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Wieninger ist Hajszan-Neumann ist Wieninger Freitag 2014-04-04
Der Lieblings-Ex-Chef ist jetzt noch größer. Wobei er eh schon recht imposant aussieht im Vergleich zu seiner Lieblings-Ex-Mitarbeiterin da auf dem Foto. Aber raten Sie einmal, wem bei der Rangelei die Magnumflasche Chardonnay zugefallen ist. Eben. Auf die Größe kommt es zumeist einfach nicht an.
Sylvia Petz und Fritz Wieninger rangeln um eine Flasche Chardonnay, Foto Lalo Jodlbauer

Die Freude war damals groß über den vinophilen Zugewinn. Jetzt darf sich der Winzer über einen noch viel größeren freuen: Er hat das Weingut Hajszan-Neumann in Grinzing übernommen. Nicht gekauft, wie fälschlicherweise kolportiert wurde, nur übernommen. Stefan Hajszan, Gastronom und Vater von Zwillingen, ist die Mehrfachbelastung zuviel geworden. Und g'scheit wie er ist, hat er rechtzeitig die Reißleine gezogen und den Betrieb samt Restaurant und Buschenschank seinem Freund Fritz Wieninger übertragen.

Der freut sich wie ein Schneekönig über die perfekt gepflegen und biodynamisch bewirtschafteten 20 Hektar Weingärten am Nußberg. Ein wahres »Geschenk«, von dem er nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Die Marke »Hajszan-Neumann« wird übrigens bestehen bleiben. Mit Vereinfachung und Bündelung von Strukturen da und dort.

Gepresst etwa wird die gesamte Lese in Stammersdorf im Stammhaus werden, wonach der Grinzinger Most wieder retour nach Grinzing gefahren wird. So kann eine der sündteuren Pressen eingespart werden, und der Chef muss nicht zwischen den Presshäuern hinundher-radeln. Dafür stehen bei Hajszan-Neumann ab sofort ein perfekter Fuhrpark und eine professionelle Mannschaft auch für die Wieninger-Weingärten am Nußberg parat. Perfetto!

Wie das mit der Buschenschank am Eichelhofweg sein wird, wird sich bald weisen. Fix ist sie auf jeden Fall, mitten im Weingarten mit Blick auf Wien. Die Freude ist groß! Nur der in den letzten Jahren etwas überdimensioniert gewesene Bauch vom Lieblings-Ex-Chef ist plötzlich wieder ganz klein. Er und das neue Weingut stehen ihm hervorragend zu Gesicht.

www.wieninger.at
www.hajszanneumann.com
Foto: Lalo Jodlbauer
syl
»Essen ist Politik«, so die Akteure von »Anständig essen« Dienstag 2014-04-01
Weil es mit spannenden Vorträgen und »so kann's nicht weitergehen« nicht getan ist, haben die Akteure von »Anständig essen 2014« - Food-Symposium in Bad Hofgastein am 28. und 29. März - einen Forderungskatalog an Politik und Schulverantwortliche erstellt. Sie sagen dem dickmachendenChristian Seiler bei seinem Vortrag. Foto: Philipp Horak

Schul-Essen, den krankmachenden Jausen und Getränken an den Schulbuffets den Kampf an. Denn 24 Prozent aller Schulkinder zwischen sieben und vierzehn Jahren sind laut österreichischem Ernährungsbericht 2012 übergewichtig oder fettleibig. In Anbetracht dieser Zahlen seien die Verantwortlichen zum Handeln aufgefordert, lautet der Konsens der Mitwirkenden an »Anständig essen 2014«. Die da sind: Christian Seiler, Organisator und Gastgeber für den Gastein Tourismus, Ernährungswissenschafterin Hanni Rützler, Slow-Food-Wien-Chefin Barbara van Melle, »Food-Detektiv« Hans-Ulrich Grimm, Journalistin Elisabeth Ruckser, Brotkönnerin Roswitha Huber, Käsemeister Stephan Gruber und Gastronom Sepp Schellhorn. Und wir. Aber das ist eh klar.

Was im Forderungskatalog alles drinsteht und was sonst noch alles los war in Bad Hofgastein, können Sie hier nachlesen, Fotorückschau inklusive.

www.anstaendigessen.com
Foto: Philipp Horak
syl

Flotti karotti Sonntag 2014-03-30

Apfelschälen für Heimwerker und Heimwerkerinnen. So schnell hat noch nie ein Früchtchen seine Hülle abgelegt. Macht offensichtlich auch Spaß. Ab sofort gibt es keine Ausreden mehr, wenn's um den selbstgebackenen Apfelstrudel geht.

Zum Facebook-Film
syl

Apfelschälen mittels Bohrmaschine
Turbulenter März und wie's grad kommt. Donnerstag 2014-03-27
Im Märzen der Bauer. Im Märzen auch wir. Denn es geht ganz schön rund. Kaum gelandet, siehe den Beitrag zur Reifeprüfung der Kollegin weiter unten, geht's auch schon wieder weiter. Denn »Anständig essen« steht an. Die Essensgespräche des Journalisten Christian Seiler in Bad Hofgastein.
Magnolienbaum mit halb offener Blüte von unten

Sie sind heuer der - allgemein gar nicht so guten - Kinder-Ernährung und ihren Folgen gewidmet. Spannende Vorträge, eine Bestandsaufnahme und Forderungen an die, die das Sagen haben, wird es geben. Gutes Essen und gutes Trinken wird es geben. Und ein Treffen unter Freunden und Gleichgesinnten. Und viele blühende Magnolienbäume auf dem Weg dahin und am Weg zurück. It's springtime!

Weil grad der Espresso dampft, hier rasch noch eine positive Meldung: Kaffee ist okay! Im Standard wurde nämlich gestern eine Metastudie des Fachblattes »Circulation« erwähnt, aus der hervorgeht, dass Kaffeekonsum das Schlaganfallrisiko nicht erhöht. Im Gegenteil: Wer durchschnittlich 3,5 Tassen Kaffee trinke, habe ein um 20 Prozent geringeres Risiko als Menschen, die keinen Kaffee trinken. Bedenklich werde es erst ab 10 Häferln.

Und weil das jetzt auch grad so passt, muss erwähnt werden, dass hockerln beim Stuhlgang besser ist als sitzen. Zu langes Trohnen und Pressen auf den Sitztoiletten fördere Hämorrhoiden, Verstopfung, Krampfadern und - hier also doch - Schlaganfälle. So steht es im aktuellen Format mit dem Schwerpunktthema »Darm«. Das nur so zum Drüberstreuen.

www.anstaendigessen.com
Abstract/Circulation
syl
Österreichs Reifeprüfung – bestanden! Mittwoch 2014-03-26
Die beiden Tage waren ganz schön intensiv. Am Sonntag um 6.25 Uhr in den Flieger nach Düsseldorf gestiegen, nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel sogleich in den Messetrubel mit vielen Terminen und Gesprächen eingetaucht, nach einem geselligen Abendessen spät ins Bett gekommen, am nächsten Tag beim Öffnen der Messehalletore

wieder auf der Dacke gestanden, nach einem erfolgreichen Tag um 17.10 Uhr in den Flieger retour nach Wien gestiegen (um volée noch eine Veranstaltung in der Innenstadt mitzubetreuen). ProWein war!

Und Österreichs Reifeprüfung war! Von langer Hand geplant, akribisch vorbereitet und mit Enthusiasmus

Weinflaschen 

angekündigt haben wir uns wirklich sehr auf dieses Tasting mit Master Sommelier Hendrik Thoma am zweiten Messetag gefreut. Artur Toifl/Weingut Thiery-Weber, Erwin Tinhof, Herbert Zillinger, Marion Ebner-Ebenauer und Thomas Kopfensteiner waren angetreten, um einen ihrer Herzensweine in zwei Reifestufen zu präsentieren.

Hendrik Thoma 

Artur Toifl tat dies mit seinem Riesling Gebling 2011 & 2006, Erwin Tinhof mit seinem Leithaberg weiß 2012 & 2004, Herbert Zillinger mit seinem Grünen Veltliner Radikal 2012 & 2007, Marion Ebner-Ebenauer mit ihrem Grünen Veltliner Black Edition 2011 & 2007 und Thomas Kopfensteiner mit seinem Blaufränkisch Saybritz 2011 & 2008.

Hendrik Thoma führte sozusagen in fünf aufeinanderfolgenden Doppelconferencen mit den Winzern und der Winzerin durch die Verkostung, die – zu unserer großen Freude – sehr gut besucht war. Die – auch zu unserer großen Freude – Hendrik Thoma ein »Highlight« der Messe nannte und mit der die teilnehmenden Winzer sehr zufrieden waren. Auch das trug bei uns zu großer Freude bei.

Somit meinen wir: Österreichs Reifeprüfung wurde bestanden! Und hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Gäste der Verkostung die Weine aus unseren Landen generell und jene unserer Winzer/innen speziell wieder ein Stück weit mehr auf dem Radarschirm haben.

Ruth

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