Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Turbulenter März und wie's grad kommt. Donnerstag 2014-03-27
Im Märzen der Bauer. Im Märzen auch wir. Denn es geht ganz schön rund. Kaum gelandet, siehe den Beitrag zur Reifeprüfung der Kollegin weiter unten, geht's auch schon wieder weiter. Denn »Anständig essen« steht an. Die Essensgespräche des Journalisten Christian Seiler in Bad Hofgastein.
Magnolienbaum mit halb offener Blüte von unten

Sie sind heuer der - allgemein gar nicht so guten - Kinder-Ernährung und ihren Folgen gewidmet. Spannende Vorträge, eine Bestandsaufnahme und Forderungen an die, die das Sagen haben, wird es geben. Gutes Essen und gutes Trinken wird es geben. Und ein Treffen unter Freunden und Gleichgesinnten. Und viele blühende Magnolienbäume auf dem Weg dahin und am Weg zurück. It's springtime!

Weil grad der Espresso dampft, hier rasch noch eine positive Meldung: Kaffee ist okay! Im Standard wurde nämlich gestern eine Metastudie des Fachblattes »Circulation« erwähnt, aus der hervorgeht, dass Kaffeekonsum das Schlaganfallrisiko nicht erhöht. Im Gegenteil: Wer durchschnittlich 3,5 Tassen Kaffee trinke, habe ein um 20 Prozent geringeres Risiko als Menschen, die keinen Kaffee trinken. Bedenklich werde es erst ab 10 Häferln.

Und weil das jetzt auch grad so passt, muss erwähnt werden, dass hockerln beim Stuhlgang besser ist als sitzen. Zu langes Trohnen und Pressen auf den Sitztoiletten fördere Hämorrhoiden, Verstopfung, Krampfadern und - hier also doch - Schlaganfälle. So steht es im aktuellen Format mit dem Schwerpunktthema »Darm«. Das nur so zum Drüberstreuen.

www.anstaendigessen.com
Abstract/Circulation
syl
Österreichs Reifeprüfung – bestanden! Mittwoch 2014-03-26
Die beiden Tage waren ganz schön intensiv. Am Sonntag um 6.25 Uhr in den Flieger nach Düsseldorf gestiegen, nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel sogleich in den Messetrubel mit vielen Terminen und Gesprächen eingetaucht, nach einem geselligen Abendessen spät ins Bett gekommen, am nächsten Tag beim Öffnen der Messehalletore

wieder auf der Dacke gestanden, nach einem erfolgreichen Tag um 17.10 Uhr in den Flieger retour nach Wien gestiegen (um volée noch eine Veranstaltung in der Innenstadt mitzubetreuen). ProWein war!

Und Österreichs Reifeprüfung war! Von langer Hand geplant, akribisch vorbereitet und mit Enthusiasmus

Weinflaschen 

angekündigt haben wir uns wirklich sehr auf dieses Tasting mit Master Sommelier Hendrik Thoma am zweiten Messetag gefreut. Artur Toifl/Weingut Thiery-Weber, Erwin Tinhof, Herbert Zillinger, Marion Ebner-Ebenauer und Thomas Kopfensteiner waren angetreten, um einen ihrer Herzensweine in zwei Reifestufen zu präsentieren.

Hendrik Thoma 

Artur Toifl tat dies mit seinem Riesling Gebling 2011 & 2006, Erwin Tinhof mit seinem Leithaberg weiß 2012 & 2004, Herbert Zillinger mit seinem Grünen Veltliner Radikal 2012 & 2007, Marion Ebner-Ebenauer mit ihrem Grünen Veltliner Black Edition 2011 & 2007 und Thomas Kopfensteiner mit seinem Blaufränkisch Saybritz 2011 & 2008.

Hendrik Thoma führte sozusagen in fünf aufeinanderfolgenden Doppelconferencen mit den Winzern und der Winzerin durch die Verkostung, die – zu unserer großen Freude – sehr gut besucht war. Die – auch zu unserer großen Freude – Hendrik Thoma ein »Highlight« der Messe nannte und mit der die teilnehmenden Winzer sehr zufrieden waren. Auch das trug bei uns zu großer Freude bei.

Somit meinen wir: Österreichs Reifeprüfung wurde bestanden! Und hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Gäste der Verkostung die Weine aus unseren Landen generell und jene unserer Winzer/innen speziell wieder ein Stück weit mehr auf dem Radarschirm haben.

Ruth

Aufs Genießen nicht vergessen! Samstag 2014-03-22
In Zeiten wie diesen tut man sich manchmal ziemlich schwer mit der Unbeschwertheit. Wegen seiner Ohnmacht bezüglich Hypo-Debakels, starren Systems und unsinnigen Politikern, Krim-Krise, drohenden Transatlantischen Freihandelsabkommens, idiotischen Lehrern und weswegen auch immer.
Marillenblüten

Kaum scheint das eine ausgesessen, droht das andere, die persönlichen Unsicherheiten und Ängste gar nicht mitgerechnet. It's not easy!

Da helfen die kleinen Momente. Wie der Anblick der Marillenblüte im Garten und generell der Blick hinaus. Eine Stunde im Liegestuhl zu sitzen und die Sonne aufzusaugen. Sich an das beste Essen der letzten Wochen zu erinnern: die gefüllte Taube vom großen Bruder. An den besten Wein der letzen Tage: Sauvignon Blanc Steinriegl 2012 von Wohlmuth (weil er nicht laut ist wie viele andere Weine dieser Rebsorte, sondern mineralisch, elegant und finessenreich).

Sich darüber zu freuen, dass der schönste Magnolienbaum der Welt im Garten des Yogastudios seine Blüten öffnet. Dass man diese eine Position nach Jahren des Nichteinmalheranwagens plötzlich beherrscht. Am Freitagabend ohne schlechtes Gewissen zwei Folgen der Lieblingsserie Borgen zu schauen und sich auf den nächsten Kurztrip nach Kopenhagen zu freuen. Und jetzt am Samstag Nachmittag einfach ein Glas Riesling Eisbach von BattenfeldSpanier zu trinken, auch wenn die Zeit noch gar nicht danach ist. Einfach so!

syl

gewürztraminer

syl  25.03.2014 08:22

wie meinst du das, lieber michael?

Kleiner Hinweis

Michael Pronay  25.03.2014 08:15

Der Zum Wohlmuth'schen Steinriegl-Sauvignon führt zum Steinriegl-Gewürztraminer . . . ;-)

Jawoll, verdammt noch einmal! Sonntag 2014-03-16

Na endlich einer, der uns das Fluchen offiziell erlaubt. Dennis Scholze, Doktorand am Institut für Germanistik der Technischen Universität Braunschweig, ist überzeugt, dass Fluchen gesund ist. »Das Spontane macht den Wert des Fluchens aus. Wer flucht, der entlastet sich.« 

Und das anscheinend seit über 5000 Jahren. Diese Art der psychischen Entlastung ist ein 

Urtrieb, der in den neuronalen Strukturen des Menschens tief verwurzelt ist. Und sogar Menschenaffen fluchen, wenn auch mit Gesten. Auch wenn Fluchen mit Verfluchen oder Beleidigen verwandt ist und höchstwahrscheinlich ähnliche Wurzeln hat, unterscheidet es sich doch grundsätzlich. Adressat ist nämlich eindeutig der Fluchenden selbst. Somit ist fluchen ein Ventil, um kurzfristig Ärger und Unmut loszuwerden, ohne jemanden anderen in Mitleidenschaft zu ziehen. Abgesehen von akustischen Beleidigungen fürs Ohr. So gesehen sollten wir es im Sinne unserer Mitmenschen also trotzdem nicht übertreiben mit dem Fluchen.

Quelle: Der Standard, 15./16. März 2014, K1

Ruth

Hormonell wirkende Substanzen machen - auch - dick Freitag 2014-03-14
Ungefähr 20 hormonell wirkende Substanzen befinden sich in unserem Kreislauf: als Weichmacher, Konservierungsmittel von Nahrung und Kosmetika, in Düngemitteln, Beschichtungen (Aludosen!), Farben usw. usf. Ihre Produzenten sind die Chemiekonzerne, Ausnahme ist das natürlich vorkommende Nikotin.
Zwei weiße Mäuse vor blauem 
Hintergrund, die linke dick, die rechte dünn.

Dass sie alle wie u.a. Östrogen wirken, weiß man schon lange. Sie können bei Männern zu Unfruchtbarkeit und bei Frauen zu erhöhtem Brustkrebsrisiko führen. Bei kleinen Tieren können sogar die männlichen Geschlechtsorgane verkümmern. Passiert auch. Alles eine Frage der Dosis und Kumulation.

Gestern Abend lief auf 3sat eine besonders spannenden Wissenschaftsdoku zu diesem Thema. Man vermutet nämlich seit geraumen Jahren, dass diese Substanzen Mitschuld an Stoffwechselerkankungen wie Diabetes und an Fettleibigkeit tragen. Sämtliche Forschungsergebnisse weisen darauf hin. In vier europäischen Ländern läuft unter anderem die Langzeit-Studie »Obelix«, in der die Auswirkungen an Kindern untersucht werden. Schaut nicht gut aus, für repräsentative Aussagen ist es aber noch zu früh.

Tatsache ist, dass Ratten und Mäuse bei Verabreichung dieser Substanzen fett und krank werden, sie aber nicht mehr Nahrung zu sich nehmen als die Vergleichsgruppen. Auch Nikotin hat diese Auswirkung. Kommen Babys rauchender Mütter eher mit Untergewicht zur Welt, neigen sie später eher zu Übergewicht als Kinder nichtrauchender Mütter. Es ist ein Drama. Das Rauchen kann man wohl vermeiden, aber all die anderen Stoffe sind einfach da. Biologische Ernährung, Vermeidung von Chemie in Kosmetika und Kleidung sind die richtigen Schritte, aber wirklich entgehen kann man diesen Substanzen nicht.

Und was macht die Chemie? Wird ein Mittel als riskant eingestuft, findet man ein anderes. Statt Bisphenol A verwendet man dann eben Bisphenol B, ganz easy. Und paradoxerweise muss bei all diesen Substanzen nicht ihre Harmlosigkeit bewiesen werden, sondern ihre Gefährlichkeit. Bis es soweit ist, sind sie über viele Jahre in unserer Umwelt aktiv. Danke, liebe Lobbys!

Die diversen Kunststoff-HinweiseUnter diesem Link mehr zur Kenn- zeichnung. 2, 4 und 5 sind soweit harmlos.

Quelle: 3sat
syl
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