Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Eine Trouvaille zum Wochenende Sonntag 2013-04-28

9.240.590 »Klicker« auf Youtube können nicht irren. Uralt, aber gut! Hat jemand eine Ahnung, ob's die Muppets überhaupt noch gibt?

Viel Spaß und besser nicht nachmachen. Das muss man - steht auch im Vorspann - den Profis überlassen!

Screenshot des YouTube Videos mit dem Muppets Koch
Zum Film: auf diesen Link oder das Bild klicken.
syl
Tradition as tradition can - Kronenhalle in Zürich Samstag 2013-04-27
Die Zürcher Kronenhalle ist Teil meiner Kindheit - vom Hörensagen. Ein Haus, das ab 1924 von Hulda und Gottlieb Zumsteg geführt wurde. Hulda Zumsteg wurde mit der Kronenhalle zur Berühmtheit, so etwas wie die »Anna Sacher der Schweiz«. Und die Kronenhalle wurde zur Institution, in der die großen Maler, Schriftsteller und Couturiers der damaligen Zeit ein- und ausgingen. Als Kunstsammler Sohn Gustav in die Firma eintrat, hingen die Räumlichkeiten zudem bald voller Originale von Chagall, Mirò, Segantini, Giacometti und anderen Größen. Sie hängen heute noch dort.
Zwei Herren im Gespräch an einem Tisch in der Kronenhalle

Und auch sonst ist wohl noch alles ein wenig so wie vor hundert Jahren. Die beiden Herren da rechts scheinen wie aus einem Film, eine Parodie auf das Schweizer Geldbürgertum. Und glauben Sie, die Kronenhalle ist voll von diesen Herren. Sogar Schröder war da. Der Rahmen allerdings ist schön, holzvertäfelt, unverfälscht und alles in Original. So wie die Bilder an den Wänden.

20 Franken für ein Artischocken-Süppchen, 19 Franken für einen Rote-Rüben-Salat mit Apfel. Das hat was! Der Salat und das Süppchen selbst hatten hingegen nicht viel außer den stolzen Preis. Fabelhaft hingegen war der die Runde machende und kochhaubenbemütze Koch mit dem Tranchierwagen, auf dem zwei riesige gebratene Kalbsbrüste lagen. Die hatten auch einen stolzen Preis, waren aber wirklich gut. Dazu hab's Erdäpfelpüree und feinen geschnittenen Blattspinat mit Crème. Auch sehr okay.

Gar nicht okay war der Weinservice. Mittags schien der Griff zur offenen Flasche angeraten und die Wahl fiel auf einen uns unbekannten Waadter. Da alle offen ausgeschenkten Weine ohne Jahrgangsangabe auf der Karte standen, fragten wir den Kellner. Der wollte erst so gar nicht raus mit der Sprache und erst nach mehrmaligem Nachfragen machte er sich selbst kundig. Es kam der 2011er - ins kleine bauchige 1/8-Glas. Die Bitte nach einem anständigen Weinglas stiftete erst einigermaßen Verwirrung und war dann auch nicht zielführend. Was bei der Qualität des Weines wahrscheinlich auch besser war. Besser nicht zu viel riechen und schmecken ... Die Qualität des Weines war grundsätzlich eine Sauerei und in einem Haus wie der Kronenhalle eine noch viel größere.

Aber fast egal. Einmal im Leben muss man in der Kronenhalle gewesen sein. Dafür muss man eben tiefer in die Tasche greifen. Nimmt man alles mit ein wenig Humor - das Publikum, das Personal, die ihre Honneurs machende Enkelin Hulda Zumstegs, die verstaubte Tradition, die hohen Preise - und genießt trotzdem das Ambiente, dann kann man dort schon einmal vorbeischauen. Und dann an den See zum Auslüften!

www.kronenhalle.com
syl
Der Hund mit dem Schweinehund Montag 2013-04-22
Es ist ein Hund mit dem Schweinehund. Von Zeit zu Zeit wähnst du dich sicher, glaubst, ihn für alle Zeiten besiegt zu haben. Lachst ihn innerlich regelmäßig aus, fühlst dich ihm total überlegen. Und irgendwann, du bekommst es gar nicht so recht mit, schleicht er sich von hinten an und übernimmt das Kommando. Dann lacht er dich aus. Regelmäßig.
Blick in den Garten mit Tontöpfen und kleinen Bäumen 

Am Samstag stellte ich mich nach einigen verlorenen Schlachten der letzten Wochen erfolgreich dem Kampf uns stand kurz vor acht Uhr in der Früh auf der Yogamatte. Welch Triumph! Und auch wenn der Körper sich ein wenig geziert hat, das zu tun, was ich von ihm wollte – drei Wochen Pause waren eindeutig zu viel – alleine der Blick im Garten vor dem Yogastudio war's wert.

Ruth

KIndsein Sonntag 2013-04-21
Speziell im deutschsprachigen Raum erfüllen Werbeblöcke im Fernsehen genau drei Zwecke: wegzappen, aufs Klo gehen, Essen oder Trinken holen. Denn nix ist fader, nerviger, phantasieloser und angepackter mit Klischées als TV-Spots in Österreich. Korrektur: Radio-Werbung ist noch viel viel schlimmer!
Screenshot des Youtube Videos
Wer aber jemals in Großbritannien Werbung geschaut hat, hat dies wahrscheinlich mit offenem Mund und angelegten Ohren getan. Ja, so geht's auch! Lustig, intelligent, voller Wortspiele und einfach kreativ. Dieser Block hier - keine Ahnung, wo er produziert wurde - kann's auch, er braucht keine Worte, macht gute Laune, und erst ganz zum Schluss erfährt man, worum's hier eigentlich geht. Cool! Eine Serie, jeder Spot davon ist gut. Hier der jüngste auf Youtube.
syl
Blog zum Blogger's Dinner Sonntag 2013-04-14

Brian Patton, Patron des Charlie P's, ist bekannt dafür, dass er bei allem, was er so macht, höchste Ansprüche hat, man könnte auch sagen, dass er ein Freak ist. Was gut für seine Gäste ist. Denn die bekommen in seinem Pub »Charlie P's« nicht nur hervorragende Biere, sondern im Dining Room auch fantastisches Essen. Um die Herkunft und Qualität der Zutaten kümmert sich der Chef als bekennender Gourmet höchstpersönlich. Auch die Weinkarte kann sich sehen lassen, kein Wunder, Brian ist Weinakademiker. Er kennt sich also aus mit Wein und mit Bier. Mehr noch, er liebt beides.

Weiches Ei in Blunzen gefüllt

Deshalb findet er, die beiden – Kulturgetränke das eine wie das andere – sollten auch gleichermaßen behandelt, sprich zum Essen passend ausgewählt werden. Beim Wein ist das längst Usus, beim Umgang mit dem richtigen Bier tun sich viele noch schwer. Nicht so Brian. Um diesen Umstand und sein Ansinnen nach »Gleichberechtigung« auch ordentlich zu kommunizieren, lud er am Donnerstag, dem 11. April, zum ersten »Blogger's Dinner« in seinen Dining Room. Das »Beer and Food Matching Dinner« konnte sich sehen lassen.

Brew Dog Trashy Blonde Ale Bier und Glas Weisswein

So gab es Galway Oysters, Scotch Egg (siehe Bild), »Weiches Ei in Sir Jack McCarthy's Blunzen gehüllt«, Dublin bay prawns, Irish Lamb und Valrhona Chocolate. Und dazu Bier, ganz genau. Mein Favorit war das »Brew Dog Trashy Blonde Ale«, das wirklich und wahrhaftig Riesling-Aromen zeigte. Die nichts mit dem Wein im Glas daneben zu tun hatten. Dem einzigen Glas Wein des Abends wohlgemerkt.

Die beiden Braumeister Tobias Frank (www.ottakringer.at) und Reinhold Barta (www.brauhaus-gusswerk.at) und die irische Foodbloggerin Aoife McElwain (I Can Has Cook?) steuerten die theoretischen Gänge des Abends bei.

Fazit: Unterschiedliche Biere riechen und schmecken frappant unterschiedlich, die Kombination derselben zum Essen ist höchst spannend, nähere Beschäftigung mit Hopfen und Malz steht ab sofort am Plan.

Ruth

 

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.