Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Der Winzer des Jahres räumt nun auch bei Parker ab. Mittwoch 2011-11-09
94 Parker-Punkte sind kein Lercherl! Vergeben von Österreichchef David Schildknecht für Johannes Hirschs Grünen Veltliner Heiligenstein Kamp- tal DAC 2010. Auch die anderen 2010er des Kamptalers und Falstaff-Winzers des Jahres 2011 steigen gut aus: 92 PP für Riesling Zöbinger Gaisberg und Grüner Veltliner Kammerner Lamm, 90 PP für Riesling Zöbing Kamptal DAC.David Schildknecht in Fotomontage mit einer Flasche Grüner Veltliner von Johannes Hirsch
Fotomontage. Fotograf Armin Faber
und David Schildknecht
mögen verzeihen.

Ab 90 PP beginnen die Weine, richtig Spaß zu machen, sagt man. Und ärgert man sich oft über die Bewertungen des amerikanischen Gurus, ist er einem plötzlich ganz lieb. Was sind wir nicht alle käuflich! Und wieder einmal unsagbar stolz auf unseren Hirschen.

Und so sieht Parkers Bewertungssystem aus:
* 50 bis 69 Punkte: schlecht bis unterdurchschnittlich
* 70 bis 79 Punkte: durchschnittlich
* 80 bis 89 Punkte: überdurchschnittlich bis sehr gut
* 90 bis 95 Punkte: hervorragend
* 96 bis 100 Punkte: außerordentlich

Und der Falstaff legt noch einen nach:
Unter der Rubrik »Kultweine. Österreichs Top 10 mit Kultpotential« firmiert, what else?, Hirschs Grüner Veltliner Kammerner Lamm 2009. Bei Wein & Co um € 32,45. Den 94-PP-Wein GV Heiligenstein gibt es so nebenbei bemerkt um € 11 ab Hof.

Johannes, wann kommst du liefern? Und irgendwie sollten wir bei unseren Wein- einkäufen schön langsam die Umsätze in die Höhe schrauben. Alleine unsere Winzer sind schuld, wenn uns die Kohle ausgeht. Aber Wein haben wir dann genug.

www.erobertparker.com
www.falstaff.at
www.weingut-hirsch.at
syl

syl

vorräte  11.11.2011 10:54

na, dann. kofferraum ausräumen, motor anlassen und raus ins kamptal.

ja großartig

thomas  10.11.2011 16:06

die weine vom hirschn sind wirklich großartig.
bei mir schon traditionell, am 23.dezember wird immer eine flasche riesling gaisberg geöffnet und meditiert. ;-) leider gehen mir schön langsam die vorräte aus. müßte auch schon dringend wieder meinen keller mit diesen schätzen füllen.

Wo der Wein rockt. Sonntag 2011-11-06

Eigentlich mehr logische Konsequenz als große Überraschung. Große Weine mit feinen Grooves zu kombinieren, spannende Winzerinnen und Winzer in eine coole Location zu holen, auf die konzentrierte Weinverkostung eine entspannte Party folgen zu lassen. Und trotzdem ein Konzept, das bis dato kaum irgendwo auftaucht. Aber jetzt.

Wer am 19. November noch nichts vorhat und Lust auf München hat, kann ja einmal schauen, ob die groovige Kombi funktioniert. Auf der ersten Party-Session der Reihe WINEVIBES. Die wichtigsten Fakten der Vol. 1:

Flyer zur ersten WineVibes Ausgabe 

» 20 Winzer/innen aus Deutschland, Österreich und Italien bringen den Wein
» DJ Rainer Trüby (Trüby Trio) macht Musik
» SkyLounge - Events-over-Munich dient als Location
» Finkus Bripp von Wineontherocks.tv kommt als Special Guest

» Samstag, 19. November 2011
» Chil-out-Verkostung: 18 bis 21 Uhr
» Wein-Party: 21 bis 3 Uhr
» € 59 im Vorverkauf und € 70 an der Abendkassa für das Gesamtpaket

Noch mehr Infos gibt's auf www.winevibes.de

Lasst es rocken. Im Glas und auf der Tanzfläche. Cheers!

Ruth

Was war denn da los? Samstag 2011-11-05

Hm. »The reputation of Ribera del Duero, arguably Spain's most high-profile DO of the last decade, has taken a knock after a less than stellar performance at a Decanter panel tasting.«  Da waren die Damen und Herren Verkoster vom Decanter wohl nicht so ganz zufrieden.

106 Weine des Jahrgangs 2007 wurden verkostet, allesamt vom lokalen »Consejo« als »muy bien« bewertet. Nur zwei der Weine erhielten fünf Sterne, 21 Vertreter bekamen vier Sterne zugesprochen.

Hand mit Daumen nach unten

Pierre Mansour, der Spanien-Weineinkäufer für The Wine Society war konsterniert. Er hätte nicht erwartet, in einer derart renommierten Region so viele »poor wines« verkosten zu müssen. »I’d go so far as saying this was probably the most disappointing panel tasting I’ve done at Decanter«.

Sarah Jane Evans MW, Spaniens Gesandte der Decanter World Wine Awards, verweist auf die vielen unterschiedlichen Weinstile als Grundproblem der Region. Trotz der Investitionen der letzten Jahre, finanziell und im Know-How, der Arbeitsweise, sei es oft schwierig zu erkennen, dass ein Wein eben aus Ribera del Duero stammt.

Pierre Mansour wiederum gibt dem exzessiven Einsatz von Eichenfässern die Schuld am Dilemma. Er fühlte sich zeitweise in einer Eichenverkostung statt einer Weinverkostung. John Radford, Spanienkenner der ersten Stunde, gibt ihm recht. Das sei allerdings in anderen spanischen Regionen ähnlich. Und, nicht gar so streng wie die anderen Verkoster, meint er, dass die Weine doch recht anständig wären. » ... and bearing in mind that it wasn’t such a good year as 2005, for example, I thought wines of this ilk showed well.«

Die Resultate der Verkostung gibt's in der Dezember-Ausgabe vom Decanter.

Quelle: Decanter online

Ruth

Kindermenü Freitag 2011-11-04
Wehret den Portugiesern! Hier rechts das Foto einer portugiesischen Speisenkarte, Direktimport. Foto einer portugiesischen Speisekarte mit dem Hinweis "Wir haben ein Kind im Menü"
Man achte auf die letzte Zeile und bringe hurtig die Kleinen in Sicherheit!
syl mit Dank an den Bruder
BattenfeldSpanier und Kühling-Gillot - Absahner bei Falstaff Freitag 2011-11-04
»Besser als erwartet«, schreibt der Falstaff. »Blödsinn«, sagen wir. »War ja eh klar!« 2010 präsentiert sich klarerweise rundherum als schwieriger Weinjahrgang. Nicht aber bei den wahren Könnern. Generell. Das gilt auch für die Grossen Gewächse der deutschen Weinbau- gebiete. Also u.a. für die Weine der Pfalz, Mosel und natürlich aus Rheinhessen, auch wenn hier die Weine allgemein gesprochen im Mittelfeld mitschwimmen. Bei Falstaffs »Best of Riesling« allerdings liegen sie im speziellen ganz weit vorne. Womit wir am Punkt sind.
H.O. Spanier - Bild von Martin Zwick

Also bei H.O. Spanier und seinen Weinen von BattenfeldSpanier und Kühling-Gillot. h&p-Kunde der ersten Stunde erfreut er uns nicht nur deshalb, weil wir bei ihm auf der Payroll stehen, sondern auch mit wirklich wunderbaren Weinen. Erfreut hat er nun auch das Falstaff-Verkoster-Team mit seinem Niersteiner Pettenthal Kühling-Gillot GG 2010, der mit 93 Punkten und »Best of Riesling« bewertet wurde.

Peter Moser schreibt: »Mittleres Grüngelb. In der Nase frische Wiesenkräuter, rauchige Mineralik, Limettenzesten, mit saftiger gelber Tropenfrucht unterlegt facettenreiches Bukett. Engmaschig, sehr präzise, feine Extraktsüße, brillianter Säurebogen, feine gelbe Steinobstanklänge im Abgang, zeigt eine tolle Länge und Mineralik, sicheres Zukunftspotential.« 2008 und 2009 Lieblingswein der Kollegin, by the way.

Das Hohen-Sülzener Kirchenstück BattenfeldSpanier GG 2010 2010 erhält 92 Punkte. Der Jahrgang 2008 hat schon Lieblingssommelier Hermann Botolen begeistert, weshalb er beim Meinl am Graben ausgeschenkt wurde.

91 Punkte für den Mölsheimer Zellerweg am schwarzen Herrgott BattenfeldSpanier GG 2010 und Nieder-Flörsheimer Frauenberg BattenfeldSpanier GG 2010. Letzterer muss wieder näher erklärt werden, denn er war 2008 und 2009 der Lieblingswein von der Kollegin der Kollegin.

Peter Moser: »Helles Gelbgrün. In der Nase frische Ananas und Papaya, zarter Hauch von Grapefruitzesten, weißer Apfel. Saftig, intensive gelbe Steinobstfrucht, knackige Textur, dunkle Mineralik im Abgang, frisch, zitronige Rasse im Rückgeschmack, bleibt sehr gut haften.«

90 Punkte gab es auch für den Nierstein Ölberg Kühling-Gillot GG 2010.

Einen Ortswein von BattenfeldSpanier gibt es übrigens im Holy-Moly! am Badeschiff offen ausgeschenkt, den Riesling Eisbach 2010. Weitere Weine vom Spanier auch in der Gastwirtschaft Floh in Langenlebarn.

Wir freuen uns auf jeden Fall für H.O. und auch, dass wir die Weine samt und sonders schon im Keller haben. Demnächst wird sein Pettenthal aufgemacht. Im fröhlichen Wettstreit mit Weinen seiner Freunde Wittmann (Morstein) und Wagner-Stempel (Heerkretz). Heißa, das wird ein Fest!

Quelle: Falstaff 07/2011, S. 49 bis 54 und 182 bis 187
Foto: Thomas Iversen, zur Verfügung gestellt von Martin Zwick
syl

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!