Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Fake Tomatoes Montag 2012-07-02

Kann man bitte unser Essen endlich in Ruhe lassen? Wer immer sich gewundert hat, warum die Tomaten in den Steigen auf den Märkten und in den Supermärkten alle gleich- mäßig rot sind - wo bitte gibt es so etwas auf Tomatenstauden? - kriegt jetzt die Antwort. Eh klar, alles fake!

Man züchtet die Farbe in die Frucht.

Drei rote Tomaten

Wer bitte braucht das?  Wie im Standard vom letzten Samstag nachzulesen ist, versuchen Züchter seit Jahrzehnten, Tomaten ein gleichmäßiges Rot zu verleihen. Was bei der ganzen sinnlosen und manipulierenden Panscherei  verloren geht, ist der Geschmack. Das künstliche Rot zerstört ein für ihn zuständiges Gen, zeigten nun Biochemiker der University of California auf.

Ist das Gen intakt, werden mehr Chloroplasten gebildet, die neben dem Geschmack auch das Grün unreifer Tomaten herausbilden, aber die vollständige Rotfärbung verhindern. Jetzt sucht man nach einer neuen Methode, Tomaten genetisch so zu verändern, dass Geschmack und Rot passen. Himmel, aber auch!

Quelle: Der Standard, 30. Juni 2012
syl
Zeugnis-Verteilung Freitag 2012-06-29
Rechtzeitig zum Schulschluss rückt auch das Falstaff-Magazin mit seinen Noten raus. Mit dem Ranking der 100 besten Weingüter Österreichs. Die Bewertung der letzten zehn Jahre, der aktuelle Falstaff-Weinguide und die internationale Bedeutung der Weine/Winzer waren die Kriterien.
Die Top 6 der Falstaff Top 100 aufgelistet

Wir freuen uns darüber, dass viele unserer Kunden und Freunde unter diesen Top 100 zu finden sind. Keine Überraschungen, logische Platzierungen. Es sind dies im Besonderen Fritz Wieninger auf Platz 11, Rudi Pichler auf Platz 14, Johannes Hirsch auf Platz 27, Angerhof-Tschida auf Platz 29, Markus Huber auf Platz 54, die Velich-Brüder (Heinz 21 und mit Panta Rhei Newcomer, Roland/Moric 59), Walter Buchegger 62 und und und. Wir gratulieren von Herzen und sind stolz!

Weiters finden sich je ein Wein von Rudi Pichler, Fritz Wieninger und Markus Huber unter den Top 10 Weißweinen und vor allen Dingen rangieren unter den Newcomern lauter liebe Freunde. Auf die wollen wir heute trinken! Die gesamte Liste als Pdf im Anhang.

Ein paar Dinge sind dem Falstaff-Team aber offenbar durcheinander gekommen. Fritz Wieninger liegt in der Printausgabe auf Platz 10 und nicht wie in den Online-Berichten auf Platz 11. Dafür rangiert Claus Preisinger mit dem Blaufränkisch Bühl 2009 gleich zweimal unter den Top 10 Rotweinen. Und eine interessante Diskussion zum Thema Bewertungen, Rankings gibt es hier auf Faceboook.

www.falstaff.at
syl
Gaumenvibrato - Jacob Duijns Pinots Dienstag 2012-06-26
Schuld ist ja der Schnapsbrenner, auf dessen großem Fest wir einander wieder über den Weg gelaufen sind. Jacob Duijn, holländischer Winzer im deutsch-badischen Bühl, seine Pinots und ich. Kennengelernt haben wir einander 2008 am Weltweinfestival in Wien, auf dem er mit dem fabel- haften Jim Clendenen/Au Bon Climat über internationale Pinots parlierte.
Korken von Dujin Weinen

Seitdem hält unsere Freundschaft, und seine Weine halten, was er verspricht. Der ehemalige Sommelier (u.a. bei Witzigmann im legendären Aubergine) hat sich 1994 aufs Weinmachen verlegt, seit 2004 arbeitet er biodynamisch. Mit dem Jahrgang 2011 füllt er nur noch drei Weine, denn konsequenterweise hat er alle gepachteten Weingärten zurückgegeben und verarbeitet nur noch eigene Trauben. Dem Pinot Noir gilt dabei seine große Liebe. Der Rest der Weine ist Geschichte.

»Jannin« heißt einer der beiden Pinots, benannt nach der Tochter und vom roten Granit. »SD« steht für »Selektion Duijn«, das ist der andere, das Flaggschiff vom gelben Granit und von durchschnittlich 42 Jahre alten Rebstöcken. Der dritte Wein wird heuer der erste Rosé sein, den Jacob füllt. Den kennen wir noch nicht, freuen uns aber auf die erste Lieferung.

Letzte Woche hatten wir den Winzer bei uns zu Gast, und gemeinsam in einer feinen kleinen Runde haben wir erst seine Weine verkostet, dann seine Weine getrunken und schlussendlich seine Weine gefeiert. Großartig, wenn gute Freunde zu tollen Kunden werden. Herzlich willkommen!

www.weingut-duijn.com
syl
So fine! Mittwoch 2012-06-20

Derweil wir uns mit »Indiskret«, einem feinen und entsprechend eisgekühlten Rosésekt von Herbert Zillinger, die Hitze des Tages erträglich machen, haben wir Zeit, uns FINE zu widmen.

Konkret dem FINE Wine Magazine, mit dessen Herausgeber havel & petz ein alte Freundschaft verbindet. Pekka Nuikki, der Finne, ist einerseits ein großartiger Fotograf (eines seiner Bilder »Tinto Pesquera« erfreut tagtäglich im Büro) und andererseits ein ebenso großartiger Verkoster.

Cover des Fine Wine Magazins 

Seine Weinbücher und -hefte (FINE amerikanisch, skandinavisch, deutsch und FINE Champagne) sind wunderschön und behandeln die tatsächlich »feinsten« renommierten Weine und Weinlagen der Welt. Die Kostnotizen sind nach- vollziehbar und versehen mit allen Details, wann und wie verkostet wurde. Abstecher gibt es auch in die Weinbereitung wie im aktuellen deutschen Heft in die Kaltmazeration. Das Autoren-/Verkosterteam setzt sich aus Masters of Wine, hochdekorierten Sommeliers und Fachjournalisten zusammen. Daheim im Regal stehen Bücher des Finnen, was die Hefte betrifft, gibt es jetzt ein Angebot, das wir hier gerne weitergeben.

Ein Jahresabo des englischsprachigen FINE Wine Magazine gibt es bis 1. Juli 2012 statt um 145 Euro für drei Hefte um 95 Euro. Wir wissen schon, billig ist das nicht, aber Sie werden schon verstehen, warum das so ist, wenn Sie ein Heft erst einmal in den Händen halten. Dazu gibt es eine Ausgabe des Buches »FINE Best of Napa – The worlds first Napa Valley’s wines classification (printed and Digital-versions)«.

Und diese G'schichten also Newsletter hier als Draufgabe:
*FINE Wine News : once a month / Updated information about the worlds best wines, wineries and wine places.
*FINE Wine info: once a week / Updated information about the best wines in the world, their auction prices, tasting notes, food recommendation, decanting times etc.
*FINE Wine places: once a month/ Updated information about the best FINE Wine places in the world.

Buchbar ist das feine Paket hier und sollten auch Sie einen besonderen Draht zum Finnen haben, dann gibt es noch zwei weitere Pakete, über die hier leider nichts verraten werden darf. Am besten hier direkt an den Finnen wenden.

www.fine-magazines.com
syl
Brotlose Arbeit Mittwoch 2012-06-13
Sie tun es, ich tue es und die meisten anderen tun es auch. Nämlich sein täglich Brot nicht beim Bäcker ums Eck zu kaufen, sondern in einem Schwung mit allen anderen Sachen im Supermarkt. Aus Zeitgründen, aus Bequemlichkeit und auch deshalb, weil ums Eck kein Bäcker mehr ist. Und das ist ein Dilemma!
Illustration eines Bäckers mit einem Korb Brot

»Bäcker beißen sich an Supermärkten die Zähne aus« hieß es im Standard vom
12. Juni 2012. Denn nur noch jeder zweite Österreicher kaufe beim Bäcker ein, bei dem in Folge die Umsätze einbrechen. Mist aber auch! Und die anderen zweiten Österreicher vermissen die Bäcker nicht einmal, keine Spur von Nostalgie. Logisch, wenn man aus Zeit- und Organisationsgründen gar nicht an sie denkt und auch keine sieht.

Und so schreite das Sterben der österreichischen Bäckereien (Der Standard schreibt »das Sterben der Bäcker«, aber das wäre dann doch etwas zu fatalistisch ...) schneller voran als von der Branche erwartet. Bei den Fleischern und Schustern war es ähnlich, in vielen Städten gibt es gar keine Betriebe mehr.

Den Bäckern drohe nun ein ähnliches Schicksal. In den letzten vier Jahren haben sie laut aktueller Marktuntersuchung der GfK 30 % ihrer Kunden verloren. 75 % des Umsatzes gehörten in der Zwischenzeit dem Lebensmittelhandel, 21 % seien dem Fachhandel verblieben. Handelsdiskonter erlebten zugleich einen Zuwachs von
22 %.

26 % der 2.800 Befragten gaben an, dass sie das Verschwinden der kleinen Bäcker nicht stören würde. Und nur ein Drittel der kleinen Betriebe schaffe es, konstant in der Gewinnzone zu bleiben. Die großen expansionshungrige Filialisten wie Mann, Ströck und Felber verdichten speziell in Wien ihr Netz und machen es den Kleinen zusätzlich schwer. Nur hippe Boutiquebäckerein reüssieren hier wirklich.

Zusätzliche Dienstleistung und ein/zwei Spezialprodukte könnten das Mittel zum Erfolg sein, meint der Chef der Markenbäcker GmbH Michael Bruckner. Am Land böten Einzelkämpfer in der Zwischenzeit ihre Läden als Kommunikationszentren an, hier entstünden neue Dorfmittelpunkte. Wir drücken allen die Daumen und versprechen, uns künftig vor den kleinen Bäckereien einzubremsen.

Quelle: Der Standard. Dienstag, 12. Juni 2012, S. 19
syl

selber backen

syl  13.06.2012 19:19

ist eh super. nur ist das halt ziemlich zeitaufwändig.

Ich kaufe weder beim Bäcker

Ulrike  13.06.2012 16:23

noch im Supermarkt, weil es mir bei beiden nicht schmeckt!

brot woher?

katha  13.06.2012 15:09

irrtum, ich tue es nicht. never ever. weil es nicht schmeckt.

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Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

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> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

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Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

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Purple Wine
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