Vier weisse Eier in kleinen Blumentöpfen als Eierbecher

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Ungleichgewicht Freitag 2013-07-12

Dass das mit der Chancengleichheit für alle selbst in einem der reichsten Länder der Welt nicht funktioniert, wissen wir. Mehr noch, die Schere zwischen arm und reich, gebildet und ungebildet und damit einhergehend zwischen allen anderen Umständen geht offenbar immer weiter auf. Doch sind es natürlich viele Faktoren, die dazu beitragen, ob es einem – rein theoretisch – mehr oder weniger gut geht im Leben.

Ein Richtungsschilder mit "The easy way" und eines darunter mit "The hard way"

Der »Standard« beauftragte das Linzer Market-Institut mit einer Umfrage zum Thema, wer es eher leicht oder tendenziell schwer hat im schönen Österreich. Hier ein Auszug aus den Ergebnissen:

Nationalratsabgeordnete und Beamte haben's in der Wahrnehmung der Befragten am leichtesten im Leben (Einkommen? Freizeit?), Alleinerziehende und ältere Arbeitnehmer/innen am schwersten. Kinder machen einem das Leben schwerer, Manager, Ärzte und Lehrer gehören zu denen, die's leicht haben. Die weibliche Form lass ich hier absichtlich weg, Frauen haben es nämlich generell schwerer. Vor allem berufstätige. Eigentümer/innen von kleinen Unternehmen müssen sich noch mehr plagen.

Der kleine Abriss hier müsste mich nachdenklich stimmen. Bin ich doch weiblich, hab zwei Kinder, ein kleines Unternehmen, bin also berufstätig und aus der Perspektive der Wirtschaft auch schon älter. Ach ja, in einer ländlichen Region lebe ich außerdem.

Aber schon klar, da spielen viele andere Dinge mit, ob es einem gut oder weniger gut geht. Und ich bin definitiv oft im Leben auf die Butterseite gefallen. Danke dafür, wem auch immer.

Quelle: Der Standard, 12. Juli 2013

Ruth

Gute Idee - Gourmetfreuden Sonntag 2013-07-07
Von Katharina Seiser auf Facebook weitergepostet und hier sehr gerne aufgegriffen. Es gibt eine neue Service-Seite im Web, die das Suchen nach Gourmet-News in den dortigen unendlichen Weiten erübrigt. Auf Gourmetfreuden tragen sich willige Blogger ein und mittels RSS werden ihre News zu den News auf der neuen Plattform.

Logo von Gourmetfreuden

Das meiste davon sind Rezepte, klar. Aber auch vieles andere gibt's. Alle News werden nach Aktualität und automatisch unter  »deutschsprachig« oder »international« gelistet. Produkt-Kategorien laden zum Kochen ein. Wer also ein Bärschlein braten möchte, wird unter »Fisch« fündig, logisch. »Vegetarisch«, »Restaurants«, »Backen«, »Kaffee« und weitere Kategorien ermöglichen gezieltes Suchen nach anderen Dingen.

Über 150 Blogs sind in der Zwischenzeit eingetragen, es werden sicherlich noch mehr werden. Die Quellen sind selbstverständlich alle angeführt und aufgelistet. Gute Idee! Wir werden reinschauen.

www.gourmetfreuden.de
syl
Der Cola-Wein Mittwoch 2013-07-03

Heute habe ich darüber gelesen, dass das französische Weingut Haussmann den ersten Wein mit Cola-Geschmack auf den Markt gebracht hat.
Mit dem "Rouge Sucette" (= roter Lutscher) soll die junge "Cola-Generation" angesprochen werden. € 2.95 für die Flasche, das kann man sich im gerade-trinkfähigem Alter schon noch leisten. Aber kann das wirklich funktionieren?
Mischgetränke sind ja bei uns nichts Neues - Radler, Diesel, Spritzer, Weiß-Süß, sogar Cola-Rot wurde in unserer Jugend ab und zu getrunken. Aber ein fertiger "Wein mit Geschmack", das ist noch einmal was anderes. 75 % Trauben, 25 % Wasser und Aromen, 9 % Alkoholgehalt - probieren werd ich's auf alle Fälle.
Interessant auch die geschichtliche Verbindung zwischen Bordeaux (der Heimat des Weinguts Haussmann) und Coca Cola: die frühe Version von Coca Cola wurde 1885 mit Bordeaux-Wein hergestellt - damals hieß es "Pemberton's French Wine Coca" und war im Grunde eine Imitation des Vin Mariani.

anna

Eine Flasche des Rouge Sucette

Schöne neue Weingärten Montag 2013-07-01
Es wird nicht alles schlechter im Leben. Was definitiv besser wird, sind die Weingärten. Oder viele von ihnen und nach und nach. Statt toter Erde zwischen den Zeilen trifft man immer öfter auf blühendes Leben. Den Winzern, die umdenken und biologisch oder byodnamisch anbauen, sei Dank. Hier ein Blick auf einen lebendigen Weingarten in Gumpoldskirchen.

Blick auf einen Weingarten in Gumpoldskirchen

Leider stehen da und dort gelbe Weinstöcke, weiter unten im Tal sind viele Weingärten komplett kaputt. So, wie ein Winzer, den wir dort angetroffen haben, meint, könnte es am vielen Wasser liegen, das die Erde ausgewaschen hat. Für heuer bedeutet das leider Ernteausfall, da die Trauben durch das fehlende Chlorophyll nicht reifen können. Blödes Wetter!
syl
Kohle oder nicht Kohle, das ist dort die Frage – spannende Diskussion bei Dirk Würtz Samstag 2013-06-29
Dirk Würtz ist der wohl bekannteste Weinblogger im deutschsprachigen Raum. Abgesehen von der Bloggerei unterrichtet er in Geisenheim und macht selber Wein. Sonst macht er sicher auch noch Dinge, aber davon weiß ich nix. Auf jeden Fall gibt es auf seiner Seite »Würtz-Wein« wieder einmal eine spannende Diskussion.
Screenshot der Würtz Wein Website 

Thema »Dürfen die Macher von Weinguides von den Winzern für die Bewertung ihrer Weine Geld verlangen? Und ist Objektivität unter diesen Bedingungen überhaupt möglich?«

Konkreter Anlass ist Falstaffs Vorhaben, in Deutschland so wie in Österreich einen Weinguide rauszubringen und von den Winzer je 500 Euro für ihren Eintrag zu verlangen. Dürfen die das? Bei Dirk wird darüber geredet, schauen Sie rein. Bei CaptainCork übrigens auch.

wuertz-wein.de
syl

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ruth havel & sylvia petz
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1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
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Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!