Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

SCHÖN LANGSAM KEIN GENUSS MEHR Montag 2010-03-15

Nicht, dass uns das Wetter mieselsüchtig machen könnte. Ändern können wir es eh nicht und Weisheiten wie „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ lassen uns schon seit unserer Kindheit sämtliche Wetterkapriolen ertragen.

Schneewald 

Im Normalfall grundpositiv, wetterresistent, mit Sonne im Herzen, lässt das Wetter mich kalt. ABER: Heute ist der 15. März und es reicht!

Vor lauter Sturm, Blitz und Donner war diese Nacht an Schlaf kaum zu denken. Dann doch irgendwann vom Schlaf übermannt war das Erwachen ein schreckliches: Im Garten alles weiß! Mag sein, dass nicht alle Welt im Wienerwald lebt und dass es sogar in Österreich anderswo besser ist. Die havel denkt aber ans Auswandern. Ernsthaft. Statt Frühlingsblumen und zartem Grün mit dem Sturm kämpfende Bäume und - siehe oben - die Hauptfarbe Weiß. So nicht.

Zweckdienliche Hinweise für genussvollere Gefielde bitte an r.havel@havel-petz.at. Wärmsten Dank.

Ruth

PS: Hab gerade wieder einmal einen Blick in den Garten gewagt. Der Schnee ist weg ...

nimm mich mit!

syl  15.03.2010 15:43

und warum ist es am rhein so schön?

Wem gehört „unsere” Heimat? Montag 2010-03-15
Genuss ist auch, wenn andere aufzeigen. So wie eben gerade. Robert Misik soundso und hier im besonderen. Und dann noch ein anderer, der meint: „Ihr habt eure Heimat nicht gepachtet!” Kann man das überhaupt? Hier geht es auf jeden Fall zu Robert Misiks Beitrag auf www.derstandard.at
 Grafik der Petition Fußball verbindet
Aber BITTE WIEDER ZURÜCKKOMMEN! Wir sind noch nicht fertig. Denn wieder wurde ein vollkommen integriertes Kind samt Familie in den Kosovo abgeschoben. Der Bub ist ein talentierter Kicker, seine Freunde, Fußball- und Schulkollegen vermissen ihn. Unterschreiben auch Sie! Hier geht es zur Petition „Fußball verbindet". Danke!
syl
Der HIRSCH steht Kopf Sonntag 2010-03-14

Eigenwillig war Johannes Hirsch, Winzer aus Kammern im Kamptal, immer schon. Aber steht seine Welt jetzt vollends Kopf? Oder ist es nur das Grüne-Veltliner-Trinkvergnügen 2009?

Dieses gibt es heuer in der 8. Auflage, das Etikett jeweils von unterschiedlichen Karikaturisten oder KünstlerInnen gestaltet. Auf das letztjährige von Tex Rubinowitz folgt heuer das von Christina Gschwantner. Ihr feinsinniger Humor spiegelt den des Winzers wider, ohne Vergnügen macht der Spaß nur die halbe Freude.

Und was kann der Wein?

Etikett von Johannes Hirsch, gestaltet von Christina Gschwantner
Wie der Name schon sagt: „Trinkvergnügen”. Grüner Veltliner von Lössböden,  trotz  Leichtigkeit mit Tiefgang, mit saftig-charmanter Frucht und typischer Würze. Oder wie Gerhard Hofer im Presse-Schaufenster schreibt: „Der Wein ist einfach brillant und zugleich brillant einfach.” siehe www.diepresse.at
www.weingut-hirsch.at
syl
We gladly present: Herrn Rabl Samstag 2010-03-13
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl.
blutiges Messer auf Holzbrett
Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar. Möglicherweise auch erst ab morgen. Oder übermorgen. Aber plötzlich ist er da.

VERFLIXTE VIECHER in Napa Freitag 2010-03-12

Ich hasse Motten. Egal, welcher Art. Egal, wo sie sind, es herrscht immer Zerstörung. Sei's im Kaschmirschal, sei's im Mehl oder sei's im Weingarten. So wie jetzt im Napa Valley. Auch wenn es sich hier genaugenommen um einen Wickler handelt. 

Um Lobesia botrana, den euro-
päischen Bekreuzten Trauben-
wickler.
419 km2 wurden in Kaliforniens Napa, Sonoma und Solano bereits unter Quarantäne gesetzt.

Traubenwickler auf Ast

Erstmals gesichtet wurde der Falter im September 2009 bei der Weinlese. Das sei der erste Befall in den USA, und man versuche gerade herauszufinden, wie das Tier nach Napa gelangt sei, meint Greg Clark, der Assistant Napa County Agriculture Commissioner.

Die Art Lobesia botrana ist polyphag (konzentriert sich also nicht ausschließlich auf Weinreben), nachtaktiv, lebhaft und wanderfreudig. Die Puppen des Bekreuzten Traubenwicklers überwintern unter der Borke des Rebstockes. Der Falter wurde bisher auf über 20 verschiedenen Wirtspflanzen gefunden.

Er bildet zwei, in sehr warmen Jahren auch drei Generationen im Jahr, die nach den Raupen in Heuwurm, Sauerwurm und Süßwurm unterschieden werden:

1. Generation (Heuwurm)
Ende April/Anfang Mai
2. Generation (Sauerwurm) Ende Juni/Mitte Juli
3. Generation (Süßwurm) nur in warmen Jahren und günstigen Bedingungen Mitte September/Anfang Oktober

Die Larven des Wurms befallen die Blüten und Trauben und mindern dadurch den Ertrag. Befallene Trauben sind überdies anfälliger für Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea).

Bekämpft wird der Traubenwickler mit Insektiziden, die oft präventiv eingesetzt werden. Alternativ wird die Populationsgröße mit Pheromonfallen bestimmt und dann der Befall gezielt mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft. Bei der biologischen Schädlingsbekämpfung setzt man auf die Verwirrmethode ebenfalls durch Pheromone und verschiedene natürliche Feinde.

Habe ich schon gesagt, dass mir Motten zutiefst zuwider sind?

Quelle: www.decanter.com und www.rebschutzdienst.at
syl
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