weißer Spargelbund

Bassena - unser Blog

Böse Hagelschäden in Poysdorf - bis zu 50 % Ausfall am Weingut Ebner-Ebenauer Montag 2012-07-23
Vorrangig räumen wir hier positiven und genüsslichen Meldungen Platz ein. Ganz selten müssen wir aber auch über weniger gute Dinge berichten. So wie jetzt. Denn das Weingut Ebner-Ebenauer im weinviertlerischen Poysdorf wurde letzte Woche vom Hagel heim- gesucht.
Hagelkörner

Zum 2. Mal innerhalb von zwei Wochen! Die Schäden sind massiv. Manche Weingärten sind zu 100 % betroffen, besonders schlimm ist es in den Lagen Birthal, Steinberg, Hubertus und Muckern. Bis zu 50 % Ausfall bei Hermanschachern (schluchz!), etwas weniger

Die beschädigten Weintrauben
in den anderen Lagen. Insgesamt werden Marion und Manfred Ebner-Ebenauer heuer um 50 % weniger Wein füllen. Wie man am unteren Bilder sieht, ist teilweise wirklich alles hin. Keine Blätter mehr am Stock. Was bedeutet, dass verbliebene Trauben nicht mehr versorgt werden können. Das war's für heuer. Die beschädigten Weinstöcke

Und so wie es aussieht, sind viele Triebe derart beschädigt, dass sich der Ausfall bis ins nächste Jahr hinzieht. Gibt es keine Triebe, fällt auch der Schnitt ins Wasser. Ein Trauerspiel! Speziell heuer, wo die Baustelle groß (Eine neue Produktionsstätte ist am Entstehen, damit nicht im Hof gerebelt und gepresst werden muss.) und der finanzielle Bedarf höher ist als sonst.

Gott sei Dank lässt sich mit dem 2011er, von dem es viel und in hohen Qualitäten gibt, das Schlimmste überbrücken. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass sich - wie schlussendlich eh immer - alles ausgeht. Und Leute: Kauft mehr Ebner-Ebenauer!

Weingut Ebner-Ebenauer
syl

verlust

syl  26.07.2012 12:44

alles alles gute! ihr werdet auch das meistern. und in den 2020er-jahren könnt ihr dann viel erzählen ...

was soll ich sagen...

marion ebner-ebenauer  26.07.2012 12:02

foto 1: hagelkörner
foto 2: ein weingarten nach dem ersten hagelschauer mit 20% verlust
foto 3: ein weingarten nach dem zweiten hagelschauer mit 100% verlust

G'schmackig. Sonntag 2012-07-22

Was lieben wir doch die italienische Küche. Mozzarella di bufala, Prosciutto di Parma, pomodori pellati aus echten San-Marzano-Tomaten und noch so viel mehr. Gut, dass so viel von dem herrlichen Zeug seinen Weg auch nach Österreich findet. Buonissimo!

Die italienische Flagge im Wind 

Oder doch nicht so? In der Tageszeitung »Die Presse« vom 19. Juli 2012 prangt eine geschmackvolle Überschrift am Titelblatt: »Das große Geschäft mit falschem Essen«. Da schwant Böses. So wachse der Zweig der sogenannten »Agromafia« in Italien schneller als die meisten anderen mafiösen Geschäftsfelder. Mehr als 12,5 Milliarden Euro jährlich werde mit gefälschten Lebensmitteln der organisierten Kriminalität umgesetzt. Und sie mischen alle ordentlich mit: die neapolitanische Camorra, die sizilianische Cosa Nostra und die kalabrische 'Ndrangheta. 

Man lese und fürchte sich: »Die Produktion und der Handel mit gepantschtem oder gefälschtem Essen treffen so gut wie jedes italienische Exportprodukt«. Juhu. Vom Olivenöl kursieren ja schon länger diverse Gruselgeschichten, hurtig weiter geht's mit gefälschtem Valpolicella Ripasso oder Amarone, moldawischen, mit Pestiziden verseuchte Äpfeln, San-Marzano-Tomaten aus China, Bresaola-Schinken mit Rindfleisch aus Uruguay.

Leider arbeitet die Mafia so gut, dass sie auch die Fälschung von Qualitätssiegeln wie DOP, das italienische Herkunft und strenge Normen sichert, perfekt beherrscht.

Mir macht das alles Angst. Und irgendwie wollte ich mir die romantische Vorstellung, dass den Italienern wenigstens das Essen heilig ist, lange nicht nehmen lassen. Die ragazzi machen mir's aber nicht leicht.

Quelle: »Die Presse« vom 19. Juli 2012, Seite 1

Ruth

Harsche Kritik Sonntag 2012-07-15
Das klingt ja nicht gerade berauschend. Mehr als fünf Milliarden Euro wurden in den letzten Jahren für die Reform des europäischen Weinmarktes von der EU-Kommission locker gemacht, die Auswirkungen seien laut EU-Rechnungshof viel zu gering. Vor allem die Rodungsprämien von mehr als einer Milliarde Euro werden scharf kritisiert. Diese wären mit Beträgen zwischen 1.450 und 12.300 Euro pro Hektar viel zu hoch gewesen und nach einem Jahr sogar noch einmal erhöht worden. Daher konnten mit dem vorhandenen Budget nur rund 175.000 Hektar Weinberge, das sind 5 % der europäischen Gesamtfläche, gerodet werden.
Blick in einen grünen Weingarten 

Weitere 4,2 Milliarden Euro wurden für die Erneuerung und Verbesserung der Rebflächen und Kellereien bereit gestellt. Die österreichischen Winzerinnen und Winzer haben davon rund 57 Millionen bekommen. Was laut Josef Pleil vom österreichischen Weinbauverband einen Investitionsschub von ungefähr 200 Millionen ausgelöst hat. Immerhin.

Quelle: Der Standard, 14./15. Juli 2012, Seite 17

Ruth

Fake Tomatoes Montag 2012-07-02

Kann man bitte unser Essen endlich in Ruhe lassen? Wer immer sich gewundert hat, warum die Tomaten in den Steigen auf den Märkten und in den Supermärkten alle gleich- mäßig rot sind - wo bitte gibt es so etwas auf Tomatenstauden? - kriegt jetzt die Antwort. Eh klar, alles fake!

Man züchtet die Farbe in die Frucht.

Drei rote Tomaten

Wer bitte braucht das?  Wie im Standard vom letzten Samstag nachzulesen ist, versuchen Züchter seit Jahrzehnten, Tomaten ein gleichmäßiges Rot zu verleihen. Was bei der ganzen sinnlosen und manipulierenden Panscherei  verloren geht, ist der Geschmack. Das künstliche Rot zerstört ein für ihn zuständiges Gen, zeigten nun Biochemiker der University of California auf.

Ist das Gen intakt, werden mehr Chloroplasten gebildet, die neben dem Geschmack auch das Grün unreifer Tomaten herausbilden, aber die vollständige Rotfärbung verhindern. Jetzt sucht man nach einer neuen Methode, Tomaten genetisch so zu verändern, dass Geschmack und Rot passen. Himmel, aber auch!

Quelle: Der Standard, 30. Juni 2012
syl
Zeugnis-Verteilung Freitag 2012-06-29
Rechtzeitig zum Schulschluss rückt auch das Falstaff-Magazin mit seinen Noten raus. Mit dem Ranking der 100 besten Weingüter Österreichs. Die Bewertung der letzten zehn Jahre, der aktuelle Falstaff-Weinguide und die internationale Bedeutung der Weine/Winzer waren die Kriterien.
Die Top 6 der Falstaff Top 100 aufgelistet

Wir freuen uns darüber, dass viele unserer Kunden und Freunde unter diesen Top 100 zu finden sind. Keine Überraschungen, logische Platzierungen. Es sind dies im Besonderen Fritz Wieninger auf Platz 11, Rudi Pichler auf Platz 14, Johannes Hirsch auf Platz 27, Angerhof-Tschida auf Platz 29, Markus Huber auf Platz 54, die Velich-Brüder (Heinz 21 und mit Panta Rhei Newcomer, Roland/Moric 59), Walter Buchegger 62 und und und. Wir gratulieren von Herzen und sind stolz!

Weiters finden sich je ein Wein von Rudi Pichler, Fritz Wieninger und Markus Huber unter den Top 10 Weißweinen und vor allen Dingen rangieren unter den Newcomern lauter liebe Freunde. Auf die wollen wir heute trinken! Die gesamte Liste als Pdf im Anhang.

Ein paar Dinge sind dem Falstaff-Team aber offenbar durcheinander gekommen. Fritz Wieninger liegt in der Printausgabe auf Platz 10 und nicht wie in den Online-Berichten auf Platz 11. Dafür rangiert Claus Preisinger mit dem Blaufränkisch Bühl 2009 gleich zweimal unter den Top 10 Rotweinen. Und eine interessante Diskussion zum Thema Bewertungen, Rankings gibt es hier auf Faceboook.

www.falstaff.at
syl
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