weißer Spargelbund

Bassena - unser Blog

47°! Eine feine Köche-Kooperation in der Steiermark Sonntag 2016-10-09
Spät, aber doch berichte ich nun über diesen wunderbaren Zusammenschluss der besten Köche der Steiermark. Spät, weil in letzter Zeit die Zeit etwas knapp war. Doch, weil es sich um eine wirklich berichtenswerte Sache handelt, der viel Erfolg zu wünschen ist. Der ich viel Erfolg wünsche.
Die 47-Grad-Köche
Es sind sechs Köche, die es sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinsam und voneinander zu lernen. Um ihre Erfahrungen und Lieferanten zu teilen und so das Profil der steirischen Küche zu schärfen. Es sind dies Gerhard Fuchs, Tom Riederer, Harald Irka, Norbert Thaller, Luis Thaller und Manuel Liepert. Drei-Hauben und andere Hauben-Köche, Wandervögel und Heimkehrer und vor allen Dingen Freunde. Alle leben und arbeiten sie südlich – ich für mich würde ja sagen »unterhalb«, aber meine geographischen Angaben führen zumeist zu hochgezogenen Augenbrauen – des 47. Breitengrades, daher der Name: 47° rare styrian cuisine.


Gemeinsam will die Truppe der steirischen Küche den Tribut zollen, den sie verdient und etwas von dem zurückgeben, was sie ihnen ermöglicht hat. »Es geht darum, das Profil steirischer Küche zu prägen, weiterzuentwickeln und die Leistungen unserer herausragenden Produzentinnen und Produzenten über die eigenen Grenzen hinaus sichtbar zu machen. Denn es ist auch ihre Arbeit und Leidenschaft, die uns inspiriert und immer wieder vor neue, willkommene Herausforderungen stellt«, so das 47°-Credo

47° versteht sich außerdem als Qualitätssiegel und ist eine geschützte Marke. Um das entsprechend zu manifestieren, organisiert die Gruppe über das Jahr hinweg Veranstaltungen in der Region und anderswo. Darüber hinaus wird jährlich eine Veranstaltung in einer internationalen Metropole Europas ausgerichtet und ein eigenes Magazin veröffentlicht.

Auftakt war übrigens Anfang September beim Thaller in St. Veit. Ein super stimmiger und stimmungsvoller Abend unter Bäumen im riesigen Garten neben den Gemüsebeeten der Thallers. Bedroht von wilden Gewitterwolken »hält's aus oder hält's nicht aus??« und bekocht von allen sechs Köchen, ebenfalls unter freiem Himmel. Es war schön zu sehen, wie die Herren einander unter die Arme griffen und trotz Überzahl an Gästen bei guter Laune blieben. Dass die Weinbegleitung ebenfalls exzellent war, versteht sich. Unter anderem von den Brüdern Schauer, Gault-&-Millau-Entdeckung des Jahres, und Katharina (Lackner)Tinnacher.

Ich freu mich auf mehr und vor allen Dingen freu ich mich aufs Magazin! Und vielen Dank, liebe Barbara Klein, für die Einladung!

www.rarestyriancuisine.at
syl
Ein schönes Buchprojekt: autochthone Küche & Rebsorten Italiens retten Sonntag 2016-10-02
Es sind zwei wahre Liebhaber guter Weine und guten Essens, die sich dieses schönen Projekts angenommen haben. Helmut Knall und Leo Quarda, zwei Wein- Haudegen, die sich das hehre Ziel gesteckt haben, die regionalen Originalrezepte und Weine Italiens aus der Versenkung zu holen und zu bewahren.
Ein Teller mit Spaghetti und Vongole
Auf dass die Cucina della Nonna, die Oma-Küche, überlebe! Auf dass die Rebsorten überleben, die nicht in den Supermärkten zu finden sind, weil sie zu besonders, zu fordernd, zu wenig bekannt sind. Weil das genau die Dinge sind, die wir suchen, wenn wir eine Reise tun.


Zur Zeit geht es darum, das Projekt zu finanzieren. Knalli bereist Italien und forscht und isst und trinkt und schreibt. Leo ist zuhausegeblieben, forscht und isst und trinkt und schreibt auch hier und versucht, uns für sein Projekt zu gewinnen.

Denn: »Retten Sie mit uns diesen Schatz! Helfen Sie uns, diese regionalen Spezialitäten in ein Buch zu fassen. Sichern wir die Original-Rezepte. Verkosten und beschreiben wir die regionalen Tropfen, damit sie auch bei uns bekannt und gefragt werden, dann werden sie auch überleben. Wir schreiben das Standardwerk dazu.«

Eine wirklich schöne Sache! 15.000 Euro müssen die beiden Herren für ihr Projekt aufbringen, damit sie loslegen können, fast die Hälfte ist geschafft. 29 Tage haben sie noch Zeit, und Zeit ist Geld. Danke auch für Ihre Unterstützung! Ein bissl Philantrophie kann nie schaden, denn immerhin geht es um unser aller Genuss.

Hier geht's zum Crowdfunding: startnext.com/genussallitalia
syl
Wunderschöne Flower Power Samstag 2016-09-03

Die Blumengeschäfte meiner Kindheit und Jugend habe ich allesamt nicht sonderlich beeindruckend oder ausnehmend schön in Erinnerung. Die Blumen waren in unscheinbaren um nicht zu sagen hässlichen Kübeln verteilt, ihre Schönheit kam gar nicht richtig zur Geltung. Zumindest hab ich das so abgespeichert.

Eingang Donati

In den letzen Jahren hat sich das komplett geändert und in fast jedem Wiener Bezirk gibt es mittlerweile wunderschöne Blumenläden. Geschäfte, in denen mein Herz so richtig aufgeht und ich vor lauter Bewunderung ob der Blumenpracht und vor allem ob der geschmack–vollen Präsentation nur so staune.

Blumen Donati

Meine neueste Entdeckung ist das »Donati« in der Silbergasse im 19. Bezirk. Noch nicht einmal aus dem Auto ausgestiegen war mir klar, dass ich mich im Blumenparadies befand. Doch nicht nur optisch ist das »Donati« ein besonderer Ort. Die Mitarbeiter/innen sind alle irrsinnig freundlich, aufmerksam,

noch mehr Blumen Donati

professionell und vermitteln ihre Begeisterung für die Floristik. Das völlig unerwartete Wiedersehen mit einer Bekannten, die nun ihre Liebe zu den Blumen lebt, hat den Einkauf noch um ein Eitzerl netter gemacht. Wer also in Döbling wohnt oder öfter in der Gegend ist und  schöne Dinge liebt, sollte sich das Donati auf jeden Fall merken.

noch mehr Blumen Donati
www.donati.at


Ruth

Krimis für Nicht-Krimi-Fans Dienstag 2016-08-23
Das Genre Kriminalroman interessiert mich im Normalfall ungefähr so sehr wie Weltraumforschungsliteratur oder Bücher über technische Physik. Das entsprechende Regal lass ich im Buchgeschäft regelmäßig geflissentlich links liegen.

Kürzlich kam Frau Petz mit zwei solcher Romane von Rainer Nikowitz, seines Zeichens Kolumnist des Wochenmagazins »profil«. Und hat damit zu meiner Teil-Bekehrung beigetragen. Die Kombination aus verbrecherischem Plot, wahnwitzigen Dialogen, schrägen Potagonisten
Buchcover "Nachtmahl"
und grotesken Situationen macht wahrlich Lesefreude. In seinem zweiten Krimi »Nachtmahl« urlaubt Hauptperson Suchanek mehr oder weniger freiwillig in Feuchtkirchen und gerät in eine völlig absurde Folge von fürchterlichen und äußerst eigenartigen Verbrechen.

Als Held von Wulzendorf, in dessen Rolle er im ersten Nikowitz-Buch offenbar ebenfalls die eine oder andere Leichen-Geschichte aufklären konnte, trägt er maßgeblich dazu bei, dass auch Feuchtkirchen seinen Mörder stellt. Und das trotz Lieblingshobby Dauerkiffen. Oder vielleicht gerade deshalb. Freundin Susi kommt ihm zwischendurch abhanden, dafür taucht Freund Grasl auf, der zum Kriminalassistenten mutiert und mit Suchanek ein kongeniales Duo bildet.

Mehr sei nicht verraten, sonst macht das Lesen ja keinen Spaß mehr. Ich hab jedenfalls selten so viel gelacht. Und das trotz einiger wirklich grauslicher Gegebenheiten.

Ruth

Späte Erkenntnis. Mittwoch 2016-08-10

Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Menschen in diesem Land, die erst mit 46 Jahren zum ersten Mal an die Obere Adria kommen. Okay, genau genommen zum zweiten Mal, das erste Mal fand vor ein paar Jahren in Grado statt (also auch schon in relativ fortgeschrittenem Alter).
Sprich ich verfüge über keinerlei

Bellavista-Etikett

Kindheits- oder Jugenderinnerungen an die Lieblingsdestination der Ostösterreicher/innen. Ich geb's zu, ich stand dem Vorhaben »Lignano« durchaus skeptisch gegenüber, bin ich doch ein Fan von kleinen Dörfern in Süditalien, malerischen Orten in der Toskana und kleinen einsamen Buchten. Doch offen und neugierig

Fischgericht Bidin

wie ich bin ließ ich mich auf das »Abenteuer« ein. Und der Urlaub war überaus gelungen, erholsam, schön und kulinarisch ein Genuss. Okay, architektonisch muss man ein paar gar schlimme Dinge in Kauf nehmen und wer keine Landsleute treffen möchte, ist fehl am Platz. Aber alles in allem ist Lignano wirklich ein Ort,

Zuckersackerl "Al Cason"

an dem es sich vorzüglich entspannen und formidabel essen lässt. Unsere tägliche Begleiterin – vor, während und nach dem Essen – stammte aus Franciacorta und hieß Alma. Das orange Etikett des »Alma Gran Cuvée Brut« von Bellavista wurde quasi zu unserem besonderen Kennzeichen. Empfehlenswert!

Stabmuscheln La Vigna
Im Retro-Ambiente der Hotelbar – im allerpositivsten Sinn – mit ebenso gekleideten und auftretenden Retro-Kellnern und -Barmännern, nicht zu vergessen der Piano-Spieler, fühlte ich mich fiktiv zurückversetzt in Zeiten, in denen ich wohl eher Milch als Alkohol zu mir nahm. Und das erhöhte den Sprudel-Genuss noch einmal ungemein!

Und hier ein paar Highlights für die Gourmets unter den geschätzten Leserinnen und Lesern. Nach dem allabendlichen  Aperitif an der Hotelbar ging es zum Beispiel ins »Ristorante Bidin«, ins Fischrestaurant »Al Cason« oder in die Enoteca »La Pigna«, wo die Stabmuscheln absolut fantastisch waren. Und zum Fußball-Schauen spazierten wir ins »La Granseola«, wo man uns – Gott sei Dank – ebenfalls gut gekühlten Bellavista servierte.

Mein Dank gilt übrigens dem Herren, der Destination und Urlaub initiiert und somit meine neue Erfahrung ermöglicht hat. Und unseren Teilzeit-Begleitern für manch anregende Gespräche und gemeinsame »Weinverkostungen«! Ach ja, das wunderbare Hotel mit den zuvorkommenden Mitarbeitern und den komfortablen Leih-Rädern ist übrigens das Hotel Greif in Pineta. Passt zum Alter hab ich mir sagen lassen, die Jungen wohnen in Sabbiadoro ;-).

Bidin
Al Cason
La Pigna
La Granseola

Ruth

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