Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Obsthändler Didi Donnerstag 2013-12-19

Leidenschaft, Kernkompetenz, Synergieeffekte, und natürlich alles immer zeitgemäß, lösungsorientiert und ganzheitlich - wer kennt sie nicht, die Werbe-Worthülsen aus dem Business-Vokabular.

Obsthändler Didi im Interview

Ergänzt man sie mit ansprechenden Bilder gefilmt von Kameradrohnen und -kränen und unterlegt das Ganze mit angenehmer Musik, hat man am Ende einen Imagefilm.
Normalerweise bedarf es für solche Produktionen ein Budget um die 50.000 Euro - Didi musste diese aber wohl eher nicht auf den Tisch legen. Bananen-Didi, eigentlich Dieter Schweiger, steht täglich an seinem Obststand bei der Münchner Universität. CEO eines traditionsreichen Familienunternehmens, quasi. Um die Austauschbarkeit der Inhalte von Imagefilmen für Weltkonzerne zu demonstrieren, hat Dieter Schels von al Dente Entertainment nun einen solchen für den Obsthändler produziert. Und dessen Firma verdient übrigens eigentlich ihr Geld mit - genau - Imagefilmen für Weltkonzerne.

Zum Film auf Youtube geht's hier oder übers Bild
anna
The Candy Man ist zurück in Wien! Sonntag 2013-12-15
Vor kurzem erst haben wir mit Wien-Total-Auskenner Johannes Roller vom Hotel Kugel (Prädikat »schräg«) darüber gesprochen, dass es in Wien keine Zuckerl-Manufaktur mehr gibt. Sehr schade! Denn Zuckerlmachen-Zuschauen ist wie Weihnachten und lässt nicht nur Kinderaugen glänzen.
Es entstehen rotweißrote Zuckerl

Man sieht dabei Dinge, von denen man nicht versteht, wie sie funktionieren. Schauen Sie sich den Film von Sømods Bolcher in Kopenhagen an (auf der Seite links unten), es ist phantastisch! Wenn man vor Ort ist, sind die Eindrücke durch die Gerüche und Geräusche natürlich noch viel viel intensiver. Man will sofort von der glänzenden Masse kosten, auch wenn man an sich nicht so sehr auf die süßen Sachen steht.

Das alles lässt sich nun auch in WIEN erleben. Denn es gibt sie doch, die Manufaktur! Nachzulesen in der aktuellen Presse am Sonntag: Einen Sänger und seine Juristin hatte der Besuch in einer alten Zuckerlfabrik derart begeistert, dass sie ihre Berufe aufgaben und vor kurzem im ältesten Hochhaus Wiens in der Herrengasse ihre »Snoepjes Bonbonmanufaktur« aufmachten. Ebenerdig, damit man sich erst die Nase an den Auslagen plattdrücken und dann eintreten kann, um die wunderlichen Dinge in natura zu erleben.

Zweimal am Tag werden die Zuckerstränge gerollt und gezogen und schlussendlich in Stücke geschnitten. Und diese sehen dann genauso aus wie geplant. Aber wie zum Himmel kriegt man das hin, aus einer dicken Wurst gleichmäßige Grapefruit-Querschnitte oder perfekte Herzerl in die Mitte? Der Sänger und die Juristin wissen es und können hoffentlich bald gut davon leben. Beim Stöbern auf der Website von Snoepjes (holländisch für Süßes) bin ich übrigens auch dort auf einen Film vom Zuckerlmachen gestoßen. Anschauen!

snoepjes.at
syl
Mein kleiner Tribute to Nelson Mandela Freitag 2013-12-13
Ich hätte sehr gerne zumindest einen Teil der Trauerfeierlichkeiten für Nelson Mandela verfolgt. Leider war es nicht möglich. Nun habe ich heute Asimbonanga auf Facebook entdeckt, gesungen als Flashmob bei Woolworths in Soveto. Gänsehaut. Erstaunterweise konnte ich das Lied in - ich denke - isiXhosa mitsingen.
Und war plötzlich viele Jahre zurück bei Johnny Clegg, der dieses Lied für Mandela geschrieben und 1987 veröffentlicht hat. 1999 hat Mandela auf Cleggs Bühne dazu getanzt. Schön, wie Clegg sich freut, den großen Mann bei sich zu haben. Und dann ging ich noch einmal neun Jahre zurück.
Zurück bis 1990 ins Wembley Stadion, wo ich Nelson Mandela live erleben durfte. Acht Minuten Standing Ovations für ihn, seine Rede während des Megakonzerts »An International Tribute for a Free South Africa«. Und sie waren alle da: Peter Gabriel, Lou Reed, Jackson Brown, Simply Mind, Johnny Clegg und noch viele andere.
Nelson Mandela im Wembley Stadion
Unvergesslich. Unvergesslich auch der grauslichste Hotdog meines Lebens, den ich - nicht - gegessen hab. Aber das nur als kleine Randbemerkung. Ich werde mir wohl wieder eine Johnny-Clegg-CD besorgen, die alten Musikkassetten bleiben verschollen. December African Rain! Remember the good times!
syl
Welcome back, Sofie! Montag 2013-12-09
Der Phönix aus der Asche wird ja sehr gerne und oft strapaziert, hier aber passt er perfekt. Denn die Wiener Sofiensäle haben sich aus der Asche erhoben! Vor zwölf Jahren abgebrannt, neun Jahre lang verwaist, verfallen und verwildert. Über die Jahre ein Eigentümerwirrwarr und Hinundher. Denkmalschutz.
Die Sofiensäle, wie wir sie kannten.
Schlussendlich hat sich ihrer vor etwas mehr als drei Jahren die Soravia-Gruppe angenommen. Ihr Institut für Anlagenberatung ifa AG und insgesamt 109 Investoren haben den denkmalgeschützen historischen Ballsaal aus dem Jahr 1838 rekonstruiert und rund um ihn ein Zentrum geschaffen.
Die Baustelle mit Kran
Der Saal wurde Anfang Dezember eröffnet. Und Hut ab vor der Show! Der Saal war verhängt mit weißen Vorhängen, auf der Bühne ein Orchester und rundum Gänsehaut hervorrufende Fimprojektionen mit der Geschichte bis hin zum Brand der Säle, die unsereins erst in seinen wilderen Zeiten erlebt hat.
Die Baustelle aus anderer Perspektive
Mit Ende der 1980er fanden dort die Sofiensäle-Clubbings statt. Viele von uns waren wohl auf mehr von ihnen, als sie sich erinnern können. Der Sofiensäle-Brand war deshalb auch eine sehr emotionale Sache. Jetzt können dort wieder Feste und Bälle stattfinden. Platz bietet der Prunksaal unter anderem Galadiners mit bis Die Bühne des großen Sofiensaal mit Filmprojektion und Orchester
zu 600 Gästen. Hinter der prägnanten Fassade findet sich der Saal, früher war's das auch schon mehr oder weniger. Heute türmt sich dahinter ein eckiges Monstrum, vor dem sich die Fassade fast ein bisschen duckt. Das Monstrum beherbergt geförderte Wohnungen und bald auch ein Fitnesscenter. Der große Sofiensaal im neuen Glanz
Anfang 2014 werden das Hotel »Ruby« und das Restaurant »The Room« eröffnet. Ein bisschen Wehmut überkommt einen beim Blick auf das Monstrum. Umgekehrt ist Sofie endlich zurück, eingebettet in ein hoffentlich gewinnbringendes Gesamt. Gut so. Der Eröffnungsabend war auf jeden Fall richtungsweisend.
Die neuen Sofiensäle im Gesamt
www.sofiensaele.com
Fotos: timstani.com, Christian Fischer, privat
syl
Au Backe! Sonntag 2013-12-08
Irgendwie nicht zu fassen und irgendwie eh klar. Zahnpasta, die Crème, die wir täglich mindestens zweimal in den Mund nehmen, beinhaltet Substanzen, die man seinen Feinden nicht zwischen die Zähne wünschen würde. Und der Gipfel: Kinderzahnpasten sind am öftesten und schwersten betroffen. Kann denn das wahr sein?

Offenbar. »Endokrine Disruptoren« heißen Chemikalien, die im Körper wie Hormone wirken können. Und sie sind, eben nur in Zahnpasta, sondern in vielen Körperpflegeprodukten enthalten.

Global 2000 hat im Rahmen einer Untersuchung die Inhaltstoffe gängiger Zahnpasten überprüft und bei 27 von 134 Produkten verdächtige Stoffe gefunden. Allen voran die beiden Parabene Methylparaben und Propylparaben, die seit Jahrzehnten als Konservierungsstoffe in Kosmetikartikeln verwendet werden. Seit einigen Jahren wird deren Einsatz vermehrt diskutiert. Als dritte endokrine Chemikalie hat das Team von Global 2000 Triclosan ausgemacht, das beigemischt wird, um Bakterien abzutöten und das Entstehen von Zahnbelag zu verhindern. Neben einer möglichen hormonellen Wirkung besteht hier der Verdacht, dass die Chemikalie zu Antibiotika-Resistenz führen könnte.

Niemand scheint genau zu wissen, wie schädlich welche dieser Chemikalien in welcher Dosis wirklich ist. Jedoch werden alle drei in Brüssel diskutiert, in Dänemark etwa ist Propylparaben in Kosmetikartikeln für Kinder unter drei Jahren verboten. Und ein »Cocktail« aus verschiedenen Inhaltsstoffen könne laut Experten sehr wohl toxische Wirkung haben. Nix Genaues weiß man also nicht. Wenn man aber bedenkt, dass in den 1980er-Jahren bis zu 25 % Paraben in Kosmetikartikeln als sicher gegolten haben und dieser Wert heute bei 0,19 bis
0,8 % liegt, wird klar, dass Grenzwerte eben nur relativ sind.

Quelle: News, 5. Dezember 2013

Ruth

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