Bassena - Unser Weblog

AN MANCHEN ABENDEN GIBT ES KEINE FREUNDE — 13. Weinversteigerung des INTEGRATIONSHAUSES Donnerstag 2009-10-15

Die jährlich stattfindende Weinversteigerung zugunsten des Integrationshauses und darum die beste aller Auktionen!

Weinversteigerung zugunsten des Integrationshauses
12. November 2009
in den Kellergewölben des Museums im Schottenstift
1010 Wien, Freyung 6
Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: Spenden ab 10 Euro erbeten
Moderation: Florian Scheuba
Auktionator: Christian Kircher

- Prominente WeinlaudatorInnen werden selber zum Hammer greifen, um »ihren« Wein zu einem guten Preis zu versteigern.
- Ausgeschenkt werden ausgewählte Weine der Pannobile-Winzer und der Weingüter Fred Loimer, Bründlmayer und Kurt Angerer.
- Den gesamten Katalog gibt es zeitgerecht auf www.integrationshaus.at bzw. liegt er bei der Veranstaltung auf.

Ein Abend, der alles in sich vereint: Das Gute, das Feine, die Freunde und den Spaß. Denn aus der Versteigerung wird immer auch ein Fest!

PFLICHT!!!

syl

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GENUSSVOLLES LESEN Mittwoch 2009-10-14

Gero von Randow: Genießen. Eine Ausschweifung

Lesen gehört zu meinem Leben wie für manch andere das Amen zum Gebet. Genießen sowieso. Und über das Genießen zu lesen, ist ein Genuss der besonderen Art!

Gero von Randow, ehemals bei der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“, heute Leiter des Wissenschaftsressorts der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, schweift in seinem Buch derart opulent aus, kommt genussvoll vom Hundertsten ins Tausendste, dass es eine wahre Freude ist.

Kulinarische Genüsse aller Art spielen natürlich eine gewichtige Rolle, weshalb ich das Buch nie hungrig zur Hand nehme. Champagner und Wein, no na. Kunst, fremde Genusskulturen, ein Kapitel „Das Künstliche“. Und zum großen Finale „Die zehn goldenen Regeln des Genießens“.

Genießerinnen und Genießer haben mehr vom Leben, davon bin ich überzeugt. Unbedingt lesen!!

Gero von Randow: Genießen. Eine Ausschweifung. Deutscher Taschenbuch Verlag, 3. Auflage, April 2005

Ruth
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SCHON SCHÖN Mittwoch 2009-10-14

Wie bei alten Bekannten fühlt man sich im schon schön. Was nicht besonders erstaunlich ist, da gleich alle drei Köche ehemalige Kollegen aus dem Palais Coburg sind. Aber auch beim Servicepersonal wussten wir uns bestens aufgehoben.

Der wirklich zuvorkommende Herr Ronald brachte mit Engelsgeduld unzählige Flaschen Weins zum Verkosten, bis endlich eine vor unserem sehr kritischen Gaumen Gnade fand. Humor bewies er zudem auch noch. Und nochmals Geduld, als wir später nicht und nicht nach Hause gehen wollten ...

Höchst einnehmend auch das, was aus der Küche kam. Gesurtes Schweinsbackerl mit Kürbismousse und Eierschwammerlcreme harmonisch, am Punkt und insgesamt ein wunderbar wärmendes Gericht. Das Rote Rübenrisotto mit Pulpo und grünen Bohnenkernen mit einer hierzulande selten perfekten Konsistenz, der Pulpo wunderbar zart und überhaupt sehr fein. Ebenso der Mariazeller Bachsaibling im Ruccolafond mit Fenchel-Safranpürree und Gnocchi wirklich delikat, insbesondere das Pürree hat mich begeistert. Mit dem Rosa Kalbsrücken mit Kohlsprossenspinatgemüse und Erbsenpürree kam eine faszinierende gebackene Schneckenbutter, die eigentlich aus kleinen mit Schneckenhack gefüllten Bällchen bestand. Und schon hat der Schneck den Schreck verloren. Alleine dafür lohnt sich der Besuch!

Besonders am Restaurant schon schön: eine große Tafel für alle Gäste. Einerseits perfekt, um einmal mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen und andererseits DER IDEALE RAHMEN für kleine FESTE und FIRMENFEIERN, die endlich einmal anders sind als die all die anderen. Und davor und danach und auch dazwischen kann man einen Drink in der schon schönen COCKTAILBAR einnehmen: Donnerstag bis Samstag von 19 bis 2 Uhr

Vielen Dank an die Küchenchefs Christoph Kirschner und Alf Schoch!

schon schön
Andreasgasse 52/Ecke Lindengasse, 1070 Wien
Tel. 06991 53 777 01
E-Mail: essen@schon-schoen.at
www.schon-schoen.at

syl

KLIMAWANDEL GEFÄHRDET WEINBAU Sonntag 2009-10-11

Wein in Gefahr: Ein Anfang September von Greenpeace veröffentlichter Bericht weist auf die Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinbau insbesondere in Frankreich hin. Der prognostizierte Anstieg der Jahresdurchschnittstemperaturen von vier bis sechs Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschiebt die Klimazonen rund 1000 Kilometer nach Norden.

  

Das Zusammenspiel zwischen Klima, Boden und Rebsorten verändert sich drastisch, die Weinbaugebiete werden vor völlig neue Rahmenbedingungen gestellt. Große, weltbekannte Regionen wie Bordeaux, Burgund oder das Loiretal geraten ins klimatische Abseits, andere, weiter nördlich gelegene Gebiete werden profitieren.

„Auch in Österreich ist der Weinbau vom Klimawandel betroffen,“ weiß die renommierte Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb. Die einzelnen Regionen und Rebsorten seien jetzt zu untersuchen, um geeignete Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. „Sei es, um Chancen zu nutzen, sei es, um Nachteile zu minimieren.“

Und auf der Website von Willi Bründlmayer lesen wir, dass die Klimaerwärmung in den letzten 30 Jahren die Durchschnittstemperatur in der Langenloiser Gegend bereits um 0,7 Grad Celsius angehoben hat.

Greenpeace-Klimaexperte Jurrien Westerhof: „Steigen die Temperaturen bis 2100 tatsächlich um sechs Grad Celsius an, wird die Sorge, welchen Wein wir trinken werden, voraussichtlich eine unserer kleinsten sein.“

Wo immer unsere Motivation liegen mag, beim Wein oder bei den wirklich großen Herausforderungen für diesen Planeten: Unser aller Engagement gegen den Klimawandel ist  elementar.

Quelle: OTS Presseaussendung 7. September 2009

» Mehr zum Thema Klimaerwärmung aus Winzerssicht auf www.bruendlmayer.at

Ruth


NICHT NUR ESSEN UND TRINKEN Freitag 2009-10-09

Genuss ist auch GEORG DANZER. Zum Immerwiederversinken. Zum Immerwiedertraurigsein. Zum Immerwiederzuhören.

Über meine Seele führt mein Weg

Des is mei Frau

syl


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ruth havel & sylvia petz
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1060 wien

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 HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!