weißer Spargelbund

Bassena - unser Blog

Slow Mood Mittwoch 2013-06-12
Eine kleine Schnecke hoch oben am Apfelbaum. Es wird wohl ein wenig gedauert haben, bis sie dort angelangt ist. Kennengelernt haben wir einander vergangenes Wochenende im Waldviertler Rapottenstein. Wohin wir raufgefahren sind, um runter- zukommen. Mit Hilfe eines
Schnecke auf einem Blatt an einem Baumast

grandiosen Lehrmeisters, mit dem wir uns tatsächlich fast auf Schneckenlangsamkeit einbremsen konnten. Was dringend nötig war, haben wir doch einander und uns selbst die Tage und Wochen davor ständig überholt.

Horst Rinnerberger heißt er, und er ist der, der uns auf unserem Yogapfad begleitet. Oder besser gesagt auf unseren Yogapfaden. Er lehrt in seinem Studio Pureyoga bei der Hietzinger Kennedybrücke Ashtanga, eine sehr dynamische Yogaform, wobei das »Geturne« nur einen Teil von Yoga, das eine Lebensphilosophie ist, ausmacht. Yogische Atem- und Reinigungstechniken sind ebenso Teil wie noch so manch anderes. Was wir dort so an »Kriyas«, Reinigungstechniken, gemacht haben, wollen wir hier übrigens nicht näher erklären. Es hat uns auf jeden Fall selbst erstaunt, wozu wir »fähig« waren und noch immer sind.

Wir danken Horst für ein paar gute Tage, während derer wir uns selbst wieder ein wenig näher gekommen sind. Und sollte jemand auf die Idee kommen, jemals »Yoga schnuppern« zu wollen, Horst is the one and only!

www.pureyoga.at
syl
Das Respekt Johanni als ÖkoEvent Donnerstag 2013-06-06

Das Respekt Johanni 2013 hat für seine umweltfreundliche Ausrichtung das Prädikat "ÖkoEvent", eine Dachmarke der Stadt Wien, erhalten.
Deshalb wird beim Winzerfest - heuer am Weingut Wieninger - besonderes Augenmerk auf Kriterien wie Abfallvermeidung, den Bezug von regionalen und biologischen Lebensmitteln oder die Verwendung von Mehrwegverpackungen und -Geschirr gelegt.

 Ökoevent Logo

Bei Fahrgemeinschaften von 5 Personen wird außerdem der Fahrer mit gratis Eintritt belohnt, und für genug Fahrradabstellplätze wird gesorgt sein.

Aber überzeugen Sie sich am besten selbst:
Respekt Johanni 2013
Sonntag, 23.06. von 11.00 bis 23.00 Uhr
Weingut Wieninger, Stammersdorfer Straße 31, 1210 Wien
VVK € 40, Tageskassa € 50 (Eintritt unter 16 Jahren frei) unter johanni@respektgroup.at

Nähere Informationen zum Event: www.respekt.or.at

anna
Zitrustage in Schönbrunn Sonntag 2013-06-02
Manche Postings brauchen einfach etwas länger. Speziell dieses hier, das sich auf die Schönbrunner Zitrustage, die von 17. bis 21. Mai stattgefunden haben, bezieht. Vielleicht, weil sich die Tochter im Vorfeld gar so geziert hat? Knappe 14 Jahre und Zitrusfrüchte! Das wollte aus ihrer Sicht  nicht und Katharina Seiser während ihres Vortrages, umgeben von Orangen

nicht zusammenpassen. Noch weniger konveniert hat der ausgedehnte Fußmarsch quer durch die Schönbrunner Schlossanlagen. Kurz, die Stimmung war im Keller. Aber schon nach ein paar Minuten in der Orangerie zwischen und unter wundersamen Zitrusbäumen hat sich das Blatt gewendet. Dank Katharina Seiser, die  nämlich nicht nur gut übers Essen schreiben, sondern auch gut darüber reden kann. Und dank dieser schönen Bäume mit den gelben, orangen, gestreiften, grünen, verwuzelten, glatten, verzweigten, runden, ovalen und was auch immer Zitrusfrüchten und den grünen, gestreiften, kleinen, großen, verzweigten und was auch immer Blättern. Einfach: schön!

Die Schönbrunner Zitrustage werden offenbar bereits seit 2001 jährlich durchgeführt. Aber erst heuer sind sie mit Katharina bei uns am Radar aufgetaucht. Und mit ihnen viele großartige Zitrus-Sorten, die wir maximal vom Hörensagen kannten, weil sie hierzulande nicht erhältlich sind. Wir haben erfahren, dass Grapefruits keine Pampelmusen sind, die Pampelmusen mit den Zedratzitornen, Mandarinen und Ichang-Papedas aber die Ur-Mütter und -Väter aller Zirtusfrüchte.

Wir haben gelernt, dass Kreuzungen ein- und derselben Elternfrüchte unterschiedliche Sorten hervorbringen können, je nach Dominanz der einen oder anderen Frucht. So stammen die Orange und die Pomeranze (Bitterorange) von der Pampelmuse und der Mandarine ab. Andere auch noch, aber die habe ich vergessen. Und dass die Mandarine, die wir im Supermarkt kaufen, meist gar keine Mandarine sondern eine Satsuma oder Clementine ist. Was wir allerdings wussten. Und dass beide Orangen-Mandarinen-Hybriden sind. Was wir wieder nicht wussten.

Nicht wussten wir das meiste. Unter anderem, dass die Orangerien der Schlösser dieser Welt tatsächlich der Zucht von Orangen- und anderen Zitrusbäumen dienten, weil den Adeligen fad war. Und sie zum Zeitvertreib und ausschließlich wegen der Schönheit dieser Bäume und ihrer Früchte diese kultivierten. Besser Orangerien als »Kopf ab«, was sie ja leider auch kultivierten, bis sie dann irgendwann selber an der Reihe waren.

Was wir wieder wussten: Dass Katharina nichts von reiner Theorie hält, weshalb es viele der erwähnten und leider bei uns nicht erhältlichen Zitrusfrüchte zu verkosten gab. Wiederum dank Heimo Karner, Orangeriegärtner, der viele Raritäten im Kronprinzengarten in Schönbrunn züchtet und die Bäume jährlich in die Orangerie karren lässt. So konnten wir auch die wundersame »Buddas Hand« (zu sehen im Posting bei Katharina auf esskultur.at) genießen. Genießen im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist so unglaublich aromenreich, dass ein winzigkleines Stückchen Schale und Albedo (das weiße Mesokarp - noch ein Fremdwort, also das weiße schaumige Gewebe - zwischen Schale und Fruchtfleisch) ausreicht. Die war der Favorit der Tochter, meiner war eine andere Frucht. Ich glaube die, der auch Heinz Reitbauer so ergeben ist. Katharina, was war das noch einmal?

Auf jeden Fall wird's nächstes Jahr keine Töchter-Diskussionen mehr geben, die Zitrustage 2014 sind fix gebucht. Also danke schön, Katharina!

Aja, wer's bis dahin nicht erwarten kann, kann vieles im neuen Kochbuch nachlesen: »Citrus«. Luzia Ellert, Gabriele Halper, Katharina Seiser. Collection Rolf Heyne. ISBN 978-3-89910-534-6

www.esskultur.at
syl

die lieblingsfrucht

syl  02.06.2013 11:15

katharina meint: "limonade! so heißt die zitrusfrucht, die du meinst, eine kreuzung aus meyer lemon und grapefruit. eine ganz wunderbare kreuzung sogar."

Das beste Öl vom Kern - Kopfensteiner Sonntag 2013-06-02
Walter Buchegger mag es, Clemens Maria Mally mag es und ich mag es. Gestern aus tiefster Überzeugung auf Facebook gepostet, tut sich ein bisher heimlicher Fankreis auf. Und das vollkommen zu recht. Diese Kernöl ist das beste, das je an meinen Salat durfte. Und das von einem Rotweinwinzer! Lieber Thomas, Überraschung gelungen!
 Kürbiskernöl-Flasche von Kopfensteiner neben einer Schüssel mit grünem Salat

Thomas Kopfensteiner ist nämlich einer der allerbesten Blaufränkisch-Winzer am Eisenberg im Südburgenland. Sein Saybritz lässt mich regelrecht in die Knie gehen. Und nun auch dieses Kürbiskernöl.

Unglaublich dick rinnt es aus der Flasche. Asterix und Obelix haben bei der Entdeckung des Steinöls nur geglaubt, dass sie Steinöl gefunden haben. In Wirklichkeit war es Kopfensteiners Kernöl. Es ist so schwarz und intensiv, dass es hier leicht zu einer Verwechslung kommen kann, den beiden Galliern sei es nachgesehen.

Kräftige Nuss- und Röst-Aromen strömen einem beim Öffnen der Flasche entgegen, man will es sofort verkosten und dann zum Würzen verwenden und vor allen Dingen für einen frischen Blattsalat. Nur der und ein Stück Roggenbrot. Perfekt und himmlisch! Lieber Thomas, wir bitten um eine Lieferung! Schöne neue Website, nebenbei bemerkt!

www.kopfensteiner.at
syl
Das klingt ja schon einmal gut! Dienstag 2013-05-28

Spekulation mit Nahrungsmitteln gehört aus meiner Sicht zu den wirklich entbehrlichsten Finanzgebaren auf diesem Globus. Zumindest mit meinem Wissensstand und der bescheidenen Annahme, dass dadurch Preise in die Höhe getrieben werden und Menschen sich ihr Essen dadurch nicht mehr leisten können. Wenn dem so ist, dann lese ich heute good news im Standard:

Sechs Holzlöffel mit Reis, Linsen und anderen Getreidesorten
900 deutsch Volks- und Raiffeisenbanken steigen aus Agrarspekulationen aus.

2013 sollen dort alle Programme, deren Ziel die Spekulation mit Agrarrohstoffen ist, auslaufen. Laut der deutschen Agrarministerin Ilse Aigner, die das Vorgehen naturgemäß begrüßt, haben auch die Commerzbank, die Dekabank und die Landesbank Baden-Württemberg ihren Deals mit Agrarrohstoffen Lebewohl gesagt.

Klingt in meinen Ohren alles ziemlich gut. Hoffentlich ist es auch gut.

Quelle: Der Standard, 28. Mai 2013, Seite 17 und online

Ruth

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