
Bassena - our weblog
Sorry, in German only
| Ebner-Ebenauers grad ohne Worte |
Sunday 2012-09-16 |
Falls sich jemand wundert, dass Ebner-Ebenauers grad gar nichts von sich hören lassen, werfe einen
Blick auf dieses Bild. So schaut's aus zur Zeit am Poysdorfer Weingut. Das Weinviertler Winzerpaar hat alle Hände voll zu tun ...
Selbstverständlich werden die prognostizierten Bauzeiten für Zu- und Umbau nicht nur nicht eingehalten, sondern
verdoppelt. Selbstverständlich wird auch alles viel teurer als geplant und selbstverständlich kann ein Weingut so etwas
zu Lesebeginn ganz und gar nicht brauchen. So war's nicht ausgemacht!
|
 |
| Jetzt hilft nur »Augen zu und durch« und Daumendrücken für
ein rasches Bauende. Und vor allen Dingen und trotz allem für eine gute Lese! |
www.ebner-ebenauer.at syl
|
| Ein Hoch auf gute Öffentlichkeitsarbeit |
Saturday 2012-09-01 |
Wasser auf unseren Mühlen. »Wenn die Erträge sinken, wird zuerst bei den Kommunikationsausgaben gekürzt – sinnvoll wäre das Gegenteil.« Norbert Schulz-Bruhdoel, Agenturbesitzer und Mitbegründer des Heidelberger Instituts Oeffentlichkeitsarbeit.de, erklärt im Standard-Interview seine Sicht der PR-Dinge. | | Zu den größten Fehlern, die Unternehmen hinisichtlich seiner
Kommunikation nach innen und außen machen können, gehört es,
ganzheitliche Kommunikationskonzepte zu zerlegen und nur Einzelmaßnahmen
umzusetzen, in Krisen gänzlich abzutauchen und die falschen Leute für
die PR einzustellen oder zu beauftragen. Öffentlichkeitsarbeiter (und
-arbeiterinnen!) stünden noch immer oft als »Paradiesvögel« da, obwohl
das Arbeitsfeld der Kommunikation komplex ist und – so wie alle anderen
Bereiche auch – professionelle Umsetzer/-innen und Umsetzung braucht.
Das Verständnis »von oben« fehle oft, egal ob Öffentlichkeitsarbeit
intern betrieben oder externe Agenturen beauftragt werden. Besonders
wichtig sei es, dass der PR-Verantwortliche nicht als konformer
Ja-Sager, sondern als kritisch-konstruktiver Geist mit kreativem
Potenzial verstanden wird. Fazit: »PR ist Teil der
Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Qualifizierte
Öffentlichkeitsarbeit, von kompetenten Fachleuten betrieben und von den
Unternehmensverantwortlichen unterstützt, ist im heutigen Wettbewerb ein
unverzichtbarer Produktionsfaktor, dessen Leistung darin besteht, einem
Unternehmen nach innen und außen Profil zu geben und diese Profil
konturenscharf zu erhalten.« Ganz unsere Rede. Quelle: »Der Standard«, 1./2. September 2012, Seiten K1 und K2
Ruth
|
|
| Uiuiui. |
Friday 2012-08-03 |
40 Grüne Veltliner aus zehn Ländern, zwei Piraten anderer Rebsorten aus der Schweiz. And the winner is – Germany! Jawohl, richtig gelesen. Dieter Hübler und Laurenz Maria Moser organisierten ein internationales Grüner-Veltliner-Tasting in Wien.
| | Neben neun österreichischen Weinen gab es acht aus Neuseeland, vier
aus Tschechien und den USA, je drei aus Deutschland, der Slowakei und
Australien, zwei aus Ungarn und je einen aus Italien und Argentinien zu
verkosten. In der Verkosterrunde saßen Weinjournalisten, Weinexperten
und
Weinproduzenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der
GV »Vom Balkon der Pfalz 2009« vom Weingut Weegmüller ging als
Siegerwein hervor. Auch wenn die Plätze zwei bis vier mit Markus Hubers
»Berg 2010«, Ebner-Ebenauers »Alte Reben 2011« und Laurenz V »Silver
Bullet 2011« an renommierte hiesige Betriebe ging, ein bisserl zwickt's
schon, oder? Andererseits spannend zu sehen – und zu schmecken
offenbar – was sich anderweitig bei der österreichischen
Parade-Patrioten-Rebsorte so tut. Mehr davon gibt's noch dieses Jahr ind
London, Berlin und den USA. 2013 folgen Tastings in Dubai, Hong Kongund
Asien. Man darf gespannt sein. Quelle: Decanter
Ruth
|
|
| Böse Hagelschäden in Poysdorf - bis zu 50 % Ausfall am Weingut Ebner-Ebenauer |
Monday 2012-07-23 |
Vorrangig räumen wir hier positiven und genüsslichen Meldungen Platz ein. Ganz selten müssen wir aber auch über weniger gute Dinge berichten. So wie jetzt. Denn das Weingut Ebner-Ebenauer im weinviertlerischen Poysdorf wurde letzte Woche vom Hagel heim- gesucht.
|  | Zum 2. Mal innerhalb von zwei Wochen! Die Schäden sind massiv. Manche Weingärten sind zu 100 % betroffen, besonders schlimm ist es in den Lagen Birthal, Steinberg, Hubertus und Muckern. Bis zu 50 % Ausfall bei Hermanschachern (schluchz!), etwas weniger |  | | in den anderen Lagen. Insgesamt werden Marion und Manfred Ebner-Ebenauer heuer um 50 % weniger Wein füllen. Wie man am unteren Bilder sieht, ist teilweise wirklich alles hin. Keine Blätter mehr am Stock. Was bedeutet, dass verbliebene Trauben nicht mehr versorgt werden können. Das war's für heuer. | 
| Und so wie es aussieht, sind viele Triebe derart beschädigt, dass sich der Ausfall bis ins nächste Jahr hinzieht. Gibt es keine Triebe, fällt auch der Schnitt ins Wasser. Ein Trauerspiel! Speziell heuer, wo die Baustelle groß (Eine neue Produktionsstätte ist am Entstehen, damit nicht im Hof gerebelt und gepresst werden muss.) und der finanzielle Bedarf höher ist als sonst. Gott sei Dank lässt sich mit dem 2011er, von dem es viel und in hohen Qualitäten gibt, das Schlimmste überbrücken. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass sich - wie schlussendlich eh immer - alles ausgeht. Und Leute: Kauft mehr Ebner-Ebenauer!
|
Weingut Ebner-Ebenauer syl
|
| G'schmackig. |
Sunday 2012-07-22 |
Was lieben wir doch die italienische Küche. Mozzarella di bufala, Prosciutto di Parma, pomodori pellati aus echten San-Marzano-Tomaten und noch so viel mehr. Gut, dass so viel von dem herrlichen Zeug seinen Weg auch nach Österreich findet. Buonissimo!
| | Oder doch nicht so? In der Tageszeitung »Die Presse« vom 19. Juli 2012 prangt eine
geschmackvolle Überschrift am Titelblatt: »Das große Geschäft mit
falschem Essen«. Da schwant Böses. So wachse der Zweig der sogenannten
»Agromafia« in Italien schneller als die meisten anderen mafiösen Geschäftsfelder.
Mehr als 12,5 Milliarden Euro jährlich werde mit gefälschten
Lebensmitteln der organisierten Kriminalität umgesetzt. Und
sie mischen alle ordentlich mit: die neapolitanische Camorra, die
sizilianische Cosa Nostra und die kalabrische 'Ndrangheta. Man lese und fürchte sich: »Die Produktion und der Handel mit gepantschtem oder gefälschtem Essen treffen so gut wie jedes italienische Exportprodukt«. Juhu. Vom Olivenöl kursieren ja schon länger diverse Gruselgeschichten, hurtig weiter geht's mit gefälschtem Valpolicella Ripasso oder Amarone, moldawischen, mit Pestiziden verseuchte Äpfeln, San-Marzano-Tomaten aus China, Bresaola-Schinken mit Rindfleisch aus Uruguay. Leider arbeitet die Mafia so gut, dass sie auch die Fälschung von Qualitätssiegeln wie DOP, das italienische Herkunft und strenge Normen sichert, perfekt beherrscht. Mir macht das alles Angst. Und irgendwie wollte ich mir die romantische Vorstellung, dass den Italienern wenigstens das Essen heilig ist, lange nicht nehmen lassen. Die ragazzi machen mir's aber nicht leicht. Quelle: »Die Presse« vom 19. Juli 2012, Seite 1 Ruth
|
|

|
HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!
Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!
DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.
> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.
Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?
> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.
> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.
> Purple Wine
Purple Wine und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.
> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!
|