Gräser und Hagebutten im Herbst

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Ein genialer Kunde Donnerstag 2012-01-05

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters »The Wine Advocate« wurde geschrieben, was Jens Priewe auf www.weinkenner.de zitierte und havel & petz jetzt auch noch bloggen.

Muss das sein? Jawoll, muss sein. Denn einer unserer Kunden kommt dabei ziemlich gut weg. Und das muss unter die Leut. Finden wir.

Etikett des Battenfeld Spanier Frauenberg Riesling GG 2010

David Schildknecht, seines Zeichens (unter anderem) Deutschland-Verkoster für Robert Parker, lässt Leserinnen und Leser in dem am 23. Dezember erschienenen Newsletter an seinem Resümée zu deutschen Rieslingen des Jahrgangs 2010 teilhaben. Und zwar vorab einmal zu jenen aus den Anbaugebieten Rheinhessen und Nahe. Und was wir da über trockenen Riesling in Rheinhessen lesen, erfreut unser Weinherz.

Die unangefochtene Nummer eins ist, wieder einmal, Klaus-Peter Keller. Sein Großes Gewächs »Brunnenhäuschen-Abtserde« erhält mit 96 von 100 Punkten die höchste Bewertung. Den zweiten Platz teilen sich ex aequo Gunderlochs »Niersteiner Pettenthal« und Wittmanns »Westhofener Brunnenhäuschen« mit je 92 Punkten. Und dann folgen auf Platz drei am Stockerl, tataa, zwei Weine aus dem Hause von H.O. Spanier. Je 91 Punkte erhalten seine Großen Gewächse »Kirchenstück« und »Frauenberg«. Somit schafft »unser Deutscher« es als einziger mit zwei Weinen in die obersten Ränge. Wir gratulieren! Umso mehr, als die Kollegin erst kürzlich übers Absahnen bei Falstaff berichtet hat.

Und, welch Freude, der Winzer wird am Weltweinfestival in Wien teilnehmen! Von 14. - 17. März können seine Weine also im Palais Coburg verkostet werden (mehr Infos gibt's hier).

Ganz hervorragend offenbar und ebenfalls mit 91 Punkten bedacht der Lagen-Riesling »Dittelsheimer Geyersberg« vom Nicht-VDP-Weingut und Message-in-the-Bottle-Winzer Stefan Winter. Frau Petz, sollten wir den einmal kosten?

Quelle: www.weinkenner.de

Ruth

Alzheimer wegessen. Dienstag 2012-01-03
Im Grunde ist es nur logisch. Aber schwarz auf weiß ist es dann doch immer noch ein wenig plausibler. Du bist, was du isst. Auch im Ober- stübchen. Ernährst du dich ein Leben lang von Matsch, wird auch deine Birne matschig. Sprichwörtlich. In Wirklichkeit wird sie nämlich hart und kriegt Löcher. Erinnerungslöcher.
Grafik eines Kopfes aus Zahnrädern

Isst man aber was G'scheits, hält das die Hirnzellen in Schwung und die Rädchen geschmiert.  Bestätigt wird das jetzt durch eine entsprechende vom Fachblatt Neuroloy publizierte Studie, in der aufgezeigt wird, dass Leute mit viel Vitamin C, D, E und B sowie Omega-3-Fettsäuren im Blut bei Gedächtnistests und Denkaufgaben deutlich besser abschneiden. Die Studie wurde an 108 im Schnitt 87 Jahre alten Personen durchgeführt. Hirnscans bestätigten die Ergebnisse. Weitere umfassende Tests in diese Richtung sollen folgen.

Na, bitte. Wär ja schon was. An irgendeiner anderen Stelle stand nämlich zu lesen, dass Gedächtnistrainings nicht wirklich gegen Alzheimer helfen und wir ruhigen Gewissens vor der Kiste verblöden dürfen. Wir müssen nach neuestem Stand also nur das Junkfood weglassen, was wir ja ohnedies tun, und mehr Grünes zu uns nehmen. Die Frage  ist halt, ob wir uns überhaupt an alles erinnern wollen. Möglicherweise ist so ein kleiner Alzheimer für manche ein echter Segen ...

Quelle: tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 31. 12. 2011 - 1. 1. 2012
Abstract: Neurology
syl

Die gute Meldung zum Jahresende Donnerstag 2011-12-29

Eine Schlagzeile wie sie im Buche steht. »Wein: Exporte übertreffen Erwartungen – erneut Umsatzrekord. Österreichs Winzer erreichen höchsten je erzielten Durchschnittspreis. Billiger Fassweinexport weiter rückläufig.« Eine Triple-Schlagzeile gar.

Weinflaschen von oben - Foto von Bernhard Schramm
© ÖWM - Bernhard Schramm

Die Informationen, brandaktuell gestern von der Österreich Wein Marketing versendet, im Detail. Obwohl 2009 und 2010 mengenmäßig zu wünschen übrig ließen, wurde 2011 Wein im Wert von € 126 Mio. exportiert. Das waren 2,6 % mehr als 2010. Und das obwohl um 25 % weniger an Menge, in Summe 46,5 Mio. Liter, das Land verließen. Soll heißen, die Weine, die exportiert wurden, hatten höhere Preise. Der Durchschnittspreis lag bei € 2,71 pro Liter. Rechnet man die Fassweinexporte raus (7,5 Mio. Liter, das sind -57 % bzw. € 8,5 Mio. und -25 % im Vergleich), dann steigt der Durchschnittspreis pro Flasche auf über € 3 pro Liter.

Willi Klinger ist stolz auf die »hervorragende Arbeit unserer Winzer«. Und peilt ganz forsch einen langfristigen Weinexportgipfel von € 200 Mio. an. Mehr dazu in einem Jahr.

Quelle: Österreich Wein Marketing

Ruth
Eine Liebeserklärung. Herbert Zillinger. Dienstag 2011-12-20

Keine Sorge, wir möchten dem Herrn nicht zu nahe treten. Carmens Veto käme stante pede. Die Liebes- erklärung kommt von anderer Stelle, nachzulesen bei Dirk Würtz. Verfallen ist dem feschen Wein- viertler Herbert Zillinger und seinen Weinen nämlich Würtz-Autor Clemens Mally. Die Grünen Veltliner

Herbert Zillinger vorm Keller

haben es ihm im besonderen angetan und hier ganz speziell der Radikal 2009 (2010 kommt im Jänner auf den Markt) und der Weintalried 2010. Es geht um Veltliner ohne Sauvignon-Blanc-Aromen und solche, die lange auf der Hefe liegen. Um Weine mit Würze und Druck am Gaumen und mit Eleganz und Kraft im allgemeinen. So wie die Weine, auf die Winzer Herbert Zillinger steht. Weshalb er sie auch so macht. Mehr dazu bei Würtz.

Was dort ebenfalls gelesen werden sollte, sind die Kommentare zum Blogeintrag. Manche überflüssiges Hickhack, interessant und lehrreich ist aber die Diskussion zum Thema Mostoxidation, Hefe und Schwefel.

Weiters bei Würtz: Der Blog ist in nächster Zeit seinen Geisenheim-Studenten überlassen. Unzensurierte Beiträge und ab Jänner auch Videos. Kommentare und konstruktive Kritik ausdrücklich erwünscht.

www.wuertz-wein.de
www.zillingerwein.at
syl
Der Retter ist nah! Freitag 2011-12-09
Jedes Jahr um diese Zeit droht Massenpanik. Vor Schwimmreifen, Reithosen und ungeliebten Röllchen und Pölsterchen an den sichtbaren und unsichtbaren Stellen. Nun scheint zumindest mittelfristig allgemeine Leichtigkeit in Sicht. Unser aller Retter heißt wieder einmal Resveratrol. Tanzender Mann in Balletstrümpfen

Dieses Polyphenol, das in über 70 Pflanzensorten gebildet wird, findet sich vor allen Dingen in den Häuten von Weintrauben und hier im besonderen in denen der roten. In der Natur schützen die feinen Kristalle die Pflanzen vor Pilzinfektionen und Parasiten. Ist ein Rebstock etwa vom bösen Mehltau befallen, schüttet dieser in den Blättern und Beerenhäuten vermehrt Resveratrol aus. Dass es auch dem Menschen zugute kommen kann, weiß man schon lange. Denn es übersteht Gärprozesse und lange Lagerzeiten wie nix und bleibt uns im Wein erhalten. Und da wird es für uns aktiv.

Es gibt Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit gegen Krebszellen (In-vitro-Versuche) und Beweise für positive Effekte gegen Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzkrankheiten, Alzheimer, Arthritis und manche Autoimmunkrankheiten. In Maßen genossen, soll Rotweinkonsum also durchaus gesund sein.

Und nun bitte, Keksvernascher aufgepasst, gibt es laut WineSpectator auch klare Anzeichen dafür, dass Resveratrol auch Männern mit dicken Bäuchen hilft. Wobei er hier tatsächlich von »men« spricht, in der zitierten Studie waren keine Frauen beteiligt. Anyway. In der Red-Wine Chemical Improves Health of Overweight Men Dutch study wird aufgezeigt, dass das Polyphenol positive Auswirkungen auf den menschlichen Metabolismus hat und übergewichtigen Männern zu besserer Gesundheit und längerem Leben verhelfen kann.

Elf schwer übergewichtigen Männern aus den Niederlanden wurden hohe Resveratrol-Dosen oder Placebos verabreicht. Nach 30 Tagen wurden die jeweiligen Gruppen getauscht. Biologen, Ernährungswissenschafter und Radiologen fanden nach ihrer Analyse heraus, dass die Metabolismus-Werte nach der Resveratrol-Gabe besser geworden waren.

Allerdings: KEIN GEWICHTSVERLUST. Die Kugel, die Mann vor sich herschiebt, fühlt sich danach aber um ein Eck leichter an.

DENN: Bessere Leberwerte mit weniger Fett, niedrigere Zucker- und Insulinwerte, die körpereigenen »Energiekraftwerke«  Mitochondrien und der allgemeine Energiehaushalt funktionierten besser.

DIE NÖTIGE DOSIS: »The dose of resveratrol that we gave, 150 milligrams per day, would be equal to approximately 10 liters of red wine, and that is obviously not realistic«, so Co-Author Dr. Patrick Schrauwen, Metabolismus-Professor an der Universität Maastricht. »So resveratrol may be helpful if given as a food supplement.«

Ein kleiner Lichtblick also. Wenn es Resveratrol einmal in Pillenform gibt, bleiben wir zwar dick, sind dabei aber gesünder. Ist ja auch schon was.

Quelle: www.winespector.com, www.wikipedia.org
syl

Glfcckwunsch dem Meister und Vizemeister im Backgammon.War nicht mein Tag, Wetter nicht so gut, keine Vorbereitung in der Tfcrkei ( wegen Truck Trial ).Aber es gibt eine Wiederhloung und dann werden wir sehen!Grudf Udo

Septya  22.07.2012 16:54

Glfcckwunsch dem Meister und Vizemeister im Backgammon.War nicht mein Tag, Wetter nicht so gut, keine Vorbereitung in der Tfcrkei ( wegen Truck Trial ).Aber es gibt eine Wiederhloung und dann werden wir sehen!Grudf Udo

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ruth havel & sylvia petz
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f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Brustkrebs-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!