
Bassena - Unser Weblog
| Es ist nicht alles gold, was glänzt – Flavescence Dorée wütet in Franreich |
Dienstag 2010-01-12 |
Eine gefährliche Rebkrankheit hält zur Zeit das Weinbaugebiet Bordeaux in Atem. Die Flavescence Dorée - Goldgelbe Vergilbungskrankheit - gilt als mindestens so zerstörerisch wie die Reblaus, die im 19. Jahrhundert weltweit die Weingärten dahingerafft hat. Der Name der Rebpest kommt von der gelbgoldenen Farbe, die die Blätter annehmen, bevor sie sich von ihrem Stock verabschieden.
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Übertragen wird die Flavescence Dorée von der amerikanischen Reb-Zikade, einem Grashüpfer, der den Saft aus den Blättern saugt. Das sympathische Tier wurde in den 1950ern eingeschleppt und fühlt sich
als echter Globetrotter in der Zwischenzeit auf der ganzen Welt wohl.
Selbstverständlich auch in Österreich, seit 2004, insbesondere in
weiten Teilen der Steiermark. Die eigentlichen Übeltäter sind Phytoblasmen, zellwandlose Bakterien, die zu Vergilbungen und Wachsstumstörungen führen. Es herrscht bei Befall sofortige Meldepflicht, der Weingarten wird unter Quarantäne gestellt. Grundsätzlich müssen alle befallenen Stocke gerodet werden, alle umliegenden Weingärten müssen behandelt werden. Mit Insektiziden kein wirkliches Problem. Wenn man rechtzeitig drauf schaut, ...
Was in Frankreich nicht wirklich der Fall gewesen sein dürfte. Denn das Problem wurde bisher ignoriert. Größere Flächen mussten in Graves allerdings nun vollkommen gerodet werden. Wieviel des Rebbestands tatsächlich befallen ist, ließe sich nicht sagen, großflächige Untersuchungen seien zudem zu teuer, heißt es aus dem französischen Agrarministerium. Was mich jetzt noch interessieren würde: Was unternehmen die Bio-Winzer und Biodynamiker gegen das Vieh? Ein Wirkstoff namens „Rotenone” soll angeblich freigegeben sein. Er steht aber offenbar in Verdacht, Parkinson auszulösen. Daran muss also irgendetwas faul sein.
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Quellen: www.decanter.com, www.ages.at syl
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| Irgendwie wie eine EIGENURIN-KUR - so heilsam und umweltschonend sind die neuen Traktoren |
Dienstag 2010-01-12 |
Die hohen Treibstoffpreise schaffen Platz für Kreativität. Eine neue Technologie hält Einzug im Weingarten. Ein Traktor, der mit den Abfällen des Rebschnitts gespeist wird, wurde erstmals in Malborough, Neuseeland, eingesetzt. Die Winzervereinigung Grove Mills investierte läppische NZ$15,000 (£6,900) in die Transformation eines konventionellen Traktors in einen Reb-Esser.
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© ÖWM |
Was alles möglich ist, wenn man nur will! Mittels eines Gasifikation genannten Prozesses werden die holzigen Teile das Abschnitts in ein Gas umgewandelt, das als Treibstoff fungiert. Der Dieselverbrauch kann dadurch um 75 % gesenkt werden. Dieses neue Wunderding soll den durchschnittlichen CO²-Ausstoß eines Weinguts um mindestens 0,35 Tonnen pro Hektar reduzieren. Grove Mills ist weltweit der erste Weinbaubetrieb zertifiziert mit „Carbon Zero”. www.grovemill.co.nz
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Quelle: www.decanter.com syl
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| WIR SIND GUT |
Freitag 2010-01-08 |
Die Österreich Wein Marketing GmbH veröffentlicht, was wir schon immer gewusst haben: Wir sind gut.
Österreichs Wein gewinnt auch in Krisenzeiten. Möge der Rest der Welt auf seinen Weinen sitzen bleiben, heimische Tropfen werden im In- und Ausland gerne getrunken. Ein paar Fakten:
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©Palais Coburg/Herbert Lehmann
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Vor allem im Lebensmitteleinzelhandel konnte der österreichische Wein 2009 seine Marktanteile ausbauen. In den Supermärkten zum Beispiel besonders erfreulich quantitativ um 5,3%. Dort halten unsere Roten und Weißen jetzt bei 65,2%.
Der Ab-Hof-Verkauf, jahrelang rückläufig, ist mit rund 30% Anteil seit einigen Jahren erneut konstant. Der persönliche Kontakt zu den Winzern gewinnt offensichtlich wieder an Bedeutung.
Dass Österreich im Inland bei den Weißweinen die Nase vorn hat, ist klar. Neu ist, dass 2009 in den Supermärkten erstmals mehr heimischer Rotwein als ausländische Tropfen verkauft wurde. Und das trotz wirklich starker Konkurrenz. Alte und Neue Welt.
Very pleasant: Der Weinexport ins Nachbarland Deutschland hat 2009 um 8,4% zugelegt. Damit haben wir bei „unserem großen Bruder“ bereits 3,4% Marktanteil ergattert, bei Weißwein hinter Deutschland und Italien sogar 6,4%.
Weinexporte in die Schweiz, ebenfalls Nachbar und ebenfalls wichtiger Handelspartner, haben im letzten Jahr an der Menge gemessen sogar um 17,3% zugelegt. Chapeau!
Wermutstropfen: Der Verkauf in die USA ist im ersten Halbjahr 2009 ziemlich eingebrochen, nach dem Sommer war's aber schon wieder besser. Und 2010 soll wieder aufgeholt werden.
Hier geht's zur Original-Info der ÖWM
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Ruth
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| Wenn andere eine Reise tun ... |
Mittwoch 2010-01-06 |
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... dann will ich mit! Von 16. bis 18. April 2010 findet THE INDEPENDENT CHAMPAGNE AND SPARKLING WINE INVITATIONAL in New Orleans statt. Alleine New Orleans, eine der vielen Städte meiner Träume. Was wohl davon übrig ist?
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©Palais Coburg/Herbert Lehmann
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Beim dort geplanten Champagner-Symposium möchte man den Unterschieden zwischen großen Marken und Winzer-Champagnern aufspüren. Co-Organisatorin Lisa Granik MW und Chefin von Fine Wine Initiatives for Empire Merchants in N.Y. meint hierzu: "Wir sagen nicht, dass die Champagner kleiner Produzenten besser sind als die sogenannten Grandes Marques, aber dass sie anders sind, sehr wohl." Man hofft auch auf die Teilnahme großer Häuser, die noch im Familienbesitz stehen oder bei denen man sich noch als (Schaum-)Weinmacher versteht wie bei Krug, Taittinger, Bollinger, Roederer und Deutz.
In den geplanten Seminaren und Verkostungen für Konsumenten und Fachbesucher geht man den verschiedenen Schaumweinestilen auf den Grund. Weiters stehen technische Themen auf der Agenda, wie etwa alles rund um die Ausdehnung der Champagne-Anbaufläche. Mit in den Panels Antonio Galoni/Wine Advocate, Peter Liem/ChampagneGuide.net und Allen Meadows/Burghound.
Auf jeden Fall möchte ich dort dabei sein. Vielleicht halte ich's wie Toni M., lasse mich klonen und kann dann überall gleichzeitig sein. Sponsoren willkommen!
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Quelle: www.decanter.com
syl
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| L’INSIÈME – Essen und Trinken für eine gute Sache |
Dienstag 2010-01-05 |
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IL GRUPPO L'INSIÈME UND DIE VINEA-WACHAU-WINZER ZU GAST IM PALAIS COBURG - AUSTRIA-DEGUSTATIONS-TOUR 2010 - Donnerstag, 28. Jänner 2010
Acht piemontesische Winzer rund um L'Insième-Iniziator Elio Altare machen auf ihrer Austria-Degustations-Tour auch heuer wieder Halt im Palais Coburg. Feiern und spenden Sie mit, wenn am Nachmittag des 28. Jänners erst die Weine präsentiert werden und dann beim Weingaladinner ein entspanntes "Insième" (Beisammensein) gefeiert wird.
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Der Reinerlös fließt für soziale Zwecke in den L'Insième-Fonds. Insgesamt konnten L'Insième bereits über 500.000 Euro für Spitäler, Schulen, Wiederaufbau und internationale soziale Einrichtungen zur Verfügung stellen.
> 15 bis 18 Uhr - Fachbesucher- und Publikumsverkostung
Preis pro Person € 25
Die Winzer aus dem PIEMONT Elio Altare, Gianfranco Alessandria, Beppe Caviola, Giulano Corino, Federico Grasso, Giulio e Paolo Morando, Carlo e Lorenzo Revello und Mauro Veglio präsentieren je einen Wein unter dem L'Insième-Label und die gesamte aktuelle Palette des jeweiligen Hauses. Die Winzer aus der WACHAU Franz Hirtzberger, Emmerich Knoll, Roman Jäger, Josef Jamek, Rudi Pichler, Leo Alzinger, Johann Schmelz, Domäne Wachau und Peter Veyder-Malberg bringen frische und gereiftere Weine
> 19.30 Uhr - Degustationsdinner
Preis pro Person € 110
Fünfgang-Degustationsdinner in den wunderschönen Räumlichkeiten direkt neben dem mehrfach prämierten Weinkeller des Hauses. Das exklusive Dinner wird in allen Facetten auf die Weine der L'Insième- und Wachau-Winzer abgestimmt. Durch den Abend führen Prof. Dr. Walter Kutscher sowie die L'Insième- und Wachau-Winzer.
Anmeldung für Verkostung und Dinner per E-Mail unter events@palais-coburg.com oder telefonisch unter +43-1-51818-170
Nähere Infos unter www.linzieme.at
PALAIS COBURG RESTAURANT Coburgbastei 4, 1010 Wien Tel. +43-1-51818-0 events@palais-coburg.com www.palais-coburg.com |
syl
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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!
Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!
DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.
> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.
Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?
> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.
> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.
> Purple Wine
Purple Wine und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.
> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!
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