Ausschnitt einer dunkelroten Rose auf grünblauem Hintergrund

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Johannes Hirsch ist Falstaff-Winzer-des Jahres! Donnerstag 2011-05-26

Was sind havel & petz doch stolz. Schon wieder einer ihrer Kunden »Falstaff-Winzer-des Jahres«! Johannes Hirsch heißt der Mann, im Kamptaler Kammern ist er zuhause, ganze sechs Weine umfasst sein Sortiment pro Jahrgang. Und diese Konzentration auf das Wesentliche bringt's. Seit Jahren. Hirsch, wir sind stolz auf dich!

Ruth & Syl

Johannes Hirsch im Weingarten 
Weingut Hirsch
Hauptstraße 76, 3493 Kammern/Langenlois
Tel.: +43 (0)2735 2460, Fax: +43 (0)2735 2460 60, E-Mail: info@weingut-hirsch.at www.weingut-hirsch.at
Kreuzweise! Mittwoch 2011-05-25

Eine einfache Bouteille Wein war's, für die ein amerikanischer Bieter bei einer Christie's-Auktion am 17. Mai 2011 US$ 123.889, umgerechnet € 87.815, hingelegt hat. Der Wein selber war allerdings alles andere als einfach, nämlich ein 1945er Domaine de la Romanée Conti. Den werden noch nicht viele von uns verkostet haben. Werden sie in Zukunft wohl auch nicht. Aber er wird seinen Preis schon wert sein, wenn jemand bereits ist, diese Summe dafür auszugeben.

Interessant ist hier sein Preis im kleinen. Die Pysikerin in uns rechnet aus:

Steinkreuz vor Weingärten

Bilden 25 Tropfen einen Milli-Liter Wasser und 25.000 Tropfen einen Liter, und kann man davon ausgehen, dass im Wein die Extrakte durch den Alkohol wettgemacht werden (wegen der Oberflächenspannung und Größe der Tropfen), kommen auf 0,75 Liter rund 18.750 Tropfen à 4,68 Euro. Die können mich doch kreuzweise!

Nicht losgeworden ist man übrigens einen besonderen Lot. 315 Flaschen jeden Jahrgangs von 1945 bis 2007 von jedem der fünf Bordeaux-Premier-Grand-Crus. Aber da wird sich sicher auch noch einer finden.

 Quelle: www.decanter.com
syl

Velo-Vino-Gadget Dienstag 2011-05-24

Es soll ja Menschen geben, die gerne Rad fahren und gerne Wein trinken. Gar nicht so wenige. Und manche nehmen beim Radfahren gerne einen Wein mit. Zum Gleichzeitig-Trinken (eher die Ausnahme) oder für danach. Wo auch immer das dann ist. Bis dato war der Transport des edlen Tropfens auf zwei Rädern eher unästhetisch.

Weinhalterung für das Fahrrad aus Leder 
Jetzt gibt es eine äußerst elegante Lösung, den plumpen Rucksack (praktisch aber eben plump) oder die schicke Tasche (einseitig und daher unpraktisch) zu umgehen.

Der »Bicycle Wine Holder« von Jesse Herberts knöpft sich die Flasche vor und knüpft sie sich an die Stange. Ganz in Leder, sehr elegant. Nachteil: Radler und Radlerin müssen sich auf eine Flasche beschränken. Wobei, man könnte ja einmal ausprobieren, wie viele der feschen Schlaufen ein Fahrrad so verträgt.

Egal ob eine oder mehrere Flaschen, vorsichtig fahren auf rumpeligen Wegen!

Quelle: Freizeit-Kurier vom 21. Mai 2011
Um $ 30 im Online-Shop: www.etsy.com  (suchen nach »bicycle wine rack«, mit der Direkt-Verlinkung hat's was)

Ruth

Beim Observer trinkt man Heinrich Hartls Rotgipfler 2009 zum Jubiläum Dienstag 2011-05-17

Zehn Jahre »Observer Food Monthly« müssen gefeiert werden. Zehn Jahre Rückblick mit zehn Jahrgängen neuer Weine mit Zukunft. Denn die Moden haben sich geändert in U.K. Zwar wenig Augenscheinliches im Supermarkt ums Eck, das Angebot besteht nach wie vor großteils aus Weinen aus Australien, Kalifornien, Südafrika und Chile. Wenn man aber näher hinsieht, bemerkt man den Wandel. Bei den Rebsorten tut sich was. Etwas weniger Chardonnay und ein bisschen mehr Pinot grigio und Sauvignon blanc und wie überall Rosé.

Aber hauptsächlich die Stile ändern sich.

Heinricht Hartls Rotgipfler 2009 

Weg vom üppigen überholzten Ton hin zum dezenten Wein mit Struktur. Nichts Neues für Auskenner. Aber wir reden vom Supermarkt. Herkunft, Boden, Unverwechselbarkeit. Eleganz. Und neben den üblichen kommen allmählich ganz neue und ganz alte Weinregionen. Zum Beispiel die Thermenregion. Und hier Heinrich Hartl mit seinem Rotgipfler 2009, er punktet mit diesem Wein bei der Observer-Jubiläumsempfehlung:

2009: Heinrich Hartl Rotgipfler, Thermenregion, Austria (£15.19, Waitrose)
Rotgipfler may be an unappetising name for a grape variety , but in the hands of Heinrich Hartl it makes a thrilling white, balancing tangy richness and voluptuous texture with a complex spiciness. This is further proof that Austria is now among the greatest of the world's white wine producers. David Williams

Von HH3, Heinrich Hartl III., wird man hören. Demnächst mit einem Relaunch des Gesamtauftritts: neues Logo, neue Etiketten, neue Website. Und auf jeden Fall mit seinen Weinen, denn wie steht es geschrieben: »... This is further proof that Austria is now among the greatest of the world's white wine producers.«

Quelle: www.guardian.co.uk
www.weingut-hartl.at
syl

Wenn Wein und Monsun zusammentreffen Dienstag 2011-05-10

Was macht eine Deutsche, die im Rheingau Weinbau studiert hat, in Thailand? Yep, Wein. Kathrin Puff ist für die Siam Winery, 1986 vom thailändischen Milliardär Chalerm Yoovidhya gegründet (Mehrheitseigentümer von Red Bull!), als Weinmacherin umtriebig. Und sie hat sich an »alles anders« gewöhnt.

Kathrin Puff - Bild von Dirk Jochmann© Dirk Jochmann

Liegen die meisten Weinreben auf unserem Globus zwischen dem 30. und 50. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators, sprechen wir hier vom 13. Breitengrad. Kein Weingut der Welt liegt näher am Äquator. 60 Kilometer südwestlich von Bangkok befinden sich die »schwimmenden Weingärten« im Chao-Phraya-Delta. Schwimmend deshalb, weil die einzelnen Reihen durch breite Wasserkanäle getrennt sind. Flache Boote ersetzen den Traktor.

Der Monsun bestimmt statt der Jahreszeiten die Vegetation, aufgrund des Klimas wären zwei Ernten pro Jahr möglich. Die Trauben für die sogenannten Estate-Weine werden aber nur einmal pro Jahr gelesen. Ende Oktober, zu Beginn der Trockenzeit, erfolgt der Rebschnitt, im Februar beginnt die Lese. Nach durchschnittlich 15 Jahren hat ein Rebstock im fernen Osten ausgedient.

Einer der Estate-Weine ist der Monsoon Valley, der aus der weißen Colombard-Traube gekeltert wird. Ein Wein, der laut Effilee-Autor Andreas Honester auch zurück in der Heimat vorzüglich mundet. Und mit seiner delikaten Säure und den exotischen Fruchtnoten bestens zu asiatischen Gerichten passt.

So, wieder eine Weinregion, in die man fahren sollte.

Quelle: Effilee # 16, Mai/Juni 2011
www.siamwinery.com

Ruth

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ruth havel & sylvia petz
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1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

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Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

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