Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Heinz Kammerer von Wein und Co kritisiert „dummes Rauchergesetz” Montag 2010-07-19

Eine erste Zwischenbilanz von Wein-und-Co-Chef Heinz Kammerer zu den Folgen des neuen Rauchergesetzes fällt verheerend aus, wie er in der Tageszeitung Österreich erklärt:

„Wir haben einen Rückgang zwischen 30 und 40 Prozent. Und in den kleinen Lokalen wird munter weiter gepafft. Die müssen ja nicht umbauen. Wir haben jetzt dieses dumme Gesetz. In unseren fünf Lokalbetrieben wird nicht mehr geraucht. Wir bieten unseren Gästen dort Kräuterzigaretten als Entwöhnungshilfe an. Das ist ja erlaubt."

Eine Smoking Box für Raucher 

Die Umbauten, die Kammerer geplant hatte, waren „teils bautechnisch nicht möglich, teils aus atmosphärischen Gründen. Ich kann ja meine Gäste nicht in Raucherkammern wie am Flughafen stecken.” Insgesamt findet Kammerer das neue Gesetz „menschenunwürdig. Raucher werden in Kammerl gesteckt, die Bevölkerung zur Vernaderung per Anzeigen aufgerufen, die dann nicht exekutiert werden. Ich bin kein Fanatiker. Wenn es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, soll ein Rauchverbot gelten, dann aber für alle Lokale. Dieses Gesetz ist schlicht dämlich."

Recht hat er, der Herr Kammerer!

Quelle: OTS-Presseinfo/Tageszeitung Österreich
syl

nichtrauchen

syl  27.07.2010 19:10

ganz genau. komme gerade zurück aus italien und kroatien. dort raucht man ganz einfach nicht im lokal. ganz ohne diskussion. punktum. und es funktioniert bestens.

Rauchen

Bettina  26.07.2010 13:45

Sorry- aber ist echt zum kotzen!!! einfach nicht raucher und die sache ist vom tisch- keiner wäre dan benachteiligt- alle gleichgestellt.
unsere politiker...........kopfschütteln und fragezeichen

Ikone des Bösen Sonntag 2010-07-18
Schrieb ich schon über den Sommer in Wien? Er gereicht der Stadt mit der angeblich größten Lebens-qualität nicht zur Ehre. Für die Gelsen kann Häupl nichts, wobei, vielleicht hat Stadträtin Brauner wieder einmal ...? Für die Schließungszeiten der Lokale allerdings sind er und seine Entourage voll verantwortlich. 
 Die American Baar Loos von aussen

Wer in der Stadt Ruhe haben will, soll aus ihr wegziehen, sagen wir, die wir um halb eins vor der Loos um einen Drink betteln. Drink wird gewährt. Dann kommt die Polizei. Amtshandlung. Die Gäste sind zu laut. (Die unterhalten sich auf der Straße. Kein lautes Lachen, kein Schrei, kein Grölen.) Worauf einer der Barkeeper den Hitzekollaps des guten Benehmens kriegt. Alle hinein, oder weg, lautet die Parole. Frau Kohn, die dem ästhetischen Anspruch des Herrn Loos mit ihren entblößten, schlecht tätowierten Oberarmen zu Leibe rückt, ruft etwas in der Unart von "Geht's an die Ecke da hinten ..." Gedränge in der Bar. Die zu gereisten Damen und Herren aus Salzburg, die sich in ihren Minilederhosen für den Lifeball aufwärmen, sorgen zusätzlich für knallige Temperaturen. Daher: ein zweiter Mojito bestellt. Überraschenderweise schmeckt er sogar akzeptabel. Das überrascht an diesem Ort, wo ich in den letzten Monaten die wässrigsten und fadesten Drinks meines Lebens kosten durfte. Am nächsten Morgen Kopfschmerz. Was war in dem Mojito? Fusel?Ich will es lieber gar nicht wissen. So wie ich nicht wissen will, wie die Tatoos auf den Beinen der Frau Kohn ausschauen. Oder wo Herr Häupl die heißen Sommernächte verbringt, die Nächte, in denen seine Wiener Wähler auf der Straße und in den Schanigärten Redeverbot haben.

www.loosbar.at

Herr Rabl
Von sinnlosen und sinnvollen Fluggeräten Samstag 2010-07-17
Wieder einmal muss ich mich zum Thema Sommer in Wien melden und ihm sagen, dass er lächerlich ist. Was tut er? Am Tag ist er heiß, dass uns der Campari Spritz (natürlich nur mit Prosecco und sonst nichts) im Glas zu kochen beginnt, am Abend treibt er uns in die Gärten der Heurigen und Restaurants. Und was finden wir dort? fliegende Taube
 

In ersteren ein austauschbares Heurigenbuffet, worüber ich mich letztens bereits verbreitet habe, in zweiteren die schlimmste Gelsenattacke seit Jahren. Die Viecher, die unglaublich blöd und aggressiv sind, haben vor nichts Respekt.

So fuhr ich kürzlich zum Hanner nach Mayerling, einem meiner liebsten und besten Köche. Zwei Gänge bestellt. Man wollte es nicht übertreiben. Da war eine Vorspeise. Ochsentomaten mit dem besten, was unter dem Thema Langustinen zu haben ist, mit einer kleinen Gurkengazpacho und einfach nur wunderbar mit ihren Graden von Süßem und Meeresfrische und bloßer Frische. So hat der Sommer einen Sinn, dachte ich, und nicht: so macht der Sommer Sinn, weil ganz weichgekocht ist das Sprachzentrum dann auch bei 35° im Schatten noch nicht. Als die Stechmücken fragten, ob es für sie auch ein paar Happen gäbe, und weil sie das, wie es ihr Stil ist, so frech und lärmend taten, zog man sich ins Innere des Restaurants zurück, trank ein paar Gläser, knüpfte an der Bar neue Bekanntschaften und wartete. Die Taube von der hohen Reith vom Holzkohlengrill mit Kirschen, etwas Entenleber und Rosmarin war wie immer hohes Hannerniveau und vor allem auf der Terrasse serviert. Das Hannerniveau ist beim Thema Fluggeräte übrigens schwer zu übertreffen, das muss jetzt wieder einmal gesagt werden. Man hatte dann noch köstliche Desserts (Erdbeertarte!), etwas Trinkbares, Musik und gute Laune im Freien. Denn die Viecher, die der lächerliche Wiener Sommer uns beschert, sind zu dumm, um zu kapieren, dass ihre Opfer auch nach Mitternacht im Freien gerne noch Flüssigkeit und Gespräch sich zuführen. Sie sind so blöd, dass man sich fragen muss, warum sie überhaupt auf der Welt sind. Wobei man sich das nicht nur bei den Mücken fragen muss.

Relais & Chateaux Hanner
Restaurant . Hotel . Meetingpoint A-2534 Mayerling 1 Tel. +43 (0)2258/23 78 Fax +43 (0)2258/23 78-41 hanner@hanner.cc www.hanner.cc

Herr Rabl

haben und machen

Angelika Deutsch  17.07.2010 18:39

Lieber Herr Rabl, innigsten Dank für den Sinn, der einfach gehabt wird und nicht gemacht. Ich stoß da immer auf elendigliches Unverständnis, und das selbst bei kühleren Temperaturen.

Vielleicht geht sich ja wieder mal ein gemeinsamer Schiffsgang aus? Wenn ich denn im Sommer bis nach Wien komm und Sie nicht in den Bergen wandern! Den Hammerhanner besuch ich erst wieder in mückenfreier Zeit ....

Ein heißer Sommer Freitag 2010-07-16
Alles wurde schon verhandelt: der Untergang der Gastronomie, wenn die Besten der Besten nicht mehr kochen wollen, sondern nur noch Konzepte verkaufen; der Verdacht auf Unregelmäßigkeiten in der Leistung, abhängig davon, ob Christian Petz gerade Lust hat, am Herd zu stehen oder nicht.

Christian Petz am Badeschiff 

Sagen wir es so: man muss sich das noch genauer anschauen (wirklich) und einfach Spaß haben an diesem Ort, der eigentlich so unwienerisch witzig ist und ein bisschen abgefuckt, wie man es an den Häfen in London oder Hamburg gerne hat. Was also lässt Petz also kochen?

Kurz gesagt: Dinge, die man gut vorbereiten kann und die auch, wenn das Schiff aus irgendeinem Grund ins Schlingern gerät, ihr Niveau halten. Bei meinem Besuch im Kreis von durstigen Winzern war der Kapitän sogar anwesend, aber nicht selbst am Steuer in der Küche. Und man kann munkeln und zweifeln, was man will: Aber das Beef Tatar mit einer winzigen Lauchquiche schmeckte ja schon verteufelt gut. Und dann gab es eine knackig frische Gazpacho und als Hauptgang ein wunderbar wildes und festes Teil vom Reh mit Marillen und vorher noch köstliche Kutteln mit Tintenfisch in einem Blechnapf.

Wir gingen in die Knie vor Freude. Es gab Gebete und Schreie der Verklärung und Freude. Okay. Der Service wird mit der Zeit an Konturen gewinnen. Die Preise sind ja aberwitzig, quasi eine Antithese zu Petzens früherer Wirkungsstätte. Man wird wiederkommen und entscheiden, ob wir es hier mit einem gutgemeinten Versuch oder der spannendsten Eröffnung des Sommers zu tun haben. Sollten Sie auch machen. Und sich eine Lieblingsflasche mitbringen, die zum Korkgeld von € 14,- für Sie eingekühlt und ausgeschenkt wird.

Badeschiff
Obere Donaustrasse 97-99c, 1020 Wien
office@badeschiff.at www.badeschiff.at

Herr Rabl im aktuellen A-la-Carte-Magazin
Spanischer Sommer ohne spanische Weine Mittwoch 2010-07-14

Die Spanier schicken den Wienern eine kleine Hitzewelle. Sehr freundlich, wir sagen gracias. Doch darauf sind die Wiener nach zehn Monaten Winter natürlich nicht wirklich so gut vorbereitet und werden vollkommen gaga. Sie fallen reihenweise um und sie flüchten zum Heurigen in die Vorstadt.

Interessant übrigens, dass sich in den Gegenden zwischen Ober St. Veit und Perchtoldsdorf noch nie ein Gastronom behaupten hat können, der mehr bietet als ein überbackenes Brot und ein Bier. Die Heurigen lasten wie ein Fußpilz auf der Gegend.

 Packung Wein-Sauerkraut

Die Menschen trinken Wein, der mit Mineralwasser oder Soda aufgespritzt werden muss, um genießbar zu werden, stellen sich mit Plastiktabletts um Convenienceschnitzel und warm gehaltenen Kümmelbraten an und essen Kartoffelsalat, der von bösen Lieferanten eimerweise zu den Heurigen geschippert wird.

Eine gute Tante empfiehlt in Perchtoldsdorf einen Heurigen, der angeblich alles selber macht. Der Schwager aus Rom und ich machen einen Test. Kümmelbraten okay, mit einer Schweizerhaus-vergleichbaren Spitzenkruste, die dann und wann allerdings ins Ledrige und Unkaubare neigt. Panik! Wo ist der Zahnarztfreund? Der Salat essbar, mehr nicht. Und dann der Wein! Unser Bouteillenwein, sagt die superfreundliche Kellnerin und schenkt etwas ein, das bei der Essigverkostung am Badeschiff ebenfalls gute Chancen gehabt hätte. Wir wissen ja, dass das mit dem Weinmachen in Perchtoldsdorf immer noch den Wenigsten gelingt (Nigl, Barbach ...), aber so was. Trotzdem trinken der Schwager aus Rom und ich eine Menge. Ihm geht es danach gut. Ich hingegen werde am nächsten Frühmorgen von meinem Verdauungsapparat auf die Toilette zitiert. Was soll ich noch weiter sagen? Es gibt ein kurzes, aber hartes Gespräch zwischen mir und ihm, gegen das die Aussprache zwischen Obama und General MacChrystal wie Schalmeiengesang wirken muss. Mein Körper verträgt diese Art von Nahrung nicht und recht hat er.

Nächster Tag, Zawodsky in Sievering. Einer der schönsten Gärten von Wien. Wahrscheinlich der, wo sich Häupl immer fotografieren lässt, wenn er von der Stadt mit der höchsten Lebensqualität brabbelt. Hier ist der Wein ideal. Die Glaskultur stimmt. Der Gespritzte im Henkelglas. Bloß das Essen: Sauerkraut-Paprika-Nebel erfüllt die unteren Geschosse, wo sich die Hungrigen am Buffet anstellen. Die übliche Glasvitrine mit Würsten von irgendwo, der übliche Schweinsbraten. Und oben im Garten wird gegrillt. Bratwürste & Schweinskoteletts. Ein Glück, dass ich nicht hungrig bin. Frau Eckel rettete mich mit einer Portion gebackener Steinpilze vor dem Grill und dem Heurigenbuffet. Ich bin ihr dafür ewig dankbar. Darüber demnächst mehr.

Herr Rabl
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