Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

GV in ZN?! Mittwoch 2011-10-12

Der Hans, der kann's. John Forrest, »Forrest Estate« in Marlborough, Neuseeland, macht Voraussagen, die das österreichische Weinliebhaberinnenherz höher schlagen lässt. Oder auch nicht. »I would go so far as to say that we may do to Grüner what we did to Sauvignon Blanc 30 years ago. I’m excited by what I’ve tasted to date.«

Grüner Veltliner von Seifried 

DIE Rebsorte Österreichs im Vormarsch am anderen Ende der Welt? David Cox, »UK & Europe director of New Zealand Winegrowers« sieht das ganz ähnlich. Vor allem auf der Südinsel, wo das Klima kühler ist, wird dem GV eine große Zukunft vorausgesagt. Heide Seifried von Seifried in Nelson exportiert bereits nach Großbritannien. David Gleave MW, Liberty Wines: »We have seen great interest in the wines from a number of top end UK restaurants as they are great food wines, and the aromatic dimension will make it sufficiently distinctive from Austrian Grüner Veltliners.«

Aufgepasst, Winzer Österreichs, die Neuseeländer kommen!

Quelle: Decanter

Ruth
 

naja

vino  21.10.2011 20:04

also meine liebe Frau würde sagen
nach Mailand fliegt man zum shoppen. ;-)
aber ich habe gerade bei eurem Bericht (Fotos) entdeckt das es dort auch einen Zillinger Wein gegeben hat! Also ab in den Süden! Die Italiener wissen eben was gut ist!! ,-)

Win a cookbook! Mittwoch 2011-10-12

PREISFRAGE, liebe Kochbuchleser: Auf welchem Sockel serviert Christian Petz sein Beef Tatare im Holy-Moly?

Zu gewinnen sind zwei Ausgaben seines neu erschienenen Kochbuchs »Die neue Wiener Küche«, Brandstätter-Verlag. Anworten bitte an holymoly@havel-petz.at.

Einsendeschluss ist am Montag, 17. Oktober 2011.

Wir gratulieren Daniela Cip und Patrick Böck! Die Bücher sind schon unterwegs.

Cover von "Die neue Wiener Küche" von Christian Petz
Never say never - the Captain is back Dienstag 2011-10-11
Nix is fix, jedes Aus kann ein Ende haben. Naja, vielleicht nicht jedes. Von einem aber zumindest weiß man zu berichten. Der Captain ist wieder der Captain, Manfred Klimek ist zurück an Bord der kontroversiellen Online-Weinzeitung CaptainCork. Meuterei hatte es gegeben und wilde Zwistigkeiten, das Schiff war über die letzten Monate herrenlos durch die Weinwelten geschlingert. Nun ist es am Weg, den Captain wieder an Bord zu nehmen. Noch steht er ein bissl verloren herum, wie man sieht. Kann aber nimmer lang dauern, das Schiff hat Kurs aufgenommen. Manfred Klimek mit Blick auf das Meer

Klimek ist demnächst also zurück als Co-Geschäftsführer und Chefredakteur, wie er dieser Tage auf Facebook bekanntgab. Und wir freuen uns darauf, CaptainCork nun wieder lesen zu können. Das Herrenlose hat ihm nämlich nicht gut getan. Die Beiträge waren oft so fad, schlecht geschrieben oder bemüht aus der untersten Schublade gegriffen, dass man irgendwann einfach nicht mehr nachgelesen hat. Alles wird gut!

Die CaptainCork fliegt über den Riesling-See, Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee; von der Mosel fliegt sie bis nach Bordeaux - die Herzen aber sind frei und froh, und die Passagiere mit Kindern und Fraun im Dämmerlicht schon das Ufer schaun, und plaudernd an Maat Mally heran tritt alles: »Wie weit noch, Steuermann?« Der schaut nach vorn und schaut in die Rund: »Noch dreißig Minuten ... Halbe Stund.« Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei - da klingt's aus dem Schiffsraum her wie Schrei, »Der Captain!« war es, was da klang, die Kunde alle Weinfreunde durchdrang. Oder so.

www.captaincork.com
syl

fein

vino  13.10.2011 09:49

Ja, das wurde Zeit das der Captain zurückkehrt.
Jetzt wird es bestimmt wieder interessant am Schiff "vobei zu surfen".

So ein Käse! Mittwoch 2011-10-05

Vor Jahren war das Zeug schon einmal in den Medien: Natamycin (E235), ein wie ein Antibiotikum wirkendes Konservierungmittel in Käsen und Dauerwürsten und sowohl in Lebensmittelindustrie als auch Medizin gegen Pilzinfektionen eingesetzt.

Offenbar hat die Kampagne damals nicht gefruchtet. Jetzt geistert Natamycin wieder durch die Medien, die deutsche Verbraucher- schutzorganisation Foodwatch hat sich draufgesetzt.

Ein Stück Hartkäse

Die Verwendung des Stoffes sei zwar nicht verboten, das deutsche Institut für Risikobewertung (BfR) sowie das staatliche Max-Rubner-Institut (MRI) rieten jedoch ausdrücklich vom Verzehr ab, heißt es von Seiten Foodwatch. Das BfR empfehle, natamycinhältige Käserinde bis zu fünf Millimeter Tiefe abzuschneiden.

Konkret wendet sich Foodwatch gegen Bongrain, den weltgrößten Käsehersteller, der seinen „Saint Albray Klosterkäse“ mit dem Hinweis auf „essbare Rinde“ vermarket, obwohl die Rinde Natamycin enthält und deshalb nicht verzehrt werden soll.

Tatsächlich findet sich Natamycin aber in vielen Käserinden. Hier hilft nur, den Käse in die Hand zu nehmen und die Inhaltsstoffe zu lesen. Und man wird sehen, dass es wirklich  viele Produzenten verwenden. Am besten fährt man klarerweise mit Käsen kleiner Produzenten oder biologischen Produkten.

Von der EU ist es für Käse und Hartwürste zugelassen, außerhalb der EU auch für andere Lebens- und Genussmittel. Zum Beispiel für Wein: Das Natamycin dient einerseits zum Unterbrechen der Gärung bei einem bestimmten Restzuckergehalt und andererseits als Schutz gegen unerwünschte mikrobielle Einflüsse nach der Gärung durch Schadorganismen. In die EU importierte Weine dürfen allerdings nicht damit behandelt sein. Warum man Käse und Wurst damit infiltrieren darf? Irgendwer wird sich schon was dabei gedacht haben oder davon haben.

Quelle: www.orf.at
syl

Think pink - Wein und Brustkrebs Donnerstag 2011-09-29

Zur Zeit steht alles im Zeichen des Pink Ribbon, der Weltbrustkrebstag ist heuer am 24. Oktober. Alleine in Österreich erkranken jährlich 5.000 Frauen an Brustkrebs. Durch Vorsorgeuntersuchung und frühes Erkennen geht die Sterblichkeitsrate merkbar zurück, zuviel des Guten vom weniger Gesunden fördert das Risiko. Logisch.

Rote Rosenblüten in Nahaufnahme

Dass zuviel Alkohol allgemein schädlich ist, muss hier nicht mehr erwähnt werden. Mit dem Wie und Warum, der relevanten Menge und Häufigkeit des Konsums ist die Wissenschaft nach wie vor konfrontiert.

Hier nur sehr kurz zusammengefasst das Ergebnis zweier letztjähriger Studien zu „Alkohol & Brustkrebs” aus dem WineSpectator: Die eine besagt, dass Weinkonsum das Risiko, an der häufigeren Brustkrebsart zu erkranken, vermindert und das an einer selteneren erhöht. Die andere zeigt auf, dass Wein das Risiko bei Frauen mit genetischer Veranlagung verringert.

Was uns jetzt gar nichts nützt. Was aber nützt, ist die Veranwortung für seine Gesundheit in die Hand zu nehmen und regelmäßig zur Mammographie zu gehen. Unangenehm, aber ein gutes Gefühl zu wissen, dass alles in Ordnung ist.

www.winespectator.com
syl

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Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!