Bassena - unser Blog

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KEIN GENUSS VON ANFANG AN Mittwoch 2010-09-22

Die Entscheidung der kongenialen Partnerinnen havel & petz, sich beruflich auf ein Packel zu schmeißen und gemeinsame Sache zu machen, fiel wohlüberlegt. Die für sämtliche technischen Unterstützungen ebenfalls. Sprich für Telefon, Internet, Drucker, Fax und natürlich Computer. Es galt, die Gratwanderung zwischen kostengünstig und trotzdem nicht billig zu bewerkstelligen.

Bild eines Computerhinweises "Wollen Sie Ihren Computer jetzt wirklich erschießen?"

Man könnte aus heutiger Sicht sagen, wir waren naiv. Möglich. Aber wir dachten, es gibt doch Experten. Die verdienen ihr Geld mit fachgerechter Unterstützung. Und hier beginnt eine Story, die bis dato quasi never ending ist.

So, wo fang ich an? Starten wir mit dem Grundlegendsten überhaupt, dem Telefon. Die Leitung eines Anbieters war schon da, die übernehmen wir doch gleich. Blöd, weil der nämlich keine externen Durchwahlen unterstützt. Egal, die Telefonanlage, die wir gekauft haben, war eh nicht die richtige. War nur ein Ding für "intern". Wenn wir also von der Küche ins Abstellkammerl verbinden hätten wollen. Naja, und die funkelnagelneuen Telefone, die auch faxfähig hätten sein sollen, waren's nicht. Also zurück an den Start. Status quo: Ein Uralt-Telefon aus unserem Leben vor der Jahrtausendwende tut seinen Dienst. Es ist das bislang einzige Telefon, das mit unserem hypermodernen Multi-Fax-Scan-Kopier-Gerät kommuniziert. Blöd nur, dass jemand anwesend sein muss, um ein Fax entgegenzunehmen. Gott sei Dank ist diese Form der gesendeten Nachrichten am Aussterben.

Nun zur Computerausstattung. Zwei Newcomer-Selbstständige, die voraussichtlich rund um die Uhr arbeiten, wofür entscheiden die sich? Für Laptops. Logo. Die Geräte mit dem Obst wären's gewesen. Die waren uns aber zu teuer. Also lieber doch die Sparvariante. Auch nicht billig, aber wärmstens empfohlen. Von drei Geschäften. Nach einigen Wochen im Dienst beginnen beide Notebooks zu brummen, und zwar elendiglich laut. Die lapidare Erklärung des Herstellers: ein bekannter Lüfterfehler. Naja dann. Beide zur Reparatur, wir jeweils eine Woche ohne Arbeitsgerät. Nun gut, havel & petz sind geduldig. Nach ein paar weiteren Wochen werden die Dinger rückfällig, wir werden ungeduldig. Also zurückschicken, aufs Geld warten, neue Geräte kaufen. Diesmal die Obstvariante. "Mit denen werdet ihr sicher glücklich."

Einschub: In der Zwischenzeit mussten wir uns was in Richtung Server überlegen. Immerhin sind wir zu zweit, irgendwann hoffentlich zu dritt oder zu mehrt. Ein Server? Sehr teuer. Wir probieren's - Tipp eines Experten - mit einer sogenannten Netdisc. Klein, fein, unkompliziert. Nach einigen Wochen erfolglosen Probierens, Installierens, diversen Wutausbrüchen und Schimpftiraden: wir geben w.o. Ein Server muss her. Einer, der mit den Laptops kann. Kein Problem, wird bestellt. In der Zwischenzeit gehen - siehe oben - die Laptops ein, die Obstdinger werden gekauft. Oh, blöd, der Server passt jetzt nicht mehr. Daher die Anfrage, ob Umtausch möglich, die Auskunft, das zahlt sich nicht aus, Ratlosigkeit ... An dieser Stelle die gute Nachricht: Das haben die Experten hingekriegt. Der Server rennt einwandfrei! Einschub Ende.

Wir erinnern uns an die Aussage: "Mit denen werdet ihr sicher glücklich." Ich bin seit gestern mit einem Ersatzgerät glücklich, da mein eigenes einen Festplattendefekt hat. Überflüssig zu erwähnen, dass das so gut wie NIE vorkommt. Wenn ich Glück habe, bekomme ich das gute Stück im Laufe der nächsten Woche zurück. Weiß jemand einen Job, für den kein technisches Gerät notwendig ist? Zweckdienliche Hinweise bitte an havel & petz.

Ruth

PS: Hab ich schon erwähnt, dass unsere Therme seit gestern tropft?

Klumpert

Ruth  27.09.2010 08:51

Ja, stimmt. Aber in meinem Fall lässt sogar das Obst aus. What a shame! Mein schlechtes IT-Karma?

Niemals beim Obst sparen!

Alexander Rabl  26.09.2010 23:55

Das andere Klumpert funktioniert erstens nicht und schaut zweitens so aus, dass der beste Wein in der Flasche sauer wird, wenn die im Büro geöffnet wird.

DIENSTLEISTUNGSWÜSTE ÖSTERREICH Freitag 2010-09-17

Was im Osten des Landes, sprich in Wien, sprich beispielsweise am Badeschiff, nicht nur geduldet sondern aktiv angeboten, sogar gewünscht, ja sogar als Anreiz beworben wird, ist weiter westlich noch nicht einmal vom Hören-Sagen angekommen. Die Rede ist vom Stoppelgeld, wenn Gast und Gästin eigenen Wein mitbringen.

Ein Hotel, das mit Sinnlichkeit wirbt, mit Genuss und Kulinarik, das Wert darauf legt, dass sich die Gäste rundherum wohl fühlen.

Nun denn. Die Küche höchst bescheiden. Ambitioniert im Sinne der 70er- oder vielleicht 80er-Jahre. Nicht ungenießbar, aber langweilig, austauschbar, nichtssagend.

 Weinflasche und Glas auf schwarzem Hintergrund

Also muss ein Wein her, der das alles ein bisschen leichter macht. Her mit der Weinkarte. Diesselbige ist gelinde gesagt zum Vergessen. Die angebotenen Weine langweilig, austauschbar, nichtssagend. Manche wahrscheinlich ungenießbar.

Licht am Horizont. Ein paar Flaschen hat man doch immer dabei. Also, die höfliche Bitte, doch gegen ein Entgelt von 20 (!) Euro die mitgebrachte Flasche einzukühlen. Die Senior-Chefin windet sich gequält. Das hätte sie noch nie gehört, dass sowas möglich sei. Und da könnte ja jeder kommen. Und – nach einem sichtlich schmerzend gequälten Lächeln – „wir müssen ja auch was verdienen“.

An den Nebentischen wurden umsatzstarke Apfelsaft gespritzt und kleine Mineralwasser konsumiert. Die 20 Euro waren gespart, das Essen der halbe Spaß. Der bittere Nachgeschmack bleibt. 

Finstere Zeiten in der Dienstleistungswüste Österreich.

Ruth

Fesch! Ebner-Ebnerauers Black-Edition-Etiketten ausgezeichnet Freitag 2010-09-17

Außen hui, innen hui. Ebner-Ebenauers Verpackung, Ebner-Ebenauers Weine. Letztere sind schon daran gewöhnt, ausgezeichnet zu werden. Eine Höchstnote da, eine Höchstnote dort.

Jetzt ist einmal die Hülle dran, denn die Etiketten der Black Edition wurden gekürt. Beim Etikettenwettbewerb "Wein & Design" des Wiener Szenemagazins Wien life finden sich die ganz in schwarz gehaltenen Weinpickerl unter den zehn schönsten Exemplaren.

Stephan Reinhardt vom WeinWisser schreibt über den Inhalt einer der dressed in black bottles: "Exzellent und mit viel Hefeschmelz ist der Black Edition Grüne Veltliner 2008."

www.ebner-ebenauer.at
syl
Die Black Edition von Ebner-Ebenauer
Wir haben schon wieder einen Winzer des Monats beim Captain! Donnerstag 2010-09-16

Wo er Recht hat, hat er Recht, der Captain. Und der Spanier freut sich. Der BattenfeldSpanier. Der Kühling-Gillot. Captain, sprich: „gillott"!

Winser des Monats bei CaptainCork ist er also der H.O. Spanier, Winser im schönen Rheinhessen. Wein- macher für die Häuser Battenfeld- Spanier und Kühling-Gillot. Liquid Earth möchte er rausholen aus seinen Großen Gewächsen insbesondere bei Frauenberg und Pettenthal.

Screenshot der CaptainCork Website mit H.O. Spanier als Winzer des Monats

Und so sind sie. Kalkig und schiefrig zum Steinerweichen. Zum Einlagern.

Was aber insgesamt spannend ist beim Spanier ist der Gesamteindruck. Kein Ausreißer im Sortiment, sei's bei den Weingutsweinen, Ortsweinen oder Lagenweinen. Und wenn man sich die Websites ansieht, passt auch die Weinguts-Optik. Vielleicht sollten wir uns einmal aufmachen nach Hohen-Sülzen? Kollegin, was meinst du?

Hier kann man nachlesen: www.kuehling-gillot.de und www.battenfeld-spanier.de

Und mehr dazu beim Captain
syl

eisbach

syl  16.09.2010 09:59

danke für den tipp!

H.O:

BerlinKitchen  16.09.2010 09:52

Meine besondere Empfehlung: 09 Battenfeld-Spanier "Eisbach" für 10 Euro und der Name sagt alles.

Grüße aus Berlin,
Martin


P.S. gibt es bei Pinard

Wir sind gut! - hervorragende Weinexportentwicklung im ersten Halbjahr 2010 Donnerstag 2010-09-16

Irgendwie konnte man es damals ja schon nicht mehr hören, Anfang der 1990er-Jahre, dieses „Klasse statt Masse”. Mantra der Österreich Wein Marketing. Aber seit zwanzig Jahren sickert es. Bei Weinliebhabern, Winzern und Händlern gleichermaßen. Und Jahr für Jahr steigen die Exportzahlen des österreichischen Weins, steigt der Preis pro ausreisenden Liters und geht im Gegensatz die Menge zitzerlweise zurück. Der österreichische Wein pfeift auf die Krise!

2010 zeichnet sich nun als besonders erfolgreiches Jahr ab. Im ersten Halbjahr stiegen die Exportzahlen im Wert um sagenhafte 10 %!

Willi Klinger

Die Menge ist im Gegenzug um 3,3 % geschrumpft. Österreichs Weine erzielen heuer im Ausland den höchsten Durchschnittspreis ever. ÖWM-Chef Willi Klinger sieht's höchst erfreut: „Damit sind wir unserem 2007 gesetzten Ziel, einem durchschnittlichen Erlös von 2 €/lt im Export, wieder ein ganzes Stück näher.“

Im wichtigsten Exportmarkt Deutschland konnten unsere Weine um 10 % zulegen (auch ein bissl in der Menge um 2 %), der US-Markt öffnet sich wieder und auch die Niederländer und Hochpreisweintrinker in Skandinavien gönnen sich immer mehr Veltliner und Blaufränker. Sehr sehr cool!

Mehr dazu hier
syl
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