Weihnachtspunsch mit Zimtstangen und Orangenscheiben

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Erotikfreie Zone? Freitag 2012-06-08

Gedacht hab ich mir's eh schon, gehofft allerdings nicht. Aber offenbar sind rein platonische Beziehungen zwischengeschlecht- licher Art doch eher selten. Wenn nicht gar unmöglich. Wieder ein spannendes Ergebnis einer wissen- schaftlichen Untersuchung. Irgend- wo wird immer irgendwas geforscht.

Porträt von einem Hund und einer Katze

Jedenfalls, an der Universität von Winsconsin waren über 400 Freundschaften von Erwachsenen Untersuchungsgegenstand. Und, um es ganz kurz zu machen, egal ob Freund und Freundin single oder in einer – natürlich anderen – Liebesbeziehung sind, erotische Anziehung besteht. Wobei es vor allem die Männer sind, die in ihrer »Freundin« auch das ewig lockende Weib sehen. Sind sie gleichzeitig anderweitig vergeben, verliert diese Beziehung an Attrakivität, je anziehender die platonische Frau auf sie wirkt. Irgendwie logisch.

Frauen sehen das generell differenzierter, für sie kann ein Mann auch einfach ein Freund sein. Ohne Hintergedanken. Was beide Geschlechter an so einer platonischen Freundschaft am meisten schätzen, ist der »Einblick in die Gedankenwelt des anderen Geschlechts«. Prinzipiell eine gute Sache. Wenn die Freundschaft an sich aber dann auch alles wieder verkompliziert, nützt der Einblick wahrscheinlich wiederum wenig. It has always been the same old story ...

Die Wahrheit über platonische Freundschaft im Standard

Ruth
Alternativprogramm zum EM-Start Freitag 2012-06-01

Am 8. Juni, da war doch was? Jo, eh klar, die Fußball-EM geht los. Wem das wurscht ist, wer also an diesem Tag noch nix vorhat und gerne etwas Besonderes vorhätte, der kann antiquierten Champagner erstehen. An diesem Tag findet nämlich im finnischen Mariehamn eine Auktion statt, bei der elf der 168 Flaschen Schampus unter den Hammer kommen, die 2010 in einem Wrack zwischen Finnland und Schweden gefunden wurden. Jahrgang? Irgendwas zwischen 1825 und 1830. Wir haben berichtet.

Vier Flaschen Veuve Clicquot, sechs Flaschen Juglar (dieses Haus gibt's heute nicht mehr) und eine Flasche Heidsieck & Co sind zu haben.

Grafik zu Aland's Champagne Rendez-vous

Fünfstellige Euro-Beträge werden pro Flasche erwartet. Champagner-Experte Tom Stevenson, der bereits eine Veuve-Flasche mitverkostete, meint dazu: »... the palate was distinctly sweet, with more orchard fruits than citrus, and a perfect balance of acidity…I was struck by [its] youthful simplicity.« Doch hört, hört, er warnt gleichzeitig, dass Pferdemist in der Nase riechbar und sogar am Gaumen schmeckbar war.

Verkosten empfiehlt er also rein aus »historischem Interesse«, Spaß sei das keiner. Wer's nicht lassen kann, dem rät er, den Sprudel nach dem Öffnen vorsichtig zu dekantieren und einige Stunden mit der Trinkerei zu warten. Spannend sei das allemal.

Wer also Lust auf Experimente und genügend Geld hat, findet sich nächste Woche bei Aland's Champagne Rendez-vous ein. Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten.

Quelle: Decanter

Ruth

Mucho gusto! Mittwoch 2012-05-30

20 österreichische Topwinzer in München, Crème de la crème auf der »Gusto 12«. Am 24. Mai war Première einer exklusiven jährlich geplanten Weinverkostungsreihe im BWM-Pavillon am Lenbachplatz, organisiert von Weinhändler Joseph Kopp. Organisiert für 400 private Weinliebhaber, die gekommen

Fritz Wieninger, Marion Ebner-Ebenauer, Thomas Klingler und Markus Huber - Foto von Daniel Schwarcz
sind, um mit der rotweißroten Crème de la Weincrème zu fachsimpeln und ihre Weine zu verkosten. Womit wir am Punkt wären. Wir freuen uns nämlich wie verrückt, dass zwei unserer jungen Winzer zu dieser Crème zählen: Marion Ebner-Ebenauer und Markus Huber. Hier vereint mit Fritz Wieninger und Thomas Klinger/Weingut Bründlmayer. Dass die tollen Weine der Weinviertlerin und des Traisentalers den Sprung in diese Oberliga geschafft haben, ist zwar die logische Folge ihres Tuns, gehört aber trotzdem gefeiert! Und wir sind quasi schon mittendrin im Begießen ihres Erfolgs ...

Foto: Daniel Schwarcz
syl

bitte meinen nachnamen richtig schreiben

daniel schvarcz  20.10.2013 19:04

DANIEL SCHVARCZ

Schampus-Schrauber Montag 2012-05-28

Ich frag mich grad, ob das beim Sprudel heute wohl so ist wie beim Wein vor zehn Jahren. Meine erste Reaktion auf die Decanter-Meldung »first sparkling screwcap released« war nicht gerade überbordend begeistert. Ganz und gar nicht. Begriffe wie »unsexy« oder gar »grauslich« formten sich in meinem Kopf.

Aber ging's mir vor zehn Jahren nicht genauso? Und in zehn Jahren schüttel ich dann den Kopf und fasse es nicht, wie blöd ich reagiert hab.

Doch gemach, gemach.

Zwei Flaschen Champagner mit Drehverschluss

Der Einsatz des Schraubverschlusses mit dem Namen Viiva, dem fünf Jahre Forschung und Entwicklung vorangingen, beschränkt sich auf Schaumwein, der nach dem Tankgärverfahren hergestellt wird. Und - ich bin vielleicht ein Snob, aber ein ehrlicher - so einen trink ich nicht wirklich gern oder gar oft. Ich würde sogar sagen, den trink ich nie.

Uff, also noch muss ich mich nicht an das moderne Zeug gewöhnen. Und setze jedesmal beim Öffnen einer Champagner-Flasche meine ganze Körperkraft ein, um den perfekten Engelsfurz hinzubekommen.

PS: Das Argument, dass der neue Verschluss verantwortungsvolleres Trinken unterstütze, weil man ja nun nicht mehr fürchten müsse, dass der Sprudel am nächsten Tag fahl und fad schmecke, ist für mich an den Haaren herbeigezogen. Entweder trink ich den Stoff in Gesellschaft, dann sind 0,75 Liter sowieso schnell weg. Oder ich trink ihn alleine, dann hab ich einen Grund dazu und brauch die 0,75 Liter für mich allein.

Quelle: Decanter

Ruth

Und die Trophée Gourmet geht an ... Freitag 2012-05-25
Die Wiener Hofburg war in gewohnter Manier Schauplatz des Geschehens, Christian Grünwald eröffnete den Abend ganz entspannt und Barbara van Melle sorgte mit einer straffen Moderation dafür, dass die Gäste - O-Ton C. Grünwald - »rasch in die Gastromeile konnten«. Same procedure as every year. Fünf Kategorien mit je drei Nominierten, die Publikumstrophée und die Ehrentrophée.Blick auf die Leinwand bei der Trophée Gourmet

In der Kategorie »Österreichische Küche« freuten sich die Familien Fink & Haberl von Haberl & Fink in Ilz. Bei den »Gourmandisen« machten die Schnecken das Rennen, Andreas Gugumuck nahm die Trophäe stellvertretend entgegen. Toni Bodenstein vom Weingut Prager in Weißenkirchen ist seit gestern Trophée-Gourmet-Träger unter den Winzern. Die Szenegastronomie mischten Edi Diamant und Tobias Müller vom Mochi in Wien auf. Als Kreativster in den »Kreativen Küchen« wurde Simon Taxacher vom Restaurant Rosengarten in Kirchberg ausgezeichnet. Das Publikum fährt mehrheitlich am liebsten ins Burgenland, und da in die Greißlerei beim Taubenkobel. Und die Ehrentrophée geht an einen, der schon ganz früh, vielleicht für viele zu früh, die vegetarische Küche salonfähig gemacht hat. Gemüse auf die Teller! Was damals revolutionär war ist heute gang und gäbe. Der Dank dafür gilt Christian Wrenkh!

Nachdem Barbara van Melle das Publikum zum Essen entlassen hatte, wurde geschmaust, getrunken, ge-small-talked und genetzwerkt ohne Ende. Die Branche lässt grüßen. Und freut sich auf die Gala der Trophée Gourmet 2013. Same procedure as every year.

Alle Infos auf www.alacarte.at

Ruth

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