau bezeichnen. Wir freuen uns, sie am Stockerl zu sehen.

Ihr Grüner Veltliner Black Edition 2009 ist der einzige trockene Wein der Region, der mit 19 von 20 Punkten und vier Trauben ausgezeichnet wurde. Und siebenmal vergaben die Tester drei Trauben, also 17 bis 18,5 Punkte, für folgende Weine:

Marion und Manfred Ebner-Ebenauer

18,5 für Chardonnay Back Edition 2009, Grüner Veltliner Sauberg 2009 und Grüner Veltliner Alte Reben 2009,18 für Grüner Veltliner Bürsting 2009, 17,5 für den Riesling Alte Reben 2008 und 17 für Grüner Veltliner Hermanschachern 2009 und Weißburgunder 2009.

Was die Ebner-Ebenauers angreifen, ist durchdacht auch wenn spontan vergoren. Was die Ebner-Ebenauers vergären lassen, ist pointiert. Insbesondere der neue Wein im Sortiment, der Sauberg, der seinem Namen entsprechend erst einmal zum Fürchten gestunken hat. Aber alles wurde gut.

Und es kommt noch mehr für dieses Weinjahr: Die Ebner-Ebenauers sind Kandidaten für das Newcomer-Weingut eines namhaften Wein- und Gourmetmagazins. Mehr dazu am 14. Dezember.

Auf lasset uns trinken!

www.ebner-ebenauer.at
syl
Wein des Jahres vom Winzer des Jahres – Rudi Pichler hat die Nase vorn Samstag 2010-11-13
Gerade erst hat er sich von den unglaublichen Strapazen der Falstaff-Winzer-des Jahres-Party erholt und bringt jetzt schnell die Ernte ein. Zwischendurch muss er schon wieder eine Flasche köpfen. Denn sein Grüner Veltliner Samaragd Hochrain 2009 ist GaultMillau-Wein-des-Jahres mit 19,5 Punkten!
 Rudi Pichler im Weingarten

Zum Glück gibt es noch die eine oder andere Flasche im Keller. Man muss ja schließlich wissen, warum.

Und so steht es geschrieben: «Sehr späte Lese am 22. November 2009, höchste physiologische Reife, bis zu 30 Stunden Maischestandzeit und spontane Vergärung der frühen Chargen (bei den letzten Lesedurchgängen ist es schon zu kalt dafür) machen den Wein zu dem, was er ist: ein perfekter Veltliner mit gleichermaßen Schmelz und Rückgrat.

Bei über 17.000 Hektar Rebfläche in Österreich – ein Drittel des österreichischen Weingartenbestandes – ist es eigentlich kein Wunder, dass ein Grüner Veltliner ‚Wein des Jahres' wird. Sollte man meinen. Nur sind erstens unsere Ansprüche, was diese Rebsorte anbelangt, mittlerweile überaus hoch, und zweitens gibt es eben auch und gerade beim Grünen Veltliner nur diese wenigen, besonderen Stellen, an denen er überirdisch gut wird, und eben auch nur eine Handvoll Winzer, die das Potenzial dieser einzigartigen Rebsorte so wirklich zu nützen verstehen.» 

Wir freuen uns, trinken heute am Abend Hochrain bis zum Abwinken und gratulieren. Oder gratulieren vorher, falls uns das nachher nicht mehr gelingen sollte ...
www.rudipichler.at

 syl

glücklich sein

syl  15.11.2010 09:36

lieber pivu,
die entscheidung, die alle glücklich macht, ist noch nicht gefällt ...
lieben gruß,
syl

Ich gratuliere mit ...

pivu  13.11.2010 19:01

... ein sicher viel besserer Wein als Rudis anderswo hochgejubelter Botrytisbomben-Riesling 'Achleithen'. Wobei die (Vinea-)Wachauer nicht so ganz glücklich mit den GM-Ratings waren, wie mir heute Michi Moosbrugger in Johannisberg erzählt hat.

FÜR AUGEN, DIE GRÖSSER SIND ALS DER MAGEN Donnerstag 2010-11-11
„Na, deine Augen waren wieder einmal größer als dein Magen!" Hab ich im Laufe meiner Kindheit des Öfteren gehört, manch andere wahrscheinlich auch. Aber es gibt einfach Situationen, in denen es äußerst schwierig ist, Maß zu halten. Mit wenig zu starten und gegebenenfalls noch einmal nachzunehmen. Zu vielfältig, zu appetitlich und schlicht zu groß die Auswahl. Am Montag hatte ich das Vergnügen, eine solche Situation wieder einmal zu erleben. Und die Augen in Ruhe immer größer werden zu lassen.
Frühstücksbuffet im Hotel Rosenvilla 

In Salzburg war's, im Hotel Rosenvilla war's, beim Frühstück war's. Geistig hatte ich mich schon darauf vorbereitet. Eilt doch der Rosenvilla wie auch dem Schwester-Hotel Rathaus Wein & Design in Wien der Ruf voraus, frühstücksmäßig alle Stückeln zu spielen. Und mehr. So war's dann auch.

Die Standards lass ich jetzt einmal beiseite. Sprich Müesli, Früchte, diverse Joghurts, Schinken, Käse & Co. Alles da, in Hülle und Fülle. Was den Unterschied macht zu anderen durchaus auch schmackhaft sättigenden morgendlichen Buffets sind die vielen kleinen und feinen Gourmandisen. Die allesamt selbst gemacht sind.

Feine Grießflammeris in kleinen Gläschen, gefüllte Kirschtomaten, Mini-Erdbeer-Shots, Vollkorn-Pralinen (Achtung, köstlicher Schweinsbraten auf Pumpernikel!), Rote-Rüben-Vitamin-„Essenz", Muffins in Ein-Bissen-Größe, ausgefallene Marmeladen-Kombinationen, und mehr hab ich mir leider nicht gemerkt. Zu groß die Auswahl, zu voll mein Magen danach, um seriös zu denken.

Tipp für Rosenvilla-Nächtiger: Am Vormittag nix vornehmen, in Ruhe frühstücken!

www.rosenvilla.com

 

Ruth

Danke!

Ruth  16.11.2010 10:35

Für diese ausführliche Genießer-Meinung!

Rosen streuen

Bettina  11.11.2010 21:04

Ich kann mich diesen Impressionen nur anschließen.
Zwar ist es über ein Jahr her, dass ich in besagter Villa übernachtete,
aber das Frühstück ist mir nach wie vor in im wahrsten Sinn des Wortes in vollster Érinnerung.
Zu all dem Erwähnten möchte ich die verschiedensten , ebenfalls selbsgemachten, Butterkreationen nennen, die geschmacklich und auch von ihrer Temperierung und damit Streichfähigkeit "runter gingen wie
geschmiert"....
Neben den lukullischen Vergnüglichkeiten sei nebenbei bemerkt, dass sowohl das Service( ich wurde beim Eincheck am Vormittag gleich zum Brunch geladen...) als auch die Zimmer( ich schlief in einem der renovierten Designerzimmer) nichts zu wünschen übrig ließen.
Unangenehm war lediglich , dass ich eigentlich nicht nur zum Genießen nach Salzburg gekommen war, dass aber der Aufenthalt dort den Kongreß
sehr aufgewertet hat und ich die Eindrücke"als Rosen in meinen Garten der Erinnerung" stellen kann....

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