Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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PECORARO. Der Gendarm, der Sänger, seine Frau und der Balsamico - mit Videobeitrag von FLOH Dienstag 2010-08-17

Eines gleich vorweg: Aceto Balsamico ist KEIN Essig, das stellt der Meister der Acetaia Pecoraro in Klosterneuburg klar. Aus gesetzlichen Gründen, wegen der Machart und wegen der Säure. Grundsätzlich versteht er sein Elixier als „Würze auf höchstem Niveau“.

eine Reihe Holzfässer
Doch der Reihe nach: Wie kommt ein Kammersänger der Wiener Staatsoper aus Vorarlberg dazu, Aceto Balsamico zu erzeugen? An dieser Stelle muss gerafft und gekürzt werden, was das Zeug hält. Beeindruckend: Von der Handelsschule über eine Patisserie-Ausbildung zur Gendarmerie, über eine Gesangsstudium am Konservatorium und die Kammersängerin Elisabeth Schwarzkopf nach Modena zu Arrigo Poli. Weitersingen.

Und dort: Der Aceto Balsamico Tradizionale betritt die Bühne von Herwig Pecoraro. Nach einem guten Jahr Gesang und „Nichtessig“ kehrt er nach Vorarlberg zurück. Mit im Gepäck viel Wissen und Erfahrung und zwei Fässer mit der kostbaren Essenz – um sage und schreibe 40.000 Schilling. Grund für einen Familienkrach größeren Ausmaßes und der Beginn einer Leidenschaft. Einer Leidenschaft, die Aceto Balsamico schafft.

Die Familie ist längst versöhnt, und mittlerweile wurde sogar ein eigenes Gesetz geschaffen, damit Herwig Pecoraro sein Elixier nach der traditionellen Art erzeugen und verkaufen darf. Dem Himmel sei Dank! Geschaffen hat er auch einen „Dachboden, zu dem man runter geht“, also ein Fake mit den perfekten klimatischen Bedingungen. Für seine Acetaia mit inzwischen unzähligen kleinen Fässern. Fünf Stück pro Solera, in der jedes Fass immer aus einem anderen Holz geschnitzt ist: Kastanie, Akazie, Wacholder, Maulbeer und Esche.

Und wirklich spannend: Die Verkostung eines Fass-Experiments. Um die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Fässer zu erforschen, blieben in einer Solera die Balsamici über sechs Jahre unvermischt. Und obwohl jedes Fass einige Jahre auf dem Buckel hat, schmeckt’s aus allen anders. Würziger, säurehaltiger, süßer, kürzer oder länger. Erst die Mischung macht den komplexen Balsamico möglich, eine Bestätigung für den Einsatz der unterschiedlichen Hölzer.

Ob Essig oder Würze, wer einmal wie wir das Vergnügen hatte, mit dem Meister des österreichischen Balsamico seine liquiden Schätze zu verkosten, kauft nie mehr „Industriale“!

Und hier geht's zu einem Video: Weinwirt FLOH aus Langenlebarn war genau dort. Viel Spaß!

Acetaia Pecoraro
Eisenhütte 32
3400 Klosterneuburg
www.pecorarobalsamico.at

  Ruth

Une petite Dom, svp! Sonntag 2010-08-15

Champagner sollte zur Bubbles-Erhaltung  am besten wie Bier eingegossen werden, fanden französische Wissenschafter heraus. Also Glas in die Hand, wie ein Bierglas schräg halten und rein mit dem Sprudel! Genauso, wie wir es bisher immer gemacht haben. Zuhause halt. Denn laut Tom Stevenson, Chef des Decanter World Wine Award Champagnerpanels, ist das in der Top- Sommellerie absolut verpönt, was unsereiner nicht bewusst war, weil oft gesehen. Egal. Die Schaumweinperlen halten länger, wenn sie schonend schräg und nicht volle Kraft voraus senkrecht ins stehende Glas fallen. Logisch oder?

beim Eingiessen von Champagner in ein Glas

Weitere Erkenntnis der Wissenschaft: Bei niedrigeren Temperaturen von 4 bis 12°C eingegossen halten die Perlen zusätzlich länger, bei höheren verflüchtigen sie sich früher. Ist der Wissenschaft fad? Diese Dinge wissen wir noch aus dem Physikunterricht der Unterstufe, und wer schenkt Schaumwein schon wärmer ein? Nicht einmal in der Badewanne.

Die Studienergebnisse wurden im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht. Studienleiter war Gerard Liger-Belair, Professor an der University of Reims und Author von „Uncorked: the Science of Champagne”.

Quelle: decanter.com
syl

Die spinnen, die Briten! Mittwoch 2010-08-11

Britische Kardiologen plädieren dafür, die gesundheitlichen Folgen von Fastfood-Essen dadurch zu minimieren, dass McDonald's, Burger King und Co neben Ketchup, Salz und Pfeffer AUTOMATISCH und gratis auch eine HERZTABLETTE austeilen.

Sonst noch was? Vollkommen angrennt?

Zwei füllige Kinder beim McDonalds Essen
Darrel Francis, Herzspezialist am Londoner Imperial's National Heart and Lung Institute und Befürworter dieser Aktion, vergleicht seinen Vorschlag, mit standardisiert verabreichten Medikamenten das Herzinfarktrisiko der Fast-Food-Esser zu senken, mit anderen längst alltäglichen Risikovermeidungsstrategien - etwa dem Angurten beim Autofahren. No comment!

Quelle: orf.at
syl

Verwirrte Weinkonsumenten, Broadbent says Mittwoch 2010-08-11

„Die Weinkonsumenten sind verwirrt!” schreibt Michael Broadbent, 83-jähriger Godfather of Wine, in seiner 400. Decanter-Kolumne. Big business und mangelndes Wissen seien die großen Herausforderungen an die Weinindustrie. „Meinem  Gefühl nach hatten die Weinkonsumenten noch nie eine derart große Auswahl, waren aber auch noch nie so verwirrt. Die ganze Welt produziert heute guten Weinstandard, die Leute brauchen Beratung.”

Und wo er Recht hat, hat er Recht! Wir brauchen mehr resche Führer durch den jungle of wine!

Portrait von Michael Broadbent

Master of Wine Michael Broadbent schreibt seit über 50 Jahren über Wein und weiß von vielen Veränderungen zu berichten. Auf jeden Fall bedauert er den Verlust der „smaller players”. „Big business scheint zu gewinnen und mir gefällt es nicht, wie die Dinge laufen”, bemerkt er in seinem Decanter-Artikel, in dem er auch einen Blick zurück auf seine Weinkarriere wirft.

Startpunkt war 1952 mit seiner Ausbildung zum Weinhändler, seit damals führt er sein Weinnotizbuch. 133 „Bändchen” mit über 85.000 Einträgen hatte er 2004 zusammen. 1960, fünf Jahre nach Gründung des Institute of Masters of Wine, war er einer seiner ersten Absolventen. Von 1966 bis Ende der 1990er Jahre leitete er als Senior Director die Weinabteilung des Auktionshauses Christie’s in London. Neben seiner Tätigkeit als Autor zahlreicher Kolummnen und Weinbücher ist Broadbent nach wie vor gefragter Gastreferent und Leiter von Verkostungen insbesonders von Weinraritäten. 1979 wurde er zum Ritter des Ordre national du Mérite ernannt. Seit 1986 ist er Präsident der International Wine & Foods Society sowie Ehrenmitglied der Academie du Vin de Bordeaux und etlicher Weinbruderschaften in Frankreich.

Quelle: www.decanter.com
syl

The Return of the Doppler Freitag 2010-08-06
Der Doppler war der Bösewicht meiner Jugendtage. Er war Darth Vader, Mephisto und Dr. Marbuse in einem. Er war das schlechteste, was die Heurigenwirte in meinem Heimatort in Flaschen gießen konnten. Und sie hatten viel Schlechtes abzufüllen, das Weinmachen war, anders als sie es von sich dachten, eine ihrer größten Schwächen und keinesfalls ihre Stärke. Der Doppler vom Heurigen war die Antithese zur Trinkkultur, die man damals, und das ist bei Gott nicht lange her, denn so alt bin ich nämlich nicht, nur aus dem Ausland kannte. Und auf einmal war er weg. Vergessen. Darth Vader Legofigur

Die Gebinde höchstens als Aufbewahrungsort für den Sturm im Herbst, für selbst gemachte Hollundersäfte oder als rustikale Blumenvasen verwendet. Hatten sich die Doppelliterflaschen das verdient? So richtig hässlich waren sie ja nie, höchstens ihr Inhalt. Der Doppler war, das muss ja auch gesagt werden, die Magnum der kleinen Leute. Und Österreich ist ja, wie wir wissen, voll von kleinen Leuten.

Schon lange allerdings frage ich mich, wann der Doppler sein Comeback feiern wird. Schließlich badet die Welt und nicht nur die kulinarische Welt seit Jahren in Retro, einem Schaum mit dem süßen Geschmack der Erinnerung an die Sechziger und Siebziger. Einmal entdeckte ich ein paar Doppelliterflaschen mit „Zweigelt” und „Veltliner” bei einem Fleisch und Geflügelhändler auf einem Wiener Markt. Ich erwog nicht wirklich, davon zu probieren.

Doch jetzt ist er wirklich da, der Doppler. Er feierte unlängst sein Comeback auf einer der schönsten Bühnen der Welt, dem Wörthersee. Und er schaut aus wie damals, das Etikett ist etwas größer, als es früher sein mußte, wo man nur sagen mußte: Wein. Alles andere schien den Österreichern damals zu elaboriert und nachgerade lächerlich elitär. Er ist da und ich ließ mir aus ihm einschenken am Wörthersee, im neuen Seerestaurant Saag, wo Hubert Wallner wunderbar kocht und Ines Hofstadler (früher Obauer und Schlossstern) hervorragend einschenkt. Sie empfahl mir den Gemischten Satz vom ehrbaren Wiener Weingut Rotes Haus. Ich trank ihn zur Forelle mit Sicherkaviar, Kren und viel Tomatenaroma und für einen Moment schien mir das Leben ganz okay zu sein.

www.saag-ja.at 

Herr Rabl

Doppler

Thomas H.  10.08.2010 09:15

Ich kann folgenden Doppler empfehlen:
Grüner Veltliner von den Weinviertlern Studeny und Zillinger!!
Wirklich was feines in dieser Austromagnum mit Kronenkork.
Gibts eigentlich schon einige Jahre.

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