Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Was war denn da los? Samstag 2011-11-05

Hm. »The reputation of Ribera del Duero, arguably Spain's most high-profile DO of the last decade, has taken a knock after a less than stellar performance at a Decanter panel tasting.«  Da waren die Damen und Herren Verkoster vom Decanter wohl nicht so ganz zufrieden.

106 Weine des Jahrgangs 2007 wurden verkostet, allesamt vom lokalen »Consejo« als »muy bien« bewertet. Nur zwei der Weine erhielten fünf Sterne, 21 Vertreter bekamen vier Sterne zugesprochen.

Hand mit Daumen nach unten

Pierre Mansour, der Spanien-Weineinkäufer für The Wine Society war konsterniert. Er hätte nicht erwartet, in einer derart renommierten Region so viele »poor wines« verkosten zu müssen. »I’d go so far as saying this was probably the most disappointing panel tasting I’ve done at Decanter«.

Sarah Jane Evans MW, Spaniens Gesandte der Decanter World Wine Awards, verweist auf die vielen unterschiedlichen Weinstile als Grundproblem der Region. Trotz der Investitionen der letzten Jahre, finanziell und im Know-How, der Arbeitsweise, sei es oft schwierig zu erkennen, dass ein Wein eben aus Ribera del Duero stammt.

Pierre Mansour wiederum gibt dem exzessiven Einsatz von Eichenfässern die Schuld am Dilemma. Er fühlte sich zeitweise in einer Eichenverkostung statt einer Weinverkostung. John Radford, Spanienkenner der ersten Stunde, gibt ihm recht. Das sei allerdings in anderen spanischen Regionen ähnlich. Und, nicht gar so streng wie die anderen Verkoster, meint er, dass die Weine doch recht anständig wären. » ... and bearing in mind that it wasn’t such a good year as 2005, for example, I thought wines of this ilk showed well.«

Die Resultate der Verkostung gibt's in der Dezember-Ausgabe vom Decanter.

Quelle: Decanter online

Ruth

Kindermenü Freitag 2011-11-04
Wehret den Portugiesern! Hier rechts das Foto einer portugiesischen Speisenkarte, Direktimport. Foto einer portugiesischen Speisekarte mit dem Hinweis "Wir haben ein Kind im Menü"
Man achte auf die letzte Zeile und bringe hurtig die Kleinen in Sicherheit!
syl mit Dank an den Bruder
BattenfeldSpanier und Kühling-Gillot - Absahner bei Falstaff Freitag 2011-11-04
»Besser als erwartet«, schreibt der Falstaff. »Blödsinn«, sagen wir. »War ja eh klar!« 2010 präsentiert sich klarerweise rundherum als schwieriger Weinjahrgang. Nicht aber bei den wahren Könnern. Generell. Das gilt auch für die Grossen Gewächse der deutschen Weinbau- gebiete. Also u.a. für die Weine der Pfalz, Mosel und natürlich aus Rheinhessen, auch wenn hier die Weine allgemein gesprochen im Mittelfeld mitschwimmen. Bei Falstaffs »Best of Riesling« allerdings liegen sie im speziellen ganz weit vorne. Womit wir am Punkt sind.
H.O. Spanier - Bild von Martin Zwick

Also bei H.O. Spanier und seinen Weinen von BattenfeldSpanier und Kühling-Gillot. h&p-Kunde der ersten Stunde erfreut er uns nicht nur deshalb, weil wir bei ihm auf der Payroll stehen, sondern auch mit wirklich wunderbaren Weinen. Erfreut hat er nun auch das Falstaff-Verkoster-Team mit seinem Niersteiner Pettenthal Kühling-Gillot GG 2010, der mit 93 Punkten und »Best of Riesling« bewertet wurde.

Peter Moser schreibt: »Mittleres Grüngelb. In der Nase frische Wiesenkräuter, rauchige Mineralik, Limettenzesten, mit saftiger gelber Tropenfrucht unterlegt facettenreiches Bukett. Engmaschig, sehr präzise, feine Extraktsüße, brillianter Säurebogen, feine gelbe Steinobstanklänge im Abgang, zeigt eine tolle Länge und Mineralik, sicheres Zukunftspotential.« 2008 und 2009 Lieblingswein der Kollegin, by the way.

Das Hohen-Sülzener Kirchenstück BattenfeldSpanier GG 2010 2010 erhält 92 Punkte. Der Jahrgang 2008 hat schon Lieblingssommelier Hermann Botolen begeistert, weshalb er beim Meinl am Graben ausgeschenkt wurde.

91 Punkte für den Mölsheimer Zellerweg am schwarzen Herrgott BattenfeldSpanier GG 2010 und Nieder-Flörsheimer Frauenberg BattenfeldSpanier GG 2010. Letzterer muss wieder näher erklärt werden, denn er war 2008 und 2009 der Lieblingswein von der Kollegin der Kollegin.

Peter Moser: »Helles Gelbgrün. In der Nase frische Ananas und Papaya, zarter Hauch von Grapefruitzesten, weißer Apfel. Saftig, intensive gelbe Steinobstfrucht, knackige Textur, dunkle Mineralik im Abgang, frisch, zitronige Rasse im Rückgeschmack, bleibt sehr gut haften.«

90 Punkte gab es auch für den Nierstein Ölberg Kühling-Gillot GG 2010.

Einen Ortswein von BattenfeldSpanier gibt es übrigens im Holy-Moly! am Badeschiff offen ausgeschenkt, den Riesling Eisbach 2010. Weitere Weine vom Spanier auch in der Gastwirtschaft Floh in Langenlebarn.

Wir freuen uns auf jeden Fall für H.O. und auch, dass wir die Weine samt und sonders schon im Keller haben. Demnächst wird sein Pettenthal aufgemacht. Im fröhlichen Wettstreit mit Weinen seiner Freunde Wittmann (Morstein) und Wagner-Stempel (Heerkretz). Heißa, das wird ein Fest!

Quelle: Falstaff 07/2011, S. 49 bis 54 und 182 bis 187
Foto: Thomas Iversen, zur Verfügung gestellt von Martin Zwick
syl

Ein Gesamtkunstwerk Mittwoch 2011-11-02
Es soll Menschen geben, für die Wein so etwas wie ein Lebenselixier ist. Im wahrsten Sinne es Wortes. Sie verdienen ihr Geld in irgendeiner Form damit. Die Damen und Herren von der Österreich Wein Marketing machen das, finde ich, höchst professionell, mit Herzblut und – fürwahr akribisch. Jahr für Jahr entsteht so ganz nebenbei ein Kompendium geballter Zahlenpower rund um den Wein.
Zahlenhaufen 

Und jetzt ist es wieder soweit. Wer auch immer sich für die Fakten rund um den österreichischen Wein interessiert, ist gut beraten, sich mit der »Dokumentation Österreich Wein 2011« zu beschäftigen. Anbauflächen, Flaschenanzahlen, Rebsorten, Pro-Kopf-Verbrauche, Exportquoten, undsoweiter undsofort. Alles schwarz auf weiß.

Die Dokumentation zum Download

Ruth

Now we know who the snseible one is here. Great post!

Flossy  11.12.2011 23:17

Now we know who the snseible one is here. Great post!

Mehr Esskultur! Ein Foodblog aus Österreich nominiert für den Brigitte Food-Blog Award. Dienstag 2011-11-01
Esskultur. Etwas, das sehr vielen von uns abhanden gekommen ist. Ein schlimmer Verlust, der sich in den Körpern widerspiegelt. »Esskultur« nennt sich der Foodblog von Katharina Seiser, Foodjournalistin und -autorin aus Österreich. Esskultur ist ihr offenbar ein großes Anliegen, ebenso ihrer immer größer werdenden Leserschaft.
Screenshot der Startseite des Esskultur-Blogs
Ihr höchst anregendes »kulinarisches Magazin« zieht nun auch immer mehr Blicke aus dem Ausland auf sich. Vorgeschlagen von namhaften Fachleuten ist »Esskultur« neben vier anderen Blogs für den Food-Blog Award 2011 der deutschen Zeitschrift Brigitte nominiert. Was uns sehr freut! Abgestimmt haben wir bereits. Und falls Sie ebenfalls diesen unweigerlichen Drang verspüren, unter diesem Link hier können Sie für »Esskultur« Ihre Stimme abgeben.

www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/
www.esskultur.at
syl

bassena

syl  01.11.2011 15:39

ja, das finde ich auch. sehr gerne!

bin baff

katha  01.11.2011 14:51

so eine bassena ist halt was wunderbares - danke!

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ruth havel & sylvia petz
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Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!