Bassena - Unser Weblog

SUCHTGEFAHR? Freitag 2009-12-11

Zur Zeit müssen wir uns wohl alle ein wenig an der Nase nehmen. Oder an der Leber. Wir sind im Weihnachtsrausch. Wobei ich uns und alle um uns herum selbstverständlich von den Punschstandl-Grauslichzeugs-Trinkerinnen und -Trinkern ausnehme.

Selbstgebrauter Punsch und Glühwein hingegen können schon was. Auf jeden Fall ist die kalte Jahreszeit Grund genug für viele, sich wärmende Alkoholika zuzuführen.

Jetzt noch im Besonderen, weil man sich Weihnachten warm-, schön- oder wegtrinken möchte, je nach individueller Seelenverfassung. Und da sollte man sich dessen bewusst sein: Das Suchtpotential schlummert in uns allen. Wieder bestätigt im Club 2 von vor zwei Tagen. Wo vom Leiter des Anton-Proksch-Instituts, unter Auskennern einfach „Kalksburg“, ein Selbsttest empfohlen wurde, damit keine schlafenden Hunde geweckt werden. „Bin ich alkoholgefährdet?“ für alle zum Ausprobieren unter diesem Link.

Superehrlich, wie mir mein Ruf vorauseilt, habe ich meine Punkte gezählt. Geht leider nicht automatisch, aber die paar Positionen schafft man sogar in illuminiertem Zustand. Aber dann ist's wohl soundso an der Zeit, den direkten Weg in die Vorstadt anzutreten ... Fällt trotzdem unter Schweigepflicht und könnte für Manche ein Aha-Erlebnis sein.

syl
Kommentar verfassen   |   Kommentare (0)
FRUCHT EINMAL UNVERGOREN Freitag 2009-12-11

Dass Obst in vergorenem Zustand einen hohen Stellenwert bei der Autorin und ihrer kongenialen Partnerin hat, dürfte sich herumgesprochen haben. Vor allem der aus Trauben gekelterte Saft hat es den beiden angetan.

Doch muss es auch weinfreie Tage geben. An denen  bislang ausschließlich Wasser getrunken wurde. Vor kurzem haben wir allerdings eine Alternative entdeckt, um genau zu sein, mehrere Alternativen. Gerhard Höllinger, der Fesche auf dem Bild, ist jetzt unser Herr der Säfte.

Der neben begeistertem Saftpressen ebenso engagiert dem Sport zugetan ist und sich zur Zeit übrigens im Slacklinen übt. Er und seine Höllinger-Palette geben einiges her.

Back to the juice. Wir beginnen traditionell. Apfelsaft direkt gepresst, aus - nona - steirischen Äpfeln. Kein Konzentrat, Saft pur. Kindheitserinnerungen werden beim Fruchtsirup wach. Himbeer-Zitrone, Kirsch & Co machen's möglich. Geschmacklich 1A und alles bio!

Die Linie „Juice & soda“ spricht vor allem unsere Kinder an. Lemon Soda, Orange Soda, Johannisbeer Soda, Holunderblüten Spritzer, Ice Tea Pfirsich. Cool für die Kids, top auch für die Erziehungsberechtigten: auch hier alles bio, alles um 30 % weniger Zucker als herkömmliche Saftmittel.

Ach ja, dann gibt's da noch die kleinen Packerln, Apfel, Birne, Traube, ebenfalls bio. Die richtige Größe für die klassische Schuljause. Zum Butterbrot. Und zum Wandern.

www.direktsaft.at

Ruth

VISUELLER GENUSS bei havel & petz Montag 2009-12-07

Dass Essen und Trinken zu den genussvollen Dingen im Leben gehören, ist allgemein bekannt. Auch über das Lesen - von Büchern oder Wein - und gute Musik haben die beiden  „Autorinnen" dieses Blogs bereits genießerisch geschrieben. Diesmal ist der nächste Sinn dran: das Sehen. Auch das ist Genuss.

Und seit neuestem bei havel & petz möglich. Milan Markovich, akademischer Maler in Wien und Freund des Hauses, hat einen Teil seines Oeuvres, um genau zu sein sechs seiner großformatigen Bilder, in unserem Büro an die Wände drapiert.

Nach Stationen in Madrid, London, Paris oder Rom und Ausstellungen in Berlin, Miami und New York nun also wieder Wien. Der 6. Bezirk.

Die havel und die petz freut's, haben sie doch so die Gelegenheit, sich in der Arbeitszeit an moderner Kunst zu erquicken. Frei Haus.

In Wirklichkeit geht es natürlich in erster Linie um die Besucher der beiden und damit um potenzielle Käufer der begehrten Werke. Denn diese sind zu haben, vor Ort, sofort. havel & petz als Plattform für die schönen Künste. Der visuelle Genuss.

Hier geht es zu den Bildern von Milan Markovich

Ruth

Kommentar verfassen   |   Kommentare (0)
WEIN DER WOCHE bei CaptainCork – Ebner-Ebenauers Grüner Veltliner Alte Reben 2008 Montag 2009-12-07

Einer unserer Schützlinge hat es auf die Startseite des umtriebigen Captain Cork geschafft: Ebner-Ebenauers mit ihrem Grünen Veltliner Alte Reben 2008. Der "Wein der Woche" wie immer auserkoren vom besten Exil-Sommelier Österreichs Gerhard Retter. Wir gratulieren!

Mehr dazu mit Video unter diesem Link

www.captaincork.com

syl

Kommentar verfassen   |   Kommentare (0)
SUPPITO – 2 Frauen, 5 Elemente, 44 Suppen Samstag 2009-12-05

Hätte es das Suppito damals schon gegeben, wäre Suppenkaspar noch am Leben. Gerade richtig rund und gesund wäre er.

Das Suppito gibt es seit Anfang 2007. Und inzwischen geht die Suppenküche so gut, dass man der Aufträge fast nicht mehr Herr wird. Oder "Frau" wird. Denn geführt wird der Laden von Andrea Scholdan und Laurence Koblinger.


Letzterer ist die Liebe zur feinen Küche in der bretonnischen Auberge ihres Vater in Fleisch und Blut übergegangen. Erstere, Ärztin und Küchen-Quereinsteigerin, lässt ihr Know How der Traditionellen chinesischen Medizin mit ihrer Fünf-Elemente-Küche in den Suppito-Alltag einfließen.

Und der hält für jede Jahreszeit das Richtige bereit. Zur kühlen Jahreszeit das Warme, zur warmen Jahreszeit das Kühle. Und dann noch für jedes Element, das wir in uns tragen, das Individuelle. Aber das führt jetzt zu weit.

Auf jeden Fall gibt es dort ein super Suppen-Angebot. Gleich bei uns ums Eck. Die Tomaten-Kokos-Suppe ist mittlerweile legendär, die Rote-Rüben-Suppe gilt als Gesundheits-Bombe. Magische Krautsuppe, eine scharfe, köstliche Waffe gegen die Fettpölsterchen. Orientalische Rote-Linsen-Suppe, wärmend, stärkend, gut für die Nierenenergie. Und noch Vieles mehr: Die berühmten Standardsuppen und ein wöchentlich wechselndes Angebot.

Alles zum Dortessen. Alles zum Mitnehmen. Alles zum Bestellen.

SUPPITO-Shop+Go: Mo-Do 8-19 Uhr
Girardigasse 9 (Ecke Lehargasse), 1060 Wien
E-Mail: info@suppito.at, Tel. 0664 213 91 09, www.suppito.at

syl

Kommentar verfassen   |   Kommentare (0)
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37 

Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t/f +43 (0)1 9134274
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!