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Weinbauförderpreis für das Weingut Ebner-Ebenauer Mittwoch 2010-07-07

Già che c'era! Weil der Businessplan schon einmal da war, konnte man ihn genauso gut auch einreichen. Nutzt's nichts, schad's nichts. Und unverhofft kommt oft: abgeräumt! Ebner-Ebenauers sind, so wie's aussieht, nicht nur Meisterin und Meister beim Weinbereiten. Nein, sie kennen sich auch aus bei Zahlen, Konzepten und Finanzplanung.

Beim Weinbauförderpreis, vergeben vom Fachmagazin Der Winzer, hat ihr Businessplan am besten abgeschnitten.

Manfred und Marion Ebner-Ebenauer mit dem Weinbauförderpreis

Die drei erstgereihten Konzepte wurden von den Kooperationspartnern BASF, DER WINZER und einer fachkundigen Jury prämiert. Und so steht es geschrieben: „Hier wird nichts dem Zufall überlassen - CI und guter Geschmack begleiten den Weg nach vorne. Der entscheidende Erfolg des Weinguts ist aber offensichtlich aus der Kobination zweier Persönlichkeiten abzuleiten. Was besonders gefällt: der Fokus auf die Exportmärkte. Nach nur wenigen Jahren scheint dies eindrucksvoll gelungen! Sie haben sich mit ihrem hochkarätigen Konzept ‚BUSINESSPLAN‘ den Weinbauförderpreis 2010 gesichert!”

Wir sind stolz auf  unsere Ebner-Ebenauers und gratulieren!

syl
Herr Rabl nutzt das Badewetter Sonntag 2010-07-04

Das Kornat hat neu eröffnet. Alle gehen jetzt hin.

Deshalb hier:

zwei Fische mit einem Fussball am Kopf (Illustration)

das Konoba, Verpflegungsstätte der Jungen mitten im Achten, die sich für ein Essen weder bei den Eltern um mehr Taschengeld anstellen und auch nicht ihre Familienbeihilfe an einem Abend verjubeln wollen. Was schreibe ich hier für einen Scheiß? Bin ich überrascht, in einem akzeptablen Restaurant endlich einmal Gäste meiner Generation und drunter an den Nebentischen zu haben?

Jedenfalls schätze ich die Nachbarn mit meinem 3"-Screen als Besucher der Regenbogenparade sicher richtig ein, wenn sie rufen "Das ist ja wie bei Mama!" und damit hoffentlich nicht mich meinen, der ich meine Unterarme gerade in der Sauce "Buzara" oder wie man sie nennt, bade, in der die Scampi vulgo Langustinen sich räkeln, die ordentlich heiß sind, sodass ich mir beim Schälen ordentliche Brandblasen hole, die vielleicht den einen oder anderen Nebensatz erklären, den ich hier verabreiche zu meiner, des Bloggens und meiner Gastgeberinnen Unvergnügen.

Knoblauch is King. Ich bin froh, dass ich hier, so wie ich jetzt gerade aussehe, sagen wir einmal, nicht meinen Chefposten bei der Weltbank verhandle oder den als Chef der Putzerei Habsburg. Die frittierten Ährenfische sind etwas bitter, wenn auch ordentlich und richtig in nicht zuviel Fett oder Mehl herausgebacken. Warum die Bitterkeit der kleinen Fischlein? Kacken sie noch schnell einmal vor Angst, bevor sie sich ins heiße Fett schmeissen lassen müssen? Oder sind sie am Ende Fisch gewordene Brasilianier oder Argentinier, Franzosen gar? Ich mag das Bittere der kleinen Fische, denn es passt so gut zum Aperitif auf Cynar- oder Camparibasis.

Und zum Abschluss: nicht traurig sein, junge Freunde. Irgendwann könnt Ihr Euch noch einmal ein richtig teures Fischessen leisten. Wenn nicht in diesem, so vielleicht in einem der nächsten zwanzig Leben.

Herr Rabl

bitter!

florian holzer  07.07.2010 10:56

bitter sind sie, weil man sie mit haut und haaren isst, also auch mit leber, niere, magen und vor allem eben mit der bitteren milz, glaub ich.

ESSEN WIE DIE STARS Samstag 2010-07-03

Die ÖWM weiß, was Sieger sich wünschen. Die ÖWM weiß, was gut ist. Die ÖWM weiß, wie sie beides verbindet.

Alljählich werden die Sieger und Auserwählten des „SALON Österreich Wein“ bekocht. 2010 flog dafür einer der ganz Großen ein. Wolfgang Puck himself kam, um die Gäste der SALON-Gala im Uniqua-Tower kulinarisch zu beglücken.

 Ruth und Sylvia mit Wolfgang Puck in weiß

havel & petz waren mit von der Partie. Für den Fall, dass dies jemand bezweifelt: siehe Foto! Egal, die Stimmung war prächtig, die Gesellschaft erquicklich, das Menü a pleasure. Well, here it is, im Original:

Im Vorbeigehen:
Spicy Tuna Tartare in Sesame Miso Cones
Potato Knishes with Sweet Mustard
Steak Tartare on Crispy Country Bread
Cheese Gougeres
Pizza with Prosciutto and Roasted Sweet Peppers
Pizza with Wild Mushrooms, Goat Cheese and Thyme
Pizza with Smoked Salmon, Dill Cream and Caviar.

Jetzt nur nicht satt sein, es geht weiter!

Zum Starten bei Tisch:
Sweet and Sour Corn Soup with Crabmeat
Bao with Sautéed Foie Gras and Green Onions
Shrimp Spring Rolls with Szechuan Dipping Sauce

Dazwischen wurde ausgezeichnet und verliehen.

Next course:
Alpenlachs with Fennel Apple Puree, Raisins, Capers and Toastes Almonds

Nach weiteren Siegern auf der Bühne:

Shanghai Lobster Risotto with Pickled Ginger and Crispy Spinach Leaves

And then, meat!
Slow Braised Styrian Beef Short Ribs and
Grilled Fillet with Caramelized Shallots and Horseradish

Schlussendlich noch was Süßes, sehnsüchtig erwartet.
Strawberry Shortcake and Butterscotch Cream Pie

Ach ja, im Mittelpunkt standen natürlich die prämierten Winzer und Winzerinnen. Deren Weine wurden zum Dinner gereicht, sie waren kongeniale Begleiter.

Und: vielen Dank Willi für deine äußerst unterhaltsame und professionelle Moderation!

Hier ein paar bewegte Bilder des Abends.


Ruth

Jetzt im nachhinein . . .

Michael Prónay  12.08.2010 15:47

. . . tut's mir wirklich leid, dass ich nicht dabei sein konnte. Das Video ist übrigens wirklich gut!

Jacques Boissenot ist Winemaker of the Decade Samstag 2010-07-03

Jacques Boissenot, unter anderem Weinberater von vier der fünf Großen Gewächse Bordeaux', wurde am Donnerstag Abend zum Winemaker des Jahrzehnts ernannt. Die Zeremonie fand auf Chateau Rauzan-Ségla in Margaux statt. Der Preis wurde von Ch'ng Poh Tiong anlässlich des 10. Jubiläums des Chinesischen Bordeaux Guides  verliehen.

Jacques Boissenot

Poh Tiong, Decanter-Kolumnist: „Winemaker of the Decade ist möglicherweise eine etwas gewagte Auszeichnung. Ich fühle mich ihr aber sicher, denn ich habe seine wunderbaren Weine immer wieder und wieder gekostet." Boissenot, der sich die Arbeit heute mit seinem Sohn Eric teilt, ist seit über 40 Jahren Weinberater im Médoc und ein Schüler des großen Pioniers auf diesem Gebiet Emile Peynaud.

Der Jubilar arbeitet mit 180 Weingütern, darunter Latour, Lafite Rothschild, Mouton Rothschild, Margaux, Ducru-Beaucaillou, Leoville-las-Cases, Pichon Longueville und Pichon Comtesse, Leoville Barton, Gruaud Larose, Cos d'Estournel und Rauzan-Ségla.

Und obwohl Boissenot bei so vielen der höchstdotierten Weine der letzten vier Jahrzehnte seine Finger im Spiel hatte, ist er bekannt für seine bescheidene Art und Zurückhaltung. Außerhalb Bordeaux' kennt ihn kaum jemand.

Zu seiner Auszeichnung meinte er: „Es ist eine große Ehre und sehr bewegend für einen alten Mann kurz vor seiner Pensionierung.”

Quelle: www.decanter.com
syl

Now we know who the snesilbe one is here. Great post!

Lorin  01.07.2011 11:37

Now we know who the snesilbe one is here. Great post!

Himmlische Askese Samstag 2010-07-03

Chinas durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 1

Deutschlands durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 24

Frankreichs durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 53

Des Vatikanstaats durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 59

Woran es wohl liegen mag, dass im Vatikanstaat mehr Wein gesoffen wird als selbst in Frankreich? Am hohen Messweinverbrauch durch konstantes flächendeckendes Messelesen? Oder möglicherweise am Wegtrinken unterdrückter Bedürfnisse?

betende Nonne
Quelle: Brandeins, Heft 07 2010, Seite 12
syl
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