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Sorry, in German only

Kleine feine Filme über Geschmackvolles Friday 2011-03-25
Alexander und Nadeschda Schukoff frühstücken gerne. Alexander und Nadeschda Schukoff frühstücken gerne gut. Alexander und Nadeschda Schukoff frühstücken gerne gut und interessieren sich für die Lebensmittel, die sie so frühstücken.

Und weil das vielleicht auch andere »Frühstücker« interessiert, machten sich die beiden an eine Filmserie, in deren Mittelpunkt der Wiener Frühstückstisch steht. Start ist am Sonntag in der ORF-Reihe »Matinee« um 10.35 Uhr in ORF2: »Die Wiener Semmel - eine kleine Kulturgeschichte«.  In diesem ersten Film geht es zum Beispiel um die Handsemmel und warum die nicht jeder Bäcker machen kann. Es geht um optische Merkmale der idealen Semmel, um den Teig, das Karamelisieren im Ofen oder die Haltbarkeit der Kruste. Wir alle wissen, da gibt's Unterschiede, die gibt's gar nicht.

Natürlich darf auch gesprochen werden. Dies tun Bäcker und Wirte, Weizenbauern und Müller, Gastro-Journalisten und Gourmets.

Der Semmel-Film entstand mit Unterstützung der Stadt Wien, des Vereins zur Förderung des Bäckergewerbes und der Wirtschaftskammer Wien, Fachgruppe Kaffeehäuser.

Und weil so ein resches Semmerl gern Begleiter hat, sollen Sekt, Honig, Wasser, Schinken, Marmeladen, Räucherfische und anderes folgen. In Serie eben.

Zum Gusto-Holen:
Die Programmankündigung auf der ORF-Website

Ruth

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Ein Land sieht rot Sunday 2011-03-20

Roland Velich war der Erste, der mit einem seiner Rotweine für internationale Aufmerksamkeit gesorgt hat: 95 Parker-Punkte für Blaufränkisch Neckenmarkter Alte Reben 2006. Ein Wendepunkt, der schlussendlich auch Österreichs Rote in den Fokus der Weinwelt rücken ließ. Ein internationales Pinot-Noir-Tasting 2010 in Singapur, gewonnen von Fritz Wieningers Pinot Noir Grand Select 2004, tat ein Weiteres.

Jetzt kam die Bestätigung aus London. Die Weinmarketing hatte zum alljährlichen Tasting ins Institute of Directors geladen, und diesmal sollte auch Jancis Robinson MW ausschließlich auf der Suche nach Österreichs Rotweinen dort vorbeischauen.

Manche der Weine fand Jancis »really really exciting« mit dem Zusatz, dass hier eher von den höherpreisigen Lagen-Weinen um die 20 £ die Rede ist. Potential sieht sie in drei Rebsorten: dem fruchtigen Zweigelt, der auch in günstigeren Preisklassen gute Qualitäten bringt. Hier unterstreicht sie ihre Erleichterung darüber, dass Österreichs Winzer sich von ihrer »love affair« mit dem Barrique wieder erholt haben. Es punktet Leth mit dem Gigama 2008.

Dem saftigen St. Laurent, mit seinen »obscure origins«, auch wenn er zuweilen etwas süßlich daherkommt und dem österreichischen Pinot Noir in Punkto Struktur und Langlebigkeit nicht ganz das Wasser reichen kann. Top: Reinischs Holzspur 2004 vergleicht sie dank seiner rauchigen Noten und seidigen Textur mit einem Côte Rôtie.

Dem charaktervollen Blaufränkisch. Für Jancis der Rotwein, mit dem Österreich tatsächlich ein Zeichen setzt. Seine frischen Aromen, sein mittelkräftiger Körper und seine Eignung, das jeweilige Terroirs klar zum Ausdruck zu bringen, machen das Besondere dieser Rebsorte aus. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den mineralischen Weinen von Leithaberg und Spitzerberg. Der höchstbewertete Wein der gesamten Verkostung: »Schiefer's racy Königsberg Blaufränkisch 2008, at £12.49 from Raeburn of Edinburgh, has to be the bargain.« Und abschließend: Der Blaufränkisch ist auf dem Weg, international das Pendant zum Grünen Veltliner zu werden.

Jancis' Favoriten des Tastings:
- Johanneshof Reinisch, Holzspur St Laurent 2004 Thermenregion
- Jurtschitsch Sonnhof, Pinot Noir 2007 Kamptal
- K+K Kirnbauer, Das Phantom 2008/Girmer (Zweigelt) 2008/Vitikult Blaufränkisch 2007 Burgenland
- Leth, Gigama 2008 Donauland
- Moric, Neckenmarkt Alte Reben Blaufränkisch 2008 Burgenland
- Muhr-van der Niepoort, Spitzerberg (Blaufränkisch) 2008/Syrah 2007 Carnuntum
- Pichler-Krutzler, Weinberg Blaufränkisch 2008 Burgenland
- Pittnauer, Rosenberg Blaufränkisch/Alte Reben St Laurent 2008 Burgenland
- Prieler, Blaufränkisch 2008 Leithaberg
- Schiefer, Königsberg*/Szapary/Reihburg Blaufränkisch 2008 Südburgenland
- Ernst Triebaumer, Blaufränkisch/Cabernet 2009 Neusiedlersee-Hügelland
- Umathum, St Laurent 2007 Burgenland
- Wohlmuth, Privat Rabenkropf Blaufränkisch 2007 Mittelburgenland

Jancis hatte übrigens in ihrem Forum schon vor dem Tasting die Frage gestellt »Are Austrian reds poised for a popularity explosion?« und mit Leuten wie David Schildknecht diskutiert. Die einhellige Meinung insbesondere zum Blaufränkisch ist positiv. What else?

Quelle: www.jancisrobinson.com
Jancis' Tasting Notes

syl

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Der große alte Mann der Wachau ist gegangen Tuesday 2011-03-15

Josef Jamek, einer der Pioniere des österreichischen Weinbaus, ist letztes Wochenende 92-jährig verstorben. Der 1919 Geborene galt nach dem Zweiten Weltkrieg als Wegbereiter für trockene naturbelassene Weißweine in der Wachau. Er wollte weg von den überschwefelten und aufgezuckteren »Alkoholbomben« jener Zeit, elegante, sorten- und terroirbetonete Weine mit großer Bekömmlichkeit waren sein Ziel. Wie alle Erneuerer wurde auch er anfangs belächelt, insbesondere als er die Naturbelassenheit seiner Weine notariell überwachen ließ.

Und wie alle echten Visionäre ließ er sich nicht beirren und stand schlussendlich mit seinen Ideen Pate für die Vinea Wachau Nobilis Districtus, die renommierte Wachauer Winzervereinigung, für die er 1983 auch als Gründungsmitglied firmierte. Die Natur an sich war ihm ein großes Anliegen. So ist es unter anderem seinem und Franz Hirtberger sen. Engagement zu verdanken, dass das in den 1970ern in der Wachau geplante Donaukraftwerk verhindert werden konnte. Die Anti-Hainburg-Demonstranten in der Stopfenreuther Au versorgte Josef Jamek Jahre später jeden Tag persönlich mit hunderten Kornweckerln und Wachauer Laberln zur Unterstützung.

Das von Josef Jamek bis 1996 geführte und dann an Tochter Jutta Altmann und ihren Mann Hans Altmann übergebene Weingut Jamek besteht seit 1910. 25 Hektar Rebfläche stehen unter Ertrag, die zum Großteil mit Grünem Veltliner und Riesling bepflanzt sind. Die großen berühmten Rieden des Hauses sind die Achleiten und die Klaus. Von der Ried Klaus erwarb Jamek 1959 einen ersten Teil und schuf mit ihr durch behutsame Revitalisierung alter Mauern und Terrassierung das Paradebeispiel für die typischen Wachauer Terrassen. Josef Jamek hat somit nicht nur große Bedeutung als Winzer erlangt sondern auch als Wachauer Landschaftspfleger. Ein großer Mann ist gegangen, sein Schaffen hat Bestand. Die Beisetzung fand am Mittwoch im engsten Familienkreis statt.

syl

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Essen von der Laderampe Monday 2011-02-28
Was bei uns der immobile Würstelstand, ist in Los Angeles offenbar der Food Truck. Mobil, wie der Name vermuten lässt. Hunderte dieser „Gourmet-LKW“ gibt es, via Twitter und Facebook tun sie täglich ihren aktuellen Standplatz kund.
  

Früher waren sie Anlaufstelle für Fabriks- oder Baustellenarbeiter, mit entsprechend einfachem Essen und zum Teil angeblich etwas fraglichen hygienischen Bedingungen. Seit zwei Jahren ist alles anders, Essen gut, alles gut. Zumindest auf immer mehr Exemplaren. Mexikanisch, marrokanisch, koreanisch, alles da. Stell ich mir auch in Wien sehr nett vor. Jeden Tag eine andere Küche vor der Haustür. Im Vergleich zu L.A. haben wir halt ein bisschen wenig Platz. Vielleicht kommt ja wer auf die Idee, das in abgespeckter Form im PKW oder Minivan anzubieten.

Quelle: Der Standard

Ruth

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What was ist again? Monday 2011-02-28

Man

Man is a woman's best friend.
He will reassure her when she feels insecure and comfort her after a bad day.
He will inspire her to do things she never thought she could do;
to live without fear and forget regret. He will enable her to express her deepest emotions and give in to her most intimate desires.

 

He will make sure she always feels that she's the most beautiful woman in the room and will enable her to be confident, sexy, seductive, and invincible.

No wait...... sorry....... I'm thinking of wine. It's wine that does all that.
Sorry. 

Sent by syl's sister in law Jane

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 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!