Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Hans Tschida ist Sweet Wine Maker of the Year Freitag 2010-09-10

Hans Tschida vom Angerhof-Tschida in Illmitz, Burgenland, hat gut lachen. Im Rahmen des  International Wine Challenge Awards Dinner im Hilton Park Lane in London wurde er am Dienstag, dem 7. September, zum Sweet Wine Maker of the Year gekürt. Und wir freuen uns mit ihm!

Hans Tschida hat abgeräumt wie kaum einer zuvor: fünfmal Trophy, fünfmal Gold und viermal Silber. Neun eingereichte Weine, neun Medaillen!

Hans Tschida mit Tim Atkins MW bei der Preisverleihung

Der Angerhof-Tschida ist somit das insgesamt bestbewertete Süßweingut des renommiertesten Weinpreises der Welt 2010.

Neben der Trophy für den Sweet Wine Maker erhielt Hans Tschida als Special IWC Award die Len Evans Trophy „for consistent performance over the past five years˜ und die Alois Kracher Trophy for Champion Sweet Wine. Für den Sweet Wine Maker of the Year waren neben Hans Tschida auch Horst Sauer, Deutschland, und Gerhard Kracher, Illmitz, nominiert.

Foto: v.l.n.r. Hans Tschida mit Tim Atkin MW © IWC

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syl

WIEN Freitag 2010-09-10

Schön und gut, ich hätte es auch so kapiert. Wien empfängt den viel zu kurz Abwesenden mit dem Verlust des Sonnenlichts zur Mittagszeit und einer schmierigen Schicht aus Regen und schlechter Luft. Die einzige Möglichkeit, die Todesnähe dieser Stadt zu ertragen: 

Das Urbanek 

sofort an den Naschmarkt zum Urbanek, der jetzt aussieht wie eine klein dimensionierte Außenstelle eines Grand Hotels in Positano oder Capri. (Schauen Sie beim Eintreten auf den Boden. Sie verstehen.) Weder in Italien und auch nicht in Frankreich habe ich die Gelegenheit, mich mit Qualität so kompromisslos zu versorgen wie bei den Urbaneks.

Der beste Beinschinken (die erste Qualität des Schinkenmachers, der auch andere beliefert), der Braten vom Fuchs aus Kitzbühel, der auf einer Reise nach Wien irgendwie besser und kompletter wird (das Thema Preis, nein, ich will mich damit jetzt nicht langweilen), die besten Käse. Auch die besten Knackwürschte. Vielleicht nehme ich dazu, vor dem Einkauf oder währenddessen, ein Glas vom Hirtzberger Smaragd, der freundlicherweise auch vor Ort angeboten wird für Kunden, die mit dem Durst nicht bis zu Hause warten können. Manche machen von dieser menschenfreundlichen Geste der Familie Urbanken über Gebühr Gebrauch. Was soll ich sagen? Als ich zum geparkten Wagen zurückkehre, finde ich den Strafzettel vor. Geparkt in einer so genannten Kurzparkzone. Die Abcashmentalität der Stadt Wien sollte ich mir zum Vorbild nehmen. Ich wäre reich und könnte beim Urbanek endlich meine Schulden bezahlen und ein paar Runden schmeißen ... 

Herr Rabl
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JETZT KOCHT ER WIEDER, GOTT SEI DANK Freitag 2010-09-10

In Wien möchte ich nicht kochen. Zuwenig Geld, noch weniger Verständnis. Schnitzel ja, Spaghetti gut, Billigsushi super. Den wenigen Köchen, die den wenigen Essern, die sich mit dem aufgezählten nicht abfinden möchten, trotzdem etwas hinstellen, müssen wir danken und sie ehren. Einer der Unentwegten ist Alex Mayer. Er erholte sich von den Schockwirkungen seiner letzten Beschäftigungsorte (sie erweisen sich auch im Nachhinein nicht als Hort der Beständigkeit bei Personal und Leistung) und fand sich jetzt mit seinen alten und lieben Mitstreitern zusammen, das sind Stefan und Martin.


 

Letzterer ist Patron und Namensgeber (und selbst ein sehr guter Koch) eines neuen Platzes in der Gumpendorferstraße, das schon beim ersten Blick zur Freude gereicht. Gregor Eichinger, ein Meister, hat ein bißchen was mit dem Licht und den Farben gemacht und einer weniger frequentierte Bar mit Tischen zu einem charmant modernen Auftritt verholfen. (Also charmant: nicht zu elitär, das mögen die Wiener nämlich nicht, und modern: so, dass es auch die anderen mögen.) 

Alexander Mayer ist einer der besten Köche, das finde nicht nur ich. Und was kocht er jetzt in Gumpendorf? Die Idee mit zwei stringent durchzuservierenden und zu essenden Abendmenüs nach Vorbild der guten und jungen Restaurants in anderen europäischen Städten (auch in Wien gibt es das mittlerweile) überdenkt er gerade. Mittags jedenfalls wird es Butterschnitzel und dergleichen geben, ein leistbares Mittagessen eben. Abends zeigt Herr Mayer dann, was er kann. Immerhin gehört er zu den wenigen Chefs, bei denen die Gäste gleich nach dem Klassikern fragen, wenn sie ein neues Lokal bekochen. Auf dem Niveau spielten und spielen in Wien nur Gerer, Gradwohl oder Domschitz. Ich setzte mich gerade eben an die Bar und stärkte mich mit Krebsen und Königsberger Klöpsen und einer Kürbisvelouté, die mit Krebsensuppe übergossen ward und in der ebenfalls ein kleines Krebschen sein ausgelöstets Schwänzchen bardete. Dann reichte mir Herr Alexander mit den Worten "Was Fettes!" eine neue Kreation: Schweinebauch in Kakaobutter karamelisiert, mit einem köstlichen Reis, den er irgendwo in Asien aufgetrieben hat, plus Currysauce plus Erbsen.

Der Laden brummt schon ziemlich mächtig, Wein und Champagner sind eisgekühlt. Die Wiener Esser (und auch die Trinker) dürfen hoffen. Morgen soll es Paprikahendl geben nach einer Mayerschen Version. Der Paprikafond köchelte heute schon am Herd. Ich werde mir die Zeit nehmen, da zu sein.

Herr Rabl
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ES MUSS NICHT IMMER DIAMANT SEIN Dienstag 2010-09-07

Diamonds are a girl's best friends. Das hat anno 1953 bereits Marilyn Monroe in „Gentlemen prefer Blondes" gewusst. (Das Original stammt übrigens aus dem gleichnamigen Broadway-Musical von 1949. Nur so am Rande.)

Egal. So gesehen bin ich also ein girl. Allerdings eines, das sich die funkelnden Dinger weder selber leisten kann, noch einen edler Spender mit entsprechendem Kontostand an der Hand hat. Doch es gibt Alternativen. Eine erkleckliche Auswahl davon springt mich quasi täglich an.

Marilyn Monroe mit Schmuck 

Der Weg vom Büro auf die Mariahilferstraße führt durch den Raimundhof. Neben einigen anderen Gefahren, zum Beispiel der Gräfin, lauert im letzten Abschnitt, links im Eck, das Jasmins Jewelry. Mit Ausnahme von Diamanten gibt's dort Schmuck in allen Varianten. Von Silber bis Gold, von Leder bis Filz, von dezent bis auffällig schrill. Edle Steine in allen Formen und Größen, und alles leistbar! Schlaraffenland des Schmucks.

Und weil ich ganz und gar keine Egoistin bin, pilgere ich immer ins obere linke Eck des Raimundhofs, wenn es gilt, einer Freundin eine Freude zu machen. Und wenn's nicht gefällt, behalt ich mir's selbst.

Das virtuelle Geschäft

Ruth

Falstaff-Winzer-des-Jahres Rudi Pichler hat gefeiert Samstag 2010-09-04
Es heißt, dass das Fest bis sechs Uhr morgens gedauert haben soll. Wir wissen's nur vom Hörensagen. Das vom süßen Ende.  Zuvor: arschkalt den ganzen Tag, zwischendurch Regenschauer und Bangen. Schluss- endlich wurde es aber wärmer, das Wetter hat gehalten! Und so waren auch alle Freunde des Hauses gekommen.
Die Gäste bei Rudi Pichler
Und das sind nicht zu wenige! Freund Günter Stummvoll fand nach Chef- redakteur Peter Moser die richtigen Worte, Freund und Schauspieler Rainer Basedow zitierte aus dem Falstaff und Freund Paul Breitner bestand darauf, schon vor den anderen Gästen vom Kollmütz zu trinken, von dem ihm Rudi Pichler vor Jahren einen symbolischen Quadrat- meter abgetreten hatte.
Gast beim Fest von Rudi Pichler
Freund Christian Petz briet Saibling, Freund Hans Denk schleppte sich trotz starker Verkühlung heran und hielt aus und auch sonst waren es die Freunde des Winzern, denen es zu verdanken ist, dass das Fest zu einem perfekten wurde. Torten wurden herbeigeschafftt, Weine mitgebracht und Geschenke, unter deren Last sich die bereitgestellten Tische bogen.
Rudi Pichler mit seiner Auszeichnung und Martina
Der Nachbar hatte seinen Garten zur Verfügung gestellt, Nachbarschafts- hilfe vom feinsten. Heizschwammerl an allen Ecken und Enden machten den Platz unter alten Obstbäumen geradezu lauschig. Eine Feldküche spuckte Saumaisen, Kaiserschmarrn und Gulaschsuppe aus, Höllerschmid brachte Schinken und seine Berkel und aus dem Xocolat kam das zart- bittere Finish.
der Garten bei Rudi Pichler

Dass der Wein nie ausging, versteht sich. Rudi Pichler und Rudi Pichler sen. zurück bis 1990 und Weine aus Großflaschen vieler Winzerfreunde wie Gesellmann, Salomon, Prager, Alzinger und Wieninger. Ab und zu soll auch ein Glas Roederer aufge- blitzt sein. Später bot der mit 400 Fackeln beleuchtete Kollmütz einen besonderen Anblick .

Abends am Fest
Ja, und auch die Musik konnte sich hören lassen! Jazzgitarrist Christian Havel war mit drei Bandmitgliedern angereist und sorgte dafür, dass sich viel zu viele Gäste auf der schönen Terrasse scharrten. Erst als die Instrumente zu feucht wurden und die Finger zu klamm, ließen sie das das wunderbare Spiel sein.
Musiker bei der Feier
Wir freuen uns auf jeden Fall, dass wir Rudi und Martina ein wenig unterstützen konnten, sind dankbar, dass wir zu ihren Freunden zählen! Und an dieser Stelle nochmals unsere herzlichste Gratulation zum Winzer des Jahres 2010!

Fotocredits: Monika Löff, Bernhard Degen/falstaff.at, privat
www.rudipichler.at
syl
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