Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Der dänische Genuss Mittwoch 2013-01-02
Gänzlich anders als die der Kollegin sahen diese nachweihnachtlichen Tage aus. Jedoch stand auch hier ein Freundinnen-Besuch an. Zumindest einmal im Jahr geht es zu ihr nach Kopenhagen. Wegen ihr und nicht so sehr wegen der nordischen Küche. Die sich ja ohnedies nicht vermeiden lässt. Blick auf Strand und Meer in Norwegen

Smørrebrød mit allen verwegenen Heringsarten etwa geht immer. Aber das ist nicht das, was zur Zeit unter »nordisch« verstanden wird. Auf jeden Fall kann man abseits dieser in Skandinavien grundsätzlich immer gut essen. Heftig und weniger heftig, viel Fleisch oder mehr Fisch. Aber wie gesagt, war das nicht der Grund der Reise.

Es ging wie bei der havel um die Freundin und ums Auslüften. Also doch ein bisschen ähnlich. Raus aus der Stadt, ab ins Auto und in den Norden. Ewige Strände, keine Menschenseele, keine Cafés oder sonstigen Buden, einfach lange helle Strände. Seeluft, Meeresschaum (aus Proteinen und Salz gebildete aufgetürmte Schaumhaufen, die in nichts zerfallen, wenn man auf sie steigt), Wind und Sonne. Ja, auch Sonne. Die gibt es dort, fallweise auch täglich. Man muss nur schauen, dass man sie erwischt. Darum ging's bei den stundenlangen Wanderungen bei Sonne hin und im Finsteren zurück. Was einen besonderen Reiz hat im Übrigen. Und dann wieder im Auto an der Küste entlang retour, durch kleine Ortschaften mit ihren schilfgedeckten bunten Kleinhäusern.

Klarerweise ging's dann doch nicht ganz ohne einen kulinarischen Abstecher. Diesmal ins »Pluto«, ein relativ neues Restaurant im Kopenhagener Stadtteil Østerbro. Dem Eigentümer gehören schon das »Retour« und das »Retour Steak«. Das im Sommer eröffnete Pluto ist wie die meisten Lokale im Norden entspannt, und wie in vielen inzwischen üblich finden sich auf der Weinkarte viele biodynamische Weine mit einer eigenen Sektion »Orange«.

Zum Essen gab's sehr feine, zart marinierte Sardinen. Ohne irgendwas und ohne Deko. From outer space somehow. Dann kam etwas, woran die Erinnerung fehlt und dann mein sehr guter Kabeljau mit Lauch. Aber das Hauptgericht der Freundin, das war eine Wucht. Geschmorte Kalbshaxe mit Foie gras, Hendlkropf und Sellerie. Wahnsinn! Und diese Sauce! Ein Gedicht. Ewig am Gaumen und in der Erinnerung. Ein Grund, vielleicht doch eher bald wieder hinzufahren. Und vielleicht doch weniger wegen des Auslüftens ...

www.restaurantpluto.dk
syl
Der Tiroler Genuss Montag 2012-12-31

Ein paar Tage Tapetenwechsel zu Jahresende würden mir guttun. Eine liebe Freundin, die ich schon ewig nicht gesehen habe, besuchen, noch viel mehr. Ab nach Tirol. Und wie es guttut. Versteht sich besagte Freundin doch exzellent auf den aktiven, sportlichen und nicht zuletzt ayurvedischen Koch-Genuss.

Tiroler Winterlandschaft mit Bäumen und Berg im Hintergrund 

Schneeschuhwanderung, Langlauf-ausflug, Schitour, Yoga, Sauna. In Kombination mit vorzüglichen vegetarischen Mahlzeiten mit ayurvedischem Einschlag und mit ausreichend Schlaf im Moment gerade das absolut Richtige für mich. Und das Wetter spielt mit, der dritte Tag mit Sonne in Folge.

Tiroler Winterlandschaft mit Blick in einen Wald

Wie herrlich, dass deutscher Riesling und Champagner bestens zu all dem passen. Versteht sich besagte Freundin doch auch auf derlei Genuss. So kann das Jahr zu Ende gehen!

Ruth

Jahreswechsel

Gerhard Hochmaier  31.12.2012 16:33

Liebe Ruth!
Herzlichen Glückwunsch und das Beste für das neue Jahr
Gerhard+Elisabeth
Zur Labung steht heute bei uns einiges aus Wachau und Kamptal bereit...

Schönster Blanc de Blancs ever – Ebner-Ebenauers 2006er Erstauflage Sonntag 2012-12-23

Wahrscheinlich sind Manfred und Marion Ebner-Ebenauer selbst ein bisschen erstaunt, dass er nun doch da ist. Ihr Blanc de Blancs 2006 Zero Dosage, Langzeitprojekt, Lieb- und Sorgenkind. Unser Poysdorfer Top-Winzerpaar hat sich damit selbst ein Weihnachtsgeschenk bereitet.

Liebkind, weil der Chardonnay schon im Jahr vor der Gründung des gemeinsamen Weinguts geerntet wurde und schon alleine deshalb etwas Besonderes ist. Wie Champagner hergestellt lag er nun sechs Jahre auf der Hefe. Sechs Jahre!

Flaschenbild des Ebner-Ebenauer Blanc de Blancs 2006 Zero Dosage

Sorgenkind, weil es ein wirklich weiter Weg bis zum Degorgieren war. Wann soll er kommen, welche Verpackung soll er kriegen, Dosage ja oder nein und wenn ja, welche und überhaupt.

Jetzt sind alle Fragen geklärt, Österreich hat einen neuen super exklusiven Sekt. Alleine die Verpackung spricht Bände, schöner geht's nicht. Der Inhalt selbst, den müssen Sie selbst verkosten. Aber soviel sei verraten: Auch besser geht's fast nicht. Der Ebner-Ebenauer Blanc de Blancs 2006 ist bei Morandell/Vinorama und am Weingut erhältlich. Weitere Jahrgänge Blanc de Blancs folgen. Womit Ebner-Ebenauers wohl zu Silvester anstoßen werden?

www.ebner-ebenauer.at
Foto: michaelstelzhammer.com
syl

Schnell noch ein Keksrezept – Orangendukaten Sonntag 2012-12-23

Weil dieses Foto einfach schön ist, hier das dazu gehörende Keksrezept aus »Die gute Küche« von Ewald Plachutta und Christoph Wagner. Orangendukaten, das sind die Kekse, die einfach sein müssen. Jedes Jahr. 2/3 davon in Schoko getunkt, 1/3 ohne Schoko für den weniger ans Süße gewöhnte Gaumen. Heuer ein bissl knapp ging sich's zwei Tage vor Weihnachten doch noch schnell aus. Wir wünschen gutes Gelingen und danach viel Genuss!

Für die - wir nehmen gleich die doppelte Menge – Orangendukaten benötigt man:

Schokolade beim Schmelzen im Topf

280 g Butter
250 g Staubzucker
150 g glattes Mehl
Orangenschale, gerieben (wir nehmen zwei)
4 Eidotter
2 Eier
100 g Aranzini (oder nach Schnauze)
80 g Marillenmarmelade (Schnauze)
Schokotunkmasse

Handwarme Butter, Staubzucker, Orangenschale schaumig rühren, Eidotter und Ei dazu, Mehl unterziehen. Backblech mit Trennpapier belegen. Masse in Dressiersack und kleine Gupferl aufs Blech (genügend Platz dazwischen lassen, sie rinnen ein wenig auseinander). Ab ins vorgeheizte Backrohr:190 °C, ca. 13 Minuten. 

Aranzini mit Marillenmarmelade pürieren und jeweils zwei Gupferl damit zusammenpicken. Könnten auch mehr sein, aber dann werden sie amorph. Jetzt heißen die Gupferl »Dukaten«, auch wenn die Herren im Buch plötzlich »Krapferl« zu ihnen sagen – wos jetzt?, und zur Hälfte in geschmolzene Schoko tunken. Fertig. Trockenen sollten sie noch. Falls ihnen die Zeit dazu bleibt.

syl
2012 ist klein. Kein Yquem und Rieussec. Sonntag 2012-12-23
Während sich in Österreich die Winzer über einen hochqualitativen Jahrgang 2012 und den kürzlich gelesenen Eiswein freuen, schaut es in Sachen Süßwein in Frankreich ziemlich trist aus. Die Ernte der großen Häuser, der Chateaux d'Yquem und Rieussec, hat offenbar so gar nicht entsprochen. Blick auf das Chateaux d'Yquem und dessen Weingarten

Von beiden Sauternes-Produzenten stand im Decanter zu lesen, dass es keinen Jahrgang 2012 geben wird. Der Most der geernteten Trauben erfüllt nicht die hohen Anforderungen an einen Premier Cru Classé (Rieussec) und schon gar nicht an einen Premier Grand Cru Classé Supérieur (Yquem). Auf Yquem wurde zuletzt vor 20 Jahren kein »Yquem« gefüllt, auf Rieussec vor 19 Jahren kein Erstwein. Sagen die Sprecher der Häuser, wobei man - einfach so interpretiert - wahrscheinlich vom selben jahrgang spricht.

Die Ernte 2012 hat im Sauternes durch die verzögerte Reife sehr spät eingesetzt, die Häuser waren bereits unter Druck. Das schlechte Wetter im Oktober hat dann nach einem sehr trockenen September - bedingt dadurch keine Möglichkeit für die Entwicklung der nötigen Edelfäule - noch das seine dazu beigetragen, die Trauben mussten runter. Yquem-CEO Pierre Lurton lakonisch: »Eine Marke wie Yquem muss darauf vorbereitet sein, einmal einen Jahrgang ausfallen zu lassen.« Sorgen machen muss man sich sicher nicht um das gute Haus, das zur LVMH-Gruppe gehört. Und Nachbar Rieusec wird seinen Zweitwein »Les Carmes de Rieussec« füllen, so gibt's eben mehr von dem. Die werden's wohl auch überleben. Insgesamt wird 2012 im Sauternes qualitativ und quantitativ ein kleiner Jahrgang sein.

In der Nachbar-Apellation Barsac sieht es einen Deut besser aus, die Ernte war früher. Bérénice Lurton, Eigentümer von Chateau Climens in Barsac, meint, doch einigen sehr guten Wein produzieren zu können: »We were able to harvest off and on until 31 October, and are now getting a fuller picture of the vintage after tasting the lots numerous times. We have a complex and elegant 2012 vintage, and feel certain that our biodynamic winemaking helped the vines to stay strong.«

www.decanter.com
syl

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