
Bassena - Unser Weblog
| I AM SAILING |
Mittwoch 2010-07-07 |
Der globale Transport von Waren ist so eine Sache. Ökonomisch und ökologisch. Das Chateau Smith Haut Lafitte will seine Weine neuerdings per Segelboot von A nach B bringen. Der Grund? Den ökologischen Fußabdruck verkleinern. Mit der Kraft des Windes.
Die Crew des britischen 106 Jahre alten Schiffs „Bessie Ellen“ hat das Vergnügen, mit 20.000 der begehrten Flaschen sowie Weinen des Chateau de Cayx (gehört der dänischen Königsfamilie) und von Borie de Maurel im Languedoc an Bord zu gehen.
| | Am 21. Juli werden die Segel in Bordeaux gehisst, der Zielhafen ist
Montreal. Daniel Cathiard, der Besitzer des Chateaus, muss zwar in Kauf nehmen, dass der windige Transport um 20% mehr kostet als mit einem herkömmlichen Containerschiff. Angeblich tut dem Wein die beschauliche Reise über die Meere aber gut. In einer Blindverkostung unabhängiger Önologen, initiiert vom Frächter CTMV, war allgemeiner Tenor, dass solcherart verschiffte Weine besser schmecken. Vielleicht eine Möglichkeit, die ganze Sache zu vermarkten und den Flaschenpreis noch ein wenig zu erhöhen? Die Route soll jedenfalls regelmäßig befahren werden. Vorausgesetzt, die Crew wird gebrieft, die Weine auf hoher See nicht selbst zu trinken. Quelle: Decanter Ruth
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| Weinbauförderpreis für das Weingut Ebner-Ebenauer |
Mittwoch 2010-07-07 |
Già che c'era! Weil der Businessplan schon einmal da war, konnte man ihn genauso gut auch einreichen. Nutzt's nichts, schad's nichts. Und unverhofft kommt oft: abgeräumt! Ebner-Ebenauers sind, so wie's aussieht, nicht nur Meisterin und Meister beim Weinbereiten. Nein, sie kennen sich auch aus bei Zahlen, Konzepten und Finanzplanung. Beim Weinbauförderpreis, vergeben vom Fachmagazin Der Winzer, hat ihr Businessplan am besten abgeschnitten.
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Die drei erstgereihten Konzepte wurden von den Kooperationspartnern
BASF, DER WINZER und einer fachkundigen Jury prämiert. Und so steht es geschrieben: „Hier wird nichts dem Zufall überlassen - CI und guter Geschmack begleiten den Weg nach vorne. Der entscheidende Erfolg des Weinguts ist aber offensichtlich aus der Kobination zweier Persönlichkeiten abzuleiten. Was besonders gefällt: der Fokus auf die Exportmärkte. Nach nur wenigen Jahren scheint dies eindrucksvoll gelungen! Sie haben sich mit ihrem hochkarätigen
Konzept ‚BUSINESSPLAN‘ den Weinbauförderpreis 2010 gesichert!”
Wir sind stolz auf unsere Ebner-Ebenauers und gratulieren!
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syl
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| Herr Rabl nutzt das Badewetter |
Sonntag 2010-07-04 |
Das Kornat hat neu eröffnet. Alle gehen jetzt hin. Deshalb hier:
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das Konoba, Verpflegungsstätte der Jungen mitten im Achten, die sich für ein Essen weder bei den Eltern um mehr Taschengeld anstellen und auch nicht ihre Familienbeihilfe an einem Abend verjubeln wollen. Was schreibe ich hier für einen Scheiß? Bin ich überrascht, in einem akzeptablen Restaurant endlich einmal Gäste meiner Generation und drunter an den Nebentischen zu haben?
Jedenfalls schätze ich die Nachbarn mit meinem 3"-Screen als Besucher der Regenbogenparade sicher richtig ein, wenn sie rufen "Das ist ja wie bei Mama!" und damit hoffentlich nicht mich meinen, der ich meine Unterarme gerade in der Sauce "Buzara" oder wie man sie nennt, bade, in der die Scampi vulgo Langustinen sich räkeln, die ordentlich heiß sind, sodass ich mir beim Schälen ordentliche Brandblasen hole, die vielleicht den einen oder anderen Nebensatz erklären, den ich hier verabreiche zu meiner, des Bloggens und meiner Gastgeberinnen Unvergnügen.
Knoblauch is King. Ich bin froh, dass ich hier, so wie ich jetzt gerade aussehe, sagen wir einmal, nicht meinen Chefposten bei der Weltbank verhandle oder den als Chef der Putzerei Habsburg. Die frittierten Ährenfische sind etwas bitter, wenn auch ordentlich und richtig in nicht zuviel Fett oder Mehl herausgebacken. Warum die Bitterkeit der kleinen Fischlein? Kacken sie noch schnell einmal vor Angst, bevor sie sich ins heiße Fett schmeissen lassen müssen? Oder sind sie am Ende Fisch gewordene Brasilianier oder Argentinier, Franzosen gar? Ich mag das Bittere der kleinen Fische, denn es passt so gut zum Aperitif auf Cynar- oder Camparibasis.
Und zum Abschluss: nicht traurig sein, junge Freunde. Irgendwann könnt Ihr Euch noch einmal ein richtig teures Fischessen leisten. Wenn nicht in diesem, so vielleicht in einem der nächsten zwanzig Leben.
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Herr Rabl
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| ESSEN WIE DIE STARS |
Samstag 2010-07-03 |
Die ÖWM weiß, was Sieger sich wünschen. Die ÖWM weiß, was gut ist. Die ÖWM weiß, wie sie beides verbindet. Alljählich werden die Sieger und Auserwählten des „SALON Österreich Wein“ bekocht. 2010 flog dafür einer der ganz Großen ein. Wolfgang Puck himself kam, um die Gäste der SALON-Gala im Uniqua-Tower kulinarisch zu beglücken.
|  | havel & petz waren mit von der Partie. Für den Fall, dass dies
jemand bezweifelt: siehe Foto! Egal, die Stimmung war prächtig, die Gesellschaft erquicklich, das Menü a pleasure. Well, here it is, im Original:
Im Vorbeigehen: Spicy Tuna Tartare in Sesame Miso Cones Potato Knishes with Sweet Mustard Steak Tartare on Crispy Country Bread Cheese Gougeres Pizza with Prosciutto and Roasted Sweet Peppers Pizza with Wild Mushrooms, Goat Cheese and Thyme Pizza with Smoked Salmon, Dill Cream and Caviar. Jetzt nur nicht satt sein, es geht weiter! Zum Starten bei Tisch: Sweet and Sour Corn Soup with Crabmeat Bao with Sautéed Foie Gras and Green Onions Shrimp Spring Rolls with Szechuan Dipping Sauce Dazwischen wurde ausgezeichnet und verliehen. Next course: Alpenlachs with Fennel Apple Puree, Raisins, Capers and Toastes Almonds Nach weiteren Siegern auf der Bühne: Shanghai Lobster Risotto with Pickled Ginger and Crispy Spinach Leaves And then, meat! Slow Braised Styrian Beef Short Ribs and Grilled Fillet with Caramelized Shallots and Horseradish Schlussendlich noch was Süßes, sehnsüchtig erwartet. Strawberry Shortcake and Butterscotch Cream Pie Ach ja, im Mittelpunkt standen natürlich die prämierten Winzer und Winzerinnen. Deren Weine wurden zum Dinner gereicht, sie waren kongeniale Begleiter.
Und: vielen Dank Willi für deine äußerst unterhaltsame und professionelle Moderation! Hier ein paar bewegte Bilder des Abends. Ruth
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| Jacques Boissenot ist Winemaker of the Decade |
Samstag 2010-07-03 |
Jacques Boissenot, unter anderem Weinberater von vier der fünf Großen Gewächse Bordeaux', wurde am Donnerstag Abend zum Winemaker des Jahrzehnts ernannt. Die Zeremonie fand auf Chateau Rauzan-Ségla in Margaux statt. Der Preis wurde von Ch'ng Poh Tiong anlässlich des 10. Jubiläums des Chinesischen Bordeaux Guides verliehen. |

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Poh Tiong, Decanter-Kolumnist: „Winemaker of the Decade ist
möglicherweise eine etwas gewagte Auszeichnung. Ich fühle mich ihr aber
sicher, denn ich habe seine wunderbaren Weine immer wieder und wieder
gekostet." Boissenot, der sich die Arbeit heute mit seinem Sohn Eric teilt, ist seit über 40 Jahren Weinberater im Médoc und ein Schüler des großen Pioniers auf diesem Gebiet Emile Peynaud. Der Jubilar arbeitet mit 180 Weingütern, darunter Latour, Lafite Rothschild, Mouton Rothschild, Margaux,
Ducru-Beaucaillou, Leoville-las-Cases, Pichon Longueville und
Pichon Comtesse, Leoville Barton, Gruaud Larose, Cos d'Estournel und
Rauzan-Ségla. Und obwohl Boissenot bei so vielen der höchstdotierten Weine der letzten vier Jahrzehnte seine Finger im Spiel hatte, ist er bekannt für seine bescheidene Art und Zurückhaltung. Außerhalb Bordeaux' kennt ihn kaum jemand. Zu seiner Auszeichnung meinte er: „Es ist eine große Ehre und sehr bewegend für einen alten Mann kurz vor seiner Pensionierung.” |
Quelle: www.decanter.com syl
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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!
Hier lässt sich's tratschen oder "havelundpetzen". Wie früher an der "Bassena", dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, in denen dort der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!
DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.
> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.
Bag-In-Box also. Wußten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?
> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.
> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.
> Purple Wine
Purple Wine und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.
> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!
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