Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

Bassena - unser Blog

Wir kommunizieren I Wir positionieren I Wir beraten & begleiten

Da gehen sie hin Montag 2015-01-05
Ich seh sie beide tanzend vor mir. Thierry Manoncourt, Eigentümer von Chateau Figeac in Bordeaux, wie er über 80jährig mit seiner Frau Marie-France übers Parkett gleitet. Serge Hochar, Eigentümer von Chateau Musar im Libanon, wie er mit seiner lieben Freundin Márta Wille-Baumkauff tanzt und mit mir,
Thierry Manoncourt & Serge Hochar mit Champagnergläsern
wann immer wir einander begegnet sind. Getanzt haben diese großen Männer auch mit ihren Weinen und wohl auch mit dem Leben. Jetzt sind sie beide nicht mehr. Thierry hat sich bereits 2010 auf den Weg gemacht, jetzt ist ihm Serge nachgefolgt. Wehmut und Trauer. Wehmut auch angesichts dessen, dass die Zeit der ganz großen Feste vorbei ist. Aber auch Dankbarkeit, dass ich diese Feste erleben und diese wunderbaren Männer kennenlernen durfte. Ich bin sicher, sie lächeln und tanzen.
Foto: Herbert Lehmann
syl
Im Hochstatus Sonntag 2015-01-04

Wir kommunizieren nicht nur auch, sondern sogar vor allem mit unserer Körpersprache. Und der Körper lügt nicht, er straft unsere Worte wenn's blöd läuft Lügen. Weil wir ihn einfach nicht so gut unter Kontrolle haben wie unsere Worte (auch die nicht immer).

Ted Conference von Amy Cuddy
Quelle: YouTube
Außerdem wirken sich unsere Gefühle und Gedanken auf unsere Körperhaltung aus. Logisch. Was aber finde ich wirklich spannend ist, dass der Einfluss zwischen Gefühlen und Körpersprache auch umgekehrt läuft. Sprich, wenn wir bewusst eine Haltung im »Hochstatus« annehmen, können wir damit unser Gefühl, unsere Laune und natürlich damit unsere Ausstrahlung auf andere positiv beeinflussen.

 
Wem das jetzt zu trocken und zu theoretisch klingt, den kann ich erstens gut verstehen und der möge sich zweitens anhören, was Amy Cuddy dazu zu sagen hat: Your body language shapes who you are. Großartig. Und sehr interessant!

Ruth
Die Champagnerwitwen Montag 2014-12-29

Gott sei Dank gab und gibt es sie allerortens, starke Frauen, die was weiterbringen. Unter den »veuves«, den Witwen, ist Madame Barbe-Nicole Clicquot Ponsardin sicherlich die bekannteste. La Veuve Clicquot. Ihr sagt man nach, die Entdeckerin der Flaschendrehung bei der Champagner-Herstellung gewesen zu sein.

1805 übernahm sie als 27-Jährige das Unternehmen ihres verstorbenen Mannes, im damaligen Frankreich übrigens die einzige Möglichkeit für Frauen, unternehmerisch tätig


zu werden. Als Witwe. Jeder anderen weiblichen Bürgerin war das untersagt. Genauso wie ein eigenes Bankkonto zu haben. Die guten alten Zeiten?

Wie auch immer, Madame stürzte sich in ein ihr bislang unbekanntes Metier, führte elegantere Flaschen ein, schuf die ersten Flaschen-Etiketten, erfand den Rosé-Champagner und schaffte es 1814 als erste, eine Schiffsladung Champagner an den Zarenhof in Petersburg zu schicken. Und legte damit den Grundstein für den ganz großen Erfolg.

La »grande Dame de la Champagne« war die erste in einer Reihe von erfolgreichen Witwen im französischen Schaumweinbusiness. Louise Pommery übernahm 1860 in Reims das Erbe ihres Mannes, Mathilde Emilie Perrier kam 1887 ans Ruder des Hauses, nachdem ihr Mann verstorben war. Allen drei Frauen gelang es, ihre Häuser groß zu machen.

Dass auch heute noch erfolgreiche Frauen in Reims, Epernay & Co das Sagen haben, versteht sich von selbst. Und nicht nur in den großen Häusern, sondern auch in kleinen und feinen. Und es sind nicht nur Witwen. Das hat sich über die Jahrhunderte Gott sei Dank geändert.

Quelle: Der Standard, 27./28. Dezember 2014, Seite 3

Ruth

»Dancing in Jaffa« - eine wunderbare Filmdoku Sonntag 2014-12-28

Der vierfache Tanz-Weltmeister Pierre Dulaine »Mr Pierre« kehrt in seine Geburtstadt Jaffa bei Tel Aviv zurück. Er möchte dort lebende israelisch-palästinensische und israelisch-jüdische Kinder gemeinsam in Tanz unterrichten. Das ist das, was er für den Frieden in seiner alten Heimat tun kann.

Zwei tanzende Kinder, im Hintergrund Mr Pierre

Seine Zeit mit den Kindern wird filmisch dokumentiert. Zehn Wochen reichen für die Elfjährigen aus, um über Barrieren hinwegzusteigen und Vertrauen zu finden. Zwei Stunden Filmvergnügen voller Schmunzeln, Mitfreuen, Hoffnung und Verständnis für die beiden Lager, die es so schwer haben miteinander.

Das Projekt lebt weiter, es war keine Eintagsfliege. In der Zwischenzeit haben über 1.000 jüdische und arabische Kinder miteinander tanzen gelernt.

Hier geht es zur Website der 2013 erschienenen vielfach ausgezeichneten Doku mit einem kurzen Trailer: Dancing in Jaffa. Danke an die Mr Pierres dieser Welt!

Dancing in Jaffa
syl
Auster gut, alles gut Freitag 2014-12-26
Die Auster und ich haben eine Weile gebraucht, bis wir einander mochten. Ans Herz gewachsen ist sie mir erst nach so manch ekel- überwindenmüssendem Anlauf. Das ist einige Jahre her, unsere Freundschaft hält. Und nun muss ich mir plötzlich Sorgen machen um sie. Denn es steht nicht gut um die Auster.
eine geöffnete Auster auf grauem Untergrund

Die N.Y. Times und andere Medien wie Bloomberg haben dieser Tage berichtet, auf orf.at wurde zusammengefasst: 2008 starb in Europa und Noramerika ein großer Prozentsatz der Austernlarven in den Zuchten. Seither ist die Branche am Kämpfen. Es sind Viren und Bakterien, die die Ernten bis zu 90 % vernichten, für Experten liegt die wahre Ursache aber im Klimawandel. Das Kohlendioxid ist wahrscheinlich der Hauptverursacher des Austernsterbens, die Weltmeere sind zu sauer. Die Austern können dadurch weniger schützenden Kalk ausbilden, was sie anfälliger für Krankheiten macht. Die gleichzeitige Erwärmung der Meere kommt der Vermehrung von tödlichen Viren und Bakterien entgegen und wirkt sich gleichzeitig auf die Hauptnahrung der Austern, das Plankton, negativ aus.

Nun kann man natürlich gut ohne Austern auskommen, wenn man nicht gerade von der Zucht leben muss. Aber die Austern und andere Muschelarten sind sensible Vorboten für die Auswirkungen des Klimawandels. Auch Fische leiden unter den sich veränderten Bedingungen der Meere. Und das mag man sich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn es zu einem vergleichbaren Fischsterben kommen sollte.

Wir müssen also schleunigst dafür sorgen, dass es den Austern gut geht. Wenn es ihnen gut geht, darf es auch uns gut gehen. Damit wir uns auch weiterhin auf sie auf unserem Teller freuen können.

www.orf.at
syl

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