Bassena - unser Blog

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Maikäfer sind Schweine! Sonntag 2014-04-27
Mitte April waren wir zu Besuch bei Winzer Anton Bauer am Wagram, der so nett war, mit uns seine Rieden abzufahren. Und dabei sind sie uns zum ersten Mal aufgefallen, die dicken braunen Brummer über den Weingärten. Ganz richtig, heuer sei wieder ein Maikäferjahr, so der Weinbauer.
Max & Moritz 5. Streich: die Maikäder bei Onkel Fritz im Bett

Wie schlimm ein solches für die Winzerschaft - heuer speziell in Niederösterreich - sein kann, ist in einem Bericht auf orf.at nachzulesen. Alle drei Jahre ist Hauptflugjahr, zu Zeiten von Max & Moritz waren es noch sieben. Die Maikäfer haben es auf die jungen Triebe der Rebstöcke abgesehen, ein umweltverträgliches Mittel gegen die gefräßigen Tiere gibt es offenbar keines.

Den Winzern bleibt nur abzuwarten und zu hoffen, dass den Unholden bald der Appetit vergeht. Und Engerlinge einzusammeln, aber wahrscheinlich ist das nur ein Tropfen auf den Stein. Denn in manchen Weingärten im Weinviertel und am Wagram seien die Rebstöcke bereits bis zu 80 % geschädigt, so Johannes Schmuckenschlager, Präsident des Weinbauverbandes. Die »chemische Keule« sei keine Lösung, sagt auch er. »Wir wollen gemeinsam mit der Natur eine Lösung finden.« In Kooperation mit der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) werden offenbar gerade Möglichkeiten der Maikäferbekämpfung erforscht. Den Engerlingen könnte durch eine intensivere Bodenbearbeitung der Garaus gemacht werden oder durch den Anbau von Senfpflanzen. Senf dürften die Schädlinge nämlich gar nicht mögen.

Ein Maikäfer legt lt. Wikipedia zehn bis hundert Eier in feuche Humuserde. Nach vier bis sechs Woche schlüpfen die Engerlinge, nach der Verpuppung leben die Käfer noch etwa vier bis sieben Wochen. Die Männchen haben nach der Begattung übrigens ihr Werk getan und segnen das Zeitliche. Das haben sie nun davon.

www.orf.at
syl
Fool of Love Sonntag 2014-04-27
Was für ein Sonntag! Das Frühstück auf der Terrasse genossen, den Tag mehr oder weniger im Garten verbracht. Fachlektüre lesend, also äußerst angenehm, gleichzeitig auch sinnvoll, weil für die persönliche Weiterentwicklung sorgend. Wobei auch das Nichtstun oder das Lesen von »leichtem Stoff« durchaus sinnvoll sein können.

Die Musikgruppe Franui auf der Bühne des Wiener Burgtheaters © Reinhard Werner

Am späten Nachmittag dann mit der Tochter in die Stadt gefahren, im Palmenhaus im Burggarten noch einen Drink in der Sonne genommen, dann ins Burgtheater spaziert. Und dort einen Abend der Sonderklasse erlebt.

Die Osttiroler Musicabanda Franui, sechs Musiker aus Innervillgraten, und Karsten Riedel, Sänger, Komponist und Songschreiber aus Deutschland, haben sich zusammengetan, um Sonette von William Shakespeare zu vertonen (Karsten Riedel) und aufzuführen (alle). Ergänzt wird das Konzert mit Szenen rund um Texte des Meisters aus Stratford-upon-Avon. Und das ergibt »Fool of Love«, ein Schauspiel für Ohren und Seele (www.burgtheater.at).

Die Besetzung ist fulminant: Johannes Krisch, Dörte Lessewski, Sunnyi Melles und Tilo Nest sprechen und singen wunderschön (Nicholas Ofczarek steht zwar im Programm, war aber heute nicht dabei). Der Puppenspieler Nikolaus Habjan gibt mit seinem »Partner« eine eindrucksvolle Vorstellung. Schwer in Worte zu fassen, der Abend war richtig schön. Und doppelt gefreut hat, dass die Tochter nach der Vorstellung unbedingt die CD erstehen wollte. Sie war so begeistert wie die Mutter.

Stilvoll klingt der Abend jetzt aus. Mit einem Glas von Rudi Pichlers Grünem Veltliner Wösendorfer Kollmütz 2011. Es soll mir nie schlechter gehen!

Ruth

Wir sind ausgezeichnet! Dienstag 2014-04-22
Das wissen Sie und wir ja schon lange. Dass wir mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Events lizenziert sind, ebenfalls. Aber erst gestern fand die offizielle Verleihung durch den amtierenden Minister des »Ministeriums für ein lebenswertes Österreich« statt.
Andrä Rupprechter, Sylvia Petz, Ruth Havel auf der Bühne

Zur Zeit der Lizenzierung im September war dies nämlich noch ein anderer. Einer, der sich gerade intensiv mit den Bienen zu beschäftigen und auf die nahen Wahlen vorzubereiten hatte. Die Regierungsbildung ließ dann bekanntermaßen auch ein wenig auf sich warten und so hat's einfach gedauert.

Gestern also war es endlich soweit. Bundesminister Andrä Rupprechter holte uns auf die Bühne und nach einem kräftigen Tiroler Händedruck und dem Foto war's auch schon wieder vorbei. Das Foto und die Urkunde währen dafür ewig. Die Lizenzierung gilt allerdings nur bis September 2017, danach steht die Re-Lizenzierung an. Aber die machen wir dann im Vorbeigehen.

Und um hier nochmals eines klarzustellen: havel & petz können Green Events, um für Sie und uns auf Ihrem Fest weniger Mist zu machen. Und sie können großartige Positionierungs-Workshops für Winzer, mehr dazu hier. Und dann können sie noch so einiges, aber darüber sollten wir persönlich reden.

www.umweltzeichen.at
Foto: BMLFUW/Markus Rief
syl
Der Optimist in mir Samstag 2014-04-19
Woran liegt es, dass manchen das sonnige Gemüt offenbar in die Wiege gelegt wurde, andere jedoch ständig zweifeln, hadern und sich sorgen? Was jetzt kommt ist kein unreflektierter »Denk doch einfach positiv«-Aufruf, sondern ein interessanter Ansatz aus der Gehirnforschung.

Schwarzer Schriftzug "Happy" auf gelbem Untergrund

Der Song zur Einstimmung aufs Thema. Einfach klicken!

Elaine Fox, Professorin für Psychologie und Neurologie, Leiterin des Oxford Centre for Emotions und Affective Neuroscience an der Universität Oxford, hat ein Buch dazu geschrieben: »In jedem steckt ein Optimist«. Und sie meint, obwohl die genetische Grundausstattung zweifellos Einfluss auf unser Verhalten hat, lässt sich das »Schicksal« überlisten.

Unser Gehirn ist laut aktuellen Forschungen einfach sehr formbar und einmal eingeschlagene Pfade in unseren Gehirnwindungen können verlassen und neue Wege gegangen werden.

Prinzipiell logisch: Je schlechter wir drauf sind, desto mühsamer ist auch die Interaktion mit unseren Mitmenschen und desto negativer fallen deren Reaktionen auf uns aus. Was uns wiederum bestätigt, dass ja doch alles schlecht ist. Das dahinterliegende Problem: Je öfter und stärker das passiert, desto mehr verfestigt sich die entsprechende »neuronale Verdrahtung« im Gehirn. Und die somit programmierten Synapsen spielen ein unlustiges Spiel mit uns. Wir können gar nicht mehr anders. Die Einstellung zum Leben hängt also stark mit den Vorgängen tief in unserem Gehirn zusammen. Und je nachdem baut sich über die Jahre quasi ein positives oder negatives Netzwerk neuronaler Verbindungen auf. Ein optimistisches und ein pessimistisches. Aber - das ist die gute Nachricht - dieses Netzwerk lässt sich beeinflussen und verändern. Natürlich nicht von heute auf morgen.

Elaine Fox: »Indem wir die Art und Weise verändern, in der unser Gehirn auf Probleme und Freuden reagiert, können wir unsere Persönlichkeit verändern.« An sich zu arbeiten, scheint also durchaus überlegenswert, wenn man zu den notorischen Schwarzsehern gehört. Vor allem, wenn das keine esoterischen Flausen sind, sondern, wie es scheint, wissenschaftlich bewiesen ist, dass das erfolgsversprechend ist.

Quelle: Der Standard, 19. April 2014, Seite K1 und K2.

Ruth

Oster-Striezel-Backen-Generalprobe bestanden Sonntag 2014-04-06
Es war, wie so oft: Auch wenn's spannend ist, Zeit zum Tratschen bleibt meistens. So auch beim großartigen Brotback-Seminar mit Roswitha Huber am zweiten Tag des Food-Symposiums »Anständig essen« in Bad Hofgastein (die Kollegin hat berichtet). Aber wir haben immerhin zum Thema »Backen« getratscht.
Kinderhände, die Teig machen 
Während wir also an Roswitha Hubers Lippen hingen, erzählte Barbara van Melle von ihrem unschlagbar guten Striezelrezept. Freundlicherweise schickte sie es nach dem Wochenende gleich aus und freut sich als edle Rezeptlieferantin sogar, wenn wir es weiter teilen. Was ich hiermit tu.
80 g Dotter (ca. vier Stück), 110 g Kristallzucker, 10 g Salz, 20 g Rum, 10 g Vanillezucker und die abgeriebene Schale einer Zitrone verrühren. 110 g Butter schmelzen und mit der Dottermasse vermischen. 60 g Germ in 320 g lauwarmer Milch auflösen und ebenfalls in die Masse geben. Dann mit 750 g glattem Mehl verkneten.

Um die Hälfte gehen lassen. Flechten, noch einmal gehen lassen, mit Ei und eventuell Hagelzucker bestreuen. Oder wie in unserem Fall die Kinderseite mit buntem Streusel. Bei 180 Grad 35 Minuten backen.

Fazit: Das Rezept ist fantastisch und mein Sohn ein großartiger Striezelbäcker!

Generalprobe bestanden, Ostern kann kommen!

Ruth

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