Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Neue Falstaff-Weinfeder Aldo Sohm Freitag 2013-02-22
Aldo Sohm ist nicht nur der netteste und bestaussehende Sommelier der Welt, sondern tatsächlich der beste. Weshalb er 2008 zum »Best Sommelier of the World« erkoren wurde. Seit 2007 ist er Weinchef im Drei-Sterne-Restaurant »Le Bernardin« in New York, wohin er 2006 übersiedelte. Der fesche Tiroler ist heute sicher einer der

Aldo Sohm beim Verkosten

wichtigsten Botschafter für österreichischen Wein in den US. Nun schickt er Botschaften auch in die andere Richtung. Beginnend mit der aktuellen Ausgabe des Falstaff-Magazins kommen »E-Mails« mit den Weinthemen, die in N.Y. gerade den Ton angeben. Den Auftakt macht das »E-Mail aus New York: Organic, Big Bottles und Beaujolais«. Spannend! Es freut uns! Und freuen tut uns auch, dass Freund Michael Madrigale, Weindirektor im Restaurant »Bar Boulud« und »Boulud Sud« (Chef Daniel Boulud), mit seinen Großflaschen Erwähnung findet. Aldos Blick zurück nach vorn, herüber und zurück.

www.falstaff.at
www.aldosohm.com
www.michaelmadrigale.com
Foto: falstaff.at
syl

Der Mensch, der Giftler Donnerstag 2013-02-21

Sollte es da draußen in den unendlichen Weiten des Universum intelligente Lebenwesen geben, die uns auf der Erde beobachten, müssen sie wohl zu dem Ergebnis kommen, dass wir nicht ganz dicht sind. Der Mensch an sich ist offenbar ein Wesen, das zu Gift neigt.

Gestern auf 3sat ging es in einer Doku um die unter anderem »giftigen« Machenschaften der globalen Lebensmittelkonzerne und deren Verflechtungen mit der Politik. Eh nichts Neues, jetzt halt wieder am Tapet. Was mich besonders erstaunt oder sogar erschüttert hat, waren Menschen, die diese Lebensmittelkonzerne dafür verantwortlich machen, sie krank und fett gemacht zu haben. Und süchtig. Ob es wirklich die Schuld der Industrie ist oder doch in der Verantwortung jedes einzelnen liegt, könnte man diskutieren. Wahrscheinlich ist es beides. Schlimm jedenfalls, was Essen aus manchen Menschen macht.

Illustration einer Flasche mit grünem Gift

Heute dann ein netter Artikel im »Standard«. Es geht auch um Hobbygärtner. Die zum Teil gar nicht wissen, was sie in ihren Gärten und auf ihren Balkonen so verwenden. 250 Herbizide sind in Österreich zugelassen, 218 davon (!) sind als umweltgefährlich eingestuft. Geht's noch?

»Der Pestizideinsatz in Feld und Garten lässt sich gut aus Analysen von Lebensmitteln ablesen und ist auch klar im menschlichen Organismus nachweisbar. Die Agentur für Lebensmittelsicherheit ermittelte in mehr als 60 Prozent ihrer Proben von konventionellen Nahrungsmitteln Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln, belegen jüngste verfügbare Daten aus dem Jahr 2010. Ein Drittel war mehrfach belastet. Negativ stachen vor allem Trauben und Marillen hervor.«

Ab November 2015 können gewissen Pflanzenschutzmittel für den privaten Gebrauch nur noch bei Vorlage eines Sachkundennachweises erworben werden. Der berufsmäßige Einsatz von Pestiziden muss seit 2011 nachvollziehbar dokumentiert werden. Ob das Auswirkungen auf deren Verwendung hat, sei dahingestellt.

Der Mensch, der Giftler.

»Die Schlacht um den Teller«, 3sat, 20. Februar 2013, 20.15 Uhr

Der Standard, 21. Februar 2013

Ruth

Was Sie schon immer über Partnerfindung wissen wollten. Freitag 2013-02-15

Der Valentinstag ist also doch zu etwas gut. Zu Weiterbildung in Sachen Partnerfindung, anhand der Valentingstagsausgabe der Tageszeitung »Der Standard«. Es geht um die Zusammenhänge von Schönheit, Sex und Risiko.

So steht geschrieben: Sexuelle Selektion ist beim Menschen wie beim Tier ein Wettbewerb, bei dem die Willigen ihre positiven Eigenschaften gegen einen möglichst begehrenswerten Partner eintauschen. Aha.

Illustration eines Paares in Umarmung beim Küssen

Schönheit ist einer der wichtigsten Trümpfe. Wobei ich nicht der Meinung bin, dass sie eine Eigenschaft wäre. Aber bitte.

Jedenfalls interessant ist, dass schöne Männer (wer bestimmt eigentlich, was oder wer schön ist?) mehr Frauen haben als der Durchschnitt, schöne und schlanke Frauen hingegen weniger Sexualpartner. Sehr attraktive Frauen bevorzugen Langzeitbeziehungen, bestimmen den Grad der Verbindlichkeit und lassen sich länger Zeit bis zum »ersten Mal«. Klingt für mich, als hätten sie schlicht und ergreifend mehr Macht in der Beziehung.

Geld, also der finanzielle Status, spielt insofern eine Rolle, als Menschen mit mehr Geld mehr in ihr Aussehen investieren können als andere und daher auch »schöner« sind als der Durchschnitt.

Und Männer riskieren viel, wenn es darum geht, die Frau ihres Begehrens zu erobern, Frauen offenbar gar nicht. Was mir jetzt schon ein bisschen unwahrscheinlich vorkommt.

Sei's drum. Die Studien werden's schon wissen.

Quelle: Der Standard, 14. Februar 2013

Ruth

Der Grünauer ist in Pension. Es lebe der Grünauer! Samstag 2013-02-09
Wie oft es in den letzten fünf Jahren wohl geheißen hat: »Der Grünauer sperrt zu!« Und man schnell hin musste, um noch einmal zu genießen. Nur damit er dann doch wieder offen blieb, weil Grünauers um die Burg keinen Nachfolger fanden. Niemanden, der bereit war, Ihren finanziellen Vorstellungen zu entsprechen.
Blick in die Lokalität des Grünauer

Es war auch ein schwieriges Unterfangen. Ein in den kühlen Jahreszeiten gerammelt volles Lokal, im Sommer wegen eines fehlenden Gastgartens ein oft halbleeres. Eine Küche, in die investiert werden wollte, was sich mit der nicht unbeachtlichen Ablöseforderung einfach nicht ausgehen konnte. Schwierig einfach. Und Martin blieb in der Gaststube, Marta am Herd.

Nun aber ist der perfekte Nachfolger gefunden! Der Sohn nämlich der Grünauers. Christian Grünauer. Die zahlreichen Stammgäste können aufatmen, die Veränderungen werden moderat sein, und auch die Preise werden wie gehabt eher niedrig gehalten. Eine echte Herausforderung bei diesem hohen Niveau, das immerhin mit einer GaultMillau-Haube ausgezeichnet ist. Nicht zuletzt auch wegen der wunderbaren Weinkarte mit großem Österreichfaktor, vielen glasweise ausgeschenkten Weinen und auch hier alles moderat kalkuliert.

In Marta Grünauers Fußstapfen in der Küche tritt übrigens Pero Berlentovic, Christian Günauer ist, wie sein Vater es war, der Wirt.

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass das Grünauer das Grünauer bleibt und hoffen, bald einen Tisch ergattern zu können!

www.gasthaus-gruenauer.com
syl
Wo der Wolf kocht Freitag 2013-02-08
Das Bild zu diesem Blog-Eintrag könnte von einer dieser Speisekarten stammen, in denen die angebotenen Gerichte fotografisch beworben werden. Von einem dieser Lokale, in denen man nie und nimmer essen möchte. Was nicht am Gericht oder am Lokal, sondern ausschließlich an der Fotografin liegt.
Der Schikursteller des Gasthaus Wolf

Die, so sie es überhaupt noch tut, Essen in der Öffentlichkeit so unauffällig und so unbemerkt wie möglich fotografiert. Darunter leidet dann die Qualität. Das nur zur Erklärung. Der »Schikursteller«, O-Ton eines Mitessenden in der Runde, hätte es aber eh nie in diesen Blog geschafft, hätte er den Gaumen der Fotografin nicht überzeugt.

Also, wir befinden uns im Gasthaus Wolf in der Großen Neugasse, der liebevoll adaptierten Wirk- und Wirtsstätte von Jürgen Wolf. Neben dem klassischen Schweinsbraten sind es vor allem die Innereien, die Neugier wecken. Wenn auch teilweise verhaltene Neugier. So blieben Stierhoden und Hirn lediglich Bilder in den Köpfen der zu wenig wagmutigen Esser und Esserinnen, sie kamen auf keinen Teller. Dafür aber Hühnerleber, Kalbsnierndeln und Bries. Jeweils wirklich raffiniert und gut gewürzt zubereitet, Einzelheiten dazu können aus dem Gedächtnis leider nicht mehr abgerufen werden. Spricht dafür, sich die Sache(n) noch einmal anzusehen. Und zu kosten.

Die Weinkarte bietet einige Abwechslung, lediglich mit reiferen Jahrgängen happert's ein bisschen. Dafür gibt's Schremser Bier, sehr fein.

Summa summarum ein Gasthaus zum Wiederkehren. Unbedingt reservieren!

www.gasthauswolf.at

Ruth

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