Bunte Rüben und Kraut in einer Holzschale

Bassena - unser Blog

Der HIRSCH steht Kopf Sonntag 2010-03-14

Eigenwillig war Johannes Hirsch, Winzer aus Kammern im Kamptal, immer schon. Aber steht seine Welt jetzt vollends Kopf? Oder ist es nur das Grüne-Veltliner-Trinkvergnügen 2009?

Dieses gibt es heuer in der 8. Auflage, das Etikett jeweils von unterschiedlichen Karikaturisten oder KünstlerInnen gestaltet. Auf das letztjährige von Tex Rubinowitz folgt heuer das von Christina Gschwantner. Ihr feinsinniger Humor spiegelt den des Winzers wider, ohne Vergnügen macht der Spaß nur die halbe Freude.

Und was kann der Wein?

Etikett von Johannes Hirsch, gestaltet von Christina Gschwantner
Wie der Name schon sagt: „Trinkvergnügen”. Grüner Veltliner von Lössböden,  trotz  Leichtigkeit mit Tiefgang, mit saftig-charmanter Frucht und typischer Würze. Oder wie Gerhard Hofer im Presse-Schaufenster schreibt: „Der Wein ist einfach brillant und zugleich brillant einfach.” siehe www.diepresse.at
www.weingut-hirsch.at
syl
We gladly present: Herrn Rabl Samstag 2010-03-13
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl.
blutiges Messer auf Holzbrett
Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar. Möglicherweise auch erst ab morgen. Oder übermorgen. Aber plötzlich ist er da.

VERFLIXTE VIECHER in Napa Freitag 2010-03-12

Ich hasse Motten. Egal, welcher Art. Egal, wo sie sind, es herrscht immer Zerstörung. Sei's im Kaschmirschal, sei's im Mehl oder sei's im Weingarten. So wie jetzt im Napa Valley. Auch wenn es sich hier genaugenommen um einen Wickler handelt. 

Um Lobesia botrana, den euro-
päischen Bekreuzten Trauben-
wickler.
419 km2 wurden in Kaliforniens Napa, Sonoma und Solano bereits unter Quarantäne gesetzt.

Traubenwickler auf Ast

Erstmals gesichtet wurde der Falter im September 2009 bei der Weinlese. Das sei der erste Befall in den USA, und man versuche gerade herauszufinden, wie das Tier nach Napa gelangt sei, meint Greg Clark, der Assistant Napa County Agriculture Commissioner.

Die Art Lobesia botrana ist polyphag (konzentriert sich also nicht ausschließlich auf Weinreben), nachtaktiv, lebhaft und wanderfreudig. Die Puppen des Bekreuzten Traubenwicklers überwintern unter der Borke des Rebstockes. Der Falter wurde bisher auf über 20 verschiedenen Wirtspflanzen gefunden.

Er bildet zwei, in sehr warmen Jahren auch drei Generationen im Jahr, die nach den Raupen in Heuwurm, Sauerwurm und Süßwurm unterschieden werden:

1. Generation (Heuwurm)
Ende April/Anfang Mai
2. Generation (Sauerwurm) Ende Juni/Mitte Juli
3. Generation (Süßwurm) nur in warmen Jahren und günstigen Bedingungen Mitte September/Anfang Oktober

Die Larven des Wurms befallen die Blüten und Trauben und mindern dadurch den Ertrag. Befallene Trauben sind überdies anfälliger für Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea).

Bekämpft wird der Traubenwickler mit Insektiziden, die oft präventiv eingesetzt werden. Alternativ wird die Populationsgröße mit Pheromonfallen bestimmt und dann der Befall gezielt mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft. Bei der biologischen Schädlingsbekämpfung setzt man auf die Verwirrmethode ebenfalls durch Pheromone und verschiedene natürliche Feinde.

Habe ich schon gesagt, dass mir Motten zutiefst zuwider sind?

Quelle: www.decanter.com und www.rebschutzdienst.at
syl
STELLENBOSCHS MINENPLÄNE ad acta gelegt. Südafrikas Winzer atmen auf. Freitag 2010-03-12
Deutschland, nimm dir ein Beispiel. Die Moselaner müssen um ihre Weinberge und Kulturlandschaft nach wie vor fürchten. Denn das  Monster wächst Stein um Stein. Die südafrikanischen Minenpläne wurden hingegen gestoppt. Weingarten und Berge im Hintergrund

Vorerst einmal. Aber immerhin. Auf jeden Fall können die Winzer und Farmer in den  betroffenen Regionen Stellenbosch und Durbanville  durchatmen. Die staatliche Minengesellschaft African Exploration Mining and Finance Corporation (AEMFC) wollte auf den Ländereien der Leute nach Metallen und Mineralien suchen und die landwirtschaftlichen Flächen untergraben. Den nationalen und internationalen Protesten hat man sich nun allerdings gebeugt, die Pläne sind gestoppt. Insbesondere die auf Facebook dürften gewirkt haben. Mehrere tausend Menschen haben sich auf der Seite „STOP Mining our Winelands” (Link funktioniert nur für Facebook-Mitglieder) organisiert. Es geht ja!

Wenn jetzt auch noch in Deutschland auf die Leute gehört wird, ist die Weinwelt wieder in Ordnung.

Quelle: facebook.com
syl
DEN INNEREN FALSTAFF ZULASSEN Mittwoch 2010-03-10

Man muss ja nicht gleich übertreiben wie der Herr rechts im Bild. Aber: Genießer leben gesünder. Allerdings zählen 85 % der Österreicher nicht  oder nur eingeschränkt zu dieser Gruppe Mensch. 17 % werden als vollkommen genussunfähig eingestuft und
68 % als „Genusszweifler” mit permanent schlechtem Gewissen beim Essen. Nur
15 % sind Genießer.
Diese Zahlen wurden kürzlich als Ergebnis des 1. Österreichischen Genussbarometers, einer wissenschaftlichen Erhebung des Forums Ernährung Heute, veröffentlicht.

Schlecht für das Gesamtbefinden der Nation!

Kevin Kline in Übergewichtigem-Kostüm
Kevin Kline als Falstaff, Henry IV, 2003, N.Y.

Denn über einen Zeitraum von zwölf Monaten und über vier Befragungswellen wurde bewiesen, was man eigentlich schon immer wusste: Genießer leben gesünder und sind deutlich weniger übergewichtig. Wer nicht genießen kann, tut sich schwerer mit gesunder Ernährung. Genießer haben einen abwechslungs-reicheren Speiseplan, gehen bewusster mit Lebensmitteln um und nehmen sich mehr Zeit zum Essen.

„Die ‚Genusszweifler' essen dann, wenn Essen da ist”, so die Studienleiterin Marlies Gruber. Sie fühlen sich pessimistischer, erwarten eine nachlassende Gesundheit und glauben, dass sie öfter krank sind. Genießer machen umgekehrt viel seltener Diät als Genusszweifler- und -unfähige.

Die Ergebnisse des Genussbarometers legen nahe, dass Genießer ein
entspannteres Verhältnis zum Essen haben und mit gesellschaftlichem
und emotionalem Druck besser umgehen können. Vielleicht liegt auch darin eine Erklärung für das French Paradoxon. Flasche Wein auf den Tisch, fetten Käse dazu und schon geht's der Seele gut.

Quelle: www.forum-ernaehrung.at
syl

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