Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Abtippenswert - Daniel Glattauer Dienstag 2013-08-20

Geniale Urlaubslektüre, die ich nicht für mich behalten kann. Sie gehört einfach geteilt! Und wenn alle noch schlafen und der Regen den Staub aus der Luft wäscht, dann lässt sich das kurze Kapitel bei einem heißen Kaffee und einem Stück kalter »Blätterteigpizza von gestern« flott und unbeschwert abtippen.

Umwölkter und bewaldeter Gebirksgipfel

Fällt nicht unter Arbeit. Aus Daniel Glattauers »Mama, jetzt nicht!«: Gipfel des Staubes, Seite 43.

»Ein Problem gilt erst als problematisch, wenn es der Politik medial so nahegetreten wurde, dass es ansteht. Nun, wir haben endlich wieder ein Problem, das ansteht, so luftig es auch daherkomm. Es ist der gute alte ‘Feinstaub‘.

Was macht die Politik mit einem anstehenden Problem? – Sie sitzt es entweder aus (Sitzung). Oder sie sagt ‘Guten Tag‘ dazu (Tagung). Oder sie lädt Experten ein, die ‘Guten Tag‘ dazu sagen (Fachtagung). Oder sie bildet eine Menschenkette um es herum (Arbeitsgruppe). Oder sie behandelt es so lange, bis es sich erschöpft hat unter dem Druck der geistig damit Beschäftigten (Seminar). Oder sie malträtiert es so lange, bis es sich aufgelöst hat im Säurebad professioneller Lösungsansätze (Symposium).

Muss man damit rechnen, dass das Problem alle oben genannten Veranstaltungen dahingehend übersteht, dass es danach noch immer ansteht, dann gibt es noch eine (österreichische) Möglichkeit: Man muss es kidnappen, abriegeln und zudecken. Mit anderen Worten: Man macht einen Gipfel darüber. Im konkreten Fall richtet man einen 'Feinstaubgipfel' ein. Staubt es vom Gipfel sehr herunter, dann schnürt man am Fuße desselben ein 'Feinstaubpaket'. Und basta.«

syl

Großartig ...

Ruth  21.08.2013 14:42

... wie immer. Daniel Glattauer gehört zu den Guten. Zu den ganz Guten.

Selbst kreierter Genuss Sonntag 2013-08-18

Das ist noch immer kein klassischer Koch- oder Food-Blog. Aber wenn eine Eigenkreation wie der soeben verspeiste Fisolensalat so gut gelingt, lass ich auch andere daran teilhaben. Selbstlos wie ich bin.

Ich komm auch gleich zum Punkt, sprich zum Rezept.

Selbstgemachter Fisolensalat in der Schüssel mit einem Stück Weissbrot 

Das nicht wirklich eines ist, weil im Tun entstanden, ohne irgendwelche Mengeneinheiten zu berücksichtigen. Doch ich will versuchen, diese hier möglichst gut hinzubekommen.

Ein halbes Kilo (Bio-)Fisolen al dente kochen. Am besten so früh, dass sie, wenn der Hunger kommt, ausgekühlt sind. Eine große Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in reichlich Butter hellbraun rösten. Mit den in mundgerecht geschnittenen Fisolen in eine Salatschüssel geben. Cirka ein viertel Kilo Kirschtomaten (am besten aus dem Garten) vierteln und in der Zwiebelbutter schmoren. So ungefähr sieben, acht Minuten lang. Einen »Ziegel« Feta (Standardpackungsgröße) in Würfel schneiden, zum Rest dazu geben. Ganz wichtig vor dem Marinieren: frischer Oregano (Menge nach Gefühl). Mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Rotweinessig anmachen. Fertig.

Ich könnte mir vorstellen, dass schwarze Oliven auch noch gut dazu passen. Probier ich beim nächsten Mal aus.

Ruth
Gemeinwohl-Eis Mittwoch 2013-08-14
Schade, dass der Salon Leonardelli geographisch für uns ein bisserl ungünstig liegt. In Brigittenau nämlich. Sonst würde man uns dort sicherlich öfter antreffen können. Passt er doch wunderbar zu unserer Auffassung von Genuss und unseren Umweltzeichen-Aktivitäten. Besagter Eissalon, der in dritter Generation von der Familie Leonardelli geführt wird, die 1900 aus Trentino nach Wien kam, ist ein ganz besonderer Eissalon. Einer, dem Nachhaltigkeit
Waffeleisbecher mit drei Kugeln Eis 

auf mehreren Ebenen ein Anliegen ist. Sorry, auch wenn man das Wort vielleicht nicht mehr hören (lesen) kann, mir fällt kein passendes Synonym ein.

Jedenfalls hat Franz Leonardelli schon vor einigen Jahren am ÖkoBusinessPlan teilgenommen und das dann immer wieder. War es zu Beginn der klassische Umweltgedanke (Müllkonzept, Energiesparmaßnahmen), damit einhergehend die Senkung der Betriebskosten (ja, solche Maßnahmen können auch Kosten sparen!), stand zuletzt die soziale Ebene im Fokus. Mitarbeiter-Zufriedenheit, faire Bezahlung, Urlaub für Mitarbeiter/innen mit Kindern auch im Sommer (Eissalon!), Hilfe bei der Arbeitsgenehmigung. Das ganze läuft unter dem Titel »Gemeinwohl-Projekt«, bei diesem hier haben neben dem Salon Leonardelli auch eine Apotheke und eine Tanzschule teilgenommen. Der Prozess, um soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde und Solidarität in den Alltag zu integrieren, wurde von einem Berater begleitet, die Ergebnisse beurteilt haben die Betriebe untereinander wechselseitig.

Franz Leonardelli ist noch auf dem Weg, aber auf dem goldrichtigen, wie wir finden.

Quelle: Der Standard, 14./15. August 2013, Seite 8
oder online

Ruth

Verflixtes Hageljahr Samstag 2013-08-10
Kaum eine Woche vergeht ohne Meldung über schlimme Hagelschäden. Die europäische Landwirtschaft wird heuer besonders schwer in Mitleidenschaft gezogen. 4.000 Hektar Rebfläche wurden gerade in Bordeaux zerstört, auch im Burgund, im Piemont, am burgenländischen Eisenberg und in der Steiermark sind viele Flächen kaputt. Dieser Tage gab es wieder zwei unheilbringende Unwetter, letzte Nacht war es besonders schlimm. Es kam zwar nach der zerstörerischen Trockenheit endlich etwas ersehnter Regen, mit ihm einher gingen leider taubeneigroße Hagelkörner. Eine Katastrophe!
Vom Hagel zerstörte Weintraube - Foto von Franz Weninger

Laut ORF-Newsite sind in Österreich über 5.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche betroffen, der Schaden liegt wahrscheinlich bei vier Millionen Euro. Besondes schwer in MItleidenschaft gezogen wurde die Südsteiermark, aber auch Ober- und Niederösterreich und das Burgenland und Ungarn haben einiges abgekriegt.

Hier ein Bild des burgenländischen Winzers Franz Reinhard Weninger, das er auf Facebook gepostet hat. Es zeigt eine von Hagelkörnern zerstörte Traube aus seinen Weingärten in Balf in Ungarn. 30 bis 50 % Ausfall hat er dort zu beklagen. Es ist eine Schande!

Quelle: www.orf.at
syl
Böse, böse. Donnerstag 2013-08-08

Der Marienkäfer an sich ist ein beliebtes Tierchen. Bei Kindern sowieso und schon immer willkommen, erlebte er in den letzten Jahren auch bei Winzerinnen und Winzern ein Revival. Vor allem bei denen, die biodynamisch oder biologisch arbeiten. Sie erfreuen sich an seiner Anwesenheit

Marienkäfer auf Blatt sitzend 

im Weingarten, tut er sich doch an ungeliebten Blatt- und Rebläusen gütlich und lässt die Trauben dabei links liegen.

Nun, Marienkäfer ist nicht gleich Marienkäfer. Die unsrigen, einheimischen Sieben-Punkt-Käfer kämpfen seit etwa 2006 mit ihren Verwandten aus China und Japan, den Harlekinkäfern. Die sind mit ihren 21 Punkten leicht erkennbar. Was sie Böses tun? Sie fressen nicht nur sämtliches Lausgetier, sie setzen auch Minisporen als Biowaffen ein, um ihre europäischen Artgenossen zu killen.

Und noch was: Sie lieben Weintrauben, lassen sich auf ihnen nieder und ruinieren in zerquetschtem Zustand (ja, das soll leider vorkommen) aufgrund ihrer bitteren Körperflüssigkeiten Traubensaft und Wein. Alles in allem also eher unlustig. Ganz abgesehen davon, dass sie die wertvollen Trauben in unzerquetschtem (Käfer-)Zustand ja fressen.

Doch muss man fair bleiben: Die Käfer sind natürlich nicht freiwillig ausgewandert, sie wurden vor etwa 20 Jahren nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande importiert, um sie dort für die natürliche Schädlingsbekämpfung zu züchten.

Noch sind die Beeinträchtigungen im Wein- und Obstbau in Österreich offenbar gering, hoffen wir, dass das so bleibt, Gegenmittel gibt es nämlich keines.

Gute Nachrichten kommen aus Deutschland. Forscher am Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau am Julius-Kühn-Institut sind mit Freilanduntersuchungen während der letzten drei Jahre zum Ergebnis gekommen, dass der heimische Sieben-Punkt-Käfer a) sehr konkurrenzstark sei und b) noch immer die am häufigsten gefundene Marienkäferart ist. So soll es bleiben.

Quelle: Der Standard, 8. August 2013, Seite 22 und online
Die Ergebisse vom Julius-Kühn-Institut

Ruth

 
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