Eine gelbe Krokus im Schnee

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Was weiß ich. Dienstag 2012-05-08

Ich weiß, dass ich nichts weiß. Okay, ganz so schlimm ist es Gott sei Dank nicht. Aber ich würde gerne mehr wissen, das schon. Das wurde mir kürzlich, als ich von Viren hingestreckt zwei Tage Ruhe geben musste, wieder einmal klar.

Nachdem alle verkühlungsbedingten Untertagsschläfchen geschlafen, alle Zeitungen gelesen, alle Bücher durchgeschmökert waren, war sie die willkommen Abwechslung. Die App »Das Weinquiz« von Egon Mark. Und so hab ich mich durchgeklickt durch die Geschichte des Weins, Allgemeines, Internationales und Spezifisches aus den Weinländern Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.

Screenshot der Weinquiz App

In Summe rund 1.300 Fragen, die mittels Zufallsgenerator ausgewählt werden, manche davon ziemlich knifflig, andere gehen leicht von der Hand. Und irgendwie macht es richtig Spaß, dranzubleiben. Ob richtig oder falsch geklickt – jeweils vier Möglichkeiten stehen zur Auswahl, eine Erklärung gibt's nach jeder Antwort. Stoff fürs lernwillige Hirn.

Mein Fazit: Eine gelungene und erfrischende App für alle, die sich für Wein interessieren und sich zwischendurch und en passant ganz leger weiterbilden möchten. Und in einer illustren Runde dann auch einmal mit ihrem Weinwissen auftrumpfen können!

Egon Mark, Das Weinquiz. App bei iTunes um € 9,99.

Ruth

Ideal für zwischendurch

Patrick  09.05.2012 11:23

Einfach ideal um sein Wissen zwischendurch aufzufrischen und neues zu lernen.

Perfekt

Ruth  09.05.2012 09:53

Ja, das stelle ich mir perfekt vor. Und der Zugang mittels App ist einfach zeitgemäß. Gut gelungen!

Genusslobbyist & Weinhändler

Bruno J. Resi  08.05.2012 16:45

Nicht umsonst wird Egon Mark's Weinquiz (früher als Buch, dann als CD und Karten, jetzt als APP ) von unseren auszubildenden Sommeliers als IDEALES Trainung und perfekte Sommelierprüfungs-Vorbereitung verwendet.
Auch unsere Kunden finden immer mehr Gefallen an den APPs von Mark Egon, die in spielerischer Weise das gesamte Weinwissen in kleinen und überschaubaren Portionen und auf unterhaltsame Art näherbringen

Hubers Wein bei Trapp! Mittwoch 2012-05-02
Da kann sich der Winzer aus dem Traisental ein Lächeln nicht verkneifen. Sein Wein bei Trapp! Markus Hubers Grüner Veltliner Obere Steigen 2011 wurde tatsächlich anlässlich eines Fundraising Abends rund um das Musical »Sound of Music« in der Carnegie Hall ausgeschenkt.
Markus Huber - Foto von Heribert Corn
Ein Abend, der 1,5 Mio. U$ einspielte! Die ÖWM war mit sechs Winzern unter anderem eben auch mit Markus Huber als Weinsponsor dabei. Zentraler Punkt des Abends war die einmalige Extraaufführung des Musicals »Sound of Music« in absoluter Starbesetzung (Laura Osnes, Tony Goldwyn, Brooke Shields, Stephanie Blythe u.a.) Vor der Aufführung hatte im Restaurant Remi ein Galadinner für 350 Sponsoren stattgefunden, unter ihnen die CEOs von Ernst & Young, City Bank und Rogers & Hammerstein sowie »The Alice Tully Foundation« und »The Blanche and Irving Laurie Foundation«. Und alle! tranken Obere Steigen, selbstverständlich auch Baron Johannes von Trapp. Und dieser Veltliner war auch bitter nötig, die Hörprobe spricht Bände: Sound of Music. Irre!
www.weingut-huber.at
syl

Der Song ist super und die Aktion absolut volbildrich. Leider, leider sind die Jugendlichen nicht die einzige Zielgruppe bei dem Thema und auch le4ngst nicht alle erreicht man natfcrlich. Aber mit kleinen, realisierbaren Schritten wird die Welt ein kleine

Rara  29.11.2012 08:15

Der Song ist super und die Aktion absolut volbildrich. Leider, leider sind die Jugendlichen nicht die einzige Zielgruppe bei dem Thema und auch le4ngst nicht alle erreicht man natfcrlich. Aber mit kleinen, realisierbaren Schritten wird die Welt ein kleines bisschen besser. Deswegen mfcsst Ihr unbedingt weitermachen, um auch andere Menschen zu motivieren! Ffcr mich seid Ihr alle Helden, Helden des Alltags.dcbrigens: Die Kommentarfunktion ist zwar etwas versteckt, funktioniert aber.

Keine heißen Neuigkeiten aus der Champagne Freitag 2012-04-27

Was der Decanter mit gestrigen Datum berichtet und heute in meiner Mailbox gelandet ist, lässt gar keine Freude aufkommen. Nicht bei uns Schampus-Liebhaberinnen und schon gar nicht bei den Winzern in der Champagne. Teilweise bis zu einem Drittel der Weingärten wurden von strengem Frost heimgesucht.

Gesunde und vom Frost heimgesuchte Champagnerreben
© Decanter

Vor allem die Gebiete Côte de Blancs und Côte de Bar waren böse betroffen und hier wiederum vor allem die Rebstöcke der Sorte Chardonnay und teilweise Pinot Noir. Bei Moët & Chandon betragen die Einbußen sieben bis acht, rund um Avize und Aÿ bis zu 18 %, bei Troyes, wo Pinot Noir wächst, fast 20 %. Das Haus Franck Bonville muss mit fast 30 % Ernteeinbußen rechnen. Und keiner weiß noch, welche Auswirkungen diese Frostschäden auf die Erträge des nächsten Jahres haben werden.

Für uns ein Thema am Rande, weil die Preise für Champagner dadurch vielleicht etwas steigen. Für die betroffenen Champagnerhäuser, vor allem die kleinen Familienbetriebe, im schlimmsten Fall ein Jahr der Existenzbedrohung.

Quelle: Decanter

Ruth

Und ewig telefoniert das Weib. Donnerstag 2012-04-26
Was treibt einen populären Anthropologen und Psychologen, drei Milliarden (!) Anrufe und eine halbe Milliarde SMS auszuwerten? Aufschluss darüber zu erhalten, wie sich die engsten privaten Beziehungen über die Lebenszeit hinweg verändern. Robin Dunbar von der Universität Oxford und sein Team hatten für ihre Studie Zugang zu den anonymisierten Telefonkontakten von drei Millionen Handybenutzern, Informationen zu Alter und Geschlecht inklusive. Und so machten sie sich ans Werk.
Grafik verschiedener Mobiltelefone

Die Ergebnisse überraschen nicht. Zumindest mich als Frau nicht. Es sind die Frauen, so die Studie, die in den meisten Fällen dafür zuständig sind, dass eine Paarbeziehung aufrecht bleibt. Und die wirklich wichtigen Beziehungen in einer Gesellschaft sind die zwischen Frauen. Wie auch immer wichtig in diesem Zusammenhang definiert wird. Aber zu den Ergebnissen im Detail.

Frauen zwischen 20 und 35 rufen am öftesten gleichaltrigen Männer an. Paarbeziehung! Gegen Ende 30 sind es dann eher jüngere Frauen, die angerufen werden. Angeblich die Töchter, vor allem wenn diese Kinder bekommen. Ob die Studie wirklich repräsentativ ist, frage ich mich an dieser Stelle gerade. Mit Ende 30 Oma? Das ist wohl eher die Ausnahme als die Regel. Aber gut. Offenbar nicht bei den Briten. Und Britinnen.

Zu den Männern: Sie rufen um die 30 am öftesten gleichaltrige Frauen an (Paarbeziehung!), aber nur in den ersten sieben Jahren der Beziehung. Dann rücken die Freunde wieder telefonisch in der Vordergrund.

Wenn ich mir das jetzt so durchlese, finde ich die Ableitungen aus den Daten doch etwas gewagt. Aber egal, jetzt ist er schon geschrieben der Text. Und dass wir Frauen uns tendenziell mehr um das Zwischenmenschliche bemühen als Männer, mit oder ohne Telefon, haben wir eh schon gewusst.

Quelle: Der Standard, 21., 22. April 2012

Ruth

Wir kennen uns jetzt aus mit dem VDP! Mittwoch 2012-04-25

Wenn man sich mit der neuen VDP- Lagen-Klassifizierung schon einmal auseinander setzen muss, kann man den neuen Wissensstand hier praktischerweise gleich noch- mals verbraten.

Der »VDP. Die Prädikatsweingüter« ist der 1910 gegründete Verband der besten 200 Weingüter Deutschlands.

Screenshot der VDP Website

Seit 1998 setzt er auf ein Herkunftsprinzip in Anlehnung an Burgund: Ganz oben auf der Pyramide stehen die Lagenweine, darunter befinden sich die Ortsweine und den breiten Sockel bilden die Gutsweine. Je detaillierter die Herkunft also angegeben ist, umso höher die Qualität. Die besten der besten Lagen dürfen sich bis einschließlich Jahrgang 2011 »Erste Lagen« nennen, mit 2012 gibt es hier eine Änderung:

Die »Ersten Lagen« werden in »Grosse Lagen« umbenannt, weiter unten in der Pyramide stehen dann wie gehabt wieder die Orts- und Gutsweine. Zwischen Ortslagen und Grosse Lagen werden als Option »neue« Ersten Lagen eingeschoben, sie gelten für die sehr guten Lagen. Alle weiteren Lagen dürfen am Etikett nicht mehr angeführt werden. Die Grossen Lagen werden in den Regionen Schritt für Schritt neu festgelegt, danach folgen die Ersten Lagen. Lagenweine sind also hinkünftig noch mehr als jetzt ein echter Hinweis auf Qualität.

Die Bezeichnung »Grosses Gewächs« darf ab 2012 für alle trockenen Weine aus Grossen Lagen verwendet werden. Prädikate gelten in Zukunft nur noch für restsüße Weine, also süße Spätlesen, Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen.

Alles ein bisschen kompliziert zu lesen. Aber in der Umsetzung wird es dann einfacher, weil für alle VDP-Regionen vereinheitlicht. Und wir freuen uns auf jeden Fall auf zahlreiche Kartons mit Guts-, Ort- und Lagenweinen. Und besonders über das eine oder andere Flascherl Grosse Gewächs für besondere Stunden.

www.vdp.de
syl
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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!


Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!