weißer Spargelbund

Bassena - unser Blog

Gute Idee - Gourmetfreuden Sonntag 2013-07-07
Von Katharina Seiser auf Facebook weitergepostet und hier sehr gerne aufgegriffen. Es gibt eine neue Service-Seite im Web, die das Suchen nach Gourmet-News in den dortigen unendlichen Weiten erübrigt. Auf Gourmetfreuden tragen sich willige Blogger ein und mittels RSS werden ihre News zu den News auf der neuen Plattform.

Logo von Gourmetfreuden

Das meiste davon sind Rezepte, klar. Aber auch vieles andere gibt's. Alle News werden nach Aktualität und automatisch unter  »deutschsprachig« oder »international« gelistet. Produkt-Kategorien laden zum Kochen ein. Wer also ein Bärschlein braten möchte, wird unter »Fisch« fündig, logisch. »Vegetarisch«, »Restaurants«, »Backen«, »Kaffee« und weitere Kategorien ermöglichen gezieltes Suchen nach anderen Dingen.

Über 150 Blogs sind in der Zwischenzeit eingetragen, es werden sicherlich noch mehr werden. Die Quellen sind selbstverständlich alle angeführt und aufgelistet. Gute Idee! Wir werden reinschauen.

www.gourmetfreuden.de
syl
Der Cola-Wein Mittwoch 2013-07-03

Heute habe ich darüber gelesen, dass das französische Weingut Haussmann den ersten Wein mit Cola-Geschmack auf den Markt gebracht hat.
Mit dem "Rouge Sucette" (= roter Lutscher) soll die junge "Cola-Generation" angesprochen werden. € 2.95 für die Flasche, das kann man sich im gerade-trinkfähigem Alter schon noch leisten. Aber kann das wirklich funktionieren?
Mischgetränke sind ja bei uns nichts Neues - Radler, Diesel, Spritzer, Weiß-Süß, sogar Cola-Rot wurde in unserer Jugend ab und zu getrunken. Aber ein fertiger "Wein mit Geschmack", das ist noch einmal was anderes. 75 % Trauben, 25 % Wasser und Aromen, 9 % Alkoholgehalt - probieren werd ich's auf alle Fälle.
Interessant auch die geschichtliche Verbindung zwischen Bordeaux (der Heimat des Weinguts Haussmann) und Coca Cola: die frühe Version von Coca Cola wurde 1885 mit Bordeaux-Wein hergestellt - damals hieß es "Pemberton's French Wine Coca" und war im Grunde eine Imitation des Vin Mariani.

anna

Eine Flasche des Rouge Sucette

Unwahrscheinlich schön, unwahrscheinlich skurril Montag 2013-07-01

Nach einigen Wochen harten Durcharbeitens ein Wochenende zum Durchatmen! Und das in den Bergen! Und das in Bad Gastein! Was für ein Erlebnis. Das Monte Carlo der Alpen. Eine ehemals elegante Enklave der Reichen und Schönen zwischen Dreitausendern, Almhütten und Bergbahnen, Sommerfrische und Wintersport der Sonderklasse.

Blick auf die grünen Berge mit Schneespitze 

Dass der ehemalige Nobelort heute teilweise verfällt, ist zugleich erschreckend, bizarr, aber auch schräg und – zumindest für uns Besucher – spannend. Die Bewohner sehen das wahrscheinlich etwas anders. Ein Spaziergang durch den Ort macht jedenfalls sprachlos. Ob der vergangenen Pracht, grauenvoller Bausünden und einer Gegenwart »zwischen den Welten«.

Blick auf Bad Gastein

Doch es tut sich was. Wunderbare, etwas andere Hotels (Haus Hirt – sehr empfehlenswert, Design-Hotel Miramonte und einige andere), Artists in Residence, Literaturangebote, Clubbings nach Berliner Vorbild, es tut sich wahrlich was. Landschaftlich sowieso. Die Wanderung von Sportgastein zu den beiden Bockhartsbergseen gehört sicher zu den schönsten, die ich je gemacht habe.

Also fragen wir uns abends an der Bar bei Gin Tonic: Wie konnte das passieren? Wie konnte ein Ort wie Bad Gastein, in dem alles da ist (Berge sommers wie winters, gute Luft sommers wie winters, traumhafte Gegend sommers wie winters) so in Vergessenheit geraten? So derart vom Radar vieler Erholungssuchender fallen? Gründe gibt es zuhauf, logisch. Die haben wir alle nachgelesen. Doch wir finden, Bad Gastein verdient es, erneut besucht zu werden. Oder, anders ausgedrückt, wir verdienen es, wieder einmal ein paar Tage in einem Ort zu verbringen, der irgendwie aus der Zeit gefallen scheint.

Haus Hirt
Hotel Miramonte

Ruth

Schräg, oder?

Ruth  05.07.2013 08:18

Das ist schon schräg, oder? Wie gesagt, die Bad Gasteiner/innen sehen das wahrscheinlich anders, aber ich finde es fast schon wieder wunderbar, dass es so etwas in unserer schnelllebigen Welt gibt. Jahrzehnte Pause und schön langsam tut sich wieder was.

Ich war vor 35 Jahren zuletzt in Gastein . . .

Michael Pronay  03.07.2013 18:30

. . . und es hat sich genau gar nichts verändert. War damals genauso, wie es Ruth berichtet.

Schöne neue Weingärten Montag 2013-07-01
Es wird nicht alles schlechter im Leben. Was definitiv besser wird, sind die Weingärten. Oder viele von ihnen und nach und nach. Statt toter Erde zwischen den Zeilen trifft man immer öfter auf blühendes Leben. Den Winzern, die umdenken und biologisch oder byodnamisch anbauen, sei Dank. Hier ein Blick auf einen lebendigen Weingarten in Gumpoldskirchen.

Blick auf einen Weingarten in Gumpoldskirchen

Leider stehen da und dort gelbe Weinstöcke, weiter unten im Tal sind viele Weingärten komplett kaputt. So, wie ein Winzer, den wir dort angetroffen haben, meint, könnte es am vielen Wasser liegen, das die Erde ausgewaschen hat. Für heuer bedeutet das leider Ernteausfall, da die Trauben durch das fehlende Chlorophyll nicht reifen können. Blödes Wetter!
syl
Kohle oder nicht Kohle, das ist dort die Frage – spannende Diskussion bei Dirk Würtz Samstag 2013-06-29
Dirk Würtz ist der wohl bekannteste Weinblogger im deutschsprachigen Raum. Abgesehen von der Bloggerei unterrichtet er in Geisenheim und macht selber Wein. Sonst macht er sicher auch noch Dinge, aber davon weiß ich nix. Auf jeden Fall gibt es auf seiner Seite »Würtz-Wein« wieder einmal eine spannende Diskussion.
Screenshot der Würtz Wein Website 

Thema »Dürfen die Macher von Weinguides von den Winzern für die Bewertung ihrer Weine Geld verlangen? Und ist Objektivität unter diesen Bedingungen überhaupt möglich?«

Konkreter Anlass ist Falstaffs Vorhaben, in Deutschland so wie in Österreich einen Weinguide rauszubringen und von den Winzer je 500 Euro für ihren Eintrag zu verlangen. Dürfen die das? Bei Dirk wird darüber geredet, schauen Sie rein. Bei CaptainCork übrigens auch.

wuertz-wein.de
syl

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