Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Kloster am Spitz - sowas von saftig Freitag 2010-08-06

Wieder einmal zuviel gegessen ... Der anstrengende Abend am Badeschiff verlangt nach einem abschließenden Glas. Kloster am Spitz. Eisner 2006. Thomas Schwarz.

havel & petz also zu später Stund: „Extreme Beerenfrucht! Viel Heidelbeer. Kräuter und Würze.“

Sylvias Laptop mit Ruth im Hintergrund und einer Flasche Kloster am Spitz im Vordergrund

Der Wein schaut dich genauso skeptisch an wie der Winzer auf seiner Website. Ist das wirklich Blaufränkisch? Und wie! Kirsche. Blut am Gaumen. Viel Struktur und lang und saftig. Und kräftiges Tannin.” Kloster am Spitz. Eisner 2006. Thomas Schwarz.

www.klosteramspitz.at  

ruth & syl

es hat

syl  10.08.2010 13:42

ganz offensichtlich geklappt. gratuliere zu diesem wirklich sehr speziellen wein!

unentschlossen ?

Thomas Schwarz  07.08.2010 11:32

Gegen's Licht beim Fotografieren Entschlossenheit zu zeigen ist mir leider nicht gelungen, beim Wein bin ich zuversichtlich, daß es doch geklappt hat !! LG, Tom.

Kloster am Spitz Eisner

Gerald Bayer  06.08.2010 20:37

.... find ich auch ... ziemlich gutes Zeug! :-)

Genuss ist, wenn man es schlussendlich doch geschafft hat ... Donnerstag 2010-08-05

Es war nicht ranzukommen an den Wein. L'Ermita 2001 von Alvaro Palacios aus dem Priorat in Spanien. Von damals 60jährigen Rebstöcken aus 85 % Grenache und 15 % Carignan und Minierträgen von 15 hl pro Hektar. 96 Parker-Punkte. Und nicht ranzukommen an den Wein.

Erst riss der Kork. Der in der Flasche verbliebene Rest hyperporös. Den ich vorsichtig mit dem etwas feineren Stoppelzieher rausholen wollte. Erst grad, dann schräg, aber nichts als Brösel.

L'Ermita 2001 von Alvaro Palacios

Schon konnte ich durch ein kleines Loch auf die im Wein schwimmenden Teilchen sehen.  Dann durch ein größeres. Das Gemüsemesser musste her! Vorsichtig konnte ein Korkteil gehoben werden und zu guter Letzt mit der Pinzette der Rest. Echte Präsizionsarbeit! Echte Geduldsarbeit! Echtes Zittern!

Und endlich doch am Wein. Schwarze Beeren, Kirschen, super komplex und intensiv, enorm straffe Struktur, kräftige Säure und viel reifes Tannin. Ein Genuss vom ersten Tropfen bis zum letzten Schluck. Zum 5 cm dicken Steak. Genauso, wie es sein sollte. Schön blutig und perfekt abgelegen. Der perfekte Partner für den Wein. Neben mir der perfekte Partner für mich. Was für ein Abend!

syl
ESSIG, GLIBBERZEUG UND SETTE GUSTI Mittwoch 2010-08-04

Falls es noch nicht zu allen unseren Blog-Leserinnen und -Lesern durchgedrungen ist: havel & petz sind Teil einer Essig-Jury. DER Essig-Jury. Des 1. österreichischen Essig-Awards. Initiator und Master-Mind Vene Maier lud wieder einmal zur Jury-Sitzung. An die 60 Essige wollten verkostet werden. Eine Herausforderung für Gaumen, Magen und Hirn.

Und hier kommt Silvia Fracaro ins Spiel. Ihres Zeichens Architektin, Balkon-Gemüse-Züchterin, Privat-Essig-Produzentin in Kleinstmengen und Köchin vor dem Herrn. Sie hat für die diesmal ob der sommerlichen Ferien kleinen Jury (Maier, Schrampf, Fracaro, Havel) gemeinsam mit Lebenspartner Maier für das Essen gesorgt.

 Tisch bei der Essigverkostung

Zwischen Frucht- und Balsamico-Essigen führen wir unseren Mägen feste Nahrung zu. Wir starten klassisch, mit Spaghettini al pomodoro frescho. Basilikum vom Balkon. Dann Salat, Tomaten vom Balkon. Und zweimal „Glibberzeug“. Inspiriert vom „Göttlichen Glibber“ im Standard haben die beiden begonnen zu experimentieren. Zum Salat also Jelly aus Marillen-Essig und aus Zitronensaft inklusive Zesten. Erfrischend köstlich!

Beim Zwischengericht werden wir mutig: Weinbergschnecken-Kaviar auf getoastetem Schwarzbrot. Ein Glas voll weißer Mini-Eier. Der Geschmack erinnert mich an getrocknete Kräuter. Die Konsistenz ebenfalls glibbrig.

Der Schweinsbraten stammt vom Schopf eines Jungschweines vom Bauernstand am Naschmarkt. Serviert mit französischen Berglinsen. Die sind so wunderbar gewürzt, dass die Schrampf und die Havel nachfragen. Und flugs einen Ausdruck besagter „sette gusti“ aus der Überschrift in der Hand halten. Hier das Rezept der sieben Geschmäcker, die in Wahrheit acht sind:

3,5 kg Tomaten
80 dag Karotten
80 dag Sellerie
80 dag Zwiebel
15 dag Petersilie
15 dag Knoblauch
15 dag Basilikum
15 dag Rosmarin

1 kg grobes Meersalz
Olivenöl

Schälen, putzen, alles klein hacken, in einer großen Schüssel vermengen. Salz beifügen und gut mischen. In Gläser füllen und satt mit Olivenöl bedecken. Kühl lagern und nach Verwendung jeweils wieder neu mit Olivenöl bedecken.

Hinweis von Rezept-Spenderin Silvia Fracaro: Ergibt riesige Mengen von ca. 35 Gläsern. Halbe Menge = weniger Action! (Dafür zehrt sie aber schon drei Jahre von der letzten Session)

Zum Dessert gibt's Espresso, Cantuccini und noch zweimal Glibberzeug. Vene sei Dank. Einmal aus Hollunderschnaps mit Minzblättchen, einmal aus Williamsbirne. Fährt beides ganz schön ein.

Ganz am Schluss, also nach allem Essig, gab's auch noch ein paar Weinraritäten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ruth

NOMEN IST NICHT IMMER OMEN Dienstag 2010-08-03
Gott sei Dank. Denn „Purzelbaum“ ist meiner bescheidenen Meinung nach nicht unbedingt der Renner, wenn es um ein Restaurant geht. Über die Geschichte der Namensgebung weiß ich nichts. Jedoch kann ich berichten, dass das Restaurant im Salzburger Nonntal auf jeden Fall mehr kann, als es eben aufgrund seines Namens vermuten lässt. Langer Rede kurzer Sinn, wir haben den Abend genossen.
Das Purzelbaum von innen und die Chefs 

Der war so lau, dass wir im kleinen Garten sitzen konnten. Sehr lauschig. Gestartet haben wir ob dieser angenehmen Umstände mit Champagner. Der war uns allen unbekannt, hat uns aber durchaus positiv überrascht. Chartogne Taillet Cuvée Saint Anne Brut. Die Weinkarte sonst aus unserer Sicht ausbaufähig. Wie so oft, immer die gleichen Namen. Ein bisschen langweilig. Der Weiße ist deshalb auch schon wieder vergessen. Der Rote hat uns allerdings versöhnt. Ein 2006 Neckenmarkt vom Weingut Moric. Danke Roland Velich für diesen Blaufränkisch!

Nach dem Gruß aus der Küche eine sehr einstimmige Vorspeise. Carpaccio vom Bio-Rind. Das Fleisch hauchzart und geschmacklich top, leider vom Tick Zuviel an Pesto übertönt. Zum Hauptgang Entrecote, wieder Bio-Rind, und Ente. Beides solide, gekonntes Handwerk. Bei der Nachspeise dann wieder Einigkeit. Crème brulée. Sehr vanillig, sehr fein, nur die „Kruste“ oben, quasi der Deckel, ein wenig zu wenig krustig.

Alles in allem eine runde Sache, stimmiges Ambiente, ambitionierte Gerichte, freundliches Service. Wie gesagt, Weinkarte bitte erweitern.

PS: Vor dem Essen gab es übrigens „Jedermann“ am Domplatz. Wetter perfekt, die Buhlschaft Minichmayr überzeugend, Ofzcarek schier großartig. Wir haben dem Kult gehuldigt.

Zum Purzelbaum

Ruth

Hallo!Habe mir das Video der Verleihung der Ehrenbfcrgerschaft an Pre4lat Mfcller angeschaut. Nachdem ich rund 10 Jahre bei ihm mieirtriesnn durfte, wollte ich fragen, ob es mf6glich we4re, das Video als Erinnerung an ihn zu erhalten. Bitte um Antwort

Suhail  27.09.2012 01:20

Hallo!Habe mir das Video der Verleihung der Ehrenbfcrgerschaft an Pre4lat Mfcller angeschaut. Nachdem ich rund 10 Jahre bei ihm mieirtriesnn durfte, wollte ich fragen, ob es mf6glich we4re, das Video als Erinnerung an ihn zu erhalten. Bitte um Antwort.Danke

Danke Antonella, danke Mira! Donnerstag 2010-07-29
Wer in Istrien Individuales erleben möchte, sollte sich schleunigst ins Auto setzen und ins Landesinnere flüchten. Denn die Touristen besetzen die Küstenstreifen im Sommer und fallen wie die Gelsenschwärme, denen man eine eigene Geschichte widmen könnte, über das Land her.
Konoba Stari podrum von innen

Wir befanden uns also auf der Flucht. Mit einem vagen Ziel vor Augen. Einem Besuch bei einem der empfohlenen istrischen Winzer. Matosevic in Sveti Lovrec oder Kozlovic in Momjan, aus dem Bauch raus. Der eine auf halber Strecke, der andere schön weit weg. Wir schlossen aufgrund der Distanz schon einmal Freundschaft mit Kozlovic. Und wurden nicht enttäuscht. Antonella Kozlovic nahm sich Zeit für uns. Zwei Malvazijas. Kräftig, gelbgold, nach Birnen und Kräutern, mineralisch und leicht restsüß der eine, Santa Lucia. Harzig, kräftig, weiße Früchte, elegant und lang anhaltend die Reserva. Sehr fein auch die Muskats, der zart restsüße kam mit nach Wien als feiner Aperitif. Der Rosenmuskateller mit wunderbar zarten Aromen fast schon mehr Saft als Wein, der rote Teran schied die Geister. Zu hart und säurelastig war die eine Meinung. Ein bissl Zeit geben zum Runderwerden, dann wird's schon werden, die andere. Dann kam der Hunger.

Falls an dieser Stelle noch nicht erwähnt wurde, dass das Weingut Kozlovic nicht nur weit weg sondern wirklich weit weg liegt, wird das hiermit nachgeholt. Kein Ort, kein Restaurant auf weiter Flur. Bloß dieses Ausflugslokal, an dem wir vorbeigekommen waren. Und genau dorthin sandte uns Antonella. „Mira” hieß das Zauberwort. Mira ist eine weithin bekannte Köchin, die sich hier im Niemandsland niedergelassen hat. Mit ihrer Konoba Stari podrum. In der sie Trüffel über Vorspeisen, Pasta oder Eier hobelt, Pršut (Prosciutto) und Würste säbelt und große Stücke Fleischs oh Bistecca Fiorentina! grillt. Im offenen Kamin in der Gaststube, in der die Schwalben nisten. Und hier ist man mit sich und der Welt auf einmal eins.

Koslovic Vinogradarstvo
Valle 78, 52462 Momjan, Istrien/Kroatien
Tel. +385 52 779 177
E-Mail: info@kozlovic.hr
www.kozlovic.hr
Konoba Stari podrum
Most, 52, 52462 Momjan, Istrien/Kroatien
Tel. +385 52 779 152
E-Mail: stari.podrum@gmail.com
www.stari-podrum.ch

syl

Ahmet sagt:Hi Ruven,prinzipiell gilt um die Kondition zu verbessern als Basis keine Zigaretten und Gewichtsreduktion. Dann mfcssten wir genau weissn, woffcr Du die Kondition brauchst. Willst Du ein Marathon laufen, willst Du 12 Runden Boxen, etc.Marc hat

Gienek  23.08.2012 18:35

Ahmet sagt:Hi Ruven,prinzipiell gilt um die Kondition zu verbessern als Basis keine Zigaretten und Gewichtsreduktion. Dann mfcssten wir genau weissn, woffcr Du die Kondition brauchst. Willst Du ein Marathon laufen, willst Du 12 Runden Boxen, etc.Marc hat einen tollen Artikel zur Steigerung der Kondition geschrieben (). Lies Dir diesen Artikel zu und wenn Du noch weitere Fragen hast, schreib uns wieder an.GrudfAhmet

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t +43 (1) 913 42 74
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