weißer Spargelbund

Bassena - unser Blog

Böse, böse. Donnerstag 2013-08-08

Der Marienkäfer an sich ist ein beliebtes Tierchen. Bei Kindern sowieso und schon immer willkommen, erlebte er in den letzten Jahren auch bei Winzerinnen und Winzern ein Revival. Vor allem bei denen, die biodynamisch oder biologisch arbeiten. Sie erfreuen sich an seiner Anwesenheit

Marienkäfer auf Blatt sitzend 

im Weingarten, tut er sich doch an ungeliebten Blatt- und Rebläusen gütlich und lässt die Trauben dabei links liegen.

Nun, Marienkäfer ist nicht gleich Marienkäfer. Die unsrigen, einheimischen Sieben-Punkt-Käfer kämpfen seit etwa 2006 mit ihren Verwandten aus China und Japan, den Harlekinkäfern. Die sind mit ihren 21 Punkten leicht erkennbar. Was sie Böses tun? Sie fressen nicht nur sämtliches Lausgetier, sie setzen auch Minisporen als Biowaffen ein, um ihre europäischen Artgenossen zu killen.

Und noch was: Sie lieben Weintrauben, lassen sich auf ihnen nieder und ruinieren in zerquetschtem Zustand (ja, das soll leider vorkommen) aufgrund ihrer bitteren Körperflüssigkeiten Traubensaft und Wein. Alles in allem also eher unlustig. Ganz abgesehen davon, dass sie die wertvollen Trauben in unzerquetschtem (Käfer-)Zustand ja fressen.

Doch muss man fair bleiben: Die Käfer sind natürlich nicht freiwillig ausgewandert, sie wurden vor etwa 20 Jahren nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande importiert, um sie dort für die natürliche Schädlingsbekämpfung zu züchten.

Noch sind die Beeinträchtigungen im Wein- und Obstbau in Österreich offenbar gering, hoffen wir, dass das so bleibt, Gegenmittel gibt es nämlich keines.

Gute Nachrichten kommen aus Deutschland. Forscher am Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau am Julius-Kühn-Institut sind mit Freilanduntersuchungen während der letzten drei Jahre zum Ergebnis gekommen, dass der heimische Sieben-Punkt-Käfer a) sehr konkurrenzstark sei und b) noch immer die am häufigsten gefundene Marienkäferart ist. So soll es bleiben.

Quelle: Der Standard, 8. August 2013, Seite 22 und online
Die Ergebisse vom Julius-Kühn-Institut

Ruth

 
Man hält's schon aus. Dienstag 2013-08-06

Die griechische Küche hat nicht unbedingt den besten Ruf. Eh nett für zwei Wochen Urlaub, aber dann wird's fad. Was nicht unbedingt falsch ist. ABER: Für eben diese zwei Wochen kann sie was. Und zwar zu Lande wie auch am Wasser. Zumindest gilt das für die Region Pilion, an der Ostküste des Landes. Wir waren südlich von Volos, sozusagen gegenüber von Skiathos.

Esstisch mit verschiedenen Gerichten und der Familie rundum 

Bild 1 (oben!): Ein Essen im Landesinneren. Wir durften, wie es Tradition ist, in alle Töpfe schauen und haben nach optischen Gesichtspunkten gewählt. War auch notwendig, verbals wär's etwas schwierig gewesen. Unser aller Highlight: die gefüllten Zucchini-Blüten. Warum der junge Mann rechts im Bild sich die Nase zuhält, man weiß es nicht.

Bild vom Mittagessen in Griechenland

Bild 2 (wiederum oberhalb): Sonntagsmittagessen in der Strandtaverne. Mehr muss eigentlich nicht gesagt werden. Der Wein war leider untrinkbar, Gott sei Dank gibt's allerorten Fix und Mythos. Und ein kaltes Bier kann wahrlich auch was.

Bild 3: Traraa, der Mahi-Mahi! Auch als Goldmakrele bekannt. Der sechs Kilo schwere Fisch wurde uns quasi vor die Füße gelegt. Ein Ausflug mit dem Boot nach Skiathos-Stadt, die Kinder wollen alle lieber am Strand bleiben, ein Gin Tonic am Hafen bietet sich geradezu an. Und wie es das Schicksal so will, legt ein Fischer

Ganzer Mahi Mahi in einer Box

an und preist seine Ware. Keine fünf Meter Luftlinie von den Eiswürfeln im Glas entfernt. Oft hast a Glück. Das Foto dokumentiert die letzten Minuten unserer Mahlzeit im Ganzen. Die Wangen haben wir noch am selben Abend roh und mariniert in Zitronensaft, Zwiebel und Chili quasi als Sashimi gegessen, den »Rest« am nächsten Tag mit Zwiebel, Knoblauch, frischen Kräutern, Chili (auch die Kinder!) und Olivenöl der hauseigenen Olivenbäume im Rohr geschmort. Ich hätt's auch noch eine dritte Woche ausgehalten. Ehrlich.

Ruth
 

Fleckige Marillen, übergroßer Karfiol und verbogene Gurken: willkommen! Montag 2013-08-05
Man weiß es ja, aber schwarz auf weiß scheint es dann doch immer noch ein Eck absurder: Obst und Gemüse, die den Handelsnormen der Supermärkte optisch nicht entsprechen, werden, wenn sie nicht in der Gastronomie Abnahme finden, zu Tierfutter oder Bio-Gas. Das ist ganz schön krank!
Marillen mit Hagelflecken auf einem Brett und in einer Schüssel

Nach und nach kommt unsere Gesellschaft aber ein wenig zur Besinnung, Konsument und Konsumentin kaufen auch einmal einen Apfel mit Delle. Was sich Gott sei Dank jetzt sogar in den großen Supermarktketten niederschlägt. So wie der Rewe-Konzert neuerdings manchen Gockel am Leben lässt, startet die Schweizer Coop-Gruppe ein Projekt für die hässlichen Entlein unter dem Obst und Gemüse. »Ünique« heißt es und soll die nicht so perfekten Früchte in die Märkte bringen.

Start ist mit verhagelten und deshalb fleckigen Marillen, weitergehen soll es Ende August mit übergroßen, besonders kleinen und unförmigen Gemüsesorten. Das ganze zu einem günstigeren Preis als die perfekten Sorten. Sehr lobenswert und hoffentlich macht das Projekt Schule, damit es nicht ganz so unique bleibt.

www.coop.ch - Presseinfo
Foto: Coop
syl

Einfach schön! - Sanddornbalance Sonntag 2013-08-04

Empfehlenswerte knappe acht Minuten. Unglaublich schön, was diese Frau hier macht. Schön auch die staunenden Gesichter der Zuseher. Schön, dass man sich schlussendlich selbst mit staunendem Gesicht ertappt.

www.flixxy.com
Sanddornbalance by www.rigolo.ch
syl

Screenshot des YouTube Videos wo Miyoko Shida gerade eine Feder auf einen Holzstab legt
Die Klofrage Dienstag 2013-07-30

Wie hier ja schon angekündigt, habe ich mein Wochenende großteils am und rund um den Karlsplatz für das alljährliche Popfest verbracht. Großartige Bands, großartige Stimmung (trotz Hitze) - nur die Klosituation, die war mal wieder weniger großartig. Dixi-Klos sind immer wieder eine Überwindung, vor allem bei der Geruchbildung dank knapper 40° C. Hände waschen ist dort sowieso nicht, und die Schlange muss man auch einrechnen - ausser man traut sich, schnell zwischen die Büsche zu hüpfen.

Illustration der Symbole für Männer und Frauentoilette

Gerade passend, dass Sylvia diesen Artikel entdeckte: über Sommerfestivals und die Klofrage. In den Niederlanden wurde gerade Pissoirs aus Hartplastik mit Ableitungssystem entwickelt, die an Bäume "geschnallt" werden und so Baumpinkler erziehen sollen. In Portugal wurde letztes Jahr sogar eine selbst entwickelte Komposttoilette vorgestellt.
Aber gut, für nächstes Jahr wäre ich ja schon mit ein paar mehr Dixies zufrieden. Ganz toll wäre auch mit Waschbecken. Und sollte es etwas mehr Förderung geben, gäbe es da auch noch die mit Spülung. Träumen kann man ja.  

  anna
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.