Bassena - our weblog

Sorry, in German only

ONE MORE GADGET Friday 2011-01-14

Manch einen verlassen nach dem einen oder anderen Achtel die Kräfte. Unfreiwilliges Darben ob unüberwindbar fest verschlossener Weinflaschen ist die Folge. Wie der höchst geschätzten und freitäglich erfreulichen Beilage „Rondo" der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Der Standard" zu entnehmen ist, nimmt Bosch sich der leidenden Zielgruppe der „Vor-der-vollen-Flasche-aufgrund-Kräftemangels-verdurstender-Trinker" an. Eine Sonderedition des kleinen Bosch Akku-Schraubers mit dem Namen IXO Vino macht Hoffnung. Auf dass die Korken wie Butter aus den Flaschenhälsen flutschen.

Ruth

  
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DER WEIN IN ZAHLEN Thursday 2011-01-13

Nicht dass ich sonst oft auf die Idee komme, nach Stockerau zu fahren. Aber wenn die Österreich Wein Marketing GmbH zum alljährlichen Marketingtag lädt, quasi mit exklusiven Informationen lockt, mache ich mich natürlich gerne auf den Weg. So wie gestern. Und der hat sich gelohnt. Der Weg.


Zum einen, weil man Hinz & Kunz der Branche dort trifft. Und das ist immer wieder nett. (Wobei es sich nur um eine Hälfte gehandelt hat. Die andere war am Montag schon in Eisenstadt.) Zum anderen, weil es einfach spannend ist zu hören, was sich weinmäßig in Österreich und vor allem auch im Ausland so tut. Hier ein paar wenige herausgepickte Informationen.

Der Österreicher ist Patriot, durch und durch. So auch beim Wein. Soll heißen, wir trinken im Inland am liebsten inländischen Wein. Keine große Neuigkeit. Wie schaut es außer-österreichisch aus?

Erfreulich ist, dass der durchschnittliche Literpreis im letzten Jahr in jedem Exportmarkt gestiegen ist und der Trend weiter in diese Richtung geht. Qualität setzt sich durch.

Die wichtigsten Handelspartner sind "The Big Five": Deutschland, die Schweiz, die USA, die Niederlande und Schweden. Spannend vor allem in den USA und Schweden: die Wein-Blogger-Szene ist etabliert, gehört ganz selbstverständlich zum Business. Sie wird ernst genommen, nimmt Einfluss und bewegt. Der Weintrinker profitiert von schier unendlichen Informationen, muss selektieren, wird dadurch zunehmend proaktiv und selbstbestimmt. Social Media als immer wichtiger werdende Kommunikationsschiene für Winzer, Händler, Gastronomen, private Weinliebhaber.

Beeindruckend schließlich, wo und bei wie vielen Gelegenheiten der österreichische Wein weltweit beworben wird. Rot-Weiß-Rot goes international.

Ruth

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Ältestes Weingut der Welt entdeckt Wednesday 2011-01-12
Relikte eines uralten Weinguts wurden in einer Höhle in der armenischen Gebirgsregion Yeghegnadzor entdeckt. – Wer dieses Wort unfallfrei und authentisch aussprechen kann, gewinnt eine Flasche Riesling Eisbach 2009 von Battenfeld-Spanier in Rheinhessen. 

Hörproben bitte bis 31. Jänner 2011 an office@havel-petz.at – Dieses offenbar älteste Weingut der Welt ist 6.100 Jahre alt und weist neben Pressbottichen auch Gärbehältnisse, einen Becher, Trinkschalen, die Überreste gequetschter Trauben, Weinblätter und Vitis-Vinifera-Weinstöcke auf. Die Funde wurden erstmals im online Journal of Archaeological Science publiziert. Aufgrund der Anzahl und Größe der Behälter geht der an den Grabungen beteiligte Archäologe Dr Boris Gasparian davon aus, dass am Weingut Weine in kommerzielle Qualitäten und aus authochthonen Rebsorten produziert wurden.

Das Weingut in Yeghegnadzor - wie geht's der Zunge? - ist ganz offensichtlich älter als jenes im benachtbarten Georgien, das bisher als das älteste der Welt galt und 1997 entdeckt wurde. Die Wissenschaft bekundet Einigkeit über die Wichtigkeit des armenischen Fundes und die Bedeutung von Wein für die Gesellschaft bereits in der Zeit des Neolithikums ‘as they spent a lot of time and effort to build a facility to use only once a year' (zur Weinernte), so auch Stefan K. Estreicher, Wissenschafter und Autor für Wine. Man geht davon aus, dass der Wein für rituelle Zwecke höhergestellter Personen verwendet wurde, da in der Höhle Hinweise auf Rituale wie Begräbnisse gefunden wurden. Der Wein konnte möglicherweise getrunken worden sein, um den Tod zu besänftigen oder zum Besprengen der Leichname verwendet worden sein.

Logischerweise ruft das sehr flott marketingfindige Leute auf den Plan, um mit den Funden zu verdienen. So füllt der in Mailand aktive Modedesigner Zorik Gharibian bereits Wein unter dem Label "6000" auf seinem vier Kilometer entfernten Weingut Zorah Vineyards ab.

 Quelle: www.decanter.com
syl


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Holy-Moly! am Badeschiff Wien im deutschen Playboy Tuesday 2011-01-11

Klein aber fein ist die Empfehlung im aktuellen deutschen Playboy, der seit heute am Kiosk aufliegt.

Wir freuen uns über sie, weil eine solche Erwähnung eine schöne Belohnung unserer Arbeit ist. Das Holy-Moly-Team freut sich über die Anerkennung und darüber, dass der Zustrom auch in Zukunft – nicht nur dadurch aber schon auch ein bissl – ein ordentlicher und ein wenig internationaler sein wird. Und die Playboy-lesenden Gäste aus dem deutschsprachigen Ausland freut es, weil sie einen Tipp abseits vom üblichen „Hauben-Mainstream” haben.

So freuen wir uns alle, ein jeder für sich und auch miteinander, und können ein ordentliches Glas Wein drauf trinken. Heute wäre dies eins vom Grünen Veltliner Alte Reben 2007 von Ebner-Ebenauers.

Das Leben ist leicht!

syl
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ALLES NEU IM NEUEN JAHR Monday 2011-01-10

Wenn der Wein über die Jahre mehr wird, wenn Tanks und Fässer immer mehr Platz brauchen, die Flaschen keinen Platz mehr haben, wird es Zeit, neuen Platz zu schaffen. Erwin Tinhof, Mr. Chablis aus Eisenstadt (O-Ton Hendrik Thoma auf www.tvino.de) hat schon 2010 vorgesorgt, damit 2011 mehr Raum bietet.

Sein neues Betriebsgelände in Trausdorf spielt alle Stückeln. Noch befindet sich der neue Standort in der Schneise Richtung Seefestspiele im Aufbau. Schon bald soll dort jedoch gekeltert, gearbeitet, verarbeitet, und verkostet werden. Gelagert wird schon.

Und nachdem viel mehr Platz ist, hat auch mehr Platz. Die Ernte 2010 ist noch ohne ausgekommen. Doch im Herbst 2011 wird auch dieses funkelnagelneue Fass in Betrieb gehen.

www.tinhof.at

Ruth
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ruth havel & sylvia petz
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f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!