Bunte Rüben und Kraut in einer Holzschale

Bassena - unser Blog

Keine Milch vom Eisenberg Dienstag 2013-01-29

Eigendefinition Clemens Maria Frühstück: Musiker und Vinosoph seit frühen Tagen. Als Mittelburgenländer quasi zum Weinfreund geboren.

Eigendefinition Frank Bernhard Wonisch: Werber und angehender Inhaber gefährlichen, önologischen Halbwissens. Als Exil-Mürztaler in Graz, eigentlich eher zufällig weinaffin.

Clemens Maria Frühstück und Frank Bernhard Wonisch am Weingut Kopfensteiner

Gemeinsam betreiben die beiden Herren, denen ihr zweiter Vorname offenbar nicht ganz unwichtig ist, den Flaschendreh. Einen Weinblog, der sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und für den sie auch Filme drehen.

Ganz aktuell ein Rot-Movie am Weingut Kopfensteiner in Deutsch-Schützen.

Thomas Kopfensteiner erklärt darin zum Beispiel, wie man reagiert, wenn man für die Milch nicht gelobt wird. Und lässt die beiden Herren, die per Schisprung in seinem Hof gelandet sind, natürlich den einen oder anderen Wein kosten. Witzig!

flaschendreh.com

Ruth
Wein für keinen guten Zweck Sonntag 2013-01-27

Kaum zu glauben, aber man kann auch nix Gutes tun, indem man Wein kauft. Dann nämlich, wenn man sich dazu der National Rifle Association bedient. Was hierzulande hoffentlich eh niemand tut.

Jedenfalls betreiben die Waffenliebhaber laut einer Meldung vom Decanter mittlerweile einen eigenen Weinclub mit eigener Website nrawineclub.com. Auch Nicht-Mitglieder dürfen ganz gewaltfrei Wein einkaufen, tun sie dies ausgiebig, gibt's einen Preisnachlass für die NRA-Mitgliedschaft. Just in case. Und natürlich fließt ein Anteil jeder verkauften Flasche direkt der NRA zu.

Pistole neben einem Glas Rotwein 

Wayne La Pierre, stellvertretender Vorsitzender: »Your purchase will directly benefit the NRA’s continuing support of America’s Right to Keep and Bear Arms and the other basic freedoms of the American Culture.« Na juhu.

Decanter

Ruth
Herbert Zillingers sehnsüchtiger Blick in den Frühling Mittwoch 2013-01-23

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, heißt es doch so schön. Der aber scheint grad unendlich fern. Auch vom Frühling will man nicht so recht glauben, dass er irgendwann kommt. Winzer Herbert Zillinger kann's aber kaum mehr erwarten und baut vor. Mit dem frisch gefüllten »Spring Break«, einem Wein, der ein erstes Frühlingslüfterl wehen lässt. Einem Wein, der ein ordentlicher Rosé ist. Der kein Saftabzug ist oder eingefärbt. Gemacht aus Weinviertler Zweigelttrauben, die sanft gepresst wurden.

Der bis jetzt auf der Hefe gelegen ist. Der Spring Break ist trocken mit einer - zum Etikett passenden und animierenden – Fruchtsüße. Saftig, traubig und fein mineralisch ist er! Juchu! Her mit dem Frühling!

Flasche des Spring Break von Herbert Zillinger
Die deutsche »Weinwelt« vom Meiningerverlag hat übrigens ein Auge auf den Weinviertler geworfen. Wie schreibt sie? »Herbert Zillinger will 'möglichst viel Weinviertel auf die Flasche bringen' und hat sich ganz der Qualität verschrieben. Dafür setzt er sein ganzes Können ein. Mit Erfolg; seine Weine sind glasklar und doch so eigenständig, dass sie zu Diskussionen am Tisch anregen. Weine mit Persönlichkeit eben«.
www.zillingerwein.at
syl
Die Weinbranche auf der Donauplatte Donnerstag 2013-01-17
Gestern war es wieder einmal soweit. Willi Klinger uns sein Team luden zum ÖWM-Marketingtag. Die Crème de la Crème der österreichischen Weinbranche pilgerte ins Vienna International Center auf die wunderhübsche, windumbrauste Donauplatte. Und sie pilgerte eifrig, der Saal war, wie man so schön sagt, brechend voll. Quasi.
Blick auf die Bühne des ÖWM Marketingtags 

Was ich vor allem mitgenommen habe:

Das Jahr 2012 war ein gutes Jahr. Der Flaschenweinverkauf stieg, die Flaschenpreise detto, österreichischer Wein dominiert den österreichischen Weinkonsum, die Exporte konnten erneut gesteigert werden und der Fine-Wine-Konsum steigt weltweit. Was einem kleinen und feinen Weinland wie unserem zugute kommt.

Trotzdem ist nicht alles Wonne und Waschtrog. Des Chefs Ausblick:

» Es wird eng. Budgets werden an allen Ecken und Enden gekürzt.
» Es wird spannend. Von politischer Seite stehen wichtige Entscheidungen an.
» Es wird bürokratisch. Prüfungen und Kontrollen nehmen stetig zu.
» Es wird eng. Die Anzahl der Weingüter und damit die Konkurrenz steigt.

Inhaltlich wichtige Themen sind die Lagendefinition und -klassifikation, der kontinuierliche Fokus auf Qualitätswein (nicht nur aber auch) im Export, die optimale Nutzung von Social Media (»Widerstand ist zwecklos!«, O-Ton Susanne Staggl) und das Schwerpunktthema 2013 »Genuss und Reisen«. Mit einer eigenen Online-Plattform, die Ende August soweit sein soll.

Was ich noch mitgenommen habe: Der ÖWM-Marketingtag ist eine wirklich gute Gelegenheit, viele Menschen aus der Branche auf einen Haufen zu treffen. Sehr nett!

Ruth

Lichtung am Maurer Berg - die Schießstätte Dienstag 2013-01-15
Die Schießstätte am Maurer Berg ist eigentlich immer das wahre Ziel, mag der Spaziergang ein Spazier- gang oder eine ausgedehnte Wanderung sein. Sie liegt auf einer Lichtung mitten im Wald und wird seit 2000 von Baszlers geführt. Die nicht irgendwer sind. Ist ja auch nicht irgendein Schutzhaus.
Blick von aussen auf die winterliche Schiessstätte

Der fürs Kulinarische Zuständige ist nämlich Philipp Baszler. Er absolvierte seine Lehre im Palais Schwarzenberg. Dann ging's weiter ins Sacher, Imperial und zu Do & Co ins Haas Haus, wo er leitende Positionen innehatte. Er kennt sich also aus. Und das schmeckt man. Kein Convenience, wie meist üblich in solchen Häusern, wo der Gästeansturm dermaßen vom Wetter abhängig ist. Regnet's, ist die Bude leer, reißt's auf, ist sie mit einem Schlag überrannt. Planen ist da schwierig. Also bitte auch nicht ungeduldig sein, wenn an solchen Tagen das wenige Personal ins Schleudern kommt. Woher mehr Leute nehmen, wenn's andere Personal wetterbedingt frei gekriegt hat.

Zurück zur Küche. Ein Ziel ist der wunderbare Apfelstrudel, viel Apfel und der säuerlich, mit wenig Teig und nicht zu süß. Ein anderes Ziel ist der Schweinsbraten ohne Schweinsbraten. Also Knödel mit Saft und Sauerkraut. Wobei das Fleisch super ist, nämlich von Wiens bestem Fleischermeister Josef Hödl. Es ist - zumeist am Nachmittag - einfach eine Frage des Gustos. Der Gourmetkritiker, den man dort immer wieder antrifft, weil er auf der anderen Seite des Maurer Bergs daheim ist, meint übrigens, dass die Blunz'n phantastisch sei.

Auch sonst sind neben Hödl auf der Website der Schießstätte alle Quellen angeführt. Man weiß, woher's Geflügel und Gemüse kommt, der Kaffee kommt von Alt Wien und das Biobier von Ottakringer. Die Kräuter holt man selber aus dem Wald. Aja, und auch das Schutzhaus selber ist sehr stimmig. Viel altes Holz, unverfälscht und ohne Tand. Geht immer.

www.schiessstaette.net
syl
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