Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Kostbares Kamptal Sonntag 2014-09-07

So wie viele seiner Kollegen und Kolleginen lud auch Christoph Edelbauer dieses Wochenende aufs Weingut. Und so wie schon letztes Jahr waren wir auch heuer wieder unter seinen Gästen. Und das war gut so! Die Mannschaft des Salzburger Restaurants »The Green Garden« kochte vegatarisch und

Abendstimmung am Weingut Edelbauer
vegan, der Winzer sorgte für die Weinbegleitung. Die Natur vor der Tür und das Ambiente im Inneren waren ein würdiger Rahmen. Zum Einstimmen gab's Christoph Edelbauers Rieslingsekt »Brut 2013«, der mit seinen acht Gramm Restzucker und 13 Promille Säure zwar offenbar »irgendwie anders

als geplant« geriet, aber nichts destotrotz hervorragend mundete. Der Winzer weiß eben, wie man die Natur zu nehmen hat. Auch wenn sie manchmal nicht ganz so agiert, wie man sich das vielleicht wünscht. Zum viergängigen Menü (das Dessert aus Chai-Samen ist mir besonders in Erinnerung, fallen diese Samen doch unter die Kategorie »Superfood«), gab's verschiedene Reserveweine des aktuellen Jahrgangs. Zwei davon muss ich hier unbedingt explizit nennen: Der Grüne Veltliner Reserve Neuberg 2013, spontan vergoren und unfiltriert, ist ein tiefgründiger Wein, der zwischen hellen und dunklen Noten changiert und schon jetzt, trotz seiner Jugend, richtig Freude macht. Der Riesling Kamptal Reserve 2013 präsentiert selbsbewusst seine Mineralik. Auch wenn der Begriff schon etwas abgedroschen ist, der Wein ist mineralisch. Punkt. Und ganz und gar mein Geschmack!

www.weingut-edelbauer.at

Ruth

Schneckenmodus Sonntag 2014-08-31
Hurra, wir waren da! In Poljana auf der kroatischen Insel Ugljan, direkt gegenüber von Zadar. Heuer war Meer angesagt, nach diesem letztjährig wetterdurchwachsenen Urlaub am Wörthersee. Aber nicht das Reisebüro hat uns vermittelt, sondern eine liebe Freundin, die seit Jahren dort urlaubt.Sonnenuntergang am Meer in Ugljan
Und kaum waren wir da, wurde das Lebenstempo gedrosselt, der Schneckenmodus aktiviert. Da darf das Tierchen hier rechts im Garten des Hauses ruhig etwas unscharf sein. Den Regen und die miesen Temperaturen haben wir zuhause gelassen. Dafür kam eine echte Wagenladung an Büchern mit.
Eine Schnecke im Garten
Denn glücklicherweise sind auch die Töchter Leseratten und inzwischen so erwachsen, dass die Lektüre weitergereicht werden kann. Bekanntlich sind im Flow selbst 1.000e Seiten schnell verlesen. So hatten wir Lese-Seligkeit am Meer, bei frischem Malvazija und Mozarts Figaro & Don Giovanni.Blick von Moline in die abendliche Bucht
Die faulen Tage am Wasser waren nur selten unterbrochen. Durch einen regenbedingten Ausflug nach Zadar etwa. Eine enggassige hübsche Stadt, in der wir staunend Blitze und ohrenbetäubende gleichzeitige Donner erlebten, sicher und trocken beim Mittagessen in der Konoba. Und dann war die Sonne wieder zurück.Die Insel vor Ugljan nach dem Gewitter
Durch die Schifffahrt durch die Kornaten, einen Archipel mit rund 150 Inseln. Ein Natur- und Segelparadies. Mit Stefano mit den blitzenden Augen, der dafür sorgte, dass mein Wein immer gekühlt und mein Kaffee immer heiß war. Und dass unsere frisch gegrillten Makrelen die größen waren.Die Kornaten vom Schiff ausgesehen
Durch Ausflüge nach Muline, wo man sich über Steine kletternd die besonders schöne Buchten suchte und da für sich alleine war. Und abends dort in die gleichnamige kleine Bar ging, die nur aus Steg und Grill bestand. Wo man den weltbesten Branzino direkt aus dem Meer serviert bekam.
Die felsigen Buchten in Muline
Und sonst nicht viel. Aber das mit besonderer Qualität. Wie den Paten direkt am Meer zu schauen. Unterm Feigenbaum mit frischer Brise. Und jetzt wieder zuhause, mit dem Vorhaben, es langsam anzugehen. Mit den Gedanken schon beim nächsten Urlaub. Vielleicht zur Abwechslung in Málaga?
Laptop mit dem "Paten" vor dem Meer
syl
Klein-Berlin Montag 2014-08-25
Pressbaum ist nicht unbedingt berühmt für ein schönes Ortszentrum. Auch wenn dieser Ort im Speckgürtel westlich von Wien seit 2013 den Status einer Stadtgemeinde hat, gibt es wahrlich Städte, die auf den ersten Blick einladender sind. Wo auf den ersten Blick mehr los ist. Und doch tut sich in den letzten Jahren so einiges.
Ganz wunderbar zum Beispiel der Popup-Store »Der Sommerladen in der Fleischerei«, auch wenn er korrekterweise schon zu Tullnerbach gehört. Dort gibt's noch bis voraussichtlich 23. September Bio-Eis, -Säfte, -Eingelegtes und noch so einiges mehr. »Verkäuferin« und Fotografin Cornelia Böhm erzählt beim freitäglichen Einkauf, dass dies

(leider) ein einmaliges Sommerprojekt sei und ihr und ihrem Partner Alexander Falschlehner jedes Jahr etwas Neues für den Sommer einfiele, wenn neben dem Fotografieren noch Zeit bleibt.

Das Konzert am 23. August mit »Your Gorgeous Self« feat. DJ Stompin´ Wolfman aus Berlin hab ich leider versäumt, einkaufen geh ich aber sicher noch öfter in den nächsten Wochen. Und fühl mich dann dabei fast wie in Berlin.

www.diefleischerei.at/popup/

Ruth

Ein kulinarischer Urlaubs-Abriss Dienstag 2014-08-19
Justament heuer, der Sommer war bis jetzt noch nicht wirklich einer, stand nach Jahren der Meer-Urlaube einer in Österreich an. Im Salzkammergut. Eine wettertechnisch nicht unriskante Sache. Vor allem 2014. Und es kam, wie es eben kam. In zwei Wochen ein paar wirklich schöne Badetage, am Steg liegend, Traunstein im Abendlicht
den Traunstein betrachtend, Eis schleckend, in den See springend. »Ein Sommer wie damals«, genau so. Ein paar Wander-Bade-Tage, wunderschön auch sie. »Unterm Stein« beim Wasserfall in den See tauchen, beim Laudachsee dem Traunsteingipfel ein Stück näher sein, das Türkis der
Langbathseen genießen, in der Kaltenbachwildnis im kalten Bach herumklettern. Tja, und nach neun Tagen zeigte die Gegend, was sie wirklich drauf hat. Regen beim Aufwachen, Regen beim Vormittagskaffee, Regen beim Mittagessen, Regen beim Chillen am Nachmittag, Regen beim
Einschlafen. Aber egal, erholsam waren sie alle, die Urlaubstage, ob trocken oder nass. Und kulinarisch erquicklich, man ließ es sich gutgehen! Erwähnenswert in und um Gmunden: Jausenstation Moaristidl, dort gibt's – ja genau, eine Jause – und den wunderbaren Welschriesling von Georg Schmelzer aus Gols.

Wiener Cafe: Der Biofisch-züchtende Gastronom Markus Moser serviert frisch Zubereitetes aus großteils Bioprodukten, kreativ, abwechslungsreich, sehr gut. Höllerwirt in Altmünster: Sicher eine der Top-Adressen in der Gegend. Super-Balance zwischen bodenständig und gewagt. Taube (für die Tochter), Rieslingbeuschel, salziges Karamelleis stehen unter anderem auf der Karte. Kulturcafé Villa Lehmann, direkt an der Esplanade in Gmunden: Seit Jahren schön (in einer alten Villa) und lässig (Wohnzimmer-Bar-Atmosphäre). Die Karte ist klein, was auf den Teller kommt (zum Beispiel ein 300-Gramm-Steak, für den Sohn) ist wirklich gut. Den letzten Abend verbrachten wir im Gasthaus Schloss Hochhaus in Vorchdorf (siehe unterstes Foto, gleich ums Eck vom Tanglberg): Ein wunderschönes, schlichtes Gasthaus in alten Gemäuern, Speisen- und Weinauswahl sehr solide, sogar ein Wein aus dem Hause BattenfeldSpanier war zu haben. Man schlug zu, eh klar.

Einzig über die wunderbaren Grillabende (so wie am zweiten Foto von oben) bei lieben Freunden wird hier nicht geschrieben. Die waren und sind exlusiv uns vorbehalten!

Jausenstation Moaristidl

Wiener Cafe, Sparkassengasse 1, Gmunden, Tel. +43 7612 71549

Biofisch Großalm

Höllerwirt

Kulturcafé Villa Lehmann

Gasthaus Schloss Hochhaus

Ruth

Und noch ein Lieblingsort - die Hofmeisterei Hirtzberger in der Wachau Dienstag 2014-08-12

Mir als geborener Strudengauerin ist die Wachau so etwas wie das verlängerte Wohnzimmer. Denn von donauaufwärts ganz oben, da wo die Donaugaue zum Noname verkommen, da bin ich her. Dazwischen wird die Wachau in Melk zum Nibelungengau und dieser in Ybbs zum Strudengau.

Es ist dieselbe Landschaft, bloß wachsen im Strudengau statt Weinreben Mostbäume, trinkt man beim Bauern Most statt Wein. Weshalb wir als Kinder mit dem Opa regelmäßig Wein- und und auch Marillenholen in der Wachau waren.

Ein Glas Rosésekt und eine dunkle Apotheker-Wasserflasche am Tisch

Mein Großvater war - zumindest optisch und außer Haus - ein Sir. Immer mit Hut und Uhrenkette, immer im Anzug und immer nach frischem Rasierwasser duftend. Der beim Spaziergehen mit einem »D'Ehre« den Hut lüftete. Mit ihm kehrte man auf den Wachaufahrten ab und zu im Florianihof in Wösendorf/Weißenkirchen ein. Das Essen & Trinken wird wohl gut gewesen sein, denn insgesamt ist dieses schöne Wirtshaus an der Donau in sehr positiver Erinnerung. Es war immer ein gutes Haus, um das es in den letzten Jahren nach und nach immer ruhiger geworden ist.

Bis der Floranihof vor ein paar Monaten einen neuen Eigentümer fand, den großen Wachauer Winzer Hirtzberger. Geführt wird das auf »Hofmeisterei Hirtzberger« umbenannte Haus von Restaurantleiter Hartmuth Rameder, der zuvor für Nigls und im Palais Coburg aktiv war, und Küchenchef Erwin Windhaber. Und mit ihnen und der wirklich gelungenen Renovierung inklusive wunderschöner Terrasse hat die Wachau einen neuen Hotspot.

Bei der Weinkarte liegt natürlich der große Fokus auf den hauseigenen Weinen - Jahrgangstiefe! - und der Wachau, aber auch Weine aus anderen Regionen gibt es und soll es vermehrt geben. Noch sei es bloß die kleine Karte. Wir haben uns auf jeden Fall über Bucheggers Rosésekt vom Pinot Noir und Hirtzbergers Weißburgunder Smaragd Steinporz 2012 schon einmal sehr gefreut. Und sollten die Flusskrebsravioli mit Kalbsbries, Karfiol und Krebsenschaum noch auf der Karte stehen, überlegen Sie nicht lange. Bestellen Sie!

www.hofmeisterei.at
Foto: Sabine Decleva
syl
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164  165  166 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.