Bassena - unser Blog

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Gut Oggau Dienstag 2010-06-15
Stephanie und Eduard Tscheppe-Eselböck haben Spaß. Das merkt man an allen Ecken und Enden auf Gut Oggau. Das sich im Übrigen hervorragend auch wochentags für einen Abstecher aus Wien lohnt. In Nullkommanichts also einer knappen Stunde ist man dort angekommen und hat plötzlich Urlaub. Das machen der wunderschöne Hof des Guts, seine geschmackvolle Adaptierung und die entspannte Atmosphäre.
Stephanie und Eduard Tscheppe-Eselböck

Im Grunde genommen bräuchte man nicht mehr. Kaum Platz genommen, machen sich dann aber doch auch die körperlichen Bedürfnisse bemerkbar. Denn eigentlich ist man hergekommen, um zu essen und zu trinken. Und beides kann mit der schönen Umgebung mithalten. Die Weine, allesamt bezeichnet mit den Uralt-Namen aus dem Kreis der ehemaligen Eigentümerin des Guts wie Winifred, Emmeram, Joschuari, Atanasius oder Mechthild, sind biodynamisch ausgebaut und echte Individualisten wie die Konterfeis, die die Etiketten zieren. Nichts Liebliches ist ihnen eigen, sie sind straff, mineralisch und voller Struktur, egal ob weiß oder rot. Großes Holz oder Betontank für alle.

Das Kulinarische kommt auf Etagères, um Platz am Tisch zu sparen. Es sind dies Schinken, Speck und Würste von Wildschwein oder Mangaliza, Blunzn und Oggauer Feuerfleck, ein riesiger gebackener Fladen mit Zwiebel und Speck und ziemlich genial. Und ein Highlight, eingelegtes Essigzeug im Rexglas: Gurkerl, mit Kraut gefüllte Paprika und Zwieberl. Von Stephanies Oma mit Liebe gemacht. Und wer das Glasl nicht schafft, kann's mit nach Hause nehmen. Am Tag darauf war's leer. Spontan, wie wir sind, sind wir gleich wieder einmal da.

Gut Oggau
Hauptstraße 31, 7063 Oggau
Telefon: +43(0) 664 20 69 298
E-Mail: office@gutoggau.com www.gutoggau.com

syl

Chateau Pfuigack? Sonntag 2010-06-13
Der Sommer hat auch ein paar wenige Vorteile. Durch den Zuzug von heißer Luft temperiert sich der Weinkeller auf etwa fünfzehn Grad. Das gibt dem Bordeaux, wenn man ihn auf der Terrasse trinken will, so etwas von Zimmertemperatur, also reife sechzehn oder siebzehn Grad im vom Klimawandel erstaunten Glas. Wir wollen es trotzdem nicht übertreiben.

Also machen wir eine Vergleichsprobe der schlechteren Jahrgänge von Chateau Figeac. Der über alle Maße geringgeschätzte 1997er tritt gegen den auch nicht mit zuviel Lob überschütteten 1994 an. Beide Herren bemühen sich.
Illustration eines Detektivs mit Pfeiffe im Mund

1997 macht in den ersten Minuten das Übliche, nämlich auf Korkverdacht. Wir rufen bereits den Tatortkommissar. Auf Korkverdacht steht U-Haft im Glas und später vielleicht im Kochtopf und in ganz vorsätzlichen Fällen das Ausgußrohr.

Flugs erholt sich 1997 wieder und macht auf Merlot, um sich gleich als trinkbares Sommer-Bordeauxscherl zu präsentieren. 1994 wiederum schaut den Nachfolger in den Jahrgängen erst einmal scheel aus der Flasche an, um gleich als Beweis posieren, dass er Jahrgang 1994 zu den unterschätzten gehört. Er hat die richtige Mischung aus dem Schweiß, dem Leder, den überreifen Beeren, Schokolade, Zwetschkenkompott (oder sind es Dörrzwetschken oder spinne ich?) und was er halt so mitbringt mit den Jahren.

Doch eine Stunde später, als man ihn gerade zu den Paillards vom Rind mit Zitrone und Olivenöl getrunken und gelobt hat, schleicht sich in ihm ein wenig Kork ein. Wieder ein Anruf beim Kommissar. Korkverdacht. Holen Sie den Typen sofort ab. Doch kaum ist der Kommissar angereist, ist der Kork abgereist. Figeac ist ein Komiker. Ein Geheimagent unter den Spitzenweinen, der seine Opfer verhöhnt und der Lächerlichkeit preis gibt. Und da springt 1997 aus dem Dickicht hervor: schöne Kaffetöne, leicht, Tabak. Sie sollen uns gern haben.

Herr Rabl
Der Gespritzte ist wieder da Sonntag 2010-06-13

Er hat wieder Saison, der Gespritzte. So hieß es früher einmal. Und man wußte nie genau, wer jetzt genau gemeint war. War es der Gast im Segafreddo am Graben, der Gespritzte. Oder beim Heurigen in Grinzing, der Gespritzte. Er hatte auf jeden Fall Saison. Und manche meinten, ihn an seinen aufgestellten Polohemdkrägen schon von weitem zu erkennen zu können und gingen dann lieber auf ein Bier.

Doch in der Zeit der Hardcore-Weintrinker ist es um den Gespritzten schlecht bestellt. Hier und dort zeigt er sich noch, vielleicht ganz vereinzelt in der Reiss-Bar.

Prinz Williams mit Poloshirt

Dort trinkt er Champagner aus nicht geeigneten Gläsern. Uns Trinkern ist er egal. Wir lachen über ihn. Und gerade deshalb ist es auf dieser Site der Nichtkonformisten jetzt höchst dringend, dem Gespritzten einen wohlverdienten Auftritt zu geben.

Denn er macht sich gerade im Sommer ernsthaft um den Durst der Menschen verdient, und dieser ist bei den üblichen Temperaturen noch größer als er eh schon ist. Ich treffe ihn an der Bar des Grünauer, den ich hier nur den allergrößten Nebbochanten gesondert vorstellen muss. Er ist aus einem Wein, der nicht mehr sein will, gemacht und einer raketenartigen Dosis Soda, sodass es schäumt und windet im Glas, wie beim frisch gezapften Bier. Beides gehört ja schnell runtergespült, wie man weiß, also der verlängerte Weiße in wenigen Schlucken und man sagt: Ahhh, bitte ein Zweiter.

Mit dem Vorbild Grünauer können die Wiener Ausschanke leider nur in den allerseltensten Fällen mithalten. Auch ein anderes Ereignis des Sommers findet sich dort, einer der besten Gurkensalate des Landes, ein Zaziki, oder wie es heißt, mit kleiner Kartoffelbeigabe und ordentlich Rahm. (Das Rezept zu entnehmen der neuen Ausgabe von a la carte.) Aber wir sind nicht deswegen hier.

Herr Rabl

Darauf einen Rosé

Madam Reich  13.06.2010 13:20

Sehr verehrter, hoch verehrter Herr Rabl, ist es nicht so, dass krisenbedingt sich der doch eher einfach gestrickte Mensch vermehrt nach "Harmonisierung" & "heiterer Leichtigkeit" sehnt? - Ich jedenfalls war gestern im Rialto, Michaelisbrücke 3, an einem Hamburger Fleet. Aufgrund der Kälte ausgestattet mit einem hellrosa Designer-Mäntelchen von Unger - nicht gestrickt, sondern sehr leicht aus feinstem Filz. Derart visuell Schweinchen-Rosa inspiriert empfahlen mir dann sowohl die Damen und Herren im Service, als auch meine drei männlichen Begleiter einen Rosé - den Zweigelt Rosé vom Loimer - die Flasche zu 23 Euro - rein farblich perfekt abgestimmt auf das besagte Mäntelchen. Aufgrund der Tatsache, dass die Herren partout zahlen wollten, habe ich mich in aller Leichtigkeit meinem Schicksal harmonisierend ergeben. Auf meine Frage, ob man denn den Rosé wohl vorher "gespritzt" hätte, wurde ich nur ungläubig bis verständnislos angeschaut. Habe mir daher sofort einen Rhabarbersaft bestellt und ihn so lange mit perlendem Wasser "gespritzt", bis er die Farbe vom Rosé hatte. Alleine durch diese visuelle Beweisführung und die anschliessende Verkostung des Rhabarbersaftes versus Rosé wurden die Herren dann doch ein wenig stutzig und äußerten sich wie folgt: "Ja, der Wein hat einen beerigen Abgang." Ich dann: "Ist Rhabarber denn eine Beere?" - Da aber schon die Vorspeise - angeblich Tartar vom Kalb - eindeutig nur nach Thunfisch in Mayonnaise geschmeckt hat, habe ich mir erlaubt, alles Rhabarber sein zu lassen und meine Tischherren nicht weiter zu sekieren. Ja, in Ihren Augen, werter Herr Rabl, eine Geschmacksverirrung - ich selbst überdenke daher, ob ich jemals wieder dieses Schweinchen-Rosa Mäntelchen tragen sollte. Denn jegliche Verwässerung - ob einer Farbe oder eines Weines - scheint doch viele in die Irre zu führen ...

WIR FREUEN UNS! Freitag 2010-06-11

Darf man stolz sein, wenn einer der eigenen Kunden Erfolg hat? Man darf wie wir meinen. Und wir freuen uns. 

Ferdinand Mayr ist der klassische Négociant. Im Land von Bordeaux, Burgund & Co gang und gäbe, bei uns doch eher exotisch. Herr Mayr, der hierzulande vor allem als Vortragender in Sachen Wein mit enormem Wissen und viel Herz bekannt ist, kauft also Trauben und lässt Wein nach seinen Vorstellungen keltern. Jahrelange Erfahrung und ausgeprägte Sensorik sind seine besten Voraussetzungen, den Weinwerdungsprozess fachmännisch zu begleiten. So weit so gut.

Ferdinand Mayr mit Weinglas

In Spanien läuft das Geschäft seit dem Jahr 2000, in Österreich ist der „Winzer ohne Weingut“ erst seit 2008 aktiv. Zwei Marken gibt's: „Na Alsdann“ und die Premiumlinie „Kaiserwetter“. Die ersten Lorbeeren folgen auf dem Fuß.

Sein Grüner Veltliner Na Alsdann 2009 gewann bei der International Wine Challenge 2010 in London auf Anhieb Bronze. Wir gratulieren!

Na Alsdann, Herr Mayr, weiter so.

Ruth

Harte Konkurrenz für hochwertige Bubbles Mittwoch 2010-06-09

Cava, Prosecco oder englischer Schaumwein sind mitnichten die schärfsten Champagner-Widersacher. Viagra ist laut Pierre-Emmanuel Taittinger der wahre Feind. Genusshemmer und Ohneumschweifezumzielkommer.

Was uns ins Zeiten von Wirtschaftskrise und immer weniger finanzieller Mittel bleibe? Die Zeit, uns zu lieben und Champagner zu trinken. Ein Glas Champagner helfe dem wahren Genießer auf die Sprünge. Es mache den Stress und die Unannehmlichkeiten der modernen Welt vergessen. Ein bisschen leistbarer Luxus.

Grafik L'Instant Taittinger mit Frau und Champagnerglas

Und eine Stunde lang wie die Queen of England sein.

Kann das bitte jemand allen weitersagen: Blaues Stehvermögen ist nichts gegen den genießerischen Genuss eines Glases Champagners und viel viel Zeit ...

Quelle: www.decanter.com
syl

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