
Bassena - Unser Weblog
| Self fulfilling prophecy |
Donnerstag 2010-04-22 |
Mit soviel Gratis-Lava hat wohl nicht einmal der Flughafen Bratislava gerechnet!
syl
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| That's what friends are for |
Dienstag 2010-04-20 |
Hermann Botolen und Joachim Gradwohl, scheidende beste Meinl-Geister, haben viele Freunde. Wieviele, zeigte sich gestern Abend in Langenlebarn beim Floh. Von einem Stammgast der beiden und Josef Floh, Wirt der gleichnamigen Gastwirtschaft, kurzfristig auf die Beine gestellt, fanden sich rund 50 Leute ein, um den beiden „Danke schön” zu sagen.
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Danke schön für zehn Jahre Restaurant Meinl am Graben, unkomplizierte und entspannte Gastronomie auf höchstem Niveau. Wehmut, weil eine Institution wegbricht. Einigkeit darüber, dass der Klesch besser ist als zögerliches Auströpfeln.
Und alle sind gekommen. Sofern sie nicht irgendwo vulkanbedingt hängen- geblieben waren. Dafür waren andere vulkanbedingt noch da. Winzerfreunde wie Willi Bründlmayer, Bernhard Ott, Johannes Hirsch, die Pichler-Krutzlers, Emmi Knoll, Leo Alzinger, Heinz Velich und Stephanie Eselböck. Kollegen wie Klaus Wagner, Thomas Dorfer, Susi Sodoma, Eveline Eselböck, Christian Petz und Alain Weissgerber. Und treu ergebene Stammgäste.
Gekocht wurde natürlich auch. Von Floh, Thomas Dorfer, Christian Petz und Joachim Gradwohl, der bereits die Koffer packt. Um Asien und zahlreiche Shangri-La-Destinationen zu erkunden. Um rundum erholt zurückzusein, wenn er im Jänner sein neues Restaurant am Ring aufsperrt. Wir freuen uns darauf!
Danke allen, dass sie da waren. Danke, dass ich dabei sein durfte. Es war ein schöner Abend! Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.
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Gastwirtschaft Floh
3425 Langenlebarn, Tullnerstraße 1
Tel.: 02272/628 09, Fax: 02272/628 09 4
E-Mail: floh@derfloh.at www.derfloh.at
syl
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| REIF FÜR DIE INSEL |
Sonntag 2010-04-18 |
Schon einmal des Gefühl gehabt, reif für die Insel zu sein? Ich schon. Selbstredend für die EIGENE Insel. Genuss verpflichtet. Da haben jegliche Co-Inselbewohner keinen Auftrag. Noch besser, keine Erlaubnis. Klingt zwar fantastisch aber völlig unrealistisch? Kommt drauf an.
| | Wenn es Necker Island in der Karibik sein soll, möglicherweise ja. Um
schlanke 35.000 Euro pro Nacht mietbar, von Richard Branson persönlich.
Hubschrauberlandeplatz und 22 Angestellte inklusive. Immerhin. Ach ja, von kaufen ist auch bei den nächsten Beispielen nicht die Rede. Ist auch weniger Arbeit übers Jahr gesehen, das zeitweise Mieten. Ein „Eldorado für Strom-Empfindliche“ ist beispielsweise Korsholmen, eine der 24.000 Inseln der Stockholmer Schären. Ab 290 Euro pro Woche zu haben, mit Hütte, ohne Strom (www.stugknuten.com). Den gibt's auf der Île de Chantemesle mitten in der Seine. Und noch mehr. Trauerweiden am Ufer, eine viktorianische Residenz mit Pool, parkähnlicher Garten, Motorboot. Genuss à la française (www.vladi-private-islands.de). Wer sich nicht ganz so sicher ist, ob das Inselleben taugt, Taprobane Island ist die Lösung. 250 zu Fuß im knöchelhohen Wasser bewältigbare Schritte liegt das Eiland vor der Südküste Sri Lankas. Man kann also auch jederzeit wieder weg. Obwohl .... eine Villa im Kolonialstil und fünf gute Geister (Masseur für rückenschmerzgeplagte Bürokreaturen!) warten (www.taprobaneisland.com). Irgendwann bleib i zwar net durt, hin würde ich aber gerne einmal. So zwischendurch. Genuss verpflichtet. Quelle: GEO Special, Nr. 1/2010 Ruth
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| Captain HIRSCH |
Freitag 2010-04-16 |
Wir können wahrlich stolz sein auf unsere Kunden. Innerhalb weniger Monate haben es zwei unserer Schützlinge mit einem Wein der Woche an Bord des Captain gebracht. Und speziell für diesen, den Winzer Johannes Hirsch aus dem niederösterreichischen Kamptal, aktiv zu sein, macht großen Spaß. Wegen der Weine zum einen. Denn wie schreibt der Captain, dessen Welt seit kurzem in zartes Flieder getaucht ist?
|  | Riesling DAC Zöbing 2009. „Im Glas ein klarer Wein, helle Farbe, keine Schlieren, frisch. In der Nase dann eine deutlich ausgeprägte und verankerte Sortengenauigkeit, frische Zitrusfrüchte, etwas Rauch, etwas Melone, ein ganz klein wenig Aprikose (Marille), auch etwas Weingartenpfirsich, etwas Gummireifen, etwas Duschgel eines modernen deutschen Viersternhotels (diese spanischen Ketten mit ihren Wellness-Zonen). Mineral und kaltes Messer
Im Mund dann metallische Frische, Mineralität, scharfes und helles Messer, schöner Fluss, große Frische, große Trinkanimation, Zitrone, Minze, etwas Basilikum (?!), etwas saure Drops. Aufgrund des exzellenten Jahrgangs 2009 auch am Gaumen lange anhaltend und in Erinnerung bleibend. Mehr kann man von dieser Preis-Leistungs-Bombe nicht erwarten." So also spricht der Captain.
Kleiner Wein ganz groß. Ob der Hirsch weiß, was er da in der Flasche hat? Wegen des Winzers selbst zum anderen. Feinster Humor im Mund mit metallischer Frische. Wenn's spät wird, etwas Rau(s)ch und scharfes Messer für die Gummireifen. Vor der Kontrolle saure Drops. Ich war schon immer davon überzeugt, dass der Wein das Wesen des Winzers widerspiegelt. Nur eins gibt's zu bemängeln: mein Keller ist zur Zeit bar jedes Hirschen! www.weingut-hirsch.at |
Der andere Captain-Eintrag galt dem Winzerpaar Marion und Manfred Ebner-Ebenauer in Poysdorf. www.ebner-ebenauer.at
syl
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| And the winner is a man - Best Sommelier of the World |
Freitag 2010-04-16 |
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Schade, hat nicht sein sollen für die Teilnehmerinnen. Aber ein Anfang ist gemacht, in drei Jahren schaffen es noch mehr Frauen in die Zielgerade. Dieses Jahr heißt der Gewinner des Titels Best Sommelier of the World Gérard Basset, Master of Wine, Master Sommelier und Träger des Wine MBA. Wie schon im Vorfeld vermutet.
Niemand sonst auf Erden trägt diese drei Titel gleichzeitig, nun ist er auch noch bester Sommelier der Welt. Basset ist zudem designierter Vorsitzender des französischen Komitées des Decanter World Wine Awards. Respekt!
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Gegen 51 Mitstreiter hat sich der einundfünzigjährige gebürtige Franzose in Chile bravourös durchgesetzt und ist der erste Brite, der diesen Titel mit nach Hause nehmen darf. Sechs Anläufe hat es gebraucht, nun ist er am Ziel angekommen.
Er empfand diese Prüfung übrigens als größere Herausforderung als die zum Master of Wine. Den MW sieht er als Marathon, diese Weltmeisterschaft als einen 100-Meter-Sprint, bei dem kein Fehler erlaubt ist.
Der Best Sommelier in the World Wettstreit wird von der Association de la Sommellerie Internationale (ASI) alle drei Jahre durchgeführt und wird von Moêt et Chandon unterstützt. Unser Vertreter Gerhard Retter hat noch ein paar Anläufe. Wie man sieht, braucht gut Ding oft Weile.
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www.decanter.com
syl
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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!
Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!
DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.
> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.
Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?
> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.
> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.
> Purple Wine
Purple Wine und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.
> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!
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