
Bassena - Unser Weblog
| WIE MACHT DAS DER ROTWEIN NUR? |
Freitag 2009-11-13 |
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Wie jeder inzwischen weiß, beugen die im Rotwein enthaltenen Antioxidantien und hier insbesondere das Resveratrol Herzproblemen und anderen Krankheiten vor. Künstlich hergestellt müsste man diese Stoffe in riesigen Mengen zu sich nehmen, bis sie ihre Wirkung entfalten - umgelegt bis zu 100te Flaschen Weins täglich.
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Wie also wirkt das natürliche Antioxidant Resveratrol? Mini-Dosen davon verhindern Ablagerungen in den Blutgefäßen, vermindern so Herzinfarkt-Risken und beugen sogar Alzheimer vor. Moderater Rotweinkonsum ist also tatsächlich gesund. Umgekehrt beweist eine neue Koreanische Studie, dass der Konsum von Alkohol genau das Gegenteil fördert. Die Antioxidantien im Rotwein sind demnach unser aller Rettung. Wie machen sie das nur?
Zwei Wissenschafter an der University of Conneticut School of Medicin und an der Mailänder Universität wollten's genau wissen und fanden heraus: Antioxidantien finden sich in den Häuten und Kernen der Weintrauben, durch die Rotwein-Maischstandzeiten gehen sie in die Flüssigkeit über. Der Grund, warum im Weißwein viel weniger davon enthalten sind. So weit so gut.
Die beiden Herren berichten ferner, dass ein zweites Antioxidant im Wein eine wichtige Steigleiter für das Resveratrol darstellt. Denn dieses kann vom Körper so gut wie gar nicht aufgenommen werden, könnte also alleine seine Wirkung kaum entfalten. Der Knackpunkt des künstlich erzeugten. Quercetin heißt der Wunderstoff, ist ein Flavonoid (Pflanzenfarbstoff), sitzt somit ebenfalls in den Schalen und hat antioxidatives Potential mit antikarzinogener Wirkung. Es hilft dem Körper, Resveratrol aufzunehmen und es in Leber und Nieren für den späteren Bedarf zu speichern. Eine effektive Dosis erhielte man übrigens aus drei Gläsern australischen Pinot Noirs ...
Jetzt bleibt noch zu wünschen, dass diese Wissenschafter noch ein paar Weinsensorik-Kurse belegen und dann vielleicht sechs Gläser burgundischen Pinot Noirs empfehlen.
Wobei: In oben zitierter koreanischen Studie ist weiters belegt, dass Männer über 50, die täglich mehr als drei Portionen Alkohol zu sich nehmen, zu 97 % eine höhere Arterienverkalkung aufweisen als Antialkoholiker. Bei Männern, die weniger Alkohol konsumieren, gab es keine signifikanten Unterschiede zu Nichtrinkern.
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Quelle: www.winespectator.com
syl
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| ZURÜCK IM RICHTIGEN LEBEN |
Sonntag 2009-11-08 |
Dem Körper tut es ja bekanntlich gut, zwischen- durch immer wieder Tage ohne Alkoholzufuhr zu erleben. Kein Problem, das schaffen wir mühelos. Es geht auch noch ohne, selbstredend. Was ich persönlich allerdings gar nicht mag, wenn ich durch gewisse exogene, nicht von mir beeinflussbare Rahmenbedingungen zu einer solchen Abstinenz gezwungen werde. Zum Beispiel durch einen fiesen, aus dem Hinterhalt zuschlagenden grippalen Infekt. So geschehen vergangene Woche.
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Am Montag noch nichtsahnend und fidel im Büro, am Nachhauseweg schon schwächelnd, am Abend dann völlige Erschöpfung. Kopfweh, Rückenschmerzen, Fieber. Da bleibt nichts als Bettruhe. Also ab ins Bett und Ruhe geben. Vier Tage nichts als Tee, Multivitaminsaft, Apfelkompott, Hühnersuppe, hie und da ein paar Globuli. Kein Gedanke an Champagner, edle Weine, rauchige Brandys. Am fünften Tag dann, dem Körper geht es eindeutig besser, dem Geist fällt die Decke schon ziemlich auf den Kopf, kommt ein gewisser Gusto auf. Noch gesteht man sich's nicht ein, schleicht um den Kühlschrank herum. Ob eventuell was eingekühlt WÄRE, nur für den Fall. Es ist.
Grüner Veltliner Heiligenstein 2008 vom Weingut Hirsch. Voller Vorfreude den Schrauber drehen, beim Einschenken dem Wein lauschen. Mit Verve schwenken, das Bukett genießen, den ersten Schluck nehmen.
Zurück im richtigen Leben, danke!
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Ruth
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| SAUEREI – wie nicht anders erwartet |
Freitag 2009-11-06 |
Die Schweinegrippe in Zahlen Dass hinter H1N1 wilde Geschäftemacherei steckt, ist mehr als nur vermutet, nimmt nicht wunder, macht aber trotzdem böse. Insbesondere, wenn man es dann schwarz auf weiß vor sich hat:
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Tag, an dem Sir Roy Anderson, Berater der britischen Regierung, die Schweinegrippe öffentlich als Pandemie bezeichnetete
| 1. 5. 2009 |
Jahresgehalt, das Anderson von GlaxoSmithKline, Hersteller eines Impfstoffs gegen Schweinegrippe, bekommt, in Euro
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Steigerung des Aktienkurses von GlaxoSmithKline nach Ausrufung der Pandemie in Prozent
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Quelle: brand eins, heft 11 2009, S. 14 syl
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| DAS MOSELMONSTER KOMMT |
Mittwoch 2009-11-04 |
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Die internationalen Proteste gegen das Brückenungetüm durch die Weinregion Mosel wurden ignoriert, der Bau der Autobahntrasse hat begonnen. Trotz Gegengutachtens zum angeblichen volkswirtschaftlichen Nutzen.
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Tatsächlich sind ernsthafte Schäden für die Landschaft, abrutschende Weinhänge und eine entsprechend verschmutzte Luft in einer der schönsten und renommiertesten Weinregionen Deutschlands zu erwarten. Das Projekt stammt übrigens aus den 1960er Jahren vom damaligen Mainzer Verkehrsminister, der den Beinamen „Trassen-Heinrich“ trug. Die Brücke sollte Teil einer Truppenaufmarschstraße werden. Die Erinnerung an Charly Chaplins „Konzentrationslager-Heinrich“ drängt sich auf. Allerdings ist das, was an der Mosel passiert, ganz und gar nicht zum Lachen. Der zuständige Minister bleibt stur, die ersten Gräben sind gegraben.
Hier geht es zu einem ZDF-Video zum Thema
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syl
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| WINE COURSE von Jancis Robinson MW |
Montag 2009-11-02 |
Ein herzliches Dankeschön an die wohl renommierteste Weinkritikerin der Welt!
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Wir freuen uns, Ihnen hier Ausschnitte von Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu können. Die Beiträge, auch in ihrer Kurzform, zeigen, warum die Welt des Weins so großartig ist. Unendliche Weinweiten, in die man einfach eintauchen muss.
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Jancis Robinson beim Coburg Wine Open 2007 vor einem fantastischen DRC-Tasting |
- Chardonnay, Episode 2 of Jancis Robinson's Wine Course
- Pinot Noir, Episode 7 of Jancis Robinsons Wine Course
- Grapes and Gas, Episode 9 of Jancis Robinson's Wine Course
- Grape Invaders, Episode 10 of Jancis Robinson's Wine Course
Die DVDs mit den vollständigen Filmen können bei Amazon erworben werden.
Werfen Sie bitte auch einen Blick auf Jancis' höchst spannende und tagesaktuelle Purples Pages www.jancisrobinson.com.
Dort findet sich im Übrigen auch das Oxford Companion on Wine, das beste, weil umfassendste und laufend aktualisierte Weinlexikon! Unersetzliche Informationsquelle online und als Buch.
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Weitere Einträge:
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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!
Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!
DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.
> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.
Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?
> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.
> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.
> Purple Wine
Purple Wine und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.
> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!
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