Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Judith Beck fährt auf die MillésimeBIO nach Montpellier - 28. bis 30 Jänner 2013 Mittwoch 2013-01-09

Seit 1993 findet im Süden Frankreichs, in Montpellier, eine internationale Messe für biologische Weine statt. Seit einigen Jahren fahren auch mehr und mehr großartige österreichische Winzer hin, die Messe findet insgesamt mehr Beachtung. Klar, das Thema an sich ist wichtig geworden.

Porträt von Judith Beck

Heuer zum ersten Mal ist auch die Golserin Judith Beck dabei. Weil sie sich als überzeugte Biodynamikerin auf dieser spezifischen Messe am besten wiederfindet. Und weil die Organisatoren dieser dynamischen Weinmesse das gleiche Ziel haben: biologischen und biodynamischen Weine eine hochqualitative Plattform ohne Birkenstockquarakter zu bieten.

Die MillésimeBIO findet heuer von 28. bis 30. Jänner 2013 (Montag bis Mittwoch) statt, und diese Beck'schen Weine werden dort ausgeschenkt:

* der Blaufränkisch Altenberg 2009, der im aktuellen Falstaff-Rotweinguide mit 96 Punkten topbewertet ist. »Absolute Weltklasse« heißt es dort.
* der St. Laurent Schafleiten 2010, uneingeschränkt sortentypisch und unverkennbar
* ausschließlich Weine, die ihre Herkunft zeigen und typisch für die Region um Gols sind

Wir wünschen gute Reise und viel Erfolg! Wer fährt noch?

www.weingut-beck.at
www.millesime-bio.com
syl

Decanter-Rückblick - die 50 meistgelesenen Weingeschichten 2012 Dienstag 2013-01-08
Ein dankbarer Bassenaeintrag. Einfach darauf verweisen, was andere sagen. Das britische Weinfach- magazin Decanter publiziert auf seiner Website die 50 meistgelesenen Geschichten 2012. Über Champagne-Desaster, was in China los war, Weinmenschen und Weinregionen. Gutes und weniger Gutes. Einfach klicken.
Screenshot der Decanter Website

www.decanter.com
syl
Irgendwie ist immer alles anders - mollig lebt sich's doch länger! Samstag 2013-01-05
Mit einem zarten Speckschwarterl um Hüfte und Bauch lässt es sich offenbar doch ganz gut leben. Menschen mit leichtem Hang zur Fettleibigkeit leben nämlich länger als Normalgewichtige. Das geht aus einer Analyse von 97 Studien, weltweit an beinahe drei Millionen Probanden durchgeführt, hervor.
Molliges Baby mit Weintrauben in der Hand

Die Zahl spricht für sich. Die Ergebnisse der Studie, abgewickelt in Nord- und Südamerika, in Europa und Asien, wurden kürzlich im US-Fachblatt »Journal of the Medical American Association« (JAMA) veröffentlicht. Demnach ist das Sterblichkeitsrisiko bei übergewichtigen Menschen um sechs Prozent niedriger als bei normalgewichtigen Menschen, bei leicht Fettleibigen ist es fünf Prozent niedriger. Bei Fettleibigen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 35 dagegen steigt das Risiko allerdings gewaltig an. Nämlich um 29 Prozent. Also kein Freibrief für das große Fressen!

Die Wissenschaftler erklären die Ergebnisse unter anderem damit, dass Menschen mit Übergewicht und leichter Fettleibigkeit häufiger ärztlich untersucht und behandelt würden als Normalgewichtige. Außerdem verweisen die Forscher auf größere Energiereserven bei dicken Menschen, die ihnen bei bestimmten Krankheiten zugutekämen.

Und was noch drin steht: besser mit Baucherl und sportlich als dürr und Couchpotato. Aber bitte bei all dem nie auf die Optik zu vergessen. So ein zart angedeutetes Waschbrett hat schon was. Denn das Auge isst mit ...

Quelle: www.orf.at
syl

sterben

syl  05.01.2013 15:54

es kommt einzig auf das wie und wann an, denke ich.

erhöhtes Risiko der Sterblichkeit

AnKo  05.01.2013 15:13

Sterblich sind wir doch alle bekanntlich, oder? Daher kann hier von Risiko doch gar keine Rede sein. Ein Risiko ist doch nur die Möglichkeit des Eintretens eines Ereignisses mit negativer Auswirkung. Aber soweit noch nicht widerlegt: sterben werden wir mit Sicherheit alle. Somit sollte doch die "verfrühte Sterblichkeit" thematisiert werden und noch einmal: oder?

Tipples as Twinkling as the Tinsel Freitag 2013-01-04

Ein derart klingender Titel will einfach übernommen werden: Tipples as Twinkling as the Tinsel. Übersetzt (frei nach der Autorin) etwa »Lieblingsdrinks, die funkeln wie Lametta«. So gesehen im Wall Street Journal Anfang Dezember 2012.

Man möge mir meine vorweihnachtliche Amnesie mit nachsichtiger Amnestie im neuen Jahr verzeihen und die Freude ob Erwin Tinhofs St. Laurent als Tipp für das weihnachtliche Mahl in diesem doch recht honorigen Blatt mit mir teilen. Auch wenn dieses für 2012 längst schon Geschichte ist.

Flaschenfoto des Tinhof Sankt Laurent 2010

William Lyons, der Verfasser des entsprechenden Artikels befindet: »This light, fruity wine can work well as both an aperitif and as an accompaniment to the feast of the day itself – turkey. Made from the St. Laurent grape, it has a smell reminiscent of cherry or cranberry, with a gentle, uplifting acidity.« Schmeckt auch 2013 wunderbar!

www.tinhof.at

Ruth

Der dänische Genuss Mittwoch 2013-01-02
Gänzlich anders als die der Kollegin sahen diese nachweihnachtlichen Tage aus. Jedoch stand auch hier ein Freundinnen-Besuch an. Zumindest einmal im Jahr geht es zu ihr nach Kopenhagen. Wegen ihr und nicht so sehr wegen der nordischen Küche. Die sich ja ohnedies nicht vermeiden lässt. Blick auf Strand und Meer in Norwegen

Smørrebrød mit allen verwegenen Heringsarten etwa geht immer. Aber das ist nicht das, was zur Zeit unter »nordisch« verstanden wird. Auf jeden Fall kann man abseits dieser in Skandinavien grundsätzlich immer gut essen. Heftig und weniger heftig, viel Fleisch oder mehr Fisch. Aber wie gesagt, war das nicht der Grund der Reise.

Es ging wie bei der havel um die Freundin und ums Auslüften. Also doch ein bisschen ähnlich. Raus aus der Stadt, ab ins Auto und in den Norden. Ewige Strände, keine Menschenseele, keine Cafés oder sonstigen Buden, einfach lange helle Strände. Seeluft, Meeresschaum (aus Proteinen und Salz gebildete aufgetürmte Schaumhaufen, die in nichts zerfallen, wenn man auf sie steigt), Wind und Sonne. Ja, auch Sonne. Die gibt es dort, fallweise auch täglich. Man muss nur schauen, dass man sie erwischt. Darum ging's bei den stundenlangen Wanderungen bei Sonne hin und im Finsteren zurück. Was einen besonderen Reiz hat im Übrigen. Und dann wieder im Auto an der Küste entlang retour, durch kleine Ortschaften mit ihren schilfgedeckten bunten Kleinhäusern.

Klarerweise ging's dann doch nicht ganz ohne einen kulinarischen Abstecher. Diesmal ins »Pluto«, ein relativ neues Restaurant im Kopenhagener Stadtteil Østerbro. Dem Eigentümer gehören schon das »Retour« und das »Retour Steak«. Das im Sommer eröffnete Pluto ist wie die meisten Lokale im Norden entspannt, und wie in vielen inzwischen üblich finden sich auf der Weinkarte viele biodynamische Weine mit einer eigenen Sektion »Orange«.

Zum Essen gab's sehr feine, zart marinierte Sardinen. Ohne irgendwas und ohne Deko. From outer space somehow. Dann kam etwas, woran die Erinnerung fehlt und dann mein sehr guter Kabeljau mit Lauch. Aber das Hauptgericht der Freundin, das war eine Wucht. Geschmorte Kalbshaxe mit Foie gras, Hendlkropf und Sellerie. Wahnsinn! Und diese Sauce! Ein Gedicht. Ewig am Gaumen und in der Erinnerung. Ein Grund, vielleicht doch eher bald wieder hinzufahren. Und vielleicht doch weniger wegen des Auslüftens ...

www.restaurantpluto.dk
syl
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