Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Eine Liebeserklärung. Herbert Zillinger. Dienstag 2011-12-20

Keine Sorge, wir möchten dem Herrn nicht zu nahe treten. Carmens Veto käme stante pede. Die Liebes- erklärung kommt von anderer Stelle, nachzulesen bei Dirk Würtz. Verfallen ist dem feschen Wein- viertler Herbert Zillinger und seinen Weinen nämlich Würtz-Autor Clemens Mally. Die Grünen Veltliner

Herbert Zillinger vorm Keller

haben es ihm im besonderen angetan und hier ganz speziell der Radikal 2009 (2010 kommt im Jänner auf den Markt) und der Weintalried 2010. Es geht um Veltliner ohne Sauvignon-Blanc-Aromen und solche, die lange auf der Hefe liegen. Um Weine mit Würze und Druck am Gaumen und mit Eleganz und Kraft im allgemeinen. So wie die Weine, auf die Winzer Herbert Zillinger steht. Weshalb er sie auch so macht. Mehr dazu bei Würtz.

Was dort ebenfalls gelesen werden sollte, sind die Kommentare zum Blogeintrag. Manche überflüssiges Hickhack, interessant und lehrreich ist aber die Diskussion zum Thema Mostoxidation, Hefe und Schwefel.

Weiters bei Würtz: Der Blog ist in nächster Zeit seinen Geisenheim-Studenten überlassen. Unzensurierte Beiträge und ab Jänner auch Videos. Kommentare und konstruktive Kritik ausdrücklich erwünscht.

www.wuertz-wein.de
www.zillingerwein.at
syl
Der Retter ist nah! Freitag 2011-12-09
Jedes Jahr um diese Zeit droht Massenpanik. Vor Schwimmreifen, Reithosen und ungeliebten Röllchen und Pölsterchen an den sichtbaren und unsichtbaren Stellen. Nun scheint zumindest mittelfristig allgemeine Leichtigkeit in Sicht. Unser aller Retter heißt wieder einmal Resveratrol. Tanzender Mann in Balletstrümpfen

Dieses Polyphenol, das in über 70 Pflanzensorten gebildet wird, findet sich vor allen Dingen in den Häuten von Weintrauben und hier im besonderen in denen der roten. In der Natur schützen die feinen Kristalle die Pflanzen vor Pilzinfektionen und Parasiten. Ist ein Rebstock etwa vom bösen Mehltau befallen, schüttet dieser in den Blättern und Beerenhäuten vermehrt Resveratrol aus. Dass es auch dem Menschen zugute kommen kann, weiß man schon lange. Denn es übersteht Gärprozesse und lange Lagerzeiten wie nix und bleibt uns im Wein erhalten. Und da wird es für uns aktiv.

Es gibt Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit gegen Krebszellen (In-vitro-Versuche) und Beweise für positive Effekte gegen Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzkrankheiten, Alzheimer, Arthritis und manche Autoimmunkrankheiten. In Maßen genossen, soll Rotweinkonsum also durchaus gesund sein.

Und nun bitte, Keksvernascher aufgepasst, gibt es laut WineSpectator auch klare Anzeichen dafür, dass Resveratrol auch Männern mit dicken Bäuchen hilft. Wobei er hier tatsächlich von »men« spricht, in der zitierten Studie waren keine Frauen beteiligt. Anyway. In der Red-Wine Chemical Improves Health of Overweight Men Dutch study wird aufgezeigt, dass das Polyphenol positive Auswirkungen auf den menschlichen Metabolismus hat und übergewichtigen Männern zu besserer Gesundheit und längerem Leben verhelfen kann.

Elf schwer übergewichtigen Männern aus den Niederlanden wurden hohe Resveratrol-Dosen oder Placebos verabreicht. Nach 30 Tagen wurden die jeweiligen Gruppen getauscht. Biologen, Ernährungswissenschafter und Radiologen fanden nach ihrer Analyse heraus, dass die Metabolismus-Werte nach der Resveratrol-Gabe besser geworden waren.

Allerdings: KEIN GEWICHTSVERLUST. Die Kugel, die Mann vor sich herschiebt, fühlt sich danach aber um ein Eck leichter an.

DENN: Bessere Leberwerte mit weniger Fett, niedrigere Zucker- und Insulinwerte, die körpereigenen »Energiekraftwerke«  Mitochondrien und der allgemeine Energiehaushalt funktionierten besser.

DIE NÖTIGE DOSIS: »The dose of resveratrol that we gave, 150 milligrams per day, would be equal to approximately 10 liters of red wine, and that is obviously not realistic«, so Co-Author Dr. Patrick Schrauwen, Metabolismus-Professor an der Universität Maastricht. »So resveratrol may be helpful if given as a food supplement.«

Ein kleiner Lichtblick also. Wenn es Resveratrol einmal in Pillenform gibt, bleiben wir zwar dick, sind dabei aber gesünder. Ist ja auch schon was.

Quelle: www.winespector.com, www.wikipedia.org
syl

Glfcckwunsch dem Meister und Vizemeister im Backgammon.War nicht mein Tag, Wetter nicht so gut, keine Vorbereitung in der Tfcrkei ( wegen Truck Trial ).Aber es gibt eine Wiederhloung und dann werden wir sehen!Grudf Udo

Septya  22.07.2012 16:54

Glfcckwunsch dem Meister und Vizemeister im Backgammon.War nicht mein Tag, Wetter nicht so gut, keine Vorbereitung in der Tfcrkei ( wegen Truck Trial ).Aber es gibt eine Wiederhloung und dann werden wir sehen!Grudf Udo

Geht's noch? Die »besten« Sekte Österreichs auf Konsument.at Dienstag 2011-11-29
Ein echter Knaller. Genau. Den haben möglicherweise die Leute vom Konsumentenschutzmagazin. Als Testsieger einer Verkostung von 27 Sekten aus dem Supermarkt ging ein Schaumwein vom Diskonter um
€ 1,59 hervor. Laut Testprotokoll schmeckt er »gut bis herausragend«. Schützt uns bitte vor den Schützern!
Screenshot von konsument.at

So steht es geschrieben: »Qualität ist bei Sekt nach wie vor keine Frage des Preises. Im Gegenteil!« Sic! Und als Argument für das Ergebnis wird die Kostjury »Profis vom Bundesamt für Weinbau« genannt und blind sei die Probe gewesen. Mag ja durchaus sein. Mag auch sein, dass die Sekte tatsächlich so halbwegs trinkbar waren. Aber hat diesen Leuten schon einmal jemand klar gemacht, welch Wein bei € 1.59 Verkaufspreis in der Flasche sein kann? Zumindest zwei Margen, die Flasche, der Stoppel, die Folie, das Etikett, der Karton, das Marketingbudget (Diskonter!), der Transport und die Listungsgebühr werden von diesen € 1,59 abgedeckt. Möglicherweise fehlt noch was.

Was also kann der Sekt? Bei einem Wert von geschätzten 33 Cent pro Flasche? Das also heißt bei Konsument.at Qualität? Billigste Industrieware, Künstdünger, künstlich gezüchtete Hefen und was weiß der Himmel für Zusatzstoffe. Die Bubbles ordentlich reingepresst, ein bisschen Dossage aus Kristallzucker und fertig. Das Zeug ist wenige Wochen nach der Ernte auf der Flasche.

Das unterminiert die Arbeit seriöser Produzenten und die echte Qualität guter Sekte, von denen die meisten flaschenvergoren sind und zumindest ein Jahr auf der Hefe liegen. Schon das kostet ein Eck mehr als diese € 1,59. Auf den Rest des kostenpflichtigen Artikels verzichten wir hier gerne.

Hier noch die Liste der verkosteten Sekte. Welches der Sieger war, steht im zahlungspflichtigen Teil: Ritter Sekt, Winzerhaus Brut, MM Extra Sekt, Hochriegl Trocken, Haus Österreich Riesling Sekt, Vintage Selection Sekt, Schloss Königstein Österreichischer Sekt, Hochriegl Blanc de Blancs, Schlumberger Gold, Monte Christo Dry, Klostersekt Brut, Baronesse Sekt, Cantador Silvernote, Diplomat Österreichischer Sekt, Kupferberg Brut, Söhnlein Brillant Jahrgangssekt, Henkell Trocken, Römer Krönung, Szigeti Welschriesling, Schlumberger White Secco, Kupferberg Gold, Henkell Blanc de Blancs, Marquis Bernard Jahrgangssekt, Goldeck Veltliner Sekt, Engel Riesling Sekt, Rittsteuer Primus, Light live Light live alkoholfrei

www.konsument.at (2. Seite kostenpflichtig)
syl
25 Jahre voller Dynamik. Die Österreich Wein Marketing. Und wir? Donnerstag 2011-11-24
Wir sind mit unseren etwas mehr als zwei Jahren ja noch sehr jung. Und doch alte Häsinnen in Gewerbe und fast von ÖWM-Anfang an mit dabei. Nicht, dass wir die Gründungsjahre der Österreich Wein Marketing, damals Österreichische Weinmarkting- service Gesellschaft, Willi Klinger und sein Team - Bild von Anna Stöcher

schon ganz bewusst miterlebt hätten. So alt sind wir nun wieder auch nicht. Gegründet wurde ja 1986, als die ganze Welt mit hochgezogener Braue auf unsere Winzer und ihre Weine blickte. Als die heimische Weinwelt darnieder lag, niemandem mehr nach österreichischen Weinen zumute war und alles erstarrt war. Da traten ein paar entschlossene Männer auf den Plan, um das Bild wieder zurechtzurücken. Den österreichischen Wein wieder salonfähig zu machen und seinen guten Ruf wiederherzustellen. Die ÖWM wurde geboren. Und die ÖWM-Chefs (gar nicht so viele) und ihre Leute haben über die Jahre tatsächlich das Wunder vollbracht: 25 Jahre später gilt der österreichische Wein weltweit als hervorragend, die Exportzahlen sind prächtig und wir können zurecht wieder stolz sein auf unsere Produzenten. Und das, was sie unterstützt durch die ÖWM, geschafft haben.

Die ÖWM-Chefs und ihren Teams, sie machten und machen einen großartigen Job! Es waren und sind dies Wolfgang Lusak (1986 – 1989), Engelbert Prassl (1990), Walter Kutscher (1991 – 1993), Bertold Salomon (1994 – 2001), Michael Thurner (2002 – 2006) und seit 2006 Willi Klinger. Die gesamte Weinwelt beneidet uns um diese großartige schlagkräftige Equipe, ihre tollen Veranstaltungen, professionellen Organisationen und Serviceleistungen. Und wir sind stolz, seit Anfang der 1990er auch immer mit dabeizusein. Bis heute. Schön, dass es die ÖWM gibt!

Herzliche Gratulation zum Geburtstag!

Foto: ÖWM/Anna Stöcher

www.oesterreichwein.at
syl

Achtung – limitierte Auflage! Dienstag 2011-11-22

Die Entstehungsgeschichte dieses Weines ist nichts für Feministinnen oder Personen, denen Gleichberechtigung auch nur im Ansatz in irgendeiner Form ein Anliegen ist. Trotzdem soll hier von ihm berichtet werden. Denn für die Entstehungsgeschichte kann ja niemand was. Schon gar nicht der Winzer.

So trug es sich vor einigen Jahren zu, dass der Winzer, um den es hier geht, Heinz Weixelbaum aus dem idyllischen Örtchen Strass im Strassertale, von der sogenannten Nikolaibruderschaft einen Weingarten geschenkt bekam. Nicht einfach so. Nein, weil er männlich ist, die Strasser Ortsbürgerschaft besitzt, verheiratet ist und einen Sohn hat. Nur wer diese vier strengen Kriterien erfüllt, hat die Chance, so einen »Lebensgrund« zu bekommen. Stirbt ein solcher Winzer, fällt das Grundstück zurück an die Bruderschaft und wird neu vergeben. An einen Weinbauern, der männlich ist, die Strasser Ortsbürgerschaft besitzt, verheiratet ist und einen Sohn hat.

Eine Flasche Weixelbaum Anno Dazumal 

Und das alleine genügt nicht. Ist einmal in einer Winzerfamilie eine Frau am Ruder, dann ist es vorbei. Für immer. Dann fällt diese Familie aus dem Bruderschafts-Reigen raus. So viel zur Gleichberechtigung. Doch genug damit, jetzt geht es um den Wein.

Nun, des Winzers erster Gedanke nach Erhalt des Geschenkes (rund 2.600 m2): Roden. Doch dann, ein zweiter Blick. Und die Idee, die über 60 Jahre alten Veltliner-Rebstöcke doch lieber zu erhalten. Also, Rebstöcke wieder aufrichten, hegen und pflegen. Und einen großartigen Wein keltern. Wie früher, ohne Einsatz moderner Kellertechnik. Die Trauben werden direkt nach der Lese gepresst, entschleimt und dann kommt das Ganze ins große Holz, wo es cirka zehn Wochen gärt. Spontan, versteht sich. Ein halbes Jahr bleibt der Wein auf der Hefe, wird dann umgezogen (kommt also weg von der Hefe), wird leicht geschwefelt, kommt noch einmal ins Holz und reift dann ein Jahr im Stahltank, bevor er gefüllt wird. Gut Ding braucht Weile.

Jetzt ist er da, der erste Jahrgang ANNO DAZUMAL. Eine Wucht von Wein. Für mich, um es kurz zu machen, ein strammer Südländer mit coolem Charme. Südliche Macchia, Salzigkeit, straff und doch vielschichtig, bestens proportioniert, burgundisch. Was soll ich sagen, am besten selber kosten!

Für Bestellungen und auch so:

Das Weingut Weixelbaum

Ruth

That addresses several of my concerns actaully.

Jennah  11.12.2011 23:59

That addresses several of my concerns actaully.

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ruth havel & sylvia petz
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Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!