Marillenblüte im April 2015

Bassena - unser Blog

Winter unter kalifornischer Sonne Montag 2013-12-02

Täglich haben wir durchschnittlich 500km mit dem Auto zurückgelegt, das hat mir mein kalifornischer Freund nach meiner Rückkehr geschrieben. Tja, die Entfernungen in den USA sind nunmal doch etwas größer als bei uns. Von LA nach San Diego, weiter in den Norden nach San Francisco, retour nach SD, einen Abstecher ins Disneyland, ein paar Tage in Las Vegas und ein letztes Mal retour nach LA.

die Golden Gate Bridge in San Francisco 

Die 10 Tage waren intensiv - und das nicht nur aufgrund der Distanzen, sondern vor allem aufgrund der vielen großartigen Eindrücke.
Am besten wird mir bestimmt San Francisco in Erinnerung bleiben. Dort zu wohnen ist einer meiner Kindheitsträume, und jetzt kann ich ihn endlich mit Fakten untermauern.

zwei Stück Albacore Sushi

Eine solch bunte, aufregende, vielfältige Stadt - der Traum von einem viktorianischen Häuschen am Alamo Square bleibt auf jeden Fall erhalten.
Auch kulinarisch hat die Reise ein Highlight nach dem anderen geboten - nicht sehr überraschend waren die japanische und die mexikanische Küche am beeindruckendsten. Diese Frische und dieser Geschmack, da werde ich beim Gedanken an die heimische Auswahl an Burritos und Sushi-Sets ganz wehmütig nach der kalifornischen Vielfalt. Und wer hierzulande tatsächlich Albacore Sushi entdeckt, der möge bitte an mich denken!

anna
Nicht nur mein Bier Donnerstag 2013-11-21

Die Chefredakteurin des Genussmagazins, Angelika Kraft, lud wieder einmal zu einer ihrer »Supermarktverkostungen«. Bei denen gilt es, Produkte, die ausschließlich ebendort erstanden werden können, zu verkosten. Von Gulaschsuppen über Marmorkuchen

Bierglas 

und Multivitaminsäften waren da auch schon durchaus gustatorische Überwindungen notwendig. Heute war ich erstmals als Bierverkosterin aktiv. 15 Märzenbiere, allesamt »Industrieware«, durfte ich mit weiteren fünf Frauen und einem Mann (!) probieren. Bier ist ja so feminin. Dieser Mann war übrigens der einzig wirklich kundige Bierexperte unter uns. Bernhard Bugelmüller, Geschäftsführer und Braumeister der Korneuburger Biermanufaktur, führte uns freundlicherweise auch gleich ins Thema Märzenbier ein. Ich hoffe, ich gebe alles korrekt wieder.

Der Begriff Märzenbier stammt aus der Zeit, bevor Kühlmaschinen den Bierbrauern das Leben erleichterten. Untergärige Biere können nur hergestellt werden, wenn's genügend kalt ist. So schleppten Brauereimitarbeiter früher ganze Eisblöcke in die Bierkeller, um die Temperaturen niedrig zu halten. (Das ist übrigens der Grund, warum Brauereien oft an Seen errichtet wurden. Dort gab's im Winter das Eis!)

Also, immer im März wurde die Sache mit den Eisblöcken heikel. Daher braute man schnell noch ein »Märzen«bier, das die Biertrinker und -innen über den Sommer rettete. Traditionell hatte Märzenbier höhere Alkoholwerte und Hopfenanteile, weil beides dazu beiträgt, Bier haltbarer zu machen. Bis Ende September/Anfang Oktober war also vorgesorgt. Exkurs: Das Oktoberfest ist übrigens ein Restl-Trinken, das alte Bier musste einfach weg, denn sobald es draußen wieder kälter wurde, konnte ja neues Bier gebraut werden.

Wir erfuhren vom Braumeister in unserer Runde übrigens auch, dass die Verkostung von Märzenbieren eigentlich die Königsklasse sei, weil besonders schwierig. Weil die Biere ja »Alltagsbiere« seien, die sich nicht sooo wahnsinnig voneinander unterscheiden. Da mussten wir durch.

Das Tasting war eine Herausforderung, weil die Bitterstoffe sich ab einem gewissen Zeitpunkt auf meinem Gaumen kumulierten und es für mich zunehmend schwierig wurde, die Geschmackskomponenten der einzelnen Biere zu erschmecken. Tipp vom Experten: Zwischendurch immer wieder einen Schluck Wasser trinken, das hilft. Gar nicht gut: Brot, das beeinflusst die Geschmacksnerven zu sehr. Und: Beim Bier wird nicht gespuckt. Punkt.

Die Ergebnisse darf ich noch nicht verraten, die sind im nächsten Genussmagazin nachzulesen.

Biermanufaktur Korneuburg

Ruth

Sprache ist nicht gleich Sprache ist nicht gleich Sprache Sonntag 2013-11-17
Sprache Teil 1. Der zwangsbeglückenden WKO mag man viele böse Dinge nachsagen, aber eines muss man ihr lassen: Sie offeriert gute Seminare zu ununterbietbaren Preisen. Dieses Mal ging es ums »Abenteuer Sprache«, ums richtig artikulierte und geatmete Reden. Was ursprünglich jeder kann.
Kleinkind mit Mikro und Kopfhörern

Und dann beim Erwachsenwerden Zug um Zug verliert, was schade ist. Denn kommt's auf der einen Seite gescheit gesprochen raus, kommt's auf der anderen Seite auch inhaltlich - weil mit weniger Zuhör-Aufwand verbunden - besser an. Und der Zuhörer bleibt dran. Seminarleiter und Schauspieler Peter Strauß zeigte uns einen Tag lang, wie Atem, Stimme und Artikulation ideal zusammenspielen und wie man an den einzelnen Komponenten feilt.

Wie man beim Reden nicht in Atemnot gerät - mit Gummiringerl oder Tennisball und hopp, hopp, hopp - und man seine »Kopfresonanz« - unter anderem durch Nase zuhalten - verbessert. Er lehrte uns, dass »ei« in korrekter Hochlautung als »ae« gesprochen wird und »eu« und »äu« als »oö« (mit Post-o) gesprochen werden. Neuer Stoff!

Jeder/jede bekam eine spezielle Feil-Aufgabe. Ich, die ich zum leisen Zweig meiner Familie zähle (zum laesen Zwaeg), durfte durch lautes Gähnen an meiner »Brustresonanz« faelen. Und siehe da, des laesen Zwaeges Stimme schallte plötzlich durch den Raum wie nix. Das eigene Erstaunen war groß, der Tag sehr rasch vorbei.

Er war wunderbar gefüllt, super lehrreich und dank Peter Strauß' guten Humors höchst kurzweilig. Prädikat wertvoll!

Sprache Teil 2 folgt demnächst. Dann geht es um den bundesdeutschen Einfluss auf die österreichische Zeitungssprache.

www.pstrauss.tv
syl
Prickelnd Donnerstag 2013-11-14

Österreich hat ein Sektkomitee! Das finden wir gut. Sehr gut. Schaumweine vor den Vorhang! Das neu geschaffene Komitee ist dem nationalen Weinkomitee direkt unterstellt, und das Thema Sekt bekommt ab 2014 damit auch einen höheren Stellenwert in den Marketing–aktivitäten der ÖWM (Österreich Wein Marketing).

Benedikt Zacherl, der für sämtliche Marketingagenden der Marke Schlumberger zuständig und seit Jahren rund um den »Tag des österreichischen Sekts« aktiv ist, übernimmt die Geschäftsführung.

Sektkork 

Herbert Jagersberger, Vorstandsmitglied im selben Haus, führt die nächsten fünf Jahre lang den Vorsitz des neuen Komitees aus zwölf Mitgliedern.

Ziel der prickelnden Vereinigung ist es unter anderem, den österreichischen Sekt prominent auf die Bühne zu holen, das Bewusstsein für die Qualität des heimischen Schaumweins bei den Konsumenten/innen zu stärken. So wie das beim (Still-)Wein schon längst gelungen ist. Und die Vielfalt ist ja auch wirklich großartig, wissen müssen es die Leute halt. Also, wir wünschen viel Erfolg, unseren Segen hat das Sektkomitee!

Zur Presseaussendung

Ruth

Pop-Up Dinner mit Beton Mittwoch 2013-11-13

Hin wollte ich ja schon lange mal. Zeit war aber bisher nie dafür. Gestern war es aber endlich so weit: Von 19 bis 24 Uhr war ich Mitglied der Initiative zur Wiederbelebung brachliegender Stadtflächen. Heißt: Ich war Gast der Betonküche VI.

Dinnertafel der Betonküche 

Dieses Mal wurde das Pop-Up Dinner in einer ehemaligen Diaprojektorfirma veranstaltet.

Den technischen Fortschritt verschlafen, musste das Unternehmen schon vor Jahren den Personalstand minimieren und Räumlichkeiten aufgeben.

Koch der Betonküche

Auf mobilen Induktionskochfeldern bereitete dort nun Emanuel Weyringer vom Wallersee die 5 Gänge vor.

Entenzunge mit Feige, saurer Gurke und Topinambur-Creme, Wan Tan mit Iberico Schwein und steirischem Kürbis, "Acqua Pazza" (verrücktes Wasser) - Forelle in Suppe mit Kartoffeln - aus Süditalien, Rehrücken mit Kohlsprossen, Quitte und Topfenknödel, und zum Abschluss Erdnusseis mit Kaki-Apfel. Dazu ein paar Gläser von Trapl und Judith Beck, abgerundet mit Kaffee und Nussschnaps.

Ein paar Kombinationen waren meiner Zunge zugegeben etwas zu fremd, wie der Topfenknödel zum Reh oder die Sojasprossen zum Eis. Und über einige meiner Schatten musste ich auch springen (Entenzunge! Rehrücken!). Auf jeden Fall aber war die Verbindung von Kreativität und Atmosphäre eines meiner kulinarischen Highlights des Jahres. Und nächstes Jahr kommt dann auch endlich die Feldküche dran.

Betonküche

anna
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