Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Schwieriger Start ins Weinjahr Sonntag 2012-05-20
Das Weinjahr beginnt nicht sehr erfreulich. Vor zwei Wochen hat's gehagelt. Insgesamt 10.000 Hekar Landwirtschaft sind von massiven Schäden betroffen: neben Wein auch Erdbeeren, Raps, Getreide und das vorwiegend in den Gemeinden Zwettl und Krems aber auch im Süden Wiens in der Region um Baden und Wiener Neustadt.
Blick in den Weingarten von Artur Toifl

Im Kamptal und in der Wachau war die Hagelabwehr der Winzerschaft mit ihren Fliegern aktiv und offenbar erfolgreich. Dort kam es zu keinen nennenswerten Schäden. Siehe mehr zur Hagelabwehr.

Nun kam die zweite große Winzerplage zum Zug. Der Frost. Vor ein paar Wochen wurden aus der Champagne massive Schäden gemeldet, nun hat er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag weiter östlich zugeschlagen. Meldungen kommen auch aus der Schweiz, wirklich massiv war es leider bei uns. Fast ganz Niederösterreich ist betroffen und sogar aus dem Mittelburgenland kommen schlechte Nachrichten. Das junge Grün der Rebstöcke hat die Temperaturen bis zu minus 4° Celsius (Weinviertel) einfach nicht überlebt. Im Kremstal haben manche Winzer in niedrigen Lagen bis zu 100 % Ausfälle, das Bild zeigt einen Weingarten in Rohrendorf von Thiery-Weber (Foto Artur Toifl).

Wir wünschen allen Winzern von Herzen, dass nun alles einen ruhigen Lauf nimmt und die Ausfälle durch besonders gute Qualitäten in den heil gebliebenen Weingärten ausgeglichen werden. Die Daumen bleiben bis zur Ernte ganz fest gedrückt!

Und natürlich für allen anderen Landwirte auch. Der Frost hat weite Teile der Mais-, Erdäpfel-, Kürbis- und Getreideflächen insbesondere im Weinviertel vernichtet. Ein Nachpflanzen hat aufgrund der Trockenheit wenig Sinn, diese hat schon dem Austrieb zu schaffen gemacht. Mehr dazu hier. Ein »Arschjahr« für die Landwirtschaft, wie der Captain zu sagen pflegt ...

Hier nun auch der Link zur ÖWM-Presseinformation vom 23. Mai 2012

syl
havel & petz twittern jetz’! Donnerstag 2012-05-10

Auf Facebook sind wir ja schon länger. Als havel & petz, und jede für sich. Nun wagen wir uns auch an Twitter heran. Wir sind nun Teil der 77.000 österreichischen Twitterer. Dem gegenüber stehen 2.785.000 ÖsterreicherInnen, die auf Facebook vertreten sind (Quelle: Social Media Nutzerzahlen Q2/2012).

Screenshot der havel & petz Twitterseite

In Anbetracht des großen Nutzerunterschiedes ist natürlich die Frage zulässig, warum sind wir nun auf Twitter vertreten? Geplant haben wir es ja schon seit längerem, denn wir haben ja auch tatsächlich viel und Wissenswertes zu sagen. Darüber hinaus haben wir immer wieder gehört und gelesen, dass sich Twitter in Österreich als ein „elitäres“ Medium herausgebildet hat und vor allem als Informationsquelle fungiert.

Elitär hin oder her, aber hier dürfen wir natürlich auch nicht fehlen. Daher freuen wir uns natürlich über jeden Follower, der unserem Gezwitscher lauschen will.  

@havelpetz

Mirjana
Was weiß ich. Dienstag 2012-05-08

Ich weiß, dass ich nichts weiß. Okay, ganz so schlimm ist es Gott sei Dank nicht. Aber ich würde gerne mehr wissen, das schon. Das wurde mir kürzlich, als ich von Viren hingestreckt zwei Tage Ruhe geben musste, wieder einmal klar.

Nachdem alle verkühlungsbedingten Untertagsschläfchen geschlafen, alle Zeitungen gelesen, alle Bücher durchgeschmökert waren, war sie die willkommen Abwechslung. Die App »Das Weinquiz« von Egon Mark. Und so hab ich mich durchgeklickt durch die Geschichte des Weins, Allgemeines, Internationales und Spezifisches aus den Weinländern Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.

Screenshot der Weinquiz App

In Summe rund 1.300 Fragen, die mittels Zufallsgenerator ausgewählt werden, manche davon ziemlich knifflig, andere gehen leicht von der Hand. Und irgendwie macht es richtig Spaß, dranzubleiben. Ob richtig oder falsch geklickt – jeweils vier Möglichkeiten stehen zur Auswahl, eine Erklärung gibt's nach jeder Antwort. Stoff fürs lernwillige Hirn.

Mein Fazit: Eine gelungene und erfrischende App für alle, die sich für Wein interessieren und sich zwischendurch und en passant ganz leger weiterbilden möchten. Und in einer illustren Runde dann auch einmal mit ihrem Weinwissen auftrumpfen können!

Egon Mark, Das Weinquiz. App bei iTunes um € 9,99.

Ruth

Ideal für zwischendurch

Patrick  09.05.2012 11:23

Einfach ideal um sein Wissen zwischendurch aufzufrischen und neues zu lernen.

Perfekt

Ruth  09.05.2012 09:53

Ja, das stelle ich mir perfekt vor. Und der Zugang mittels App ist einfach zeitgemäß. Gut gelungen!

Genusslobbyist & Weinhändler

Bruno J. Resi  08.05.2012 16:45

Nicht umsonst wird Egon Mark's Weinquiz (früher als Buch, dann als CD und Karten, jetzt als APP ) von unseren auszubildenden Sommeliers als IDEALES Trainung und perfekte Sommelierprüfungs-Vorbereitung verwendet.
Auch unsere Kunden finden immer mehr Gefallen an den APPs von Mark Egon, die in spielerischer Weise das gesamte Weinwissen in kleinen und überschaubaren Portionen und auf unterhaltsame Art näherbringen

Hubers Wein bei Trapp! Mittwoch 2012-05-02
Da kann sich der Winzer aus dem Traisental ein Lächeln nicht verkneifen. Sein Wein bei Trapp! Markus Hubers Grüner Veltliner Obere Steigen 2011 wurde tatsächlich anlässlich eines Fundraising Abends rund um das Musical »Sound of Music« in der Carnegie Hall ausgeschenkt.
Markus Huber - Foto von Heribert Corn
Ein Abend, der 1,5 Mio. U$ einspielte! Die ÖWM war mit sechs Winzern unter anderem eben auch mit Markus Huber als Weinsponsor dabei. Zentraler Punkt des Abends war die einmalige Extraaufführung des Musicals »Sound of Music« in absoluter Starbesetzung (Laura Osnes, Tony Goldwyn, Brooke Shields, Stephanie Blythe u.a.) Vor der Aufführung hatte im Restaurant Remi ein Galadinner für 350 Sponsoren stattgefunden, unter ihnen die CEOs von Ernst & Young, City Bank und Rogers & Hammerstein sowie »The Alice Tully Foundation« und »The Blanche and Irving Laurie Foundation«. Und alle! tranken Obere Steigen, selbstverständlich auch Baron Johannes von Trapp. Und dieser Veltliner war auch bitter nötig, die Hörprobe spricht Bände: Sound of Music. Irre!
www.weingut-huber.at
syl

Der Song ist super und die Aktion absolut volbildrich. Leider, leider sind die Jugendlichen nicht die einzige Zielgruppe bei dem Thema und auch le4ngst nicht alle erreicht man natfcrlich. Aber mit kleinen, realisierbaren Schritten wird die Welt ein kleine

Rara  29.11.2012 08:15

Der Song ist super und die Aktion absolut volbildrich. Leider, leider sind die Jugendlichen nicht die einzige Zielgruppe bei dem Thema und auch le4ngst nicht alle erreicht man natfcrlich. Aber mit kleinen, realisierbaren Schritten wird die Welt ein kleines bisschen besser. Deswegen mfcsst Ihr unbedingt weitermachen, um auch andere Menschen zu motivieren! Ffcr mich seid Ihr alle Helden, Helden des Alltags.dcbrigens: Die Kommentarfunktion ist zwar etwas versteckt, funktioniert aber.

Keine heißen Neuigkeiten aus der Champagne Freitag 2012-04-27

Was der Decanter mit gestrigen Datum berichtet und heute in meiner Mailbox gelandet ist, lässt gar keine Freude aufkommen. Nicht bei uns Schampus-Liebhaberinnen und schon gar nicht bei den Winzern in der Champagne. Teilweise bis zu einem Drittel der Weingärten wurden von strengem Frost heimgesucht.

Gesunde und vom Frost heimgesuchte Champagnerreben
© Decanter

Vor allem die Gebiete Côte de Blancs und Côte de Bar waren böse betroffen und hier wiederum vor allem die Rebstöcke der Sorte Chardonnay und teilweise Pinot Noir. Bei Moët & Chandon betragen die Einbußen sieben bis acht, rund um Avize und Aÿ bis zu 18 %, bei Troyes, wo Pinot Noir wächst, fast 20 %. Das Haus Franck Bonville muss mit fast 30 % Ernteeinbußen rechnen. Und keiner weiß noch, welche Auswirkungen diese Frostschäden auf die Erträge des nächsten Jahres haben werden.

Für uns ein Thema am Rande, weil die Preise für Champagner dadurch vielleicht etwas steigen. Für die betroffenen Champagnerhäuser, vor allem die kleinen Familienbetriebe, im schlimmsten Fall ein Jahr der Existenzbedrohung.

Quelle: Decanter

Ruth

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ruth havel & sylvia petz
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Brustkrebs-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!