Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Hubers Wein bei Trapp! Mittwoch 2012-05-02
Da kann sich der Winzer aus dem Traisental ein Lächeln nicht verkneifen. Sein Wein bei Trapp! Markus Hubers Grüner Veltliner Obere Steigen 2011 wurde tatsächlich anlässlich eines Fundraising Abends rund um das Musical »Sound of Music« in der Carnegie Hall ausgeschenkt.
Markus Huber - Foto von Heribert Corn
Ein Abend, der 1,5 Mio. U$ einspielte! Die ÖWM war mit sechs Winzern unter anderem eben auch mit Markus Huber als Weinsponsor dabei. Zentraler Punkt des Abends war die einmalige Extraaufführung des Musicals »Sound of Music« in absoluter Starbesetzung (Laura Osnes, Tony Goldwyn, Brooke Shields, Stephanie Blythe u.a.) Vor der Aufführung hatte im Restaurant Remi ein Galadinner für 350 Sponsoren stattgefunden, unter ihnen die CEOs von Ernst & Young, City Bank und Rogers & Hammerstein sowie »The Alice Tully Foundation« und »The Blanche and Irving Laurie Foundation«. Und alle! tranken Obere Steigen, selbstverständlich auch Baron Johannes von Trapp. Und dieser Veltliner war auch bitter nötig, die Hörprobe spricht Bände: Sound of Music. Irre!
www.weingut-huber.at
syl

Der Song ist super und die Aktion absolut volbildrich. Leider, leider sind die Jugendlichen nicht die einzige Zielgruppe bei dem Thema und auch le4ngst nicht alle erreicht man natfcrlich. Aber mit kleinen, realisierbaren Schritten wird die Welt ein kleine

Rara  29.11.2012 08:15

Der Song ist super und die Aktion absolut volbildrich. Leider, leider sind die Jugendlichen nicht die einzige Zielgruppe bei dem Thema und auch le4ngst nicht alle erreicht man natfcrlich. Aber mit kleinen, realisierbaren Schritten wird die Welt ein kleines bisschen besser. Deswegen mfcsst Ihr unbedingt weitermachen, um auch andere Menschen zu motivieren! Ffcr mich seid Ihr alle Helden, Helden des Alltags.dcbrigens: Die Kommentarfunktion ist zwar etwas versteckt, funktioniert aber.

Keine heißen Neuigkeiten aus der Champagne Freitag 2012-04-27

Was der Decanter mit gestrigen Datum berichtet und heute in meiner Mailbox gelandet ist, lässt gar keine Freude aufkommen. Nicht bei uns Schampus-Liebhaberinnen und schon gar nicht bei den Winzern in der Champagne. Teilweise bis zu einem Drittel der Weingärten wurden von strengem Frost heimgesucht.

Gesunde und vom Frost heimgesuchte Champagnerreben
© Decanter

Vor allem die Gebiete Côte de Blancs und Côte de Bar waren böse betroffen und hier wiederum vor allem die Rebstöcke der Sorte Chardonnay und teilweise Pinot Noir. Bei Moët & Chandon betragen die Einbußen sieben bis acht, rund um Avize und Aÿ bis zu 18 %, bei Troyes, wo Pinot Noir wächst, fast 20 %. Das Haus Franck Bonville muss mit fast 30 % Ernteeinbußen rechnen. Und keiner weiß noch, welche Auswirkungen diese Frostschäden auf die Erträge des nächsten Jahres haben werden.

Für uns ein Thema am Rande, weil die Preise für Champagner dadurch vielleicht etwas steigen. Für die betroffenen Champagnerhäuser, vor allem die kleinen Familienbetriebe, im schlimmsten Fall ein Jahr der Existenzbedrohung.

Quelle: Decanter

Ruth

Und ewig telefoniert das Weib. Donnerstag 2012-04-26
Was treibt einen populären Anthropologen und Psychologen, drei Milliarden (!) Anrufe und eine halbe Milliarde SMS auszuwerten? Aufschluss darüber zu erhalten, wie sich die engsten privaten Beziehungen über die Lebenszeit hinweg verändern. Robin Dunbar von der Universität Oxford und sein Team hatten für ihre Studie Zugang zu den anonymisierten Telefonkontakten von drei Millionen Handybenutzern, Informationen zu Alter und Geschlecht inklusive. Und so machten sie sich ans Werk.
Grafik verschiedener Mobiltelefone

Die Ergebnisse überraschen nicht. Zumindest mich als Frau nicht. Es sind die Frauen, so die Studie, die in den meisten Fällen dafür zuständig sind, dass eine Paarbeziehung aufrecht bleibt. Und die wirklich wichtigen Beziehungen in einer Gesellschaft sind die zwischen Frauen. Wie auch immer wichtig in diesem Zusammenhang definiert wird. Aber zu den Ergebnissen im Detail.

Frauen zwischen 20 und 35 rufen am öftesten gleichaltrigen Männer an. Paarbeziehung! Gegen Ende 30 sind es dann eher jüngere Frauen, die angerufen werden. Angeblich die Töchter, vor allem wenn diese Kinder bekommen. Ob die Studie wirklich repräsentativ ist, frage ich mich an dieser Stelle gerade. Mit Ende 30 Oma? Das ist wohl eher die Ausnahme als die Regel. Aber gut. Offenbar nicht bei den Briten. Und Britinnen.

Zu den Männern: Sie rufen um die 30 am öftesten gleichaltrige Frauen an (Paarbeziehung!), aber nur in den ersten sieben Jahren der Beziehung. Dann rücken die Freunde wieder telefonisch in der Vordergrund.

Wenn ich mir das jetzt so durchlese, finde ich die Ableitungen aus den Daten doch etwas gewagt. Aber egal, jetzt ist er schon geschrieben der Text. Und dass wir Frauen uns tendenziell mehr um das Zwischenmenschliche bemühen als Männer, mit oder ohne Telefon, haben wir eh schon gewusst.

Quelle: Der Standard, 21., 22. April 2012

Ruth

Wir kennen uns jetzt aus mit dem VDP! Mittwoch 2012-04-25

Wenn man sich mit der neuen VDP- Lagen-Klassifizierung schon einmal auseinander setzen muss, kann man den neuen Wissensstand hier praktischerweise gleich noch- mals verbraten.

Der »VDP. Die Prädikatsweingüter« ist der 1910 gegründete Verband der besten 200 Weingüter Deutschlands.

Screenshot der VDP Website

Seit 1998 setzt er auf ein Herkunftsprinzip in Anlehnung an Burgund: Ganz oben auf der Pyramide stehen die Lagenweine, darunter befinden sich die Ortsweine und den breiten Sockel bilden die Gutsweine. Je detaillierter die Herkunft also angegeben ist, umso höher die Qualität. Die besten der besten Lagen dürfen sich bis einschließlich Jahrgang 2011 »Erste Lagen« nennen, mit 2012 gibt es hier eine Änderung:

Die »Ersten Lagen« werden in »Grosse Lagen« umbenannt, weiter unten in der Pyramide stehen dann wie gehabt wieder die Orts- und Gutsweine. Zwischen Ortslagen und Grosse Lagen werden als Option »neue« Ersten Lagen eingeschoben, sie gelten für die sehr guten Lagen. Alle weiteren Lagen dürfen am Etikett nicht mehr angeführt werden. Die Grossen Lagen werden in den Regionen Schritt für Schritt neu festgelegt, danach folgen die Ersten Lagen. Lagenweine sind also hinkünftig noch mehr als jetzt ein echter Hinweis auf Qualität.

Die Bezeichnung »Grosses Gewächs« darf ab 2012 für alle trockenen Weine aus Grossen Lagen verwendet werden. Prädikate gelten in Zukunft nur noch für restsüße Weine, also süße Spätlesen, Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen.

Alles ein bisschen kompliziert zu lesen. Aber in der Umsetzung wird es dann einfacher, weil für alle VDP-Regionen vereinheitlicht. Und wir freuen uns auf jeden Fall auf zahlreiche Kartons mit Guts-, Ort- und Lagenweinen. Und besonders über das eine oder andere Flascherl Grosse Gewächs für besondere Stunden.

www.vdp.de
syl
Globalisierung at its worst Donnerstag 2012-04-05
14 Kilo Fisch essen Frau und Herr Österreicher im Durchschnitt pro Jahr. Wo er herkommt, ist den meisten egal. Unterstelle ich. Das unterstelle ich auch den meisten anderen Europäern, die gerne Fisch essen. Wie sonst ist es zu erklären, dass bereits ein Viertel des Fischfangs für den europäischen Markt außerhalb der EU stattfindet? Und dass der ganze Fisch offenbar verkauft wird?

Grafik des Fisch Ratgebers von Greenpeace

www.greenpeace.at/fisch-ratgeber

Die europäischen Gewässer sind zum Teil leergefischt, das ist nichts Neues. Schlimm ist jedoch, dass europäische »Supertrawler«, die bis zu 250 Tonnen Fisch pro Tag (!!!) fangen, zum Beispiel in Westafrika oder dem Südpazifik unterwegs sind. Ein Vergleich: 56 mauretanische Fischerboote holen ebendiese Menge in einem Jahr aus dem Meer. Dass so den dort lebenden Einheimischen ihre Lebensgrundlage entzogen wird, braucht glaub ich nicht näher erklärt werden. Für manche ist die Flucht nach Europa dann der einzige Ausweg.

Darüber hinaus schreien die Fangmethoden – noch immer – zum Himmel. Tiere, die nicht benötigt werden, wie Schildkröten, Delfine oder Haie, werden einfach wieder über Bord geworfen. Meist mehr tot als lebendig. Völlig grotesk: Sind die Tiefkühltruhen schon gefüllt, im nächsten Fang aber größere oder bessere Fische dabei sind, wird die tiefgekühlte Ware wieder ins Meer gekippt.

Europäische Konzerne wurden zwischen 2006 und 2012 von der EU mit über 142 Millionen Euro unterstützt, um sich Fischereirechte in Westafrika zu sichern. Und um weiterhin derart ausbeuterisch Fischfang zu praktizieren.

Der Hoffnungsschimmer: Bis Jahresende soll eine Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) stehen. Hoffen wir, dass die Damen und Herren, die dort mitdiskutieren, vorausschauend agieren. Sonst gibt's irgendwann gar keinen Fisch mehr. Weder in der EU noch sonst wo.

Übrigens: Greenpeace hat ganz aktuell einen Fischratgeber veröffentlicht. Bei Schell- und Tunfisch, Lachs und Schrimps sollte man genau auf den Fangort schauen. Ein No-go sind Schwertfisch, Alaska-Seelachs und Seehecht, aber auch Scholle, Seezunge oder Rotbarsch.

www.greenpeace.at/fisch-ratgeber

Quelle: Der Standard, 5. April 2012, Seite 24

Ruth 
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DIE THEMEN:
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Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
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Purple Wine
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