Bassena - unser Blog

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Harsche Kritik Sonntag 2012-07-15
Das klingt ja nicht gerade berauschend. Mehr als fünf Milliarden Euro wurden in den letzten Jahren für die Reform des europäischen Weinmarktes von der EU-Kommission locker gemacht, die Auswirkungen seien laut EU-Rechnungshof viel zu gering. Vor allem die Rodungsprämien von mehr als einer Milliarde Euro werden scharf kritisiert. Diese wären mit Beträgen zwischen 1.450 und 12.300 Euro pro Hektar viel zu hoch gewesen und nach einem Jahr sogar noch einmal erhöht worden. Daher konnten mit dem vorhandenen Budget nur rund 175.000 Hektar Weinberge, das sind 5 % der europäischen Gesamtfläche, gerodet werden.
Blick in einen grünen Weingarten 

Weitere 4,2 Milliarden Euro wurden für die Erneuerung und Verbesserung der Rebflächen und Kellereien bereit gestellt. Die österreichischen Winzerinnen und Winzer haben davon rund 57 Millionen bekommen. Was laut Josef Pleil vom österreichischen Weinbauverband einen Investitionsschub von ungefähr 200 Millionen ausgelöst hat. Immerhin.

Quelle: Der Standard, 14./15. Juli 2012, Seite 17

Ruth

Fake Tomatoes Montag 2012-07-02

Kann man bitte unser Essen endlich in Ruhe lassen? Wer immer sich gewundert hat, warum die Tomaten in den Steigen auf den Märkten und in den Supermärkten alle gleich- mäßig rot sind - wo bitte gibt es so etwas auf Tomatenstauden? - kriegt jetzt die Antwort. Eh klar, alles fake!

Man züchtet die Farbe in die Frucht.

Drei rote Tomaten

Wer bitte braucht das?  Wie im Standard vom letzten Samstag nachzulesen ist, versuchen Züchter seit Jahrzehnten, Tomaten ein gleichmäßiges Rot zu verleihen. Was bei der ganzen sinnlosen und manipulierenden Panscherei  verloren geht, ist der Geschmack. Das künstliche Rot zerstört ein für ihn zuständiges Gen, zeigten nun Biochemiker der University of California auf.

Ist das Gen intakt, werden mehr Chloroplasten gebildet, die neben dem Geschmack auch das Grün unreifer Tomaten herausbilden, aber die vollständige Rotfärbung verhindern. Jetzt sucht man nach einer neuen Methode, Tomaten genetisch so zu verändern, dass Geschmack und Rot passen. Himmel, aber auch!

Quelle: Der Standard, 30. Juni 2012
syl
Zeugnis-Verteilung Freitag 2012-06-29
Rechtzeitig zum Schulschluss rückt auch das Falstaff-Magazin mit seinen Noten raus. Mit dem Ranking der 100 besten Weingüter Österreichs. Die Bewertung der letzten zehn Jahre, der aktuelle Falstaff-Weinguide und die internationale Bedeutung der Weine/Winzer waren die Kriterien.
Die Top 6 der Falstaff Top 100 aufgelistet

Wir freuen uns darüber, dass viele unserer Kunden und Freunde unter diesen Top 100 zu finden sind. Keine Überraschungen, logische Platzierungen. Es sind dies im Besonderen Fritz Wieninger auf Platz 11, Rudi Pichler auf Platz 14, Johannes Hirsch auf Platz 27, Angerhof-Tschida auf Platz 29, Markus Huber auf Platz 54, die Velich-Brüder (Heinz 21 und mit Panta Rhei Newcomer, Roland/Moric 59), Walter Buchegger 62 und und und. Wir gratulieren von Herzen und sind stolz!

Weiters finden sich je ein Wein von Rudi Pichler, Fritz Wieninger und Markus Huber unter den Top 10 Weißweinen und vor allen Dingen rangieren unter den Newcomern lauter liebe Freunde. Auf die wollen wir heute trinken! Die gesamte Liste als Pdf im Anhang.

Ein paar Dinge sind dem Falstaff-Team aber offenbar durcheinander gekommen. Fritz Wieninger liegt in der Printausgabe auf Platz 10 und nicht wie in den Online-Berichten auf Platz 11. Dafür rangiert Claus Preisinger mit dem Blaufränkisch Bühl 2009 gleich zweimal unter den Top 10 Rotweinen. Und eine interessante Diskussion zum Thema Bewertungen, Rankings gibt es hier auf Faceboook.

www.falstaff.at
syl
Gaumenvibrato - Jacob Duijns Pinots Dienstag 2012-06-26
Schuld ist ja der Schnapsbrenner, auf dessen großem Fest wir einander wieder über den Weg gelaufen sind. Jacob Duijn, holländischer Winzer im deutsch-badischen Bühl, seine Pinots und ich. Kennengelernt haben wir einander 2008 am Weltweinfestival in Wien, auf dem er mit dem fabel- haften Jim Clendenen/Au Bon Climat über internationale Pinots parlierte.
Korken von Dujin Weinen

Seitdem hält unsere Freundschaft, und seine Weine halten, was er verspricht. Der ehemalige Sommelier (u.a. bei Witzigmann im legendären Aubergine) hat sich 1994 aufs Weinmachen verlegt, seit 2004 arbeitet er biodynamisch. Mit dem Jahrgang 2011 füllt er nur noch drei Weine, denn konsequenterweise hat er alle gepachteten Weingärten zurückgegeben und verarbeitet nur noch eigene Trauben. Dem Pinot Noir gilt dabei seine große Liebe. Der Rest der Weine ist Geschichte.

»Jannin« heißt einer der beiden Pinots, benannt nach der Tochter und vom roten Granit. »SD« steht für »Selektion Duijn«, das ist der andere, das Flaggschiff vom gelben Granit und von durchschnittlich 42 Jahre alten Rebstöcken. Der dritte Wein wird heuer der erste Rosé sein, den Jacob füllt. Den kennen wir noch nicht, freuen uns aber auf die erste Lieferung.

Letzte Woche hatten wir den Winzer bei uns zu Gast, und gemeinsam in einer feinen kleinen Runde haben wir erst seine Weine verkostet, dann seine Weine getrunken und schlussendlich seine Weine gefeiert. Großartig, wenn gute Freunde zu tollen Kunden werden. Herzlich willkommen!

www.weingut-duijn.com
syl
So fine! Mittwoch 2012-06-20

Derweil wir uns mit »Indiskret«, einem feinen und entsprechend eisgekühlten Rosésekt von Herbert Zillinger, die Hitze des Tages erträglich machen, haben wir Zeit, uns FINE zu widmen.

Konkret dem FINE Wine Magazine, mit dessen Herausgeber havel & petz ein alte Freundschaft verbindet. Pekka Nuikki, der Finne, ist einerseits ein großartiger Fotograf (eines seiner Bilder »Tinto Pesquera« erfreut tagtäglich im Büro) und andererseits ein ebenso großartiger Verkoster.

Cover des Fine Wine Magazins 

Seine Weinbücher und -hefte (FINE amerikanisch, skandinavisch, deutsch und FINE Champagne) sind wunderschön und behandeln die tatsächlich »feinsten« renommierten Weine und Weinlagen der Welt. Die Kostnotizen sind nach- vollziehbar und versehen mit allen Details, wann und wie verkostet wurde. Abstecher gibt es auch in die Weinbereitung wie im aktuellen deutschen Heft in die Kaltmazeration. Das Autoren-/Verkosterteam setzt sich aus Masters of Wine, hochdekorierten Sommeliers und Fachjournalisten zusammen. Daheim im Regal stehen Bücher des Finnen, was die Hefte betrifft, gibt es jetzt ein Angebot, das wir hier gerne weitergeben.

Ein Jahresabo des englischsprachigen FINE Wine Magazine gibt es bis 1. Juli 2012 statt um 145 Euro für drei Hefte um 95 Euro. Wir wissen schon, billig ist das nicht, aber Sie werden schon verstehen, warum das so ist, wenn Sie ein Heft erst einmal in den Händen halten. Dazu gibt es eine Ausgabe des Buches »FINE Best of Napa – The worlds first Napa Valley’s wines classification (printed and Digital-versions)«.

Und diese G'schichten also Newsletter hier als Draufgabe:
*FINE Wine News : once a month / Updated information about the worlds best wines, wineries and wine places.
*FINE Wine info: once a week / Updated information about the best wines in the world, their auction prices, tasting notes, food recommendation, decanting times etc.
*FINE Wine places: once a month/ Updated information about the best FINE Wine places in the world.

Buchbar ist das feine Paket hier und sollten auch Sie einen besonderen Draht zum Finnen haben, dann gibt es noch zwei weitere Pakete, über die hier leider nichts verraten werden darf. Am besten hier direkt an den Finnen wenden.

www.fine-magazines.com
syl
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